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"Überhöhte Kurven"

Dieses Thema im Forum "Anlagenbau" wurde erstellt von cargo, 31. Juli 2007.

  1. cargo

    cargo Guest

    Hallo,

    da ich mit dem gedanken spiele auf meiner neuen Anlage die Durchganggleise ganz leicht zu "überhöhen" würde mich interessieren wie ihr das amchen würdet.

    Unter die Korkbettung zur hälfte (mehrere Lagen)Papier drunter?

    Grüße
    Torsten
     
  2. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Thorsten,

    auf meinen Modulen habe im äußeren Bereich der Kurven unter den Schwellen ca. 0,5 bis 1 mm starke Pappstreifen geklebt (oben auf den Korkunterbau). Sieht man nach dem Einschottern eh nicht mehr.
    Aus meiner Erfahrung sollte man die Überhöhung jedoch erst wieder ein Stück in der Geraden aufheben, da sonst manche D-Zug Wagen "Beinchen heben", die Drehgestelle nach innen durchkippen - die innere Achse springt u.U. nach innen aus dem Gleis.

    Also vorher gut ausprobieren. :eisenbahn:
     
  3. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Ich lege Streichhölzer unter die Schwellen an der Außenseite.
    Die haben meiner Meinung nach die richtige Höhe.
     
  4. Lilongwe

    Lilongwe Mitglied

    Mal ne kurze Frage:

    Was heißt überhöhen??? Klingt so als ob ihr vorhabt die Gleise schief zu verlegen, was dazu führen würde, das die Züge umkippen???
    Versteh ich nicht, beim einschottern achtet man doch darauf des alles schön grade ist?
    Hab auch vor bald zu schottern, darum frag ich.

    Michael
     
  5. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Ich habe das völlig anders gemacht.
    Wenn ich die Bilder dazu finde, stell ich die auch noch rein.
    Ich habe unter's Gleis 1,5mm² Kupferdraht gelegt, mit Holzleim fixiert und mit Holzspachtel ausgefüllt und abgezogen. Maximal 2 Drähte übereinander ergeben die maximale Überhöhung bei der DB.
     
  6. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Lilongwe

    Kurvenüberhöhung findest du auch im Original.
    Dadurch könne die Züge schneller durch die Kurve
    fahren. Der Effekt ist so ähnlich, wie bei einer
    Steilwandkurve im Radrennsport.
    Man darf nur nicht übertreiben, dann kippen sie auch nicht.
    Es geht her allerdings mehr um die Optik, als um
    Geschwindigkeit. Der Zug soll sich in die Kurve legen.
     
  7. Bahndoktor

    Bahndoktor Neues Mitglied

    Habe für mein Bauprojekt "BLS-Bietschtalbrücke" dieser Tage nochmals nach solchen Daten geblättert:

    Vorbild-Radius 300m, Gleisüberhöhung ziemlich genau 10% !

    Somit ist in H0 eine Unterlage von 1,5mm bei der Außenschiene durchaus möglich.
    [​IMG]
     
  8. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Bahndoktor,

    Puh, 1,5 mm bei H0 ist schon heftig!
    Wie bereits beschrieben, habe ich meine Kurven ja auch "leicht" überhöht. Nun wollte ich die Wirkung austesten. Also habe ich Radsätze in Längsrichtung auf einen Niederbordwagen geladen und dann mit einer Lok mit normaler Geschwindigkeit fahren lassen. Was meint Ihr wohl, wie sich die Achsen in der Kurve von ca. 700mm Radius verhalten haben?
    Sie rollten in der Kurve auf die Innenseite der Ladefläche! Zur Fahrgeschwindigkeit: Natürlich nicht übertrieben schnell, aber auf jeden Fall zu hoch im Vergleich zur Vorbild-Geschwindigkeit.

    Aber die Überhöhung soll ja vor allen Dingen optisch wirken.

    Doch Vorsicht: Die KKK ist dafür ausgelegt, die Wagen im Bogen in der Ebene gerade so weit auseinander zu führen, daß sich die Puffer nicht verhaken, das Erscheinungsbild jedoch noch einigermaßen geschlossen aussieht. Bei einer Überhöhung der Kurven werden die Wagen aber auch verkippt. D. h. oben stehen sie wesentlich dichter beieinander, als auf Höhe der Puffer und Kupplungen. Es werden sich also die Faltenbälge, bzw. Gummiwulst-Übergänge verkeilen, was zwangsläufig zu Entgleisungen durch Aushebeln führt.
     
