Rhätische Bahn (RhB)
Die Rhätische Bahn (RhB) ist ein verkehrstechnisches Wunderwerk. Baubeginn war 1888. Sie erschließt weite Teile des Gebirgskantons Graubünden (größter Kanton der Schweiz).
Mit etwa 149 Lokomotiven und Triebwagen, 381 Personen/Speisewagen- und 1032 Güterwagen für alle erdenklichen Transportbedürfnisse untermauert die RhB täglich ihre Leistungsfähigkeit.
Spurweite der RhB ist Meterspur (auch Schmalspur genannt).
Angefangen hat sie ganz klein von Landquart nach Davos im Jahr 1889. Bald aber übernahm sie die Verkehrserschließung im ganzen Kanton. Bis 1914 wurden nach und nach alle bisherigen Strecken in Betrieb genommen.
Ab November 1999 wird zudem der neue, 19 Kilometer lange Vereinatunnel zwischen dem Prättigau und dem Engadin befahren. Er ist der längste Meterspur-Tunnel Europas, verbindet die nördlichen und die südlichen Landesteile der Schweiz miteinander und stellt die erste Streckenerweiterung seit 1914 dar.
Auf jedem Kilometer der größten schweizerischen Privatbahn sind einmalige Bauingenieurleistungen zu bewundern.
Neun Millionen Reisende und über eine Million Tonnen Güter bewegen sich pro Jahr über den Bündner Schienenstrang. Die RhB ist damit einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren des Kantons.
Auf die Bahnreisenden warten 397 Bahnkilometer mit 118 Tunnel und Galerien, die ihrerseits rund 60 Kilometer ausmachen. Die RhB rollt über 487 Brücken von insgesamt 12 Kilometer Länge.
Bemerkenswerte Kunstbauten wie z.B. der Landwasserviadukt bei Filisur , der elegante Langwieserviadukt , der Kreisviadukt von Brusio und die Soliserbrücke mit 89 Metern Höhe .
Die RhB fährt mit kV 16 2/3 Hz Wechselstrom, Ausnahme die Berninabahn (BB) die aber 1943 mit der RhB Fusionierte diese fährt mit 1000 V Gleichstrom. Daher ist ein durchgehender Betrieb nicht möglich, so ist in St. Moritz ein fahrtdrahtloses Gleis vorhanden und in Pontresina kann der Fahrstrom auf Gleis 3 auf beide Systeme umgeschaltet werden.Der berühmteste Zug ist der Glacier-Express , weitere sind Bernina-Express ,
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Die Rechtsform der RhB ist seit jeher eine Aktiengesellschaft 52% Kanton Graubünden, 43% der Bund, 5% Private.