?? Anfänger Anfänger sucht Rat und Antworten...

Dieses Thema im Forum "Anfänger, Umsteiger und Fragen" wurde erstellt von Trabantino1993, 22. Februar 2018.

Schlagworte:
  1. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus liebe MoBa-Gemeinde!

    Erstmal will ich mich vorstellen, mein Name ist Steven, bin mittlerweile nun auch schon 25 Jahre und komme aus dem kleinen Städtchen Pirna. Beruflich bin ich Tischler, nun aber als Kraftfahrer unterwegs.


    So, nun zum Thema MoBa…

    Ich überlege schon länger, ob ich damit anfangen möchte, mir eine Anlage selber zu bauen.
    War auch schon im Modellbauladen hier gewesen, allerdings war die Beratung eher mies. Habe ihm versucht, meine Gedanken rüberzubringen und auf meine Fragen Antworten zu finden. Er wollte, so mein Empfinden, nur schnell mit eins der teuersten Startersets im Laden an den Mann bringen.

    Vielleicht kann mir hier einer oder mehrere Fachleute helfen, die „richtige“ Entscheidung zu treffen, Fragen zu beantworten oder mir sagen, ob mein Vorhaben realisierbar ist.
    Ich schreibe erstmal alles auf, was ich mir so vorstelle, danach könnt ihr es gerne zerpflücken oder evtl andere Ratschläge geben.



    Die Anlage sollte bei mir im Schlafzimmer stehen, da würde eine Platte von 2100mm x 950/700mm hinpassen.

    Spur würd ich gern H0 haben wollen, Analog gesteuert.Es sollte keine reine „Modellbahn“ sein, sondern auch Problemlos bespielbar. Passt das ohne Probleme auf meine Platte?
    Als Lok wäre mein Traum die BR243 (DR143).
    Ich habe mir auch schon versch. Gleispläne angeschaut, zwei gefallen mir sehr gut davon. Die eine nennt sich „Winterberg“ und die andere „Bärendorf“. Beide Pläne verlinke ich unten.

    Dazu ergeben sich mir noch folgende Fragen und Gedanken:

    -Kann ich die Platte aufteilen ? (Modulbau; wenn ja, wie am besten?)
    -Ist die Entscheidung, als Anfänger analog anzufangen, richtig? Es sollen nur 1-2 Züge gleichzeitig fahren.
    -Welche Gleise? Habe von C; K; M-Gleisen gelesen und viele mehr, weiß aber nicht, welche passen.
    -Unter die Platte wollte ich einen Rahmen bauen, damit die ganze Konstruktion ausgesteift ist und nicht durchhängt, aufgesetzt auf 2/3 Böcke.
    -welche Kabel (Draht / Litze/Querschnitt) sollte ich verwenden?
    -wie schwer wird so eine Anlage?
    -zeitlich habe ich keinen „druck“, also alle Zeit der Welt.
    -muss ich die Anlage mit Sicherungen bestücken?


    Das waren noch nicht alle Fragen, nur die mir gerade im Kopf rumschwebten. Die restlichen kommen aber bestimmt noch ;)

    Nun fangt an, den Anfänger zu steinigen ^^

    LG Steven




    Gleisplan "Bärendorf"
    www.gleisplan.ch

    Gleisplan "Winterberg"
    www.gleisplan.ch
     
  2. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Hallo Steven,

    herzlich Willkommen hier in der Community.

    Du möchtest gerne in H0 starten und hast zwei einfache aber meiner Ansicht recht langweilige Gleispläne verlinkt. Begründung ist das diese eigentlich nur ein Kreis sind ohne richtig Spaß an den Zügen zu haben.
    Bei dem Platz der Dir zur Verfügung steht wäre evtl sogar die Überlegung ob Du nicht in einer anderen Spurweite baust zum Beispiel in TT 1 :120 oder in N 1:160. Bei beiden Spurweiten ist der Markt zwischenzeitlich nimmer so klein das es langweilig werden würde. Solltest Du diese Spuweiten nicht in eine Überlegung einbeziehen wollen wäre es vieleicht besser den Ansatz zur Anlage um zu denken. Evtl dann in Modulen zu planen die auf und abgebaut werden können oder sogar den Grundgedanken total umswitchen zum Beispiel eine Rangieranlage zu planen.
    Bei Thema digital ist ich sags Dir ehrlich : Wer heute nicht digital anfängt ist schnell am überlegen warum er es nicht getan hat. Für den Anfang ist es doch schon schön auf dem gleichen Gleis zwei Loks fahren lassen zu können ohne großen Schaltungstechnischen Aufwand. Nur darf man sich nicht täuschen lassen wenn man mehr will muss man genauso fit darin sein wie im analogen. Die Weichen kann man weiter analog ansteuern wenn man möchte. Das einzigste was nicht einfach so geht , was man aber auch nicht unbedingt braucht ist Start Stop vor Signalen weil man ist wie in echt ja Lokführer und steuert für sich. Bei größeren Anlagen kann das alles realisisert werden. Weiter ist das Licht an und aus bei Wagen oder eben rangieren mit Rangierkupplung im digitalen alles ein schönes einfaches Spiel.
     
