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Dieses Thema im Forum "Anfänger, Umsteiger und Fragen" wurde erstellt von Trabantino1993, 22. Februar 2018.

Schlagworte:
  1. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Steven,

    Als Anlagenplatte solltest du dir keine zu dicken Sperrholz oder OSB oder Tischlerplatten zulegen.
    5 mm sind auch schon Ausreichend wenn deine Unterkonstruktion alle 50 cm bis 75 cm
    Längs- und Querstreben hat, die wiederum maximal 10 mm bis 12 mm dick sein dürfen und eine Höhe von 8 cm bis 10 cm haben sollten.

    Der geübte Anlagenbauer verwendet keine durchgehende Grundplatte, sondern baut auf einem offenen Leistenkasten mit gleichmäßigen Feldern aus Längs- und Querstreben seine Modellbahnanlage. Die Gleise werden auf Trassenbrettern verlegt, die übrige Landschaft aus Fliegendraht mit Zellstoffauflage und Gips.

    Georgetown & Allen Mountain Railroad 5.0 • H0-Gleichstrom

    Mal abgesehen, daß dieser Modellbahnkollege eine ganze Halle mit einer Spur N Anlage füllt, ist das aber die geeignete Vorgehensweise für Modellbahnanlagen, ähnlich verfahre ich mit meinen Modulen bzw. Segmenten, da gibt es kaum Unterschiede.
     
  2. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Noch ein Hinweis,

    Mehrfach verstrebtes Holz ist sehr Verwindungssteif und man kann sehr dünnes Material verwenden.

    Beim Bau einer 44 cm Holzbrücke verwendete ich Streben aus 3 mm x 3 mm Kiefernholz, es hätten auch Balken von 2 mm x 2 mm vollkommen genügt. Diese Brücke wurde bei einer punktuellen Belastungsprobe mit einem 5 kg Amboß getestet, da hing nix durch und brach auch nix.
     
  3. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus liebe Gemeinde!

    Nach (zu) langer Abstinenz (ich gelobe besserung!) melde ich mich hier wieder mal zu Wort.

    Der Plan, Analog zu bauen, habe ich nach langer Überlegung verworfen, da ich eine digitale Anlage ausgiebig testen durfte. Was soll ich groß sagen... Habe eine Multimaus für nen schmalen Taler ergattern können, nun sind schon 3 Loks da ( DR 142; DR 119 und DB BR185; alle digital)... Nur mit meiner Platte bin ich noch nicht wirklich weiter gekommen. Das Grundgerüst steht (Unterkonstruktion, Platte und Böcke) nur weiß ich noch nicht, wie ich am besten anfange. Will halt nichts falsch machen. Nur... Wo fängt man denn an? Irgendwo in der Mitte? Links? Rechts? Oben? Unten?
    Den Plan, den ich hatte ist für ein anderes Gleis gedacht, als mit dem ich bauen will. Demzufolge stimmen die angegebenen Gleise nicht mehr (Gleise, Weichen, etc). Gibt es da ne Möglichkeit, die Gleise neu zu berechnen mit den Piko-Gleisen?

    Wenn gewünscht mache ich ein paar Bilder vom jetzigen "Fortschritt".
     
  4. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Hallo Steven ,

    hast Du Dir nun mal Gedanken gemacht was Du auf der Platte haben möchtest? Rangieren?Bahnhof? Züge fahren in Anlehnung an die echte Bahn? Nachbau einer bestimmten Umgebung bei Dir ? oder, oder ...........
    Gibts evtl. hier im Planungsforum Ideen die Dir zusagen?
     
  5. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Servus Stephan!

    Ja, es soll der Gleisplan "Winterberg" werden, allerdings in etwas abgewandelter Form. (Gleisplan habe ich auf der ersten Seite verlinkt)
    Es soll ein kleiner Güterbahnhof mit Ausweichstrecke, Tot/Abstellgleis, Güterschuppen, kl. Bahnhofsgebäude, kleinen Lokschuppen etc werden.
     
  6. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Steven schon mal überlegt in mehreren Ebenen zu bauen?
     
  7. Trabantino1993

    Trabantino1993 Neues Mitglied

    Nunja, überlegt schon. Aber... allein der Platz für die Gleiswendel würde schhon fast 50% des Platzes einnehmen... das hat mich abgeschreckt...
     
  8. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Steven,

    Gleiswendeln müssen je nicht zwangsläufig im Kreis verlegt sein, sie können auch als normale Neigungsstrecken, im Tunnel verlaufend, die Gleistrasse nach unten oder oben führen. Auf sehr enge Radien und zu starken Neigungen von mehr als 2,5 % sollte man aber, mit Rücksicht auf die Fahrzeugmotoren und angehängten Zuglasten, verzichten.

    Fahrzeuge ohne Haftreifen zur Verstärkung der Zugkraft sind bei US Herstellern populär. Dieses führt zwangsläufig zu einem veränderten Fahrverhalten in der Fahrphysik und lange Züge sind nur mit entsprechend mehr Helfermaschinen in Mehrfachtraktion möglich, was der Nachbildung des Originals sehr nahekommt, zudem darf man dann bei Neigungstrecken die 1,5 % möglichst nicht überschreiten und in den Gleisradien die 700 mm nicht unterschreiten, um nicht Abstriche in der angehängten Zuglasten machen zu müssen.
     

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