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Projekt "Henryhausen": Nebenbahnbetrieb auf nur 1,50 Metern

Dieses Thema im Forum 'Gleisbau und -planung' wurde von Niesfisch gestartet, 27 März 2011.

  1. Hallo zusammen,

    nachdem ich hier schon manche Fantasiepläne hinterlassen habe und mir (zurecht) sagen lassen musste, dass die Pläne bei einem vernünftigen Maßstab gigantisch ausfallen würden, hab' ich mich an die Tatsachen erinnert: ich hab' ja gar keinen Platz!

    Also zurück zur Ausgangslage: eine Kleinstanlage soll es werden, mit viel Betrieb auf möglichst kleiner Platte, ohne aber überladen zu wirken. Nach einer Einarbeitungszeit in Wintrack (8.0) habe ich es nun irgendwie hinbekommen, meinen allerersten "echten" [lexicon]Gleisplan[/lexicon] zu zeichnen, und stelle ihn hier zur Diskussion. Arbeitstitel: "Henryhausen", Realisierung in Teilschritten vorgesehen.

    Vorgabe: max. 1,50 x 0,80 Meter, Spur [lexicon]N[/lexicon]. Szenario: Endbahnhof einer Nebenbahn, Anschluss auf freier Strecke. Der [lexicon]Bahnhof[/lexicon] verfügt über die nötigsten Einrichtungen zur Lokwartung samt Schuppen, eine Stückgutverladung, einen Industrieanschluss, zwei Zieh-/Abstellgleise. [lexicon]Epoche[/lexicon] II wird's wohl werden, da hier die Zuglängen am ehesten passen.

    Umsetzung: um Platz rauszuholen, liegt der [lexicon]Bahnhof[/lexicon] diagonal auf der oberen Ebene. Auf der unteren Ebene folgt die Strecke einem klassischen Oval mit kleinem [lexicon]Schattenbahnhof[/lexicon]. Vorgesehen ist eine dritte Ebene mit einer Kehrschleife unten drunter; das dafür notwendige Anschlussgleis ist im vorliegenden Plan derzeit nur als Stumpfgleis im [lexicon]Schattenbahnhof[/lexicon] eingeplant.

    Die Bahnhofsanlagen: das Empfangsgebäude liegt am Ende des Bahnhofs. Der Mittelbahnsteig ist ohne Gleisquerung zu erreichen. Den Gleisen liegt folgendes Betriebskonzept zugrunde:

    • Gleis 1: Güterabfertigung
    • Gleis 2: Umsetzgleis und Personenzüge (vorwiegend Triebwagen)
    • Gleis 3: Personenzüge (vorwiegend von kurzen Dampfloks gezogen)
    • Gleis 4: Umsetzgleis, Kohlebunker, [lexicon]Wasserkran[/lexicon]
    • Stumpfgleis A: Industriegleis
    • Stumpfgleise B, C: Ziehgleis, [lexicon]Abstellgleis[/lexicon]
    • Stumpfgleis D: Lokschuppen (Gebäude fehlt in der Zeichnung)

    Ich komme mit Wintrack erst so langsam klar, daher verzichte ich auf die weiteren Gebäude. Mich interessiert zunächst, ob die Bahnhofsgleisanlagen so Sinn machen oder ob ich was vergessen habe. Und natürlich dürft ihr euch auch gerne zur Gesamtidee auslassen - immer unter der Tatsache: ich hab' ja gar keinen Platz. :)

    Grüße,
    Steve

    Anhänge:

  2. Moin
    Ich finde den [lexicon]Bahnhof[/lexicon] nicht schlecht allerdings die Streckenführung wenn du nach unten fährst kommst du ohne eine kehrtwendung nicht mehr in den [lexicon]Bahnhof[/lexicon] sondern kannst nur unten im Kreis fahren, am besten wäre wenn du in den SBHF eine Kehre einbaust
  3. Hallo Hannes,
    Lies' mal meine Erläuterung dazu: "Vorgesehen ist eine dritte Ebene mit einer Kehrschleife unten drunter" - steht so im ersten Beitrag. Die Kehrschleife soll noch eine Etage unten drunter liegen, was in diesem Plan noch nicht eingezeichnet ist.
  4. Hallo
    Ups sorry das hatte ich überlesen
  5. Abzw ziemlich knapp nach Bf

    Hallo Steve,

    der Plan gefällt mir sehr gut. Könntest du den Abzweig jedoch nach etwas längerer Strecke nach Ausfahrt aus dem [lexicon]Bahnhof[/lexicon] planen? Vielleicht nach dem [lexicon]Bahnhof[/lexicon] einmal wendeln? Dann wäre auch eine glaubhafte Entfernung zwischen Abzw, deren Signale, der freien Strecke zwischen Abzw und Bf, dem Esig und dem Kopfbahnhof. So müsste das Esig zum oberen Bf noch vor dem Abzweig stehen, zumindest das Esig-vorsignal.

