Österreichische Bundesbahn (ÖBB)
ÖBB-Lok Foto: Sebastian 1 160Zu dieser Zeit gab es erst 144km Eisenbahnstrecke, welche in Betrieb waren. Die einzelnen Bahnlinien waren in der Hand von großen Bankhäusern und sonstigen reichen Betrieben. Diese Bahnbesitzer bekamen aber immer mehr in finanzielle Probleme welche. Der Finanzminister Kübeck präsentierte ein Programm zur Aufrechterhaltung der Österreichischen Bahnen. Die Bahnen wurden verstaatlicht und neue Bahnlinien gegründet.
In den 1850er Jahren wurde durch den Staatsbankrott die Eisenbahnpolitik völlig umgeändert. Die Bahn wurde wieder zu Privatbahnen. Die Bahnlinien wurden zu Schleuderpreise an Interessenten verkauft. Durch Kriege im Jahre 1859 kam der Bahnbau fast ganz zum Erliegen, welcher erst 1866 wieder richtig begann.
2.Staatsbahnperiode:
ÖBB-Lok Foto: Sebastian 1 160Am 1.Juli 1884 wurde die kaiserlich-königlichen Staatsbahnen (kk StB) gegründet. 1914 betrug das Streckennetz in der Monarchie 22.981.
BBÖ von 1918 bis 1938:
1918 zerbrach die Monarchie und die Bahn auf österreichischem Gebiet wurde der Name BBÖ gegeben. Das Problem mit dem Österreich zu kämpfen hatte, war das es keine eigenen Kohlewerk besaß. Dadurch wurde 1920 mit dem Elektrifizieren der Strecken begonnen.
1929 bei der der Weltwirtschaftskrise ging die BBÖ bankrott. Sie konnte sich nur durch sehr hohe Kredite retten.
Am Tag des Anschlusses an Deutschland 12.März 1938 war das Ende der BBÖ.
ÖBB-Lok Foto: Sebastian 1 160Infos zum Thema
Die Führung ging an die Deutsche Reichsbahn(DRB) über. Reichsbahndirektionen(RBD) wurden in Villach, Augsburg und München eingerichtet. Während des Krieges stieg der Güterverkehr und der Personenverkehr sank.
Österreichische Bundesbahn:
Die 2.Republik hatte als erste Aufgabe einen Notverkehr aufzubauen, damit die Menschen Österreichs versorgt werden können. 1947 wurde die Bahn in ÖBB(Österreichische Bundesbahn) umbenannt.