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Saturday, February 13th 2010, 3:29pm

die Nebenbahn zu Friedrichskotten

Hallo Zusammen,

hier nun mal mein Baubericht zu der Baustelle "Friedrichskotten". Geplant ist eine Nebenbahn der Epoche III mit einer Anschlussbahn und zwei kleineren Anschlüssen. Die Anschlussbahn führt zur Zeche "Friedrich der Große". Auch gibt es einmal den Landhandel mit dem imposanten Siloturm und den Schrottplatz der Gebr. Krämer, die aber auch eine kleine Maschinenfabrikation betreiben. Friedrichskotten selber ist eine Kleinstadt mit einem beschaulichen Bahnhof. Der Nahverkehr wird mit Schienenbussen und ETA´s, aber auch Garnituren mit Umbauwagen und Diesellokomotiven abgewickelt. Dampfloks werden auch noch vereinzelnd gesichtet. Der Güterverkehr wird durch die Kohlenzüge und die Leerzüge bestimmt. Jedoch auch gemischte Güterzüge, die auch den ein oder anderen Wagen in Friedrichskotten beistellen gehören zum täglichen Zugverkehr. Die Nähe zur Grenze führen auch Züge und Lokomotiven der Nederlandse Spoorwegen (NS) nach Friedrichskotten.

Gefahren wird mit der MultiMaus von ROCO in Verbindung mit zwei weiteren LokMäusen2. Geschaltet wird Analog über ein GBS Marke Eigenbau und eher als Provisorium angedacht. In den Schattenbahnhöfen wurden ROCO Line Gleise und Weichen verbaut und als Weichenantriebe werden hier die Hoffmann Antriebe genutzt. Die restlichen Schienenwege wurden mit Tillig Elite (inkl. Weichen) realisiert. Als Weichenantriebe werden die orig. Tilligantriebe und seit neuestem auch Servos genutzt. Alle Weichen wurden noch mit Anschlüssen usw. erweitert um die Stromaufnahme zu optimieren.

Hier nun der Gleisplan als Übersicht :



Es werden in loser Folge einzelne Bereiche etwas Näher vorgestellt.
Als kleine Vorschau einmal ein kleines Video von dem Betriebsalltag in Friedrichskotten :

EDIT: die Geschichte zu dem Video ist folgende:
Ein paar kleine Ausschnitte aus dem Betriebsalltag in Friedrichskotten. Der Frühzug, gebildet aus einem ETA 177, nimmt die ersten Fahrgäste auf. Anschliessend trifft der internationale Güterzug, gezogen von 2201 der Nederlandse Spoorwegen, auf dem Umfahrgleis ein. Zwei Güterwagen sollen zum Landhandel zugestellt werden und werden gleich abgekuppelt. Aus Mangel an einer eigenen Rangierlokomotive muss die Streckenlok diese Aufgabe übernehmen. Bevor jedoch die Güterwagen ins Ausziehgleis gebracht werden, wird der zweite Nahverkehrszug (gezogen von einer V80) abgewartet. NAchdem sich 2201 wieder vor dem Güterzug gesetzt hat, wurde der Standort gewechselt. Zwar konnte nicht mehr die Abfahrt des Güterzuges gefilmt werden, jedoch konnte so der Leer- (Kohle)Zug zur Zeche "Friedrich der Große" auf Film gebannt werden.




Natürlich interessieren mich Eure Meinungen und Kommentare!
Darum bitte Anmerkungen, Fragen und / oder Verbesserungsvorschläge in diesem Thread schreiben.

Gruß Matthias

This post has been edited 4 times, last edit by "friedrichskotten" (Nov 13th 2010, 1:35pm)


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Saturday, February 13th 2010, 4:00pm

die Stützmauer und Tunnelportal I :

Um der individuellen Platzverhältnissen gerecht zu werden, wurden die Stützmauer und die Tunnelportale selbst gefertigt. Basis für die Modelle aus Gips waren Formen aus der Serie "Beton" von Hr. Spörle. Nach dem Giessen wurden die Rohlinge zurechtgefeilt und dann mittels Acrylfarbe eingefärbt. Verklebt wurden die Gipsteile mittels Weissleim. Der Leim wurde recht sparsam eingesetzt. Fugen und Fehlstellen wurden nachträglich mit Gips nachgearbeitet. Danach erfolgte eine endgültige Farbgebung und abschliessend die Alterung. Dazu wurde mittels Pulverfarben und Pinsel die Verschmutzung in Braun- und Schwarztönen aufgebracht (von unten nach oben verrieben) und mit Klarlack fixiert.

