Antoonia & Ilonkavalley Railroad/ Diskussionen

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Anlagenvorstellung" wurde erstellt von mannisid, 20. August 2012.

  1. mannisid

    mannisid Guest

    Hallo,

    dann bin ich mal gespannt, vorallem auch auf Bilder. :)
     
  2. In der Zugförderung soll die Antoonia & Ilonkavalley 2-3 "kleine" Dampfloks einsetzen.
    Die Epoche will ich so etwa 1950-1960 ansiedeln.
    Das auf meine kleinen Shortline noch gedampft wird, soll zu einem daran liegen, das man bei der
    örtl. Mine günstige Kohle bekommt und das auf dem Weg zum San Martin Yard der [DSL] eine
    Trestle Bridge liegt, welche von den schweren Dieselloks nicht befahren werden kann.[​IMG]

    Sebastian,
    das ist doch nicht Dein Ernst. Noch nicht mal Altmeister John Allen hätte das gebaut und der war schon sehr freizügig.
    Kohlenmine ja.Gutes Thema,aber nicht mit der Zugzusammenstellung.
    Eine Dampflok von 1880 passt dort nicht hin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Und wenn dann nur mit Wood Hopper.
    MPC - North Dakota Strategic Freight Analysis - Item IV. Heavier Loading Rail Cars (MPC-01-127.4)

    http://www.american-rails.com/images/EJE_MB_Hopper.jpg
    http://www.american-rails.com/images/MILW_MB_Hopper.jpg[​IMG]

    Hopper Cars


    Mit soeiner Zugzusammenstellung bekommst Du keine Streckenzulassung auf der DSL/VSL.!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ist doch wohl ein Witz das Dieselloks zuschwer sind???????????????
    Zeit 1950-1960.Mit den alten Dampfloks?????????????
    2-8-0 oder 2-8-2 Baujahr 1920-1930 OK.
    Mit den alten Hobeln kannst Du einen Museumsbahnbetrieb jmachen, aber regulär?

    Wie sieht das aus wenn auf der DSL/VSL Dieselloks fahren und z.B Deine altersschwachen und altertümlichen Antiquitäten dort fahren und daneben eine GP 40 oder CF 7 und dazu noch moderne Güterwagen stehen?[​IMG]


    Deine Idee ist gut ,aber der Fuhrpark passt nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!![​IMG]

    Deine Begründung ist nicht nachvollziehbar.

    Du kannst gerne das fahren,aber dann ändere auch die Zeit Epoche und fahre alleine.

    Ich lege schon einiges sehr Großzügig aus,aber das geht weit übers Ziel hinnaus.[​IMG]

    Ich hatte gedacht unsere Diskussionen darüber hätten mal gefruchtet,aber das Gegenteil ist der Fall.

    Für Dich persönlich zuhause kannst Du fahren was Du willst,aber in der Gemeinschaft gibt es ein paar Grenzen.

    Also [​IMG]

    Dieselloks die zum Einsatz kommen können:
    GE 44 und 70 Tonner
    Alco S-1
    Alco RS 1 oder RSC 3
    EMD sw 1500
    um nur einige aufzuzählen.

    Ich habe nun alle Hefte des Trains von 1934 bis heute durchgeforstet und nichts vergleichbares gefunden.Desgleichen der MR.
     
  3. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sebastian,

    da hat Kalle absolut Recht,

    deine von dir gewählte Zeit rechtfertigt nicht unbedingt den Einsatz älterer, kleinerer Dampfloks, denkst du womöglich an USRA Maschinen oder denkst du an Maschinen welche von ihrer Bauart kleiner als der Big Boy, die Challenger sind, dann trifft die Aussage zu. Doch realistisch wären dann eher die Northern, oder eine Mikado mit Chance auch eine Praire, welche mal abgesehen von der Praire, für mich persönlich, auch eher zu groß wären, um Verwendung zu finden.

    1950 bis 1960 steht im Aufschwung der Moderne, man verabschiedete sich eher von den Dampfloks und wollte wirtschaftlicher arbeiten.

    Die von Kalle angesprochene Fuhrparkzusammenstellung paßt eher in meine Zeit, wobei selst im Jahr 1928, Loks von 1880 und davor auch schon extrem grenzwertig sind und kurz vor ihrer endgültigen Ausmusterung stehen, so bei meinem Konzept.