    Grüße

    Micha
  6. Hallo Micha,

    Du hast völlig recht mit deiner Argumentation bezüglich der Signale: die Stichstrecke ist viel zu kurz für die vorbildgerechten Signale. Aber wenn ich die Strecke noch einmal wendeln würde, hätte dieser Plan vier Ebenen (mit Kehrschleife) - und das alles auf 1,50 Metern? Fahr- und Stichstrecke auf der Fläche unterzubringen, war schon Herausforderung genug...

    Ich gebe zu: an die Aufstellung der Signale habe ich noch gar nicht gedacht, aber mit kommt der Gedanke, dass ich hier wohl dem Vorbild ein wenig widersprechen muss. Wo sähest du mit den Signalen einen akzeptablen Kompromiss? Ich denke daran, beispielsweise nurdie beiden Signale für den Abzweig sowie zwei Ausfahrsignale im [lexicon]Bahnhof[/lexicon] (jeweils Gleise links und rechts des Bahnsteigs) einzuplanen.

    Steve
  7. Hallo Steve,

    die 1,50 beziehen sich doch auf die Breite und nicht auf die Höhe... Oder bist du in der Höhe eingeschränkt? Denkbar wäre vielleicht auch nach dem Bf eine halbe Acht zu schlagen und dann in die Durchgangsstrecke einzuschwenken.

    Grüße

    Micha
  8. Hallo Micha,

    mit einer zusätzlichen Schleife wäre der [lexicon]Bahnhof[/lexicon] um 180 Grad gedreht, die Einfahrt erfolgt dann von von unten links, das Kopfende wäre oben rechts. Um dann genug Freifläche für die Streckengleise im Vordergrund zu haben, müsste das Gleisfeld umgebaut werden; insbesondere der Industrieanschluss muss auf die andere Seite - wo sich dann aber auch schon das [lexicon]BW[/lexicon] befindet. Daraus folgt: der [lexicon]Bahnhof[/lexicon] wird ganz anders aussehen.

    Einfacher vorstellbar ist die zusätzliche halbe Acht (Bahnhof um etwa 90 Grad verdreht, Einfädelung von links oben). Dann durchschneidet das verlängerte Streckengleis allerdings die ohnehin wenig vorhandene Freifläche. Andererseits hat eine Streckenkreuzung mit Brücke ohne Frage auch ihren Reiz, nur sollte bei so vielen Gleisen auch noch etwas Platz für etwas Landschaft sein.

    Ich denke, beide Ideen lassen sich in der Tat auf der kleinen Fläche umsetzen, aber ich müsste sie erstmal zeichnen, um sie mir bildlich vorstellen zu können. mal schauen, wie zeitnah ich das schaffe.

    Grüße,
    Steve
  9. Hallo Steve,

    ich dachte eher den [lexicon]Bahnhof[/lexicon] so zu belassen wie er ist. Also die freie Strecke verschwindet unter dem Bf Ri. links hinten - beschreibt eine halbe acht - kommt vorne links wieder heraus und schwenkt vorne rechts in die Hauptstrecke ein. Auf der Hauptstrecke können dann sogar größere Garnituren verkehren, wenn gewünscht sogar elektrifiziert. Die Hauptbahn elektrifiziert und/oder zweigleisig.

    Grüße

    Micha
  10. Hm, ach so, das wäre denn die dritte Variante.

    Ich könnte mir vorstellen, dass in diesem Fall das Steigung zu heftig ausfällt. Im vorgeschlagenen Plan ist die vordere Paradestrecke in Höhe der Anzweigung/Weiche ebenfalls leicht angehoben, so dass sich die Steigung gleichmäßig auf der gesamten Strecke zwischen [lexicon]Bahnhof[/lexicon] und Tunnelprotal verteilt. Schwenkt die Strecke aber bereits vorher nach rechts und verschwindet dann etwa in der Mitte der Anlage unter dem [lexicon]Bahnhof[/lexicon], muss die Steigung steiler ausfallen. Bei meinen beiden anderen Gedankengängen befinden sich alle Schnittpunkte am Rand der Platte, so dass dieses Problem nicht besteht.

    Außerdem hätte dieser Vorschlag den optische Makel, das vorne mitte/rechts drei Strecken im Bogen irgendwie parallel verlaufen, wenn auch auf verschiendenen Ebenen.