Hier die Bildfolge dazu :






Gruß Matthias

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Saturday, February 13th 2010, 10:10pm

die Entstehung des Bahnhofs "Friedrichskotten" :

Da nach dem finalen Karnevalswagenbau (Karneval ist hier eine ernste Sache :D ) noch etwas Zeit über ist, anbei ein paar Bilder und Gedanken zur Entstehung des Bahnhofs "Friedrichskotten". Bei der Planung stand bereits fest, dass der Bahnhof Mittelpunkt der Anlage werden sollte und möglichst lange Bahnsteige erhalten sollte. So wurde dieser diagonal angeordnet und erhielt ein Umfahrgleis für Güterzüge und Rangierfahrten. So konnten zwei Bahnsteige mit einer Nutzlänge von je 1,60m erreicht werden. Auch die Anschlüsse sollen das Rangiergeschäft ankurbeln. Begonnen wurde mit dem Bau des vorderen Gleisvorfelds. Anschliessend wurde das hintere Gleisvorfeld erbaut und dann die Bahnhofsgleise dazwischen eingepasst. Es wurden nur Tillig- Flexgleise eingebaut und jedes Gleisstück erhielt noch eine separate Stromeinspeisung. Vorab ein Bild, welches den Blick auf eine selbst eingeschotterte Tillig- Weiche zeigt:



Die Entstehung des hinteren Gleisvorfeldes sei mal hier prinzipiell aufgezeigt. Zuerst wurde der Gleisplan 1:1 ausgedruckt mit auf Kohlepapier ausgelegt. Im Bereich des Bahnhofes wurde vorher Kork verlegt. Nun wurden die Gleisverläufe mit einem Bleistift nachgezogen. Nachdem entfernen der Papiere waren die dünnen Linien sichtbar. Da diese aber nicht sehr deutlich waren und leicht verwischt werden konnten wurden alle Linien nochmal mit einem Edding nachgezogen. Vor dem Verlegen der Gleise wurden noch Verbindungslinien zum vorderen Gleisvorfeld gezogen. Diese Linien waren Geraden und sollten somit die Bahnsteigkante ergeben. Dann wurden die Bohrungen für die Weichenantriebe und die Litzen gebohrt und dann die Weichen aufgeklebt. Dann wurden die Gleise zwischen den Weichen eingepasst und es fanden ausgiebige Probefahrten statt.
Hier ein paar Bilder zu Verdeutlichung der Vorgehensweise:




Ein kleines Highlight bildet die Überhöhung. Sie beträgt ca. 2mm und wurde durch Unterlegen auf der Schienenaussenseite erreicht:




Als nächstes waren die Bahnsteigkanten an der Reihe. Nach einem Fehlschlag wurden die Bahnsteigkanten von Weinert ausgewählt. Zwei mal 1,60m waren dann doch eine Menge Einzelteile und Arbeit. Vor dem Einbau erfolgte die Farbgebung. Als Hilfe wurde eine kleine Vierkantleiste aus Balsaholz aufgeklebt und die Weinertkanten dagegen geklebt. Die Ausrichtung wurde ständig mit Rollmaterial überprüft. Abschliessend wurde geschottert und die Bahnsteigschüttung aus Vogelsand aufgebracht. Die Bohlenübergänge wurden aus überzähligen Kanten erstellt.



Nach dem Einschottern und mit einem Hintergrund ergibt sich nun folgendes Bild:



Man sieht wie wichtig das Farbzusammenspiel Häuser, Umgebung mit dem Hintergrund ist.