    Die 2-6-0 Mogul war ursprünglich als verstärkte Version der älteren 4-4-0 American geplant, verzögerte sich aber immer wieder bei der Planung, dem Bau und der Auslieferung, der Bürgerkrieg verhinderte eine zügigige Umsetzung der Mogul, so daß diese erst Jahre später fertiggeplant war, leider zu spät, die Baldwinwerke schlitterten in eine Finanzkrise. Der Konkursverwalter der Baldwinwerke ließ die Mogul und die bis dahin schon anfänglich geplante 2-8-0 Consolidation noch fertigbauen und lieferte um 1876 die Mogul und die wesentlich stärkere Consolidation an die ERIE RR aus.
    Die ERIE RR testete die Consolidation ergiebig im Einsatz mit Kohlezügen, besonders fortschrittlich war die moderne Besandungsanlage, über die die Mogul damals noch nicht verfügte, so daß die ERIE RR mehrere hundert Consolidations nachbestellte, wovon die erste großserie dann 1880 von den von nun an geretteten Baldwinwerken ausgeliefert wurden. Der Name Consolidation dieser Lokklasse führt auf die Firmenkonsolidierung der Baldwinwerke zurück.

    Sebastian, die Stärke einer 2-6-0 Mogul ist nicht wesentlich stärker als eine 4-4-0 American.
    Eine 4-4-0 American konnte 360 metrische Tonnen Anhängelast in der Ebene ziehen, die Mogul gerade mal 400 metrische Tonnen. Zu dem war die 2-6-0 Mogul auch noch langsamer als die schwächere 4-4-0 American. Die Mogul konnte unter besten Voraussetzungen in der Ebene gerade mal etwa 30 mph erreichen, diese Geschwindigkeit aber nicht ausdauernd lange halten. Für Güterzüge aber damals ausreichend, so daß die Mogul auch mit kleineren Rädern gebaut wurde. Die Consolidation hingegen konnte etwa 600 bis 800 metrische Tonnen in der Ebene fortbewegen und in Steigungen von bis 4 % immerhin noch Anhängelasten um die 350 bis 400 metrische Tonnen bewältigen. Die Consolidation verfügte aber über eine moderne Besandungsanlage, was bei der Mogul nie eingebaut wurde, so daß die Mogul, für eine größere Vebreitung eher chancenlos blieb.
    Für den Einsatz als leichte Personenzug- und Güterzuglok konnte die Mogul durchaus ihre Stärken zeigen, besonders Bahngesellschaften mit schwierigen topographischen Verhältnissen, also im Gebirge, sieht man mal vom fehlenden "Sandstreuer" ab.

    Sebastian, für das Jahr 1950 bis 1960 ist weder die 4-4-0 American, 2-6-0 Mogul oder 2-8-0 Consolidation, auch nicht in deren verbesserten Bauart als Verbundmaschinen, wie sie um 1890 weiterentwickelt wurden. Technische Informationen über die 2-8-0 Consolidation kannst du bei der K.Bay.St.B. nachlesen, die beschafften sich um 1890 zwei 2-8-0 Consolidations, wovon eine sogar noch in den neuen Nummernplan der DRG übernommen wurde, jedoch 1927 definitiv verschrottet wurde, die beiden 4-4-2 Atlanics überlebten länger.

    Für deine Minenbahn sind deine, von dir gewählten Dampfloks denkbar ungeeignet, weil zu "alt" und unrealistisch.
    Wie ich schon schrieb, auch für mich sind solche "Oldtimer" gerade eben so noch im Jahr 1928 darstellbar, das Verschrottungsdatum der endgültigen Ausmusterung ist bei meinem Konzept schon sehr nahe.
     