    Grüße,
    Steve
  11. lok527596 Administrator

    Hallo Steve

    mir gefällt Dein Plan soweit . Schon mal drüber nachgedacht den Abzweig nach aussen zu verlegen ? sprich die beiden Gleise zu tauschen Auffahrt zum [lexicon]Bahnhof[/lexicon] und in die Runde

    Gruss Stephan
  12. Hallo Stephan,

    Nöö, hab' ich nicht. Warum eigentlich nicht? Dein Vorschlag ist ja sowas von offensichtlich besser - zwei, drei Zentimeter mehr für den [lexicon]Bahnhof[/lexicon], ein paar Zentimeter mehr für die Steigung. Manchmal verliert man beim Planen einfach den Blick für die einfachsten Dinge...

    Danke,
    Steve
  13. Hallo,
    anbei noch eine Idee: die Abzw im Verborgenen, dafür größerer Bf und Hauptstrecke

    [IMG]

    Grüße

    Micha
  14. Hallo Micha,

    ich bezweifle, dass sich so ein großer [lexicon]Bahnhof[/lexicon] auf 1,50 Metern unterbringen lässt - die Bahnsteigsgleise wären dann vermutlich nur halb so lang.

    Grüße,
    Steve
  15. Grüß' Dich, Steve!

    Mir gefällt Dein Plan, gerade vor dem Hintergrund der Platzbeschränkung, der Du unterliegst, sehr gut. Er hat für mich gegenüber dem von Micha vorgeschlagenen Plan, der sicherlich optisch recht gelungen wirkt, einen mir sehr wichtigen Vorteil: Du verzichtest auf die immer wieder vorgeschlagenen, weit geschwungenen Bahnhofsgleise. Ein Endbahnhof an einer eingleisigen Nebenstrecke bedeutet viel Betrieb in der Hinsicht, daß immer wieder Lokomotiven nicht nur vom [lexicon]Zug[/lexicon] abgekuppelt werden müssen (das geht im Prinzip immer), sondern diese auch auf der anderen Zugeseite immer wieder ankuppeln müssen, was in geschwungenen bzw. gebogenen Gleisen regelmäßig zu Problemen führt. Außerdem bringen Dir die Stumpfgleise, die sich von den 'starren' Bahnhofsgleisen abheben, doch auch eine gewissen Auflockerung.
    Auf den auch in meinen Augen guten Vorschlag von Stephan bist Du schon eingegangen. In dem Zusammenhang – wäre es vielleicht eine Idee, die Nutzung der beiden Stumpfgleise A und D zu tauschen? Also Lokschuppen an Gleis A, Industrie an Gleis D: möglicherweise könntest Du die im relativ engen Bogen geführte Zufahrt zum [lexicon]Bahnhof[/lexicon] durch einen (kleinen) Industriekomplex leichter etwas wegtarnen, als durch eine Lokstation, die sich letztlich auf einen kleinen Lokschuppen beschränkt?

    Servus und einen schönen Tag :)

    Joachim
  16. Hallo Joachim,

    prinzipiell mag ich die geschwungenen Gleise im Bahnhofsbereich sehr, aber nach meiner Meinung braucht sowas viel mehr Platz, um realistisch und elegant zu wirken.

    Deine ausgearbeitete Idee hat ihren Reiz. Vorteile: Im Grunde liegt das Industriegleis jetzt ohnehin zu nach am Empfangsgebäude, wo eigentlich eigentlich noch das eine oder andere normale Gebäude (Gaststätte o.ä.) den Vorplatz säumen müsste. Und den Gleisbogen zugleich noch ein wenig zu verdecken ist ein schöner Nebeneffekt.

    Andererseits: Im jetzigen Plan sind die Stumpfgleise B und C gleichzeitig Zieh- und Abstellgleise für den Industrieanschluss und die Güterabfertigung. Auf der anderen Seite ist das Gleis 4 das Umsetzgleis für die Dampfloks, an dem auch Wasser und Kohle für die Rückfahrt aufgenommen wird. Da die Loks nur aufgefüllt im Schuppen angestellt werden, ist es unschön (und vermutlich unrealistisch), sie dann über alle Bahnhofsgleise zum auf der anderen Seite angebrachten Schuppen zu fahren.

    Aber zusammen mit dem Vorschlag von Micha, das Streckengleis zu verlängern, könnte dieser Vorschlag Sinn machen. Ich denke, ich versuche mal, mit einer zusätzlichen halben Acht den [lexicon]Bahnhof[/lexicon] diagonal von oben links nach unten rechts zu legen und den Industrieanschluss nach innen zu verlegen.