Gruß Matthias

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Sunday, February 14th 2010, 12:13pm

die Entstehung der Tunnelportale II :

Die Einfahrt zu den Schattenbahnhöfen sollte durch zwei Tunneleinfahrten getarnt werden. Zu diesem Zweck ist in der rechten Ecke ein Berg vorgesehen. Um die Weichen später noch einmal zu Wartungszwecke erreichen zu können wird ein Teil des Berges abnehmbar gestaltet.
Hier mal die Ausgangsituation, die "Einfahrkurven" zu den Schattenbahnhöfen und das Ausziehgleis :



Auch sind rechts die ersten Versuche der Landschaftsgestaltung zu sehen. Dieser Bereich wurde aber im Zuge der Gestaltung des Bergs überarbeitet.

Der Bereich der Portale sollte von schroffen Felskanten umgeben werden. Um die Tunnel erstellen zu können, wurde ein Teil des Berges von den Tunnelbauern abgetragen (gesprengt).
Zuerst wurde ein Unterbau aus Styrodurplatten erstellt. Dieser wurde mit Küchenpapier und dem Wasser-Leim- Gemisch verstärkt und dabei bereits die spätere Grundform herausgearbeitet (ganz grob). Dann wurden aus Gipsformen jede Menge Rohlinge gegossen. Um später nicht so viele sich wiederholende Bereiche zu haben wurden manche Rohlinge zerkleinert. Die Bruchstücke wurden dann aufgeklebt und die Ritzen und Spalte mit Gips aufgefüllt und beigearbeitet (ritzen usw.). Somit ergab sich folgendes Bild (die Portale sind nur davor gelehnt um die Passgenauigkeit zu prüfen):




Es erfolgte ein Grundierung mit einer hell- grauen Farbe. Diese wurde mit Wasser verdünnt (Gips saugt sehr stark) und mehrfach aufgetragen. Kleinere helle Unregelmäßigkeiten wurden beibehalten, da so schon die Struktur hervorgehoben wird. Anschliessend wurde nach gutem Durchtrocknen verdünnte, sehr dunkel- braune Farbe aufgetragen und mit einem feuchten Schwamm wieder abgewischt. An den Kanten wurde teilweise so stark gewischt, dass der weisse Gips wieder zu sehen ist. Nun kommen die Strukturen schon sehr deutlich zum Vorschein. Auch dunkelt der gesamte Fels noch etwas nach.



Mittels eines Elektrostaten wurde Gras auf die Vorsprünge aufgebracht. Als Grundierung wurde vorher etwas Erde und Weissleim augebracht. In Bereichen wo später kaum Sonne hinkommt wurden dunkel- grüne, feine Flocken als Moss- Imitation aufgebracht. Auch wurden mit div. Pulverfarbe noch hier und da ein paar Akzente gesetzt, z.B. mit weiss / orange der Verlauf von Regenwasser angedeutet (orange im Bereich wo Erde mit ausgespült wird). Mit grünen Pulver wurde noch etwas Moosbefall angedeutet und dunkle Farben für weiter punktuelle Akzente. Auch folgte nach und nach eine erste Begrünung mit Büschen und Kletterpflanzen. Der Bereich vor den Portalen wurde neu begrast (elektrostatisch) bzw. mit neuem Schotter / Split ausgelegt. In den Tunnelröhren wurde bedruckter und geprägter Karton mit einer Steindarstellung eingeklebt.



An dieser Stelle nochmal der Hinweis auf dem Diskussionsthread. Teilt mit, was Euch nicht gefällt oder wenn Ihr Fragen habt. Nur so kann ich mich verbessern ;-) .

Gruß Matthias

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Thursday, February 18th 2010, 9:32pm

der Schrottplatz der Gebr. Krämer :
Anbei ein paar Bilder vom Schrottplatz der Gebr. Krämer, die auch eine kleine Maschinenfabrikation betreiben. Das Anschlussgleis fädelt sich im Gleis 3, dem Gleis vor dem Hausbahnsteig ein. Die Gebr. Krämer handeln mit Schrott, wodurch offene G-Wagen be- bzw. entladen werden. Dazu wurde auch in einen Kran investiert. Teilweise wird der Schrott nur zwischengelagert, aber Teilweise auch direkt vom LKW auf die Bahnverladen. Die kleine Maschinenfabrikation stellt kleinere Maschinen und Anlagen für die nahe gelegene Zeche her, wie z.B. die Förderbänder usw. Aber auch Wartungsarbeiten werden von hier koordiniert und ausgeführt. Dazu werden größere Ersatzteile mit der Bahn zur Zeche transportiert. Die Geschäfte laufen so gut, dass die Gebr. Krämer vor kurzem den Gleisanschluss erneuert haben. Eine LKW- Waage fehlt noch und soll bald vor der Wellblechhütte nachgerüstet werden.