  4. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Leute!
    @ Sebastian: Wenn Du eine Dampfbetrieb darstellen möchtest, dann empfehle ich Dir das Buch Appalachian Coal Hauler Interstate Railroads Mine Run and Coal Trains. von Hugh Wolfe und Ed Wolfe. Die Interstate Railroad war eine Shortline spezialisiert auf den Transport von Kohle. @all: Jetzt herhören! Eingesetzte Dampfloks bis Mitte der 1950er Jahre: Baldwin 2-8-0; Ex N&W 4-8-0; Ex Class H10 der PRR 2-8-0; Baldwin 0-6-0; Ex PRR Class L1 2-8-2; Alco ( USRA) 2-8-8-2; Ex N&W 2-6-6-2. Nach Umstellung auf Dieselbetrieb ca. 1958 waren Loks des Typs Alco RS 3 und EMD F7 im Einsatz. Nach der Übernahme der Interstate durch die Southern Railway dann Norfolk Southern kamen in den nachfolgenden Jahren noch Loks vom Typ EMD GP38 HH; GE U23B zum Einsatz.
    Leute es ist also gar nicht so falsch Dampfloks in der betreffenden Zeit einzusetzen. Die Frage ist immer: Wo liegt die fiktive Bahngesellschaft, was transportiert sie und wie steht sie finanziell da.
    Sebastian mit der Erklärung zur Trestle hast Du Dir natürlich ein mörder Eigentor geschossen.;) Wenn Du Probleme mit der Achslast Deiner Stecke vortäuschen möchtest, dann mußt Du das Problem so wie die Leute in dieser Zeit angehen. Als Beispiel: Alco brachte mit den Diesellokomotiven RS 1; RS2 und RS 3 Modelle heraus, die sowohl für den Hauptstreckenbetrieb als auch für den Nebensteckenbetrieb vorgesehen waren. Sogenannte Roadswitcher. Für Stecken mit geringerer Achslast bot Alco Maschinen mit 3achsigen Drehgestellen RSC 1; RSC2 und RSC3 an. Hierbei war die mittlere Achse des Drehgestells nicht angetrieben. Die Achslast sank somit um ein Drittel. Noch etwas Zu Deinen Vorstellungen im Anlagenbetrieb: Du willst eine Mine mit einem Ausstoß von 24 bis 28 Waggons pro Tag generieren. Dann beachte bei Deinen Planungen, das Du Platz für ca. 50 Waggons benötigst.
    @ Kalle: Woodhopper wurden bis in die 1960er Jahre eingesetzt. Im 2.WK sind eine ganze Menge davon produziert worden. Warum sollte man sie auch verschrotten wenn sie noch zu gebrauchen waren. Gerade kleinere Shortlines arbeiteten die Waggons wieder auf, weil sie sie von den größeren Gesellschaften quasi geschenkt bekamen.
     
  5. Hi Rayk,
    ich meine auch die alten Old Time Wood Hopper die zur Lok aus dem jahre 1880 passen.Sorry,
    Nicht die 34 fuß Composite Hopper.Das die noch lange im Betrieb waren weiß ich.

    Es geht nicht um den Einsatz von Dampfloks generell,sondern um das Baujahr!
    Sebastian hat eine Roundhouse 2-8-0 Baujahr ca 1880/90. Darum geht es.
    Das passt nicht!!!!!
    Auch schon von Anhängelast.
    Eine Shortline mit Second Hand Lokomotiven zubetreiben ist ja nicht verkehrt. Aber es muß passen.

    Ironie:
    Das wäre as gleiche wenn ich eine pr.T3 vor den Metronom spanne.o_O
     
  6. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Liebe Forenkollegen,

    wer auch wie ich Lokomotiven und Waggons von Roundhouse bzw MDC Roundhouse einsetzen möchte, sollte einiges bedenken.
    Es handelt sich bei den Oldtimer Lokomotiven und Oldtimer Waggons speziell um Fahrzeuge welche in der Zeit zwischen 1880 und 1930 in den USA anzutreffen waren, das galt besonders für MDC Roundhouse bevor diese Firma an Horizon Hobbies Inc. verkauft wurde. Die Weiterführung dieses Modellbahnsegmentes durch Athearn garantiert die Versorgung mit historischen Fahrzeugen.

    Die neueren Loks der Bauart 4-4-0 American, 2-6-0 Mogul und 4-6-0 Ten Wheeler von Bachmann welche in Oldtimerrausführung gefertigt werden, ergänzen historische Fahrzeuge für diese Zielgruppe, Einsatzmöglichkeiten bishin in die 1930er Jahre.

    Bei der Firma Accurail können Fahrzeuge, speziel Güterwaggons ausgesucht werden deren Erst- bzw. Revisionszulassungsdatum in der Zeit etwas variiert, so kann man sich gezielt Fahrzeuge aussuchen, die für die gewünschte Zeit hervorragend passen und bekommt einen groben Überblick bishin in welche Zeit die fahrzeuge mindestens noch einmal eine Revision erhielten.