  9. Tohu01

    Tohu01 Mitglied

    Hallole.
    Wenn man Kurven überhöht möchte man auch schnell in der Kurve Fahren. Deshalb ist es wichtig, das die Überhöhung auch in entsprechendem Abstand zur Kurve beginnt und langsam zunimmt. Ansonsten macht so ein Zug recht ruckartige Bewegungen. :lehrer:

    Zum zweiten darauf achten, das der Kurvenradius bei einer Hauptbahn recht gross ist. Ansonsten sieht das mehr aus wie die Steilkurve einer Carrerabahn. Alles in allem beansprucht so eine Kurvenüberhöhung recht viel Platz wenns realistisch aussehen soll.

    Bei Nebenbahnen wurde die Überhöhung auch in engen Kurven eingesetzt damit die (relativ niedrigen) Geschwindigkeiten gehalten werden konnten.
     
  10. cargo

    cargo Guest

    Bei mir soll es im Bahnhofsbereich sein - es soll auch nur minimal sein, mehr wie 5/10mm werde ich nicht unterlegen (nehm ich Spionplättchen ausm Geschäft mit) :spitze:
    Der Radius liegt bei ca. 750 und 800mm
     
  11. berendik

    berendik Neues Mitglied

    Kurven überhöhen

    Hallo,

    ich nutze Wandkork in den Stärken 2 und 3 mm und habe diesen in Streifen geschnitten unter die Gleise verlegt. Die geraden Strecken sind entweder mit 2 oder 3 mm unterlegt, die Kurven sind innen mit 2 mm Streifen unterlegt, aussen mit 3 mm Streifen.
    Die Streifen (gerade Strecken) haben in H0 eine Breite von ca. 38 mm, in den Kurven jeweils eine Breite von 20 mm.

    Es sieht sehr gut aus und ich habe durch den sanften Übergang in die geraden Strecken keine Entgleisungen gehabt. Ich versuche dieses mal zu fotografieren um es so auch zu zeigen. Melde mich dazu wieder hier.

    Berendik
     
  12. Bahndoktor

    Bahndoktor Neues Mitglied

    AndreasB

    Vorbild-Radius 300m entspricht etwa 3,5m bei H0 ! Da sieht das absolut Spitze aus.
    Bei kleinen, modellbahntypischen Radien würde ich maximal eine dünne Litze unterlegen. Sieht sonst in der Tat wie Achterbahn aus und ist der Funktion nicht sonderlich zuträglich.

    Gruß
    Dirk

    edit: Bild hinzugefügt
    [​IMG]
     
  13. aetzchef

    aetzchef Guest

    Überhöhte Kurven

    Bei der Überhöhung werden die Schienen zwangsweise in Längsrichtung verdreht, was bei Fahrzeugen mit Drehgestellen vielleicht einen netten, optischen Eindruck macht.
    Man sollte allerdings bedenken, daß besonders die großen Dampflokomotiven, weil nicht mit gefederter Einzelachsaufhängung ausgestattet, nur noch auf 2 Rädern Gripp haben. Vorne rechts, und hinten links oder umgekehrt.
    Vielleicht kommt 'mal die Neigetechnik in H0, wer weiß?
    mfg
     
  14. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

  15. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    RE: Überhöhte Kurven

    ...
    Außerdem gab es von Märklin (und auch anderen Herstellern?) den Pendolino.

    Allerdings: Die Neigetechnik beruhte hier auf der Auslenkung durch die Drehgestell-Verdrehung. Der Zug war also auch bei Stillstand geneigt.
     
  16. joe

    joe Guest

    ...und die Neigetechnik funktionierte auch nur bei engen Radien sichtbar!
     
  17. RoMo

    RoMo Neues Mitglied

    Gleis-Überhöhung

    Hallo

    Als Entscheidungshilfe, wie heftig die Überhöhung sein soll/darf(?), können die MOROP-Normen NEM113 und 114 dienen unter

    www.morop.org/de/normes/index.html

    Gruss RoMo
     
  18. friedrichskotten

    friedrichskotten Aktives Mitglied

    Hi,
    hab bei mir zur Darstellung der Überhöhung 1 mm an der Aussenseite der Schwellen unterlegt und dann eingeschottert.
    Das wirkt dezent, aber recht gut (meine Meinung).

    [​IMG]


    Gruß Matthias
     
  19. RoMo

    RoMo Neues Mitglied

    Hallo Matthias

    Auch für mich wirkt die Überhöhung in diesem Mass gut. Auch die gute Stromabnahme der Loks dürfte so gewährleistet sein.

    Gruss RoMo
     
  20. cargo

    cargo Guest

    Hallo!

    Also 1mm sieht ja noch gut aus! Ich dachte, das ist zu viel.
    Was fürn Radius ist das?

    Gruss
     

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