Um die kleine Fläche im Gleisinnenbogen sinnvoll nutzen zu können wurde dieses Thema aufgegriffen. Auch sollte der ROCO- Kran eine würdige Heimat bekommen. So haben auch die Kinder ihren Spielspass beim be- und entladen der Wagen (mittels Kran und Hubmagnet). Ein Gebäude, welches noch gealtert werden muss, eine Wellblechhütte, ein Schrottbansen und der Zaun von KIBRI bilden den Grundstock der Szene. Zuerst ein Bild mit der ersten Stellprobe um die Dimensionen zu überprüfen:


Anschliessend wurde der Platz aus Gips nachgebildet und ein paar Beschädigungen eingebracht. Eine graue Abtönfarbe bildet den Platz nach und wird noch Fahrspuren, Ölflecken und weitere Rostspuren erhalten. Der Zaun (Maschendrahtzaun von KIBRI) bildet die Grenze zur Bahnstrecke und zur Umgebung, ausser im Bereich des Hügels. Die Tore in dem Kibri- Set waren nicht zum Öffnen und wurden dementsprechend umgebaut. Auf dem folgenden Bild sieht man rechts das original Tor und links den ausgehangenen Umbau. Dazu wurden die Segmente (Torhälften und Pfosten) vorsichtig geteilt und beigeschliffen. Aus einen kleinen Messingrohr wurden kleine Stückchen abgetrennt und als neue Scharniere an die Torhälften angeklebt. Die Pfosten waren jedoch nicht lang genug und wurden durch einen Messingvierkant ersetzt. In diesem wurden dann 0,6 mm Löcher gebohrt und ein kleiner Draht (ca.0,5mm Durchmesser) wurde gebogen und in die Löcher eingeklebt. Vor dem Lackieren wurde noch alles vorsichtig beigeschliffen und abschliessend die Schilder aufgebracht.


Ein paar erste Verfeinerungen wurden schon angebracht. Das Gebäude muss noch genau ausgerichtet werden (nach dem Altern) und es sollen noch eine Menge Details folgen. Die folgende Bilder sollen aber schon ein erstes Gefühl vermitteln.



Gruß Matthias

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Friday, February 26th 2010, 9:00pm

die Zeche "Friedrich der Große" Teil 1:

Neben dem kleinen Bahnhof und der Andeutung der Kleinstadt habe ich mich auf dem zweiten Anlagenteil für eine kleine Zeche entschieden. Dieses erlaubt mir einigen Rangierbetrieb und erfüllt so die Anlage mit Leben. Aufgrund der Platzsituation war jedoch nur eine geringe Breite oberhalb der beiden Kehrschleifen vorhanden. Die Dachschrägen begrenzen doch schon mächtig. Nachdem der Gleisplan ausgedruckt wurde erfolgte eine erste Stellprobe (eine von vielen). Denn Papier ist geduldig und nur die wahren Abmessungen zeigen wie eine Anordnung wirkt. Der Gleisbereich wurde auf mit Kork belegten Holz erstellt:


Die Bereiche neben der Trasse wurden mit Styrodur verkleidet. Im Hintergrund sieht man bereits das spätere Werkstattgebäude.

Nachdem die ersten Zechengebäude (Förderturm mit Kohlenwäsche) zusammengebaut wurden erfolgte die Planung für die Platzierung :


Das weisse Papiergebäude ist ein erster Entwurf für einen Hochbunker. Bei dieser Gelegenheit rückte der Förderturm ins Zentrum der Betrachtung und mir gefiel die einheitliche, graue Farbgebung nicht. Also wurden die Farben rausgeholt und der Förderturm erhielt die typische, grüne Schutzlackierung. Die Seilscheiben wurden durch rote Farbe hervorgehoben und die Lagerung wurde in Schwarz abgesetzt, teilweise auch mit glänzenden Schwarz um Fett und Öl nachzubilden. Auch wurde die Verwaltung mit Kauen und der abgewandelte (verlängerte Übergang) erstellt. Alle Gebäude wurden nun das erste mal zusammen aufgestellt.


