? Umbauten "Bergelok"

Dieses Thema im Forum "Technik" wurde erstellt von Lemminger, 19. April 2019.

  1. Lemminger

    Lemminger Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    zum Einstand hier möchte ich über den Zwischenstand meines aktuellen Projekts berichten.
    Aber erst zur Vorgeschichte.

    Daß Züge immer an den unzugänglichsten Stellen stecken bleiben ist eine Binsenweisheit.
    Vor einiger Zeit steckte mal wieder ein Zug kontaktlos im Schattenbahnhof fest. Also den 44er Märklin-Gußbrocken runtergeschickt. Der pflügt normalerweise durch jede Kontaktlosigkeit hindurch. Er schaffte es auch den feststeckenden Zug anzuschubsen. Nur etwas zu fest. Kurzschluß im Stromabschnitt, befahren mit weiterer Lok ausgeschlossen.
    Dann eine V200 mit drei Wagen, die weit genug in das stromlose Gleis hineinreichten, hinterhergeschickt. Es gelang auf Anhieb mit dem letzten Wagen die 44er an den Haken zu nehmen. Was dann beim Versuch sie über die Gleisharfe zu ziehen geschah, brauche ich wohl nicht zu beschreiben.

    Als ich den Abstand zwischen Boden und Schattenbahnhofsebene festlegte, war ich noch um einiges jünger und schlanker. Mit dem Rollbrett war nun kein Durchkommen mehr.(Das Malheur passierte natürlich auf dem hintersten Gleis, so daß ich erstmal unter dem Bahnhof durch mußte.) Also auf dem Rücken liegend durchgerobbt.

    Danach reifte der Gedanke an eine Lok, die unabhängig von Stromkreis und verschmutzten Schienen ihren Weg fahren kann.
    Eine Art „Bergelok“, die ansonsten auch den Reinigungszug ziehen soll.
    Es mußte hinein: Ein möglichst großer Akku, ein Fernsteuerungsempfänger, ein Fahrtregler, ein dreifacher elektronischer Schalter für Kamera, Scheinwerfer und Telexkupplung, und eine Funk-Kamera. Im ersten Testbetrieb stellte sich heraus, daß auch noch ein Lüfter zur Fahrtreglerkühlung nötig ist.
    Eine handelsübliche H0-Lok in die das alles reinpaßt gibt´s nicht. Außerdem sollte die Sache einigermaßen preiswert bleiben.
    Zwei ziemlich bespielte, billige V200 aus der Bucht dienten als Teilespender.
    Rahmen und Gehäuse wurden so zersägt und zusammengesetzt, daß die erforderlich Länge erreicht wurde. Für ordentliche Zugkraft kamen beide Motoren, mit Permanentmagnet umgerüstet, zum Einsatz. Schleifer-Drehgestell wird ja nicht mehr benötigt.
    Dabei heraus kam eine Stretch-V200.

    IMG_3386.JPG
    Das verlängerte Chassis.


    IMG_3410.JPG


    Das teillackierte Gehäuse und Chassis mit Motoren, Akku, Empfänger und Fahrtregler.
    Lüfter, elektronischer Schalter und Kamera fehlen hier noch.

    Fortsetzung folgt.

    Gruß,
    Robert
     
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  2. Hans

    Hans Mitglied

    Hallo Robert,
    geniale Idee!
    Sieht bestimmt cool aus die Stretch-V200.
     
  3. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Coole Idee. :cool:
     
  4. Markus

    Markus Administrator Mitarbeiter

    Interessantes Konzept. Bin mal gespannt, wie das dann fertig aussieht.

    Viele Grüße
    Markus
     
  5. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Robert! Eine tolle Idee, was Du da vorhast.
    Es gibt alles. ;)
    Den meisten Platz bieten Triebwagen wie z.B. der VT137, den Piko mal im Programm hatte.
     

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