kleine Natursteinmauer
Im Zusammenhang mit den Umgebungsarbeiten meines Werkstattanbaus, ist mir am Samstag beim Pickeln ein Schieferstein in die Quere gekommen.
Am Sonntag habe ich diesen mit einem Hammer zerklopft und anschliessend die Einzelteile mit eingefärbtem (Eichenbeize) Gips wieder zusammengepflastert und mit Pulverfarben und Grünzeugs ein wenig gealtert.
Zeitaufwand 2 Stunden (davon 1,5 Stunden Sucharbeit um die zusammenpassenden Steine zu finden), Kosten praktisch null, Spassfaktor hoch.
Es gibt noch einen kleinen Trick um die plastische Wirkung einer solchen Mauer zu erhöhen (wende diesen auch beim Felsenbau an). Erhabene Stellen helle ich auf und tieferliegende Stellen streiche ich dunkler bis schwarz (in den Mauerfugen).
An einer Stelle der Mauer drückt Hangwasser durch die Fugen, dies ist zu sehen an den Kalkspuren auf den Steinen.
Dort wo die Steine feucht bleiben vermoosen sie. Das kann sein unter Vorsprüngen, wo die Sonne nur spät oder gar nie hinscheint oder an Stellen wo Wasser aus der Mauer drückt.
Auf der rechten Seite fehlt der oberste Stein. Dieser ist durch den Hangdruck heruntergefallen. Ich platziere den aber erst, wenn die Mauer an der richtigen Stelle steht.
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