Nachdem die Anordnung aller Komponenten gefiel erfolgten die üblichen Arbeiten Gleise verlegen und einschottern. Dabei erhielten die Weichen hellen Schotter, denn diese wurden vor kurzem überarbeitet. Auch wurden Kohlen entlang der Strecke verteilt, denn diese war ja im Überfluss vorhanden :



Der Übergang von dem Verwaltungsgebäude mit den Kauen zum Förderturm wurde verlängert. So kann dieser Übergang nun drei statt zwei Gleise überspannen. Jedoch gab es Hinweise hier aus dem Forum mit Hinweis auf mangelnde Statik der neuen Verhältnisse. Also wurden Trag- Stützen aus doppel T-Trägern nachgerüstet:


Da die Gebäude noch wie neu waren erfolgte nun eine Alterung. Dazu wurde sehr viel mit dunkler Farbe gearbeitet. Auch wurden erste Schilder angebracht und das Magazin erhielt eine Leuchte aus einer SMD- LED.


Noch ist aber der falsche Zechenname zu sehen ...

Gruß Matthias

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Friday, February 26th 2010, 9:33pm

die Zeche "Friedrich der Große" Teil 2 :

Um das taube Gestein von der Kohlenwäsche abzutransportieren sind Förderbänder (auf dem Bild rechts zu sehen) vorgesehen. Diese sollen auf eine Abraumhalde führen, die aber nur angedeutet werden kann. Eine Übersicht aus einen anderen Blickwinkel :



Nachdem das Pflaster aus Platten von KIBRI angepasst und verklebt wurde, kam die Zeit für ein paar Details; von links nach rechts : ein paar Andreaskreuze sichern den späteren Übergang; die ersten Kumpel sind zur Arbeit erschienen (hier bei der Zugangstür vom Platzbetrieb zum Förderturm); Blick über die Gleise mit den Grenzzeichen



Damit beim nächsten Regen nicht der Platz überflutet wird, wurde ein Gully eingelassen. Dazu wurde ein Ätzteil mit einzeln gechnittenen Pflastersteinen umrundet und alles verklebt. Anschliessend erfolgte die Alterung :



Neben den Lagerplatz am Förderturm soll noch eine Sägerei mit Verladekran und Lagerplatz erstellt werden. Hier soll das Grubenholz aufbereitet werden und mittels einer Schmalspurbahn zum Materialschacht gelangen. Der Materialschacht muss aber noch erstellt werden. In der Übersicht sieht man den Verladekran und die Sägerei. Da der erste Bunker zu mächtig erschien, wird an der Stelle des orangenen Rechteckes ein neuer Bunker geplant, der nur noch zwei Gleise überspannt. Die Grundplatte der Sägerei zeigt die geplante Anordnung mit der Stammzufuhr. Auch sind noch ein paar Bilder der Sägerei zu sehen, die schon eine tolle Inneneinrichtung hat. Auch hier gab es eine leichte farbliche Behandlung, wobei die Alterung noch fehlt.



Gruß Matthias

8

Saturday, March 6th 2010, 10:23pm

Etwas Landschaft :

Hallo,
neben den Gebäuden und den Bahnkörpern zählt die Landschaft zu einen wichtigen Punkt auf der Anlage.
Darum hier mein Versuch das Thema abzurunden.
Für einen kleinen Waldeinschlag sollten Baumstümpfe dargestellt werden. Diese können auch später zwischen anderen Bäumen oder an anderen Stellen eingesetzt werden. Grundlage sind gekaufte Rohlinge aus Resin (links im Bild). Nach geringer Nacharbeit (nachschleifen der Gusshäute) konnte die Farbgebung gestartet werden. Die Grundlackierung wurde mit EMAIL- Farbe gemacht (Revell. 31184 Lederbraun). Der feuchte Stumpf wurde nach dem Anpinseln leicht mit einem Küchentuch abgetupft. Nach dem Trocknen kam das Finish mit Pulverfarben (braun, grün und weiss).