    Selbst sogar die Wood Hoppers von Tichy Train lassen sich bis in die 1950er Jahre noch einsetzen. Etwas zur Fahrzeuggeschichte läßt sich zu den Beschreibungen zu den Waggons entnehmen, für einen groben Überblick, der Anfang zu weiteren Recherchen.

    Beide Weltkriege führten in den USA zu einer vorrübergehenden Verstaatlichung von einigen Bahngesellschaften aus denen sich nicht jede der zwangsverstaatlichten Bahngesellschaften, wirtschaftlich wieder erholten.

    Die von Rayk angesprochenen kleineren Dampfloks nach USRA Bauart oder Pennsy Style waren überarbeitete Maschinen älterer Wheelarrangements welche die Heißdampftechnologie nutzten, diese sind aber nicht vor 1900 in Betrieb genommen worden.

    Die Oldtimermaschinen, welche Sebastian von MDC Roundhouse oder von Bachmann nutzen möchte sind hingegen die leistungsschwächeren Naßdampfversionen, deren endgültige Ausmusterung etwa in den 1930er Jahren stattfanden.

    @Kalle
    Die pr.T3 an einem Metronomwaggon sieht in der Tat etwas merkwürdig aus (Doppelstockwaggons mit Dampflokbespannung hat es nicht nur bei der LBE und späteren DRG gegeben), recherchiere aber mal bei Youtube nach der Lok "Fairy Queen" der indischen Staatsbahn, sie gilt als die älteste noch im Betrieb befindliche Dampflok der Welt, diese wird zu Sonderfahrten mit "zu modernen" Waggons eingesetzt ein sehr merkwürdiger Anblick.
     
  7. Hi Ingo,
    das mit der T3 vor dem Metronom ist ja nur Ironie. Nur als hinkender ergleich zu der Roundhouse Lok von Sebastian.
    @Sebastian:
    Denk Bitte nicht das wir hierDir das Thema Kohle verleiden wollen. Es geht nur darum Dich auf den richtigen Weg zuführen.Wir kritisiern Konstruktiv!

    Nochmal das wäre genauso wenn ich die Gasturbinen Loks der UP vor einem Doppelstock Containerzug fahre.;)

    Wie schon mal gesagt ich lege vieles sehr Großzügig aus,aber es gibt auch Grenzen.
    Wenn ich zuhause fahre kann ich machen was ich will,aber in der Gemeinschaft muß ich mich anpassen.
    Die VSL hat ihre Grundsätze und die muß ich auch mittragen. Daher haben wir ja auch größere Radien,damit jeder mal auch seine Großen Loks kurz fahren lassen kann und auch eventuell Digtal Veränderungen an den CV vornehmen kann und die Wirkung dann testen kann.
    Ansonsten gilt kurze Züge mit 4achsigen Loks und max 50 Fuß Wagen. Zeitraum etwas großzügig 50er bis heute. Aber eben auf der Anlage als Second Hand Loks. Es gibt noch genug Beispiele wo die Dieselloks aus den 40er und 50/60er Jahren fahren. Das ist bei mir Free Lance und Großzügigkeit.
     
  8. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Kalle!
    Ist es ein Muß mit den 4 achsigen Fahrzeugen? Ich verstehe die Problematik mit den Großdieseln und dem Entgleisungspotential. Sehe ich selber bei meinen SD60 und und AC4400 Modellen. Könnt Ihr auch mit 6 achsigen Loks der 1.und 2. Dieselgeneration wie Alco RSC 2 oder RSD 15 leben?
     
  9. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sebastian,

    plane deine Kohlemine mit einem äglichen Wagenausstoß von etwa 3 bis 4 Kohlezügen zu je 15 bis 20 Waggons, dann kann zwar das Bergwerk für sich noch recht klein bleiben wird aber wohl kaum wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden, bei nur 1 bis 2 Kohlezügen zu je 12 bis 14 Waggons, dürfte das zeitliche Ende der Kohleförderung in Tiefbergwerken in deiner Kohleregion schon ziemlich nahe sein oder unmittelbar bevorstehen. Während des 2. WK und der etwa bis 1947 zwangsverstaatlichten Eisenbahngesellschaften gab es einen erhöhten Kohlebedarf, so daß auch kleinere und unwirtschaftliche Kohleminen weiterbetrieben wurden, die ab den 1950er Jahren stillgelegt wurden, wenn keine höheren Förderkontingente garantiert werden konnten.