  3. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus Stephan!

    Dankeschön ;)

    An eine andere Spurweite hab ich auch schon gedacht. N ist mir nur zu "klein". Ich will keine Angst haben, das ich die Schienen zerdrücke beim bloßen anfassen (das wird nicht passieren, ist mir klar. Dennoch würd ich gern die H0 nehmen. )
    Rangieranlage klingt nicht schlecht, kann mir nur gerade kein Bild davon machen. Hast du evtl. ein Beispielbild?
    Einfach sind sie, ja. Als Anfänger wollte ich nicht gleich eine riesige und schwere Anlage bauen, sondern erstmal rantasten.

    Zum Thema Digital... Ja, es wäre schon nicht schlecht, aber ist keine Bedingung für mich. Ich brauch auch nicht unbedingt ein Soundmodul in der Lok. Deswegen wollte ich ja analog anfangen... Das ist ein Thema, worüber ich wohl noch einige Zeit grübeln werde...


    LG Steven
     
  4. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Hallo Steven

    schau mal im Netz unter dem Stichwort Timesaver . Diese Rangierspiele kann man als modulare Anlagenteil in etwas größeres einbeziehen wenn man möchte. Auch hier im Forum gibts diverse Gleispläne in denen Du sehen kannst das ein "Kringel" nicht unbedingt sein muss :D Ich selber bin eigentlich ein bekennenter N Bahner da ich die Vorteile dieses Maßstabes zu schätzen gelernt habe. Selbst mit fast 50 Jahren und Brille ,sowie Pfoten wie Baggerschaufeln habe ich bisher keine Probleme damit. Loks zu digitalssieren ist auch hier fast kein Problem und solltest Du die Mär lesen von wegen schlechter Stromabnahme kann ich absolut wiedersprechen.
    Bei dem Start stell die Fragen da es auch hier unterschiedliche Meinungen gibt ;) die man gerne diskutiert
     
  5. Prius

    Prius Aktives Mitglied

    Hallo Sven,

    also wie der Stephan schon gesagt hat, ich würde auf jeden Fall in Digital investieren. Gerade bei einer kleinen Anlage macht es dann doch auch durchaus Sinn in die Technik zu investieren. Da gerade so ungeheuer viel machbar ist, angefangen mit schaltbaren Beleuchtungen, digitalen Kupplungen, Sound in Loks und Umgebung, einfach Weichenstraßen schalten. Waren verladen, Servos steuern und und und...

    Natürlich kannst Du auch analog anfangen, da es ja eine kleine Anlage ist wird der Umstieg auf Digital dann auch kein so großes Loch in die Tasche reißen. Da du ja schreibst du hast alle Zeit der Welt (perfekter geht's bei dem Hobby gar nicht) kannst du auch in aller Ruhe den Markt studieren. Schau dir mal die Digitalstartsets von Piko an, die dieses Jahr herauskommen mit dem SmartControl light diese System wird meiner Ansicht nach das beste Anfänger-Digitalsystem sein was es je zu dem Preis in ein Startset geschafft ha
      • 20 Lokomotiven gleichzeitig steuerbar
      • 9999 Lokadressen
      • Datenformat DCC mit 14-, 28-, und 128 Fahrstufen
      • Für jede Lokadresse einzeln wählbar
      • Bis zu 24 Loksonderfunktionen je Lok schaltbar
      • Bis zu 2000 Magnetartikel im DCC-Datenformat schaltbar
      • Fahrstraßenspeicher für 16 Fahrstraßen
      • Diese Fahrstraßen können jeweils mit maximal 10 Schritten beliebige Magnetartikeladressen zwischen 1 und 2048 schalten
      • Max. Ausgangsstrom: 2 A
      • Programmiergleisausgang für DCC-Decoder
      • LNCV-Programmierung für LocoNet-Komponenten
      • Ausgang für ein Kehrschleifenrelais
      • LocoNet-T-Anschluss für alle gängigen LocoNet-Geräte
      • LocoNet-B-Anschluss für externe LN-Booster wie z.B. Power 4 oder Power 8
      • Mit RailCom® CutOut im DCC-Signal z.B. für autmatisierte Abläufe
      • Updatefähig per USB-LocoNet-Interface 63120