Um den Boden darzustellen, wurden die Bereiche festgelegt in denen der Wald entstehen soll und Bäume wachsen werden. Dieser Bereich wurde mit getrockneter Erde (aus dem Garten,im Ofen getrocknet und dann gesiebt) versehen. Durch das fehlende Sonnenlicht ist der Bewuchs etwas spärlicher. Grüne Flocken sollen Moose u.ä. darstellen und diverse Zusätze zur Erde sollen Äste usw. darstellen. Das ganze wurde mit dem Wasser- Spüli- Weissleimgemisch satt getränkt. Die umliegenden Bereiche wurden mittels Elektrostaten begrünt (Grasfasern).



Ein paar Kleinigkeiten wie Büsche, Farne oder Pilze vervollständigen das Bild.


Die Anordnung der Bäume sollte nicht zu dicht sein, aber trotzdem noch einen Wald ergeben. Die Bäume sind von einen Bekannten gefertigt worden, ein sehr talentierter Baumbauer.



Weitere Details wie mehr Büsche usw. werden bald folgen.
Gruß Matthias

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Monday, March 22nd 2010, 11:12pm

Hallo Zusammen,
wie schon im Neuheitenthread geschrieben sind heute ein paar Weichenstellhebel eingetroffen. Die Bausätze haben neben den eigentlichen Stellhebeln auch eine Menge Zubehör inkl. Bowdenzüge. Als Einsatzort sind die Weichen im Zechenbahnhof der Zeche "Friedrich der Große" vorgesehen. Insgesamt sind sieben Stück geplant. Die Montage war doch teilweise Fummelei, jedoch jetzt weiss ich wie es geht.

Hier auch das Video vom ersten Test, da kommt man sich fast wie auf einem echten Stellwerk vor :



EDIT: neuer Video- Link nachgereicht

oder hier in höherer Auflösung

Hoffe es gefällt.

Gruß Matthias

This post has been edited 4 times, last edit by "friedrichskotten" (Nov 13th 2010, 1:34pm)


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Tuesday, March 23rd 2010, 10:15pm

Hallo Zusammen,
habe die Stellhebel in den USA geordert. Wenn man alle "Nebenkosten" (Fracht, Transfergebühren und Zoll) zusammenrechnet, so kommt man auf ca. 11,50 Euro je Stellhebel inkl. Bowdenzügen (je ca. 1,70m) und sehr viel Montagematerial (Halter, Schrauben, U- Scheiben, Muttern usw.) .
Die Lieferzeit betrug ca. 4 Wochen (inkl. Zoll usw.). Jedoch musste das Paket beim Zollamt abgeholt werden. Da bei uns in der Stadt ein Zollamt ist, war das aber kein Problem. Der Hersteller ist übrigens Hump Yard Purveyance .
Anbei das Bild von einer Ansicht unterhalb der Weiche. Sehe gerade, dass ich da nochmal ran muss, ist nicht ganz in der Flucht zur Bewegungsrichtung der Weiche.



Da hier ja Tillig- Weichen eingesetzt werden habe ich mir auch Gedanken zur Herstückpolarisierung gemacht. Gelöst wurde die mit einem zus. Drahtbügel und einen Mikroschalter (Umschalter).



Der Hebel verfügt über zwei Anschlussmöglichkeiten für den Draht, wovon ich die Untere nutze. Die nach hinten führende Möglichkeit muss jedoch bei meiner Einbaulage gekürzt (abgeknipst) werden ( grüner Pfeil). In den gekürzten Hebel habe ich kurzerhand ein neues Loch (Durchmesser 0,7mm) gebohrt und den Draht dort eingebracht (cyaner Pfeil). Dann den Bügel mit einem Stück Umantelung und einer der Zahlreichen Halter in Position gebracht und fertig. Verdrahtet wird morgen.



Die Bilder zeigen übrigens die Bedienung der Einfahrweichen in dem Zechenbahnhof und es macht riesigen Spass zu "stellwerken".

Gruß Matthias

This post has been edited 1 times, last edit by "friedrichskotten" (Sep 19th 2010, 7:03pm)


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Friday, April 2nd 2010, 8:21pm

das Stellwerk im Zechenbahnhof

Hallo,
zwar sind noch nicht alle Weichenhebel montiert, jedoch wurde das Geburtstagsgeschenk heute aufgebaut und zur Probe auf die Anlage gestellt.

