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Baubericht Faller Bietschtal-Viadukt

Dieses Thema im Forum "Gebäudemodelle" wurde erstellt von Joerg, 18. Januar 2006.

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  1. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Baubeschreibung Bietschtal-Viadukt, Faller-Artikel Nr. 120535

    Vorwort

    In den nächsten Zeilen möchte ich meine Erfahrungen beim Bau der Bietschtalbrücke aus dem Hause Faller berichten.
    Das Vorbild steht in der Schweiz, das noch mehr solcher imposanter Bauwerke bereit hält.
    Die Brücke befindet sich an der Strecke Kandersteg-Zermatt, zwischen Goppensteig und Brig.
    Das soll’s zur Topographie gewesen sein.
    Das Modell ist ca. 110 cm lang, damit wesentlich kürzer als das Original. Das Modell ist auch gerade, wobei das Original eine gebogene Brücke ist.
    Sie weist eine Breite von ca. 12 cm und eine Höhe über das Gelände von 25 cm auf. Die Durchfahrtshöhe unter dem Bogen beträgt 20 cm.
    Vorab auch noch ein kleiner Hinweis, was die Montage angeht; die Teile vor der Montage unbedingt vorher anpassen und auch schon in Gedanken einige Bauschritte weiter durchspielen, wie was machen wir als nächstes und wie werden die Teile montiert, welche Probleme könnte es geben, wie halte ich die Teile und wie füge ich Teile am besten innerhalb des Brückengerüstes ein und so weiter. Das hilft vor bösen Überraschungen, nachdem man vielleicht schon Teile geklebt hat.
    Was nun die Verwendung des Modells angeht, so sei darauf hingewiesen, das sie recht groß wirkt. Sie ist also meiner Meinung nach nur für größere Anlagen oder Dioramen geeignet, aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.
    Aber kommen wir jetzt zum eigentlichen Bau der Brücke.
     

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  2. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Zunächst sollte man sich mal mit der Baubeschreibung beschäftigen.
    Die Baubeschreibung ist meines Erachtens nicht unbedingt eindeutig gekennzeichnet, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an die Beschreibung der Teile.
    Einige Teile werden beim Bau gebogen, andere Teile müssen geschnitten bzw. gekürzt werden.
     

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  3. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Der Bausatz besteht aus 126 Teilen in 3 Farben, also eigentlich gar nicht so viele Teile.
    Die Prägepappe für die Fahrbahn kann man aber getrost vergessen.
     

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  4. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Auf der Rückseite der Verpackung werden 2 Perspektiven dargestellt, einmal ohne und einmal mit dieser Prägepappe. Man hat auch hier einen gute Darstellung des Bauwerkes, meiner Meinung nach besser als auf der Vorderseite.
     

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  5. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Zunächst wird der Bogen hergestellt. Der Bogen besteht aus zwei Teilen.
    Hier muss gut aufgepasst werden. Die Teile können sowohl rechts als auch links herum geklebt werden. Man muss sich die Teile recht genau anschauen, bevor man sie zusammen klebt. Nach falscher Montage hinterlässt so was beim wieder demontieren hässliche irreparable Spuren.
     

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  6. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Und so sehen die zwei Hälften nach der fertigen Montage aus.
    Bis hier hin waren die Teile recht passgenau.
    Nun werden die ersten Laufstege eingebaut. Da gab es aber die ersten Probleme.
    Nachdem die Laufstege eingeklebt sind, werden die Geländer montiert. Wenn man die Bauanleitung richtig interpretiert, dann werden die Geländer an der Seite der Stege angeklebt, was allerdings bedeutet, das die Geländer an einige Stellen nicht an der Brückenträger vorbei passen. Das ist zum Beispiel so ein Punkt, auf dem ich schon im Vorwort hingewiesen habe, wenn ich sagte, das man einige Bauschritte im Voraus in Gedanken durchspielen sollte.
    Wer hier schon die Laufstege geklebt hat, der kann anschließend das Geländer nur noch auf die Laufstege kleben, was aber sehr instabil wird, da die Klebepunkte sehr klein sind.
    Aber bleiben wir noch mal kurz bei den Geländern. Wer hier nicht aufpasst und die Teile verwechselt, der könnte später ebenfalls ein Problem bekommen. Die Seitengeländer ähneln sich untereinander sehr und unterscheiden sich rein optisch nur auf den zweiten Blick, da sie an Stege befestigt werden, die sich nur im Gefälle um einige paar Grad unterscheiden. Sind sie erst mal gekürzt, so könnten sie wo anders fehlen und ein stückeln bleibt unausweichlich, oder man bestellt Ersatz.
     

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  7. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Anschließend werden die zwei Hälften zusammengeklebt und auf die Betonfundamente gestellt.
     

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  8. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Nun wird der Oberbau mit den zwei Seitenteilen montiert. Der Oberbau, sprich die teile, auf dem später die Gleise liegen, ist leider nicht so passgenau, wie ich es mir wünschte. Auch sind einige Teile der Trägerkonstruktion der beiden Seitenteile verzogen. Nach dem Kleben sieht sich das aber hin und fällt so nicht großartig auf.
     

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  9. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Anschließend werden die beiden gemauerten Bögen geklebt.
    Ich habe sie auch gleich noch farblich nachbehandelt. Als Farbe habe ich Produkte aus der Life Colors Serie verwendet. Im Nachhinein hat sich das allerdings als nicht so günstig herausgestellt, da die Farben seidenmatt sind und somit etwas glänzen, was man auf dem Bild deutlich sieht.
     

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  10. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Danach werden die drei Komponenten Bogen, Oberbau und die gemauerten Seitenteile zusammengefügt und die restlichen Geländer geklebt.
    Voile La, und da steht sie, die fertige Brücke.
    Fazit:
    Die Brücke ist durch aus ihr Geld wert.
    Aber sie weißt leider auch ein paar qualitativer Mängel auf. Diese sind aber durchaus zu verzeihen. Dazu zählt Passgenauigkeit und verzogene Teile. Auf die Farbgebung ist nicht gerade gelungen. Wer hier dem Original etwas näher sein möchte, dem bleibt eine Farbbehandlung nicht erspart.
    Ich würde diesen Bausatz nun keinem empfehlen, der noch neu im Modellbau ist. Eine gewisse Praxis ist schon empfehlenswert, was aber nicht heißen soll, das ein Einsteiger nicht klar kommen würde. Aber er müsste sich schon mit der Bauanleitung und dem Vergleichen der Teile etwas näher befassen, was heißen soll, einfach loslegen ist nicht drin.
    Wohl überlegt sollte auch die Dimension sein.
     

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