Decodereinbau in einen FLM ICE Teil 2

Dieses Thema im Forum "Technik" wurde erstellt von Joerg, 13. Februar 2005.

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  1. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Das folgende Bild zeigt die fertige Situation. Der Kondensator ist beim Auslöten zerbrochen, weil um diesem eine Lasche gebogen wurde und beim Auslöten nicht ohne etwas Gewalt herauszubekommen war. Die Drossel stellt kein Problem dar und auch das Auftrennen der Verbindung zwischen dem Motorkontakt und der Gehäusemasse, sprich Schraube.

    Kondensator und Drossel ausgel?tet.jpg
     
  2. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Drehgestell eingebaut mit neuen Leitungen

    Nun konnten die Zuleitungen von den Schleifern des Drehgestells zur Platine neu angeschlossen und das Drehgestell wieder eingebaut werden. Die braune Leitung wurde später ersetzt, weil sie sich als zu kurz erwies.

    Drehgestell eingebaut mit neuen Leitungen.jpg
     
  3. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    IC Fassungen

    Und jetzt scheiden sich die Wege und man muss eine Entscheidung treffen. Soll der Decoder fest angelötet werden, oder soll der 8 polige Stecker genutzt werden. Ich entschied mich für die zweite Variante, was aber auch bedeutet, das ich mir einen Stecker bauen musste.
    Hierzu wollte ich IC Fassungen verwenden.

    IC Fassungen.jpg
     
  4. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    IC Fassungen aufgetrennt

    Die Fassungen werden mit dem Dremel, man kann auch eine Eisensäge oder eine Laubsäge verwenden, zunächst der Länge nach getrennt und dann auf Länge gekürzt. Anschließend werden die fertig getrennten Teile mit einem Cuttermesser oder eine Feile gesäubert und die Außenseiten begradigt und anschließend mit Sekundenkleber zusammen geklebt. Kunststoffkleber von Revell oder Faller kann nicht verwendet werden, da der nicht klebt. Bis zum Aushärten werden beide Teile vorsichtig auf den Stecker des Decoders gesteckt.

    IC Fassungen aufgefr?st.jpg
     
  5. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Stecker mit Leitungen

    Anschließend werden an den so hergestelltem Stecker etwa 12 cm lange Leitungen angelötet. Am besten mit einem Querschnitt von 0,09 mm² (aber meine waren auch etwas dicker).

    Stecker mit Leitungen.jpg
     
  6. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Bauelemente aufgeklebt

    Danach werden die einzelnen Bauelement auch der Hauptplatine befestigt. Hierzu schnitt ich Powerstrips in entsprechende Größe und klebte sie auf die Hauptplatine und darauf die Bauelemente. Unter den Lautsprecher klebet ich zwei Powertrips übereinander, damit die Höhe der Schraube, die sich darunter befindet, ausgeglichen wird.

    Decoder und Co aufgeklebt.jpg Decoder und Co Nahaufnahme.jpg
     
  7. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Probefahrt

    Danach kann es mit der ersten Probefahrt losgehen, da der Decoder bereits programmiert wurde.
    Auch diesmal ging nicht alles glatt. Die Lok fuhr zum einen falsch herum, also rückwärts.
    Zum anderen hat sich herausgestellt, das die Stromzufuhr des öfteren unterbrochen wurde. Schuld waren die Stromabnehmer, die bei Kurvenfahrten vom Radsatz abhoben. Auch die Demontage des Motors trugen zum schlechten Fahrverhalten bei. Aber der Sound funktionierte auf allen Kanälen. Deshalb beschloss ich erst mal weiter zu machen und anschließend mich um das Problem des schlechten Laufes zu kümmern.

    erste Probefahrt.jpg
     
  8. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Lichtumbau

    Nach dem Umlöten des Motors, fuhr sie auch in die richtige Richtung und so nahm ich mir dann die Frontbeleuchtung vor.
    Da die Beleuchtungplatine nach den herunternehmen des Gehäuses gelöst ist, kann sie leicht aus dem Gehäuse gezogen werden.

    Lichtplatine gel?st.jpg Lichtplatine herausgenommen.jpg
     
  9. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Lichtplatine

    Anschließend wurde die Beleuchtungsplatine abgelötet.
     

    Anhänge:

  10. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Rahmen mit Glühlampen

    Die Glühlampen sind nur in den Rahmen eingelassen und werden durch die Platine gehalten.
    Man sollte sich also merken, welche Glühlampe Weiß und welche Rot ist.

    Lampen im Bug von oben.jpg
     
  11. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Platine zerlegen

    Als nächstes wurden die Kontakte abgenommen und die Selenscheiben entfernt, die bisher als Dioden zum Umschalten der Fahrtrichtungsabhängigen Beleuchtung Weiß/Rot dienten.

    Beleuchtungsplatine demontiert.jpg
     
  12. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Platine auffräsen

    Anschließend wurde die Verbindung zwischen den beiden Kontakten mittels eines Fräsers getrennt.

    Beleuchtungsplatine gefr?st.jpg
     
  13. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Platine wieder eingebaut

    Jetzt wird die Platine wieder zusammengebaut und die entsprechenden Leitungen laut Bedienungsanleitung des Decoders angelötet.
    Übrigens ist die Bedienungsanleitung recht gut beschrieben und gibt eine Menge nützlicher Hinweise.

    Beleuchtungsplatine angel?tet.jpg
     
  14. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Endergebnis

    Ein erneuter Versuch auf der Strecke ergab durchaus zufriedenstellende Ergebnisse.
    Das neue Einstellen der Radschleifer ergab ein besseres Fahrverhalten, aber es gab immer noch Aussetzer. Nach ein paar Runden lief sie aber immer besser.
    Sollte es sich nicht geben wird sie noch mal demontiert und vollkommen gereinigt.
    Ein paar Tropfen Öl hat das Getriebe jetzt schon erhalten.
    Vielleicht wird das Führerhaus ebenfalls noch mit einer Beleuchtung versehen.

    ICE fertig.jpg
     
  15. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Fazit

    Fazit:

    Auch diesmal stellte sich heraus, das es nicht unbedingt leicht von der Hand geht, eine Lok umzurüsten, wenn die nötigen Erfahrungen fehlen.
    Der Sound ist durchaus gut. Im einzelnen hört man folgende Geräusche: Lüfter- und Motorengeräusche beim Anfahren und Anhalten. Beim schnellen Abbremsen auch ein Bremsenquietschen, was aber etwas ausgeprägter sein könnte. Lokpfeife, Rangierpfiff, Türenpiepsen mit anschließendem Türenschließen, Bahnhofsdurchsage, Schaffnerpfiff, beim Abschalten der Maschinen den Hauptschalter.
    Der Preis von 107,00 Euro ist allerdings auch nicht gerade billig und sollte wohl überlegt sein.
    Ich denke aber, das es sein Geld wert ist.
    Der Umbau zeigt aber auch wieder, das Fleischmann-Motoren nicht unbedingt optimal sind, doch wer kann sich schon einen Faulhaber-Motor leisten, zumal das auch wieder Änderungen am Getriebe bedeuten würde.
    Dies gilt sicher nicht nur für Fleischmann-Artikel, sondern auch für eine ganze Reihe von Modellen anderer Hersteller.
    Sollte ein Umbau vorgenommen werden, dann erst mal mit einem billigeren Decoder.
    Wenn eine Schnittstelle eingebaut wurde, dann stellt ein Wechsel des Decoders, wenn genügend Platz vorhanden ist, kein Problem mehr da.
    Die wichtigsten CVs werden noch nachgeliefert.
     
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