Hier während der Bauphase:



und später auf der Anlage, das Dach ist jedoch noch nicht fest, da noch eine Inneneinrichtung eingebracht werden soll.



Da das Stellwerk kein Schornstein hat, wäre es plausibel wenn es mittels "Fernwärme" von der Zeche beheizt wird ?

Gruß Matthias

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Tuesday, April 6th 2010, 12:17am

Hallo Zusammen,
nachdem heute auch der letzte Stellhebel im Zechenbahnhof installiert wurde und auch die Elektrik vervollständigt wurde, gab es eine kleine Spielrunde. Der Betriebsablauf erfolgte wie angedacht und es war eine Freude die Weichen und die Loks zu bedienen. Zwar gibt es noch ein paar Punkte die verbessert werden müssen, aber trotzdem gibt es ein Video mit folgendem Ablauf :
Nachdem die V100 mit dem Leerzug Friedrichskotten passiert hat (siehe Teil 1) stellt sie die Leerwagen im Zechenbahnhof der Zeche "Friedrich der Große" ab und nimmt einen kleinen Zug mit voll geladenen "Haus- zu Haus- Behältern" mit. Danach setzt noch eine Diesellok der Nederlandse Spoorwegen ein paar Leerwagen ab. Das Abkuppeln geschieht per Digitalkupplung mit einem automatischen Ablauf von Zurücksetzen zur Entlastung der Kupplung, Aktivierung der Kupplung, Vorsetzen und wieder deaktivieren der Kupplung. Anschliessend setzt sich die Köf vor den ersten Leerzug und nachdem die ersten drei Wagen beladen sind wird der Leerzug geteilt und werden die drei Wagen über das mittlere Ausziehgleis ins freie Gleis gedrückt. So wird der Leerzug recht zügig abgearbeitet und ist bereit für die Abholung.

Hier die bewegten Bilder :



EDIT : neuer Video- Link nachgereicht

Gruß Matthias

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Friday, April 16th 2010, 9:59pm

Guten Abend,
beim Besuch der Intermodellbau gab es ein paar Kleinigkeiten, im wahrsten Sinne des Wortes. Den Anfang macht folgendes Detail :



War zwar eine Fummelei, aber ich finde es hat sich gelohnt. Die Drehung wird durch eine Ankoppelung an die Stellschwelle erreicht. Der Antriebskasten soll noch durch die Nachbildung eines elektr. Antriebes ersetzt werden. Hat da jemand einen Vorschlag für einen Lieferanten ?

Gruß Matthias

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Friday, July 16th 2010, 11:41pm

Hallo Zusammen,
nun mal ein kleines Update:
Aufgrund des Sommers ist im Moment ein Baustop erlassen worden. Auch warte ich auf ein paar Bestellungen um an der Zeche weiter arbeiten zu können. Jedoch wurde der Rangierbereich noch etwas verfeinert und ein paar Sprechsäulen aufgestellt. Durch diese erhalten die Lokführer ihre Anweisungen aus dem Stellwerk. Die "Kanaldeckel" nehmen die Kabel auf und führen diese dann Richtung Stellwerk. Leider wächst das Unkraut auch immer sehr schnell, so schnell kannste nicht gucken :D . Zu den Weichenantriebskästen ist mir immer noch nicht DIE Lösung eingefallen, daher liegen die immer noch wie in der Stellprobe herum. Das Pflaster im hinteren Bereich wurde gealtert und die Lücke zum Gleis verspachtelt. Nicht viel, aber es läuft im Moment auch wieder viel Kopfarbeit (Planungen was und wie noch gemacht werden kann). Kleinigkeiten wie der Hemmschuhständer mit den Hemmschuhen sind für mich immer ein Highlight und machen mir richtig viel Spaß.

Aber bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte, daher hier ein paar Impressionen:



Wie immer ist Eure Kritik oder sind Eure Kommentare im Diskussions- Thema herzlich Willkommen.