    Mehr geht da wirkich nicht mehr und du kannst alles erweitern mit den Systemkomponenten von Uhlenbrock und Digikeijs. Wo du jetzt noch vielleicht sagst brauch ich nicht, aber vergleich dann mal ein analoges Starset mit dem Digitalstartset dann wirst du vielleicht doch sagen okay bei der Differenz riskiere ich die Mehrkosten für Digital.

    Glaube uns, ist die richtige Entscheidung :D
     
  6. baltic_bavaria

    baltic_bavaria Mitglied

    Hallo Steven,
    ich muss nun mal eine Lanze für Spur N brechen.
    Auch ich bin ein MoBa Greenhorn und habe letztes Jahr (wieder) angefangen.
    In meinen Kindertagen (vor ca. 35-40 Jahren :eek:) hatte ich auch eine Märklin H0 (was auch sonst ;)).
    Nun habe ich mich für Spur N entschieden, um auch "ein bisschen Eisenbahn" aufbauen zu können.
    Spur N ist (wenn man sich darauf einlässt) wirklich nicht so klein!
    Ich würde es probieren!
     
  7. rene k

    rene k Mitglied

    Hallo Steven,

    Selber habe ich eine N Anlage 1,5x0,9 Meter die Digital gefahren wird.
    Weil es eine Eingleisige Strecke ist, gibt dies viele möglichkeiten verschiedene Loks zu fahren in unterschiedliche Richtungen mit verschiedene Geschwindigkeiten. Dabei dann noch die möglichkeit im Krieggang zu Rangieren.
    Und an die Grösse hat man sich ganz schnell gewöhnt, da weis man nicht mehr anders ( ist ja kein T Gleis):D
    Anlage steht hier im Forum bei Anlagebau
     
  8. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus und danke für die vielen Antworten!

    Gestern schrieb mich einer bei eBay-Kleinanzeigen an (habe dort eine Anzeige geschalten zwecks MoBa) das er ein paar Schienen übrig hätte und diese mir schenken wolle. Gesagt, getan, getroffen... Endergbnis: eine Handvoll Fleischmann-Schienen, 2 Fleischmannweichen (Nr. 1724), eine kleine Tüte voller PIKO Gleise und einen Bühler-Trafo (laut dem Typen eine Fleischmann Kopie)...Nun fehlen erstmal noch ne ganz einfache (und günstige) Lok zum testen und paar Wagen...

    War gestern noch im Eisenbahnmuseum in Sebnitz (Tillig-Museum)... war sehr schön... aber... ich bleib bei H0... das hat sich nochmal gezeigt. Neben dem Museum ist noch ein Modellbahnladen (Sehr freundlich, kompetent und geduldig ;) ) wo ich noch paar Fragen loswerden konnte. Geraten wurde mir zu einem PIKO Starterset H0 welches Analog fährt. Kostenpunkt knappe 170€ (Wie kann der Preis zustande kommen, wenn eine Lok einzeln 119€ kostet, der Trafo dabei ist und Weichen / Gleise...? )
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2018
  9. Prius

    Prius Aktives Mitglied

    Sehr freundlich von dem Unbekannten. Der Bühler Trafo ist keine Kopie, Fleischmann hat die bei eigenen Trafos auch nur von Bühler zugekauft, das sind die gleichen nur in grün. (Wie passend der Spruch)

    Das funktioniert wie bei den Druckern deines PCs Drucker kostet 69,-€ wenn die Farbe leer ist kosten 5ml Farbe 15,-€;) Also die Startsets sind von den Firmen und auch dem Händler subventioniert. Das dient in erster Linie zum anfixen der Kunden. Wenn man da nen Startset 1 zu 1 berechnen anbieten würde gäbe es gar kein Nachwuchs mehr und die Zeiten sind so ja schon schwer genug. Im Startset ist alles drin um sorglos loszulegen. Wenn Du ein Startset von Piko kaufst und die ersten Meter Gleise auf deine Anlage "genagelt" hast wirst du bei der nächsten Gelegenheit nicht das Gleissystem und den Anbieter wechseln, das ist also eine kleiner Vorentscheid des Kunden.