    Grüße,
    Steve
  17. Hallo Steve,

    bei obigen Plan war klar, dass er nicht auf 1,50 zu realisieren ist. Jedoch wollte ich anregen, den Abzw ggf. verdeckt zu gestalten, wenn die Strecke zwischen Bf und Abzw zu kurz ist um alle dazugehörigen Signale glaubhaft darzustellen und sich dafür auf die Hauptstrecke zu konzentrieren, auf der Züge im Automatikbetrieb verkehren könnten, die den oberen Bf nicht tangieren, während man oben Züge behandelt.

    Grüße
    Micha
  18. "Henryhausen" 2.0: Nebenbahnbetrieb auf immerhin noch 1,60 Metern

    Hallo zusammen,

    ich habe den Plan nun überarbeitet (s.u.) und die hier aufgeführen Ideen berücksichtigt. Im Wesentlichen macht die Nebenbahnstrecke nun eine Extrarunde; somit gibt es keinen durchgängig sichtbaren Streckenverlauf zwischen Oval und Endbahnhof mehr. Weiterhin
    • wurde der [lexicon]Bahnhof[/lexicon] insgesamt etwas verlängert (die Plattenmaße liegen jetzt bei 160 x 80);
    • fädelt sich die Nebenbahn im äußeren Kreis aus dem Oval aus (statt zuvor im Inneren des Ovals;
    • kreuzen sich zwei Strecken mit einer Brücke (hier ist ein Viadukt vorgesehen);
    • befindet sich die Abzweigung nicht mehr auf freier Strecke, sondern an einem ehemaligen, d.h. nicht mehr bedienten [lexicon]Haltepunkt[/lexicon] (am vorderen Anlagerand); ein Szenario mit einem aufgelassenem [lexicon]Bahnhof[/lexicon] hat mich schon immer gereizt. Hier wird ein überwachsener [lexicon]Bahnsteig[/lexicon] und ein zusätzliches Schotterbett ohne Gleis für die richtige Stimmung sorgen.
    Damit kommt diese Kleinanlage immerhin auf die stolze Anzahl von vier Gleisebenen. Die vierte (unterste) Ebene stellt eine Kehrschleife dar und fehlt nach wie vor in diesem Plan - man würde sonst ja gar nix mehr erkennen. Die Zufahrt erfolgt über das eingezeichnete Stumpfgleis parallel zum [lexicon]Schattenbahnhof[/lexicon] - stellt euch den Rest einfach vor.

    So, ich denke, mehr ist auf dieser kleinen Fläche wirklich nicht drin. Was haltet ihr nun von diesem neuen Zwischenergebnis? Ich bin auf eure Kommentare gespannt, bevor ich mir die Arbeit mache, das 3D-Modell zu modellieren.

    Grüße,
    Steve

    Anhänge:

  19. Moin Steve,

    Mir gefällt der Plan, vorausgesetzt du bildest Nebenbahnzüge.
    Sollte ich das aus Zeitgründen überlesen haben-sorry.
  20. Hallo Norbert,

    ja, das wird ein reines Nebenbahn-Szenario mit entsprechend passendem Rollmaterial. Anders als oben geschrieben wird es doch wieder auf [lexicon]Epoche[/lexicon] IIIa rauslaufen, konkret auf die späten 50er Jahre. Zum Einsatz kommen ausschließlich zweiachsige Personen- und Güterwagen sowie Loks mit einer LüP unter 10 cm:
    • Rangierbetrieb mit Kö, V 36, V 45 und/oder [lexicon]BR[/lexicon] 80
    • Streckendiesel V 65, vielleicht V80 und V 100
    • Triebwagengarnitur VT 75 und/oder VT 95
    • Personenzüge mit [lexicon]BR[/lexicon] 64, [lexicon]BR[/lexicon] 65, [lexicon]BR[/lexicon] 70, [lexicon]BR[/lexicon] 75, [lexicon]BR[/lexicon] 78 und/oder [lexicon]BR[/lexicon] 98.8-9
    • Güterzüge mit [lexicon]BR[/lexicon] 81, [lexicon]BR[/lexicon] 86, [lexicon]BR[/lexicon] 89.7-8, [lexicon]BR[/lexicon] 89.70–75 und/oder [lexicon]BR[/lexicon] 94.5–17
    Eine einzige Ausnahme gibt's noch: eine V 200.0 muss ebenfalls dabei sein, auch wenn sie dann als größte Lok eher nur im Oval ihre Kreise zieht.

    Das ist so in etwa meine "Einkaufsliste". :)

    Grüße,
    Steve

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