Gruß Matthias

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Friday, December 3rd 2010, 4:21pm

Hi,
nachdem der Job mir wieder etwas Zeit gelassen hat, anbei ein Update zur Zeche anhand dieser Übersichtsbilder:

Linker Bereich mit (von links nach rechts) Überladekran an der Laderampe, Materiallager/ Magazin mit angebauter Werkstatt, Hauptverwaltung mit Waschkauen und Übergangsebene zum Förderturm, Magazin II (Handlager ist der Turm rechts neben dem Hauptgebäude), der Förderturm und die Kohlenwäsche (zumindest Teilweise):



...weiter geht es mit dem Holzumschlag, bzw. Lagerplatz mit Brückenkran, dem Sägewerk, den Förderbändern für dem Abraum und das Absetzbecken, der Bach für das gereinigte Abwasser (der jedoch noch milchig ist, hoffe es zieht noch weg).



Der Bereich Holzumschlag, bzw. Lagerplatz wurde neu gestaltet. Für den Brückenkran wurden die Kranbahnen eingebracht (vorher von dem einheitlichen dunkelgrau in Beton- und Rostfarben umlackiert) und der Kran endlich an seinen Platz gebracht. Damit nichts passieren kann wurde noch eine Absperrung lackiert und platziert. Auch die hintere Verbindungsstraße wurde fertiggestellt und das abschließende Gelände für eine Begrünung vorbereitet.



Gruß Matthias

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Wednesday, December 15th 2010, 9:39pm

Im Bahnhof von Friedrichskotten wurde mit der Installation der Gleisfreimeldeanlage begonnen. Dazu wurde die Überwachung mittels Tonfrequenzkreis (Tonfrequenzgleisstromkreis) ausgewählt, weil dieses System mit dem geringsten Aufwand nachzurüsten ist. Auch wurden die Signale an den neu eingebrachten Kabelschächten angeschlossen. Alle Arbeiten wurden aus Kostengründen auf das Nötigste beschränkt.
Hein ist mit der Ausführung recht zufrieden und freut sich auf sein Feierabendbier.



Gruß Matthias

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Friday, April 1st 2011, 8:38pm

Hallo,

quasi als krönenden Abschluss habe ich gestern noch eine gute Nachricht erhalten:
In einer Mail wurde mir quasi offiziell das Ergebnis vom 2. mymocom cup mitgeteilt. Auch gab es eine Ankündigung, dass es bald Post geben wird :thumbsup: .

Es waren wieder wunderbare Projekte dabei und die beiden Gewinner haben zurecht soviele Stimmen bekommen.

Vielen Dank an alle, die mir Ihre Stimme gegeben haben.

Grüße Matthias

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Saturday, April 23rd 2011, 11:16pm

Nachwort zum Thema Signalisierung

Hallo Zusammen,

in einer anderen Diskussion kam das Thema Signalisierung von Nebenbahnen auf. Dort wurde auch die Frage nach vereinfachten Lichtsignalen sog. Nebenbahn- Lichtsignalen gestellt.

Kurzes Fazit: Ja, es gab solche vereinfachten Nebenbahn- Lichtsignale.
Ein paar Nebenstrecken wurden nach einem schweren Zugunglück Anfang der 70er bei Radevormwald verstärkt mit diesen vereinfachten Ausfahrsignalen nachgerüstet. Das Zugunglück ereignete sich am 27.05.1971 und forderte 46 Menschenleben (41 Schülerinnen und Schüler, zwei Lehrer, eine Mutter und zwei Bahnbeamte). QUELLE : SR Radevormwald

Diese Signale sind auch heute noch an einigen Strecken z.B. in Winterberg zu finden. Bei dem tragischen Unfall spielten fehlende Ausfahrsignale und fehlende Streckenblöcke eine große Rolle. Daraufhin entwickelte die Firma Scheidt & Bachmann einen kleinen "(Relais-)Zusatz" für mechanische Stellwerke, mit dem sich leicht Ausfahrsignale und ggf. ein Streckenblock nachrüsten ließ. Im Bedienraum des Stellwerkes wurde dann ein kleines zusätzliches (Gleisbild-) Bedienpult aufgebaut, über das die Signale und (falls vorhanden) der ebenfalls nachgerüstete Streckenblock bedient werden konnten. Beim Streckenblock handelt es sich um den sog. Tonfrequenzblock Tf 71. Den Tf 71 Block findet man durchaus öfter, als den Relaisaufsatz für die Lichtsignale.

Vorbild: hier

Hier nun meine Umsetzung:





Grüße Matthias

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