    Mit dem Set machst du sicher nichts verkehrt.
     
  10. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Steven,

    Und wenn du die Vorzüge der N Spur von 9 mm oder der TT Spur von 12 mm mit der Baugröße H0 kombinieren möchtest, dann seien dir die Schmalspuren H0m 12 mm und H0e 9 mm angeraten.

    Bei Carendt.com - Micro/Small layouts for model railroads schaue dir mal das Scrapbook an, da gibt es viele schöne Anlagenideen mit wenig Platz.

    Timesaver und Inglenooks oder eine Kombination aus beidem sind leicht und einfach zu bauen.

    [​IMG]
    Plan ausgelegt für H0e in 9 mm Spurweite im Maßstab 1:87

    Streckengleis links kann auch aufgefächert in zwei oder drei Gleisen auf dem Folgemodul gebaut werden, um so einen etwas abwechslungsreicheren Zugbetrieb zu generieren.
    Rechtsform Empfangsgebäude an der Weiche sollte eine kleine Gleisverlängerung angebaut werden, so daß gerade einmal die Lok und 1 Waggon umsetzen können.

    Gleis 2 ist das Ankunftgleis und Gleis 1 das Abfahrgleis.
    Gefahren wird mit als Zwillinge gekuppelten Feldbahnloks.
    Jeder Güterzug hat mindestens einen oder 2 Personenwagen ggfs. auch einen Pack- u. Postwagen.

    Am Güterschuppen finden ein längerer oder zwei kurze Güterwagen Platz, ebenso vorder Mine an den Schüttbühnen.

    Ist kein Zug im Bahnhof übernimmt die örtliche Rangierlok den Verschubdienst. Ansonsten übernehmen die Streckenloks den anfallenden Umsetzdienst.

    Geplant war diese Mine für die ehemalige Asis Mine der Otavi Minen und Eisenbahngesellschaft, die heutige Kombat Mine in Namibie, der ehemaligen Deutsch Süd-West Afrikanischen Kolonie vor über 110 Jahren in der Eisenbahnepoche I.

    In abgewandelter Form kann das ber auch ein Ort sonstwo sein.
     
  11. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus und vielen Dank für eure Tipps!
    War leider durch die Arbeit nicht so dazugekommen, hier online zu sein und zu schreiben.

    Habe nun ein Startset von PIKO bekommen ;) (PIKO 97907; Startset Analog mit ner Dampflok von PKP, Güterwagen mit meinen lieblings-lkw drauf)
    und hab mir nen neuen gedeckten Güterwagen von Roco geholt (Roco 56225; gedeckter Güterwagen G10, DBAG Ep. V für 9,99€)

    Nun kann der Spass beginnen, werd mich mal langsam reinfitzen in die ganze Sache ;)
     

    Anhänge:

  12. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Steven,

    Die Piko A-Gleise sind nicht zu verachten und haben eine recht einfache Gleisgeometrie, das hilft dir bei Planungen recht gut.

    Wegen der etwas schmäleren Schienenfüße der Schienenprofile benötigt man spezielle Übergangsschienenverbinder, wenn man die Gleise mit denen anderer Hersteller kombinieren möchte. Aber dadurch wird erreicht, daß die Piko A-Gleise der UIC 60 Schiene des Originals recht Nahe kommen.

    Die von Walthers vertriebenen Code 100 = 2,5 mm Gleise (hergestellt bei Shinohara in Japan) haben wie das Piko A-Gleis einen schmäleren Schienenfuß.

    In den Startpackungen von Piko sind meistens Fahrzeuge der „Spielserie" beigelegt die höherpreisigen Modelle mit besserer Detailierung werden einzeln verkauft.

    Eine Umrüstung auf Digital kann später immer noch vollzogen werden, die Meinungen über Digitalanlagen gehen aber weit auseinander und man muß für sich selbst entscheiden was man möchte oder nicht.

    Ein frühzeitiger Umstieg erspart viele Kosten, einfache DCC Fahrdekoder gibt es aber schon ab 15 €.
     
  13. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Hallo Ingo!