    Welcher Großabnehmer deiner geförderten Kohle soll den bedient werden?
    Ist es ein Kraftwerk, ein Stahlwerk, eine Kupferschmelze oder ein Gaswerk bzw. Kokerei?
    Diese Fragen sind wichtig zu wissen, schließlich soll dein Bergwerk ja einen Grund haben betrieben zu werden.
    Tiefbergwerke haben überall auf der Welt das gleiche Problem, die immens hohen Kosten für den Personalaufwand zur Kohleförderung und die Kosten des Abtransportes müssen wirtschaftlich gewährleistet werden, auch wenn der Kohleabnahmepreis gelegentlich mal in den "Keller" geht. Kohlesubventionen, wie in Deutschland, gibt es in den USA nicht.

    Wo wohnen deine Arbeiter für das Bergwerk?
    Was für Zusatzmaterialien müssen angeliefert werden?
    Sind die Transportwege für die geförderte Kohle lang oder kurz?

    Der Name deiner Bahngesellschaft ließe darauf schließen, daß sich dein Bergwerk in einem Tal oder Seitental des Ilonkavalley befindet und du den Kohletransport zum Sankt Martins Yard vornehmen möchtest, wo deine Züge zum Abtransport in Richtung Chicago, Indianapolis, Cleveland oder Detroit gewährleistet werden sollen. Dann wäre es durchaus möglich auch ein kleineres Bergwerk im schönen Ilonkavalley zu betreiben.
    Deine Arbeiter wohnen womöglich entlang der Bahnstrecke deiner Altoona & Ilonkavalley RR.

    Beim Aufbau deines Bergwerkes stelle ein oder zwei Fördertürme in den Hintergrund um eine etwas größere Kohlemine anzudeuten, auch wenn du lediglich nur die Verladung der Kohle nach der Veredelung aus der Kohlewäsche darstellst.

    Laß dich nicht von den schönen Bausätzen täuschen, die es von Campbell oder sonstigen US Gebäudeherstellern gibt, diese Kleinstbergwerke passen zeitlich eher in die Zeit um 1860 bis 1900 auch wenn sie klein und fein aussehen.

    Wenn du deine Züge mit Arbeitern und Pendlern bestückst, also Figuren einsetzt, denke daran, daß es bis 1972 in den USA, auch in den nördlichen Bundesstaaten und des mittleren Westens die Appartheit in noch sehr ausgeprägter Handlungsweise gab. Der erste Waggon in Zügen mit Dampflokbespannung, war den ethnischen Volkgruppen vorbehalten, die keine weiße Hautfarbe hatten, sie durften vorrangig die "schlechte" Luft hinter den Pack- und Postwagen in Dampfzügen, bei geöffnetem Fenster einatmen. Die Waggons weiter hinten mit der "besseren" Luft waren der weißen Bevölkerung vorbehalten. Auch wenn es seit dem Ende des US Bürgerkrieges vom Gesetz garantiert wurde, daß alle Volksgruppen der USA die gleichen Rechte besaßen, wurden ethnische Minderheiten sehr oft noch öffentlich und gesellschaftlich diskriminiert. Meine Mutter arbeitete in den End 1950er Jahren als Aupairmädchen in Washington, DC, sie berichtete, daß es dort in den öffentlichen Parks Bänke gab, wo Schilder mit dem Schriftzug "Whites Only" angebracht waren und daß Polizisten dies auch konsequent überwachten.

    Geht man bei der Anlagengestaltung ins Detail wird es schon sehr schwierig das tägliche "Leben" der gewählten Zeit "richtig" darzustellen, nicht alles kann oder möchte man darstellen, so auch die "Umweltverschmutzung" und das rücksichtlose Ausbeuten der natürlichen Resourcen. Das "Umdenken" zur Schonng der Umwelt setzte erst wesentlich später in den USA, im allgemeinen ein, als bei uns in Europa.
     
