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Fotografie und Modellbahn
Die digitale Fotografie macht es mittlerweile so einfach wie nie zuvor schnell und unkompliziert Fotos zu machen. So kann natürlich auch die heimische Anlage ein beliebtes Motiv werden.
Aber dennoch kann es vorkommen, dass die schönste Anlage auf den Fotos nicht wirkt. Wir möchten Ihnen hier ein paar Hinweise und Tipps im Umgang mit Modellbahn und insbesondere Digitalkameras, sowie den Bildern für das Internet geben.
Wichtig fürs Erste ist die Digitalkamera, diese sollte eine etwas höhere Auflösung haben und auch auf eine gute Qualität eingestellt sein, damit man schöne Fotos machen kann.
Nun aber zu den Sachen, welche eine Modelleisenbahn-Anlage bzw. derer Fotos unschön machen können.
Die digitalen Fotoapperate haben derzeit noch ein Problem: Die Belichtungszeiten kommen einfach immer noch nicht an die der Spiegelreflexkameras heran, zumindest für den Amateurgebrauch.
Eine kurze Belichtungszeit bedeutet wenig wackler, welches bei diesen kleinen Miniaturaufnahmen wichtig ist und auch wenig verschwommene Bilder. Je höher die Belichtungszeit ist, je mehr sehen Sie nur Striche vom vorbeifahrenden Zug.
In der Regel kann man bei den Belichtungszeiten noch etwas einstellen. Schauen Sie dafür am besten in die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera und probieren Sie es aus, womit Sie die besten Ergebnisse erhalten.
Sie sollten außerdem probieren von einer festen Unterlage aus zu fotografieren. Dieses beugt auch Wacklern vor.
Viele Bilder misslingen durch die Benutzung des Blitzes. Stellen Sie diesen aus. Ohne Blitz wird viel mehr von der Umgebung aufgehellt. Mit eingeschaltetem Blitz wird häufig nur ein bestimmter Bereich sehr hell, der Rest wird immer dunkler bis ins schwarz hinein.
Sie sollten zudem versuchen mit natürlichen Lichtquellen zu fotografieren. Versuchen Sie außerdem die Anlage gut auszuleuchten, allerdings so, dass sich das Licht nicht in den Loks spiegelt.
Wichtig ist auch der Aufnahme-Modus. Hier sollten Sie einen für Nahaufnahmen benutzen, da dieser für die Aufnahmen der kleinen Motive einer Modellbahn am besten geeignet ist.
In den meisten Fällen stellt dieser sich auch richtig scharf.
Als kleinen Tipps können Sie mal probieren unterschiedlich auf Objekte oder neben den Objekte zu zoomen. Das Ergebnis wird Sie verblüffen.
Eventuell kann es sein, dass Sie die Fotos nachbearbeiten müssen. Dieses können Sie mit einer Fotobearbeitungssoftware tun. Eine kostenlose OpenSourc Variante wäre z.B. The Gimp. Es gibt jedoch mehrere Programme in jeder Preisklasse.
Schauen Sie sich auch hierbei um und laden Sie sich ggf. Demoversionen herunter.
Mit diesen Programmen können Sie die Fotos beim Speichern auch komprimieren und Sie in ihrer Größe verändern. Also besser auf den Bildschirm anpassen und auch die Dateigröße verkleinern.
Das JPEG-Format bietet hierbei bei einer geringen Kompression noch Grafiken und Fotos mit einer akzeptablen Auflösung.
Für Webfotos, also Fotos die für das Internet gedacht sind, empfiehlt es sich die Datei in sowohl Dateigröße als auch Bildgröße zu verkleinern.
Damit können Sie die Ladezeiten insbesondere für Modem oder ISDN Besitzer verringern. Hierfür empfiehlt sich das tolle kostenlose Programm IrfanView.
Es gibt jede Menge Bildhoster im Internet, welche auch kostenlos sind. Einer von diesem wäre z.B. Imageshack, hier können Sie Ihre Fotos hochladen, erhalten verschiedene Codes zu Links, die Sie Freunde schicken können oder in Foren oder Webseiten einbinden, um die Fotos anzuzeigen.
Man kann aber auch ganze Webfotoalben erstellen. Hierfür wäre ein Dienst z.B. Webshots, bei dem Sie ein ganzes Album Ihrer Fotos der Welt zugänglich machen können.
Wir hoffen Ihnen hiermit einen Einblick und Tipps zur Fotografie und der Modellbahn gegeben zu haben.
Weiterführende Links werden demnächst noch erscheinen.