    Ich war heute nochmal im MoBa Laden, da wurde mir empfohlen, das ich die ganze Platte mit Flex-Gleisen bauen soll (sei günstiger, stimmt das?).
    Weichen würden bei ihm etwa 30€ inkl. Antrieb kosten (gibts die günstiger?)

    Mit dem Thema Digital... vlt iwann (also viel später) mal... aber derzeit absolut kein Thema.

    Mehr Gedanken mache ich mir derzeit um die Platte / Module und der Aufbau davon.

    Idee 1 wären 2 einzelne Module aus jeweils einer OSB Platte (d= 18mm) bzw. Multiplex mit Ki/Fi Rahmenkonstruktion. Verbunden über Spannverschluss, zentriert mittels Dübel im Durchmesser 10mm und gebogene Flacheisen.

    Idee 2 wären 2 einzelne Module aus MDF Platte mit einer Unterkonstruktion ebenfalls aus MDF. Verbunden über Spannverschluss, zentriert mittels Dübel im Durchmesser 10mm und gebogene Flacheisen.


    Kann man die Flexgleise auch "einfach" verlegen OHNE Gleisklammern? Worauf ist da zu achten?
    Wie kann man die Module elektrisch verbinden? (Alternative zum 25poligen Sub-D Stecker)
     
  14. rene k

    rene k Mitglied

    Ich würde Multiplex nehmen. Verzieht sich nicht.
    Gleise kann man auch kleben. Bis sie fest sind fixieren mit Gewichte und/oder Schrauben.
    Ich habe zwar N Gleise, aber alles Flex Gleise und alles geklebt. Nur bei die Weichen muss man ein bisschen aufpassen damit man die nicht verklebt.
     
  15. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Super, da bin ich wenigstens nen kl. Stück weiter...

    Ich hab einen Gleisplan, der im Märklin C-Gleis geplant wurde... nun muss ich den irgendwie auf Flexgleis bzw PIKO A-Gleis ändern und die jeweilige Menge herausbekommen...
     
  16. rene k

    rene k Mitglied

    Das ist ja mit Flex Gleis kein Problem. Das kann man ja biegen wie man möchte. Ich würde aber versuchen die Radien so gross wie möglich zu machen. Da gibt es mit grosse Loks und lange Wagen kein Problem und es sieht besser aus.
    Und wenn Du die länge der Märklingleise kennst, kannst ja die benötigte länge berechnen. Und dann ein bisschen extra einschlagen. Man wird immer ein bisschen verlieren beim zurecht schneiden.
     
  17. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    ja, habs ausgerechnet... solange die Artikelnummern bei Märklin noch stimmen... 10,8m... also würd ich 12/13Stück bestellen... oder mehr?
    Dazu kommen die Weichen. Braucht man die Gleisklammern?
     
  18. rene k

    rene k Mitglied

    Normal würde ich sagen: Nein. Meine Meinung nach sollte man die Gleise kleben können.
    Aber, weil ich die N Gleise gewohnt bin, würde ich sicherheitshalber mal die Kollegen fragen die H0 fahren. Die können Dir ganz bestimmt sagen ob Du die Klammern benötigst.
     
  19. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Steven,

    Die Profis unter den Modellbahnern, verwenden gerne Flexgleise, da man dabei nicht auf vorgefertigte Gleisstücke festgelegt ist und die Gleisradien variieren kann. Lediglich Kreuzungen und Weichen werden aus Industrieller Fertigung bezogen, das erspart den Selbstbau von Weichen.

    Nur geübte Profis und die Fein Modellbahner bauen ihre Weichen exakt nach Vorbild oder nach individuellen Wünschen, wenn es keine industriell gefertigte Massenware gibt.

    Gleise zu Nageln, kann man machen, ich verklebe sie lieber auch das hält in sehr gut.

    Die Gleisklemmen sind hilfreich bei Gleisbauten wie Weichen oder Kreuzungen, zum Fixieren von Flexgleisen auf zuvor verlegtem Kork oder Woodland Scenics/NOCH Trackbed kann man auch Stecknadeln verwenden. Zum Beschweren nehme ich Gegenstände mit breiter Auflagefläche die zusätzlich mit schweren Sachen belegt werden.
    Beim Verkleben ist ein gewisser Anpreßdruck notwendig, bis der Klebstoff ausgehärtet ist.

    Wer Schaumstoff Gleisbettungen verwendet, sollte Lösungsmittelfreien Klebstoff verwenden, die Aushärtungszeit beträgt aber mehrere Stunden bishin ein oder zwei Tagen.

    Über das Einschottern gibt es unterschiedliche Meinungen, ich mache das so wie ich es immer gemacht habe, egal was andere Kollegen behaupten, eine Zunahme von irgendwelchen Fahrgeräuschen konnte ich bisher nicht feststellen.

    Ich verklebe zunächst das Trackbed mit Weißleim ohne Lösungsmittel z.B. Ponal mit schwarzem Deckel oder Verschluß oder UHU Flinke Flasche (ohne Lösungsmittel). Dann nach dem ersten Antrocknen nach etwa vier Stunden bestreiche ich das Trackbed mit reichlich Weißleim und verklebe die Flexgleise, welche zuvor seitlich Braun angemalt wurden (brauner Lack Edding oder braune Enamel Farbe). Die Flexgleise werden in ihrer Position mit Stecknadeln fixiert. Irgendwelche Stromzuführungen wurden zuvor etwa alle 50 cm von der Unterseite angelötet und Löcher für die Kabeldurchführungen zuvor gebohrt. Liegen die Flexgleise im Weißleim werden sie Großzügig eingeschottert. Nach etwa vier Stunden kann man den losen Schotter absaugen und nicht verklebte Stellen nachbearbeiten. Die totale Austrocknungszeit beträgt aber mindestens einen Tag.
    Abschließend werden die Stecknadeln gezogen und der noch lose Schotter abgesaugt dann die noch weißschimmernden Stellen nachbearbeitet. Die Innenlaufflächen der Schienen werden auf Schotteranhaftungen kontrolliert und ggfs. dort Schottersteinchen entfernt oder vorsichtig abgeschabt.

    Ein Probelauf mit einer robusten Analoglok (bei mir eine Fleischmann T2 aus einer Startpackung von den 1970er Jahren), danach erfolgt Streckenfreigabe. Igendwelche Trennstellen sollte man vorher zufügen, dazu reicht ein dünner Spalt von etwa einem halben bis ein Millimeter vollkommen aus. Je Trennstelle ist ein zusätzliches Stromkabel anzulöten.

    Weichen werdengrundsätzlich von der Seite vor der Weichenzunge mit Fahrspannung versorgt Trennstellen an Weichen werden hinter dem Herzstück an beiden Flügelschienen vollzogen, so daß das Herzstück separat mit Spannung versorgt werden kann und zwar immer so wie die Weichenzunge gestellt ist. Weichen mit elektrisch leitendem Herzstück sind zu bevorzugen.

    Im Analogbetrieb machen stromlose Herzstücke kaum Probleme und kleine Kurzschlüsse beim Überfahren wirken sich auch nicht störend auf den Bahnbetrieb aus, beim Digitalverkehr sind aber Kurzschlüsse unbedingt zu vermeiden und stromlose Weichenherzstücke können sich störend auswirken.

    Möchte man auch im Weichenbereich von Bahnhöfen noch sehr langsam fahren, sollte man auch im Analogbetrieb auf polarisierbare Weichenherzstücke zurückgreifen, die je nach Zugenstellungen entsprechend umgepolt werden.
     
  20. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus !

    Ich muss mich gleich mal entschuldigen, hatte in der letzten zeit viel um die Ohren, Arbeit und Privat... da blieb kaum Zeit für MoBa.

    Auf euren Rat hin habe ich mich nun für Multiplex entschieden, nur bei der Dicke bin ich mir noch unschlüssig. Ich tendiere zwischen 10/12 bzw. 15/18mm. Was würdet Ihr nehmen? 10/12 wäre halt leichter bei nem möglichen Transport, die 15/18 liegt "besser", vermutlich schwingt sie sich auch nicht so schnell auf, so jedenfalls mein Gedanke.
    Die UK wird Ki/Fi 38/58, das sollte für den Rahmen unten reichen denke ich.

    Durch zufall habe ich ein (so denke ich mal) Schnäppchen gemacht bei dem Set hier: s-l1600.jpg

    Eine vollständige Lok und eine als ET-Träger. Kostenpunkt 25€... nun zerpflückt sie mal ;)

    Zwecks den Gleisen, da wird es wohl vermutlich auf die Flexgleise hinauslaufen. Kosten auch nur knappe 7€/Stück.
    Nebenbei überlege ich mir auch, wie ich den Gleisplan noch verbessern kann bzw optimieren kann.... nur fällt da nix wirklich ein...
     
    lok527596 gefällt das.

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