  10. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Ingo!
    Laß mich mal einige Deiner Fragen beantworten.;)
    Als Anmerkung zu Deinem ersten Absatz: Deine Vorstellungen zu Ausstoß von Kohle in einer Mine der 1950/60er Jahre sind etwas übertrieben. Die größte von der Interstate RR bediente Mine Stonega Tipple & Coke Ovens hatte einen Ausstoß von 25 Waggons Kohle und 25 Waggons Koks pro Tag. Viele Minen schafften aber gerade mal 8 bis 18 Ladungen am Tag. Megaminen wie im Powder River Bassin sind erst später erschlossen worden. Gerade Branchlines waren ja dafür geschaffen worden kleinere Minen abzuklappern und die gesammelten Waggons zu langen Zügen zusammenzustellen.
    Großabnehmer wäre übertrieben. Aber das Mosquito Creek Powerplant soll schon ein paar Ladungen verheizen. Der Rotary Dumper befindet sich im Umbau.
    Die könnten bei mir wohnen. Aber: Ich habe jedoch bisher keinen Bahnhof geplant.:D Ein RDC wäre anschaffbar.
    Was ich noch anmerken möchte. Ich habe auf alten Fotos der PRR, der NYC oder der New Haven RR nie Schilder in Waggons vorgefunden, die ethnische Bevölkerungsgruppen diskriminierten. Das war wohl ehr im Süden Gang und Gebe. Falls meine Gesellschaft einen Personentransport anbieten sollte, werde ich als Präsident dafür sorgen, das alle Fahrgäste gleich behandelt werden.
     
  11. Dein Gleisplan ist [​IMG]

    Aber Welche Länge hat das ganze und welche Nutzlänge Deine Gleise??
     
  12. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Kalle,

    grob geschätzt, ausgehend von Sebastians Gleisplan und den Angaben seines Leerwaggonabstellgleises komme ich auf eine grob geschätzte Gesamtlänge von ca. 3 m. Das wären 3 Segmente mit den Maßen 100 cm x 50 cm.
    Um 9 x 34 ft. Waggons aufstellen zu können benötigst du etwa 140 cm Gleislänge, damit man nicht im Weichengegenbogen rangieren muß.
    Wenn der Plan stimmig ist, dürften es ca. 300 cm Planungslänge sein.
    Wenn Sebastian ein Gleisplanungsprogramm verwendet hat, wo er mit 15° Weichen geplant hat, dann wird er mit der Umsetzung ins Original Probleme bekommen und der Plan muß etwa zusätzlich um ca. 1,5 m gestreckt werden, da die schlankeren US Weichen #6 oder #8 mehr Platz in der Länge beanspruchen.
    Grob gerechnet dürften es dann wohl eher 5 m Länge ergeben, somit 5 Segmente zu je 100 cm x 50 cm.

    Warten wir aber auf Sebastians Angaben zu seinen Bemaßungen und was für Weichen er einplant.
     
  13. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sebastian,

    da lag ich mit meiner groben Schätzung von ca. 5 m garnicht mal so weit daneben, ich hatte mit 10 x 36 ft. Boxcars gerechnet zur Längenbestimmung.;)
    Auch ausgehend von den #5 Peco Code 83 US Zungenweichen. mit 12° Herzstückwinkel.
    Hast du dir schon mal Gedanken zum Betriebsablauf gemacht, in wie weit dein Projekt rangierfreundlich ist?
    Ruht der Rangierverkehr wenn ein Versorgungszug neue Waggons anliefert oder abholt?
    Ideal wäre es, wenn sich der Rangierverkehr und die "Versorgungszüge" nicht gegenseitig in die "Quere" kommen würden, mal abgesehen von gegenseitigen Gleiskreuzungen.
    Werden die Waggons zur Mining Company einzeln rangiert oder im Zugverband mit bis zu 5 Waggons?
    Zum rangieren in das Mining Company Gleis müßtest du, falls ich deinen Plan richtig deute, das Streckengleis als Ausziehgleis mit benutzen?
    Was für eine Lok gedachtest du als Yard Switcher (Shunting Loco) zu verwenden? Ideal wäre eine 0-6-0T Saddletank oder 0-6-0T Side Tank Loco, welche der Mining Company gehören könnte.

    Im Einfahrbereich bei meinem "Atlanta" Planungsprojekt habe ich separate Rangiergleise vorgesehen, um Waggons zu einer Konservenfabrik heranführen oder abholen zu können, ebenso um die Caboose Facility mit Caboose cars beschicken zu können, die dort hintereinander abgestellt werden.
    Des Weiteren dient das Rangiergleis zum Rangieren im Hbf um Güterwagen vom Aufstellungs-/Freiladegleis bzw. Güterwagenbereitstellungsgleis wegrangieren zu können und um die Güterschuppen und die Abstellgleise mit Waggons versorgen zu können, lediglich um zu den Gleisen der Konservenfabrik zu gelangen muß man das Ein- und Ausfahrstreckengleis durchkreuzen (ging platztechnisch nicht anders zu lösen). Die beiden gleise der Konservenfabrik können aber ganze Wagenverbände aufnehmen, so daß die Streckenkreuzungen auf ein Mindestmaß reduziert werden können. den Plan siehst du in meinem Planungsthread.
     
  14. Gandetalbahner

    Gandetalbahner Neues Mitglied

    Das kommt auf dieLänge der beladenen Hopper im "Siding beladene Hopper" an. Da ja in 3-Wagenschritten die Kohlemine angefahren werden soll,
    werden da 3,6 oder 9 beladene Hopper im Gleis stehen, wenn nun ander Zug (mit den Boxcars für Ilonkavalley Caning und sonstigen Gütern einfährt,
    dann wird der an dem "Hausbahnsteig" so man den so nennen kann zum halten kommen, da dann umgesetzt werden muss und rangiert werden muss,
    ist ja die Weichenverbindung rechts neben der Kreuzung vorgesehen. Das umsetzen soll noch bei 6 beladenen Hoppern möglich sein.
    Dieser Local wird in der Regel max. 2 Boxcars für Ilonkavalley Caning, eine Gondola/Flatcar für das Teamtrack und einen Tankcar für die Anlieferung
    der Betriebsstoffe der Mine haben. Also 4x 40ft. + Caboose. Wenn statt des Locals ein weitere leerer Coaltrain mit 9x Hoppern + Caboose einfährt,
    kann der das auch machen, so denn die 6 (oder9) beladenen Hopper auf den entsprechenden Siding sind (und sich eine Rangiereinheit auf dem Minengleis befindet.

    Ja dem ist so. Habe die Länge dort so berechnet, das eine Lok + 3 Hopper links auf die "Mainlinie" passen und dann dort ins Minengleis umsetzten können.

    Diese Aufgabe wird wohl die Lok des entsprechenden Coaltrain übernehmen. Über eine seperate vorort vorgehaltenen Switcher kann nachdenken, wenn mittelfristig eine Erweiterung mit 1-2 Modulen
    links eine Lokbehandlung mit Drehscheibe und Co. kommt. Dort könnte dann auch ein Lokschuppen seinen Platz finden, für o.g. Switcher.
     
  15. HI Sebastian,
    der Plan sieht gut aus.[ Bekommst Du das so hin wie heute Mittag besprochen vom Platz?
     
  16. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sebastian,

    bevor du die Beschriftung deiner Schilder für die Ilonkavalley Konservenfabrik vornimmst, berichtige deinen Schreibfahler im Namen deiner Konservenfabrik.

    can = Kanne/ Dose/ Behälter
    canning factory = Konservenfabrik
    canning industry = Konservenindustrie
    cannery (veraltet) = Konservenabfüllungsbetrieb

    Somit sollte deine Firma vieleicht "Ilonkavalley Canning Ltd. oder Company heißen?
     
  17. Gandetalbahner

    Gandetalbahner Neues Mitglied

    @ Atlanta: ja, wird natürlich geändert!

    Gibt es denn sonst noch Anregungen/Verbesserungen zum Gleisplan?

    Grüße Sebastian
     
  18. Gandetalbahner

    Gandetalbahner Neues Mitglied

    Hallo Leute,

    nach langer Testphase habe ich wohl die für mich am besten aussehnde Gleisalterung gefunden.
    Erst werde ich das Gleis mit Pastellkreide "rosten" und anschließend wird
    Quarzsand als Schottermaterial genommen.
    Leider habe ich beim einschottern noch Probleme, da sich der Quarzsand mit dem Weißleimgemisch
    zusammen sehr verdichtet und unschöne Zwischenräume bei den Schwellen entstehen, hat jemand
    vieleicht einen Tip?
     
  19. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Sebastian!
    Quarzsand ist denkbar ungeeignet als Schotter. Sieht ehrlichgesagt auch [​IMG] aus. Nimm handelsüblichen TT- Schotter. Der wirkt auch relativ realistisch.
     

Diese Seite empfehlen