Tipp Individualisiere deine Modellbahn mit dem 3D-Druck-Verfahren!

Dieses Thema im Forum 'Gestaltung' wurde von 3D-Fidibus gestartet, 21. September 2016.

  1. Hi:) ,
    ich stelle euch auf meiner Homepage (http://www.3d-fidibus.de/) meine Dienstleistungen als 3D-Designer und 3D-Drucker zur Verfügung!

    Wozu 3D-Druck im Modellbahnbau?
    Durch das 3D-Druck-Verfahren sind der Kreativität nun keine Grenzen mehr gesetzt. Man kann so beispielsweise sein eigenes Haus detailgetreu konstruieren und drucken lassen! Oder auch den Bahnhof aus jedem beliebigen Ort.
    :)

    Hier mal ein Beispiel von dem Bahnhof aus Lichtenfels:
    So sieht der Bahnhof in echt aus....
    [IMG]
    ...und daraus wurde nur durch 2 Fotos ohne Zeichnungen ein 3D-Modell (grau) und schließlich ein 3D-gedrucktes Modell (rot).
    [IMG]

    Interesse geweckt?
    Dann besuche jetzt meine Seite: www.3d-fidibus.de

    Mit freundlichen Grüßen,
    3D-Fidibus
  2. Hallo!
    Interessant zu wissen wäre, in welcher Genauigkeit die Objekte gedruckt werden können und die minimalen und maximalen Abmaße der 3D Objekte.
    Zudem wie die Preislage für ein Objekt in oben gezeigter Größe ist.

  3. Hi rayman,

    Die Maßhaltigkeit ist ziemlich hoch, womit man nicht unbedingt rechnen kann. Ein Standart-Drucker hat eine Auflösung von 0,1 mm. Wenn man es allerdings genauer braucht ist das auch kein Problem, da ich mit starken Partner zusammenarbeite die sich auf verschiedene Bereiche wie z.B. Genauigkeit spezialisiert haben.

    Das obige Modell habe ich hohl gedruckt um Material zu sparen. Ich glaube im Modellbahnbau ist es ja auch erwünscht dass die Häuser hohl sind (denke ich). Da liegt der Kostenfaktor für den Druck um die 40 - 50 € muss man aber von Teil zu Teil sehen, da die Druckdauer entscheident ist für den Preis

    Ich hoffe ich konnte ein wenig Klarheit schaffen wenn nicht einfach fragen :)

    Gruß 3D-Fidibus
  4. Die Frage der Genauigkeit bezieht sich auf den Aspekt, ob es möglich ist Lokomotivgehäuse oder Waggonaufbauten drucken zu können. IdR. wird das heutzutage noch im Resinguss bzw. Spritzgußverfahren praktiziert.
    Als Beispiel zeige ich mal einen Kühlergrill,bei dem man noch die Maschen erkennen müßte.
    IMG_5594.JPG
    Gerade bei den Leuten, die ihre Modelle aufpimpen oder individualisieren möchten, wäre das eine Alternative zum teuren Kauf der Teile bei Kleinserienherstellern.

  5. Also das würde man noch hinbekommen. Am besten wäre es wenn Interesse besteht einfach mal anfragen das kostet ja nichts dann kann man abklären was machbar ist und was nicht.:)
  6. Hallo Fidibus

    Ich habe mir gerade auch mal deine Interentseite angesehen. Leider gibt es auch dort keinen Hinweis welches Druckverfahren du einsetzt und welche Qualität möglich ist.

    Falls du einen FDM Drucker hast, dann ist der nicht wirklich für die Modellbahn geeignet. Um mit diesem Verfahren ordentliche Oberflächen hin zu bekommen, die einen Modellbauer zufriedenstellen, muss man soviel nacharbeiten (Spachteln und Schleifen), das es am Ende einfacher ist ein Modell im klassischen Modellbau zu bauen, mit etwas Geschick kommt man hier schneller und einfacher zu einem beeindruckenden Ergebnis.
    FDM Drucker, welche keine auswaschbaren Stützmaterialien unterstützen, kann man meiner Meinung nach ganz vergessen, das ist Spielzeug.

    Polyjet-Drucker welche die hohen Auflösung (600x600x1600) sind heute durchaus eine gute Möglichkeit Modelle selbst zu drucken, alles was darunter druckt, sollte man besser sein lassen, da man dann wieder mit der Handarbeit besser bedient ist.Polyjetdrucker setzen bereits auswaschbare Stützmaterialien ein.

    Ein guter Drucker ist z.B. auch der B9Creator, das ist ein Scheibchendrucker der Schicht für Schicht Teile aus Harz aufbaut, welches durch UV-Belichtung ausgehärtet wird. Leider kann man damit in der höchsten Auflösung nur kleine Teile anfertigen, aber lan kann schon gute Ergebnisse erziehen, aufgrund der Stützstruckturen, welche man manuell entfernen muss, ist es aber nicht immer wirklich die beste Lösung dieses Druckverfahren, denn wenn man da nachher wieder recht viel nachbearbeiten muss, dann ist man von Hand auch wieder besser dran.

    Ich finde, dass 3D Drucker in gewisser Weise so eine Box der Pandora sind, denn weil jetzt jeder glaubt, man könne alles selbst drucken, ist alles andere plötzlich nichts mehr wert. Die Wahrheit sieht aber anders aus. Denn um etwas in 3D drucken zu können, muss man auch in 3D konstruieren können und das können wiederum die wenigsten.
    3D Scann ist auch nicht die Lösung, weil man auch 3D Scanns noch nachbearbeiten muss, damit ein gutes Teil dabei raus kommt und viele bauen hier dann wieder Serienteile nach. Serienteile nachzubauen ist wirklich unsinn, da man wenn man es genau rechnet, damit teurer weg kommt und man dann Teile in schlechterer Qualität bekommt.

    3D Druck ist gut, wenn man ihn zweckmässig einsetzt.

    Ich habe mich viel und lange mit dem Thema beschäftigt, aber am Ende hat sich herausgestellt, das es meistens besser ist, wenn man Teile auf herkömmliche Weise anfertigt. Aus dem vollen fräsen ist oft billiger als 3D zu drucken und es geht schneller und man bekommt schönere Teile, die mit weniger Nachbearbeitung gut sind.

    Gruß Matthias
  7. Hi Ravenson,

    ich selbst biete FDM-Druck an, allerdings habe ich viele Partner und kann somit alle möglichen 3D-Drucker anbieten. Von FDM-Druck bis hin zum Metall-3D-Druck.
    Anfragen kostet nichts ;)

    Es gibt im übrigen auch Dual-Extruder-Drucker im FDM-Verfahren mit denen man auch wegwaschbaren Support drucken kann.

    Harz-Druck kann ich auch anbieten und kenne das Verfahren auch.

    "Denn um etwas in 3D drucken zu können, muss man auch in 3D konstruieren können und das können wiederum die wenigsten."
    Und genau da komme ich ins Spiel.:)

    Deinem letzten Aspekt stimmt ich zu. Allerdings ist nicht alles konventionell fertigbar und das ist das schönes am 3D-Druck! Man muss nur die Möglichkeiten sehen.

    Gruß 3D-Fidibus
  8. Hallo Fidibus

    FDM kann man für Modelle im Bereich H0 aber ziemlich vergessen, dafür ist das Druckverfahren zu grob und dafür war es ja eigentlich auch nie gedacht. Das ist eher für größere Teile gedacht.
    Und wenn man ein Modell braucht, welches eine gute Oberfläche hat, dann geht das bei diesem Verfahren nur mit verspachteln und verschleifen mit anschließender Lackierung.
    Von Stratasys wurden da recht gute Drucker angeboten, aber das Verbrauchsmaterial ist für diese Maschine so teuer, dass es eigentlich nicht mehr wirklich interessant ist.
    Zwischenzeitlich kann der Cube Pro auch auswaschbares Material und der schafft auch eine Auflösung von 70 Microns, da dürfte 0,07mm entsprechen, für einen FDM Drucker ist das schon eine reife Leistung.
    Allerdings ist für den Cube Pro das Material wieder ziemlich teuer. Macht damit die Teile wieder sehr teuer.

    3D gedruckte Teile im Modellbau einzusetzen macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man ein Teil wirklich nur einmal braucht. Ansonsten sollte man das Teil unbedingt sauber bearbeite und dann eine Form davon abnehmen, damit man es aus Resine gießen kann.

    Und ich habe schon festgestellt, dass es einige Leute gibt, die drucken aufwendig Teile in 3D die man in nur wenigen Minuten von Hand anfertigen kann. Wenn man sowas sieht, dann tut es schon ein wenig weh, vor allem weil das Leute sind, denen die angebotenen Materialien ja immer viel zu teuer sind und die es deshalb lieber selbst mache.

    Das mit 3D Konstruktion als Dienstleistung für Modellbauer habe ich übrigens auch schon versucht, das hat nicht funktioniert. Ich habe damals noch Laserteile dazu angeboten, aber niemand wollte welche haben.

    Gruß Matthias
  9. Wie gesagt ich biete ja nicht nur FDM an.;)
    Scheinbar mache ich etwas anders was 3D Konstruktion als Dienstleistung angeht, denn bei mir funktioniert es.:)

    Schönes Wochenende
  10. Ich hatte die falsche Zielgruppe, denn Modellbauer sind es scheinbar nicht, bei denen darf es ja nie was kosten.
  11. Die falsche Zielgruppe kann man nicht sagen. Solange das Modellbahnhobby als einer Spielerei für Kinder gilt und nicht als arbeitsintensives Handwerk für Erwachsene, wird sich an der Geiz ist Geil Mentalität auch nichts ändern. Wenn ich wollte wie ich könnte ( bei mir fehlt einfach der Platz) bräuchte ich individuelle Gebäude, Modellchassis und Zubehör im 3 stelligen Stückzahlbereich.
  12. Das ist mir bewusst, dass Modellbauer sparsam seien wollen. Habe ja selbst einige zeigt an meiner Modellbahn herumgebastelt. Ich spezialisiere mich ja jetzt nicht auf denn Modellbahnbau sondern auf alles was eben anfällt. Wollte aber eben auch für diejenigen die im Modellbahnbereich einen 3D-Drucker brauchen das ganze einmal anbieten.
  13. Das Drucken mit

    Selective Laser Sintering (SLS)

    Finde ich sehr interessant da man dort Kunststoffensowie Metalle drucken kann. Rein von der Art des druckens! Jedoch hat der Druck auf schrägen flächen ca 2 zehntel abstufungen was im Modellbau nicht unbedingt wünschenswert ist.

    Deshalb Finde ich für modellbauer die methode

    Stereolithografie (STL, SLA)

    Interessanter. Dort wird der zu druckende gegenstand in einem bad stark belichtet wodurch die belichtete Fläche sich erhärtet. Damit lassen sich viel feinere texturen rausarbeiten ohne große sichtbare abstufungen. Ist natürlich eines der teureren Drucke die es gibt.

    Teil 2: Übersicht der aktuellen 3D-Druckverfahren - 3Druck.com

    LG viel spaß noch!

Die Seite empfehlen