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Englische/Britische Modelle

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von cargo, 24. August 2006.

  1. cargo

    cargo Guest

    Nabend Jungs,

    gibt es ausser Hornby noch Firmen/Shops, die englische Modelle führen?

    Sind die britischen Modelle eigentlich 00, also 1:76? Irgendsowas hab ich im Hinterkopf.

    Danke für Tips!
    Dieses Thema ist fast noch reizvoller als Usa.

    Torsten
     
  2. BUY BRITISH: Englische/Britische Modelle

    Ich nenne einfach mal ein paar größere Versandhändler mit Firmensitz in England - auch wenn´s nicht gefragt war:
    http://www.hattons.co.uk/
    http://www.bvrw.co.uk/source/models.htm
    http://www.thesignalbox.uk.com/
    (Oft bekommt man derartige Modelle in England günstiger.)

    http://www.railserve.com/Models/Manufacturers/index.html
    Seite mit vielen Herstellern und Händlern, aber auch Vereinsadressen

    Letzendlich findet man natürlich auch auf der England-Seiten von ebay:
    http://www.ebay.co.uk/
    eine ganze Menge 00

    Britisches Pfund umrechnen mit x 1,45 = ca. Euro-Preis.

    Viel Spaß beim Stöbern.

    Spur (eigentlich "Lehre") 00
    4mm