? Digital Digital oder Analog

Dieses Thema im Forum "Anfänger, Umsteiger und Fragen" wurde erstellt von Schnellzug, 22. März 2007.

  1. Kreuzwege

    Kreuzwege Neues Mitglied

    Hallo Toarak,

    Bilder von meiner Heimanlage sind unter meinem Mitgliederprofil und unter Anlagenbauberichte vorhanden. Die Vereinsanlage ist im Internet unter www.mefbernburg.de teilweise zu sehen. Das Bild zu meinem Account neben dem Artikel ist unsere Vereinsanlage auf der Modellbaumesse in Leipzig.

    Die Steuerung der Vereinsanlage läuft schon seit mehr als 20 Jahren über das Blocksystem, da ist der Schaltungsaufwand relativ gering. Pro [lexicon]Signal[/lexicon] ein Relais und Abschaltgleis und die Relais werden mit 2 Leitern unternander verbunden (Schaltung könnte ich bei Interesse einstellen) Zu Hause baue ich seit ca. 4 Jahren, aber natürlich nur in kleinen Schritten. Die Schaltungen sind teilweise als Bausatz bei C gekauft und teilweise als Relaisschaltung selbst gebaut. Aber so viel Aufwand ist das gar nicht. Wichtig ist aber eine gute Dokumentation und man muß sich vorher schon einige Gedanken machen, was man will.

    Gruß Axel
     
  2. teddych

    teddych Mitglied

    Hallo Pascal

    Einem Neueinsteiger würde ich diese Frage klar mit JA beantworten. Viele Loks bekommt man heute gar nicht mehr analog.

    Bei bereits vorhandenem analogem Rollmaterial und analog gesteuerter Anlage ist es immer eine Frage der nötigen Investitionen und der verfügbaren Zeit, die man für einen Umbau aufbringen will und kann. Deine Frage ist dann nicht mehr pauschal zu beantworten.

    Gruss
    Teddy
    _________________
    LED an Wechselstrom
     
  3. toarak

    toarak Neues Mitglied

    Naja vorhanden wären neben den Gleisen, denen das ja egal ist, 2 Loks und mehrere Waggons, denen das auch nix ausmacht.
    Dementsprechend wäre eine Umstellung auf [lexicon]Digital[/lexicon] absolut kein Problem und würde den Geldbeutel schonen, da bereits Gleismaterial zumindest für nen schönen Kopfbahnhof gegeben wäre.
     
  4. Stephan

    Stephan Guest

    Hallo!

    Ich bin nach über 30 Jahren Analogbahnerei nun seit einigen Jahren im digitalen Lager zu hause. Trotz vieler schaltungstechnischer Kniffe beim Analogbetrieb sind viele Dinge erst bei [lexicon]Digital[/lexicon] machbar oder zumindest sehr vereinfacht. Wenn man bei Analogbetrieb z.B. an einen Güterzug weitere Wagen mit einer Ranigierlok ankoppeln oder abholen will, so muß man die Zuglok solange stromlos schalten, bis die Rangieraufgabe erledigt ist. Bei [lexicon]Digital[/lexicon] fahre ich einfach mit meiner Rangierlok an den Güterzug heran. Die Zuglok wird weiterhin mit [lexicon]Strom[/lexicon] versorgt und deren Beleuchtung oder der Sound sind auch weiterhin aktiv. Will man bei [lexicon]Analog[/lexicon] in seinen Wagen eine Dauerzugbeleuchtung, so muß man z.B. ein NF-Zugbeleuchtung einbauen, was auch in jedem Wagen wiederum eine kleine Elektronikplatine erfordert. Bei [lexicon]Digital[/lexicon] leuchten die Wagenbeleuchtungen immer mit voller Helligkeit und man muß nichts extra einbauen. [lexicon]Digital[/lexicon] fahren: da sage ich ja, auf jeden Fall. [lexicon]Digital[/lexicon] Weichen, Signale, usw. schalten: da bin ich der Meinung, daß dies nicht sein muß, da der Verdrahtungsaufwand nicht geringer ist und die Decoder auch nicht umsonst zu haben sind.

    Gruß
    Stephan
     
  5. Amtmann

    Amtmann Mitglied

    Hallo !!

    Wirklich ?? Z.Bsp. bei Brawa werde alle Modelle in analog und digital angeboten, mit und ohne Sound. Gützold hat auch alles in analog, Roco ... kann ich auch nichts anderes erkennen.

    :?: :?:

    Ich finde Stephan hat es auf den Punkt gebracht.
     
  6. V 100080

    V 100080 Mitglied



    Die Antwort bezieht sich wohl ausschliesslich auf Märklin. Im Zweileiterbereich gibt es alle Modelle auch analog.
     
  7. toarak

    toarak Neues Mitglied

    Wozu würdet ihr da denn eigentlich tendieren?

    Märklin (bzw Trix) oder doch eher "den Rest" wie Fleischmann, Roco, Pico, usw
     
  8. Amtmann

    Amtmann Mitglied

    Hi,

    jetzt geht der Glaubenskrieg los, ich favorisiere Zweileitersystem (kenne aber nichts anderes) und fahre in [lexicon]H0[/lexicon], aber es werden sicherlich viele auch Märklin etc. empfehlen. Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.
     
  9. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Nein. In diesem Forum lassen wir uns nicht auf dieses Niveau herab. Die Vor und Nachteile wurden bereits mehrfach diskutiert. Hier hast Du eine neutrale Zusammengfassung .
     
  10. Amtmann

    Amtmann Mitglied

    Hallo Rayk,

    ich meine es nicht wörtlich sondern in " ", hier hat jeder seine eigene Auffassung und entscheiden muss jeder für sich selbst, aber mit Deinem Querverweis sollte die Entscheidung sicherlich leichter fallen.
     
  11. Stephan

    Stephan Guest

    Hallo!

    Ich möchte zu dieser Thematik folgendes sagen: Ich bin quasi seit "Geburt" Märklinbahner. Jahrelang kannte ich nichts anderes. Erst als Herr Ritterswürden mal mit seiner rollenden Modellbahnschau bei uns in der Stadt war, kam ich zum ersten Mal mit Roco in Kontakt. Und prompt kaufte ich mir damals von meinem Taschengeld die ersten Rocowagen (die "Hechte"). Heute, nach 40 Jahren Modellbahnerei, würde ich im nachhinein betrachtet in den Jugendjahren den Umstieg von Märklin auf Zweileiter machen. Mit meiner inzwischen sehr großen Anzahl an AC-Triebfahrzeugen verschiedener Hersteller (über 400), wäre mir der Umstieg inzwischen zu unrentabel. Es ist aber so, daß bei mir inzwischen die wenigsten Triebfahrzeugneuzugänge aus dem Hause Märklin kommen. Ich persönlich würde heute nicht mehr mit Märklin beginnen bzw. mit Märklin weitermachen, wenn ich ein Modellbahnanfänger wäre. Man ist einfach vom Gleissystem festgelegt und man kann viele schöne Modelle nicht auf seiner Anlage fahren lassen, da es diese nicht in AC-Ausführung gibt.

    Gruß
    Stephan
     
  12. Kai Eichstädt

    Kai Eichstädt Mitglied

    Moin Steve,

    möglich:
    Gunter hat hier den Einbau eines Selectrix-Dekoders beschrieben:
    mtkb , dann auf "Lok-Dekoder-Einbau" klicken, Arnold-Bild anklicken und den ersten Umbaubericht nehmen.

    Der DCX74 von Tran DCX74 ist etwas breiter, könnte aber auch passen, wenn es DCC sein soll.

    Gruß
    Kai
     
  13. toarak

    toarak Neues Mitglied

    Der Glaubenskrieg wird nicht ausbrechen, bei [lexicon]N[/lexicon] hat man den nämlich nicht und [lexicon]N[/lexicon] wird es auch weiterhin bleiben.
    Wenn ich mir die Situation so ansehe ist [lexicon]N[/lexicon] sicher was den Platzbedarf und die Möglichkeiten angeht die ideale Wahl.

    Nun stellt sich die Frage nach dem "Wie anfangen"
    Dazu gibt es sicher schon tausend Threads, bei mir wird es leicht denn ich bevorzuge die digitalen Steuermodule von Trix (einfach beste Habtik). Stellt sich bloß die Frage welches Set hier vernünftig ist.
     
  14. Davinchy

    Davinchy Mitglied

    habe Ich auch Abonniert

    moin

    Nu habe Ich noch ein Thema gefunden, Ich habe jetzt erstmal auf einem kleinen Gleisoval meine auf kk umgebauten Güterwagen fahren lassen, dabei ist mir der Güterzugbegleit(schluß)wagen aufgefallen, der ein sehr schwaches Schlußlicht hat. Da es in diesem Thema auch um einen parallel Betrieb von [lexicon]Digital[/lexicon] und/oder [lexicon]Analog[/lexicon] geht werde Ich es mir wohl noch einige male durchlessen müßen.

    mfg
    Detlef 8)
     
  15. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Liebe Forenkollegen,

    betrachtet man die Sachen nüchtern, was die Eingangskriterien sind, warum man sich für analoge oder digitale Technik entscheiden möchte, sollte man sich die Fragen stellen, ob man für sich selbst bei einer eventuellen Entscheidung in irgendeine Richtung Vorteile sehen mag, die auf langer Sicht unschlagbar sind.

    Als Neueinsteige hat man es mit jeder der beiden Richtungen nicht einfach und ist erst mal froh, wenn überhaupt mal irgendwelche Züge ihre ersten Runden auf den Gleisen drehen oder sich auf dem vorhandenen Gleismaterial, hin und her fahren lassen.

    Ist man über diesen ersten Punkt hinaus und möchte sein vorhandenes Material erweitern, wird es unter Umständen schon etwas komplizierter.

    Nahezu jeder Hersteller von Modellbahnartikeln bietet auch noch unterschiedliche Digitalkomponenten für die unterschiedlichen Baugrößen und Spuren seines Sortiments an, das macht eine Entscheidung nicht gerade einfach aber auch im analogen Sektor gab und gibt es Unterschiede, so zum Beispiel die Trix Elektronische Mehrzug Steuerung (EMS) welche eher ein ein einfaches Digitalsystem darstellt, was aber noch zur Analogtechnik zählt. Hierbei wurden in den Loks einfache Dekoder verbaut welche dann mit einem zweiten Steuergerät angesteuert wurden, indem die elektronischen Fahrsignale mit einer anderen Frequenz aufmoduliert wurden und man so zwei Züge unabhängig voneinander auf analogen Anlagen einsetzen konnte. Verwendtete man zusätzlich noch Oberleitungen konnte man unter besten umständen bis zu vier Loks unabhängig voneinander ansteuern.

    Bei analogen Anlagen gab und gibt es aber auch weitere sehr sichere und hochentwickelte techniklösungen, den Fahrspaß so angenehm wie möglich zu gestalten. Löste man bei größeren Anlagen die Problematik, mehrere Züge parrallel zur selben Zeit fahren zu lassen, muß man sich mit einer immer komplizierter erscheinenden Signaltechnik befassen, die bestehende Stromkreise in Blockabschnitte unterteilt, in denen dann die Züge verkehren können.

    Auch hierzu gibt es reichliche Entwicklungen die es überflüssig machen, unbedingt auf Digitaltechnik umzusteigen. Ein weiterer Anlagenausbau ist aber weitaus komplizierter.

    Verfügt man aber bereits um Umfassendes Gleismaterial und über einen hohen Fahrzeugbestand an Lokomotiven oder Triebfahrzeugen, sollte man sich schon gedanken machen, ob sich ein Umstieg eventuell lohnt oder nicht.

    Je später man mit einem Umstieg oder Einstieg in die Digaltechnik beginnt, umso teuerer kann es werden, besonders dann, wenn man sich für den Anfang für ein einfaches, schlecht erweiterbares Digitalsystem entscheidet, hierbei lassen einen die Modellbahnhersteller gerne im besagten "Regen stehen" schließlich möchte man die hauseigenen Systeme verkaufen.

    Ein späterer Umstieg auf ein anständiges, erweiterbares und ausgereiftes Digitalsystem kann dann noch teuerer werden, besonders dann wenn man bereits verbaute Dekoder eventuell erneut wechseln müßte.

    Jedes der am Markt erhältlichen Systeme ob digital oder analog hat seine eigenen Vor- und Nachteile.

    Wenn ich für mich persönlich spreche, bereue ich nicht den Einstieg in die Digitaltechnik. Ich muß allerdings auch zugeben, daß es bei mir an Fahrstrecke fehlt, wo ich aus Platzgründen mich für eine transportable Anlagenbauform entschieden habe, also Module/Segmente zu bauen. Mein bereits bestehender Fuhrpark umfaßt etwa 30 Loks, wovon mittlerweile gerade mal drei Fahrzeuge digitalisiert wurden, das erscheint im ersten Moment wenig, doch bei den noch anstehenden Fahrzeugumbauten und Superungen und Fahrzeugaufbauten aus Bausätzen, kann so nebenbei ein digitaler Fahrdekoder oder Soundfahrdekoder gleich mit eingebaut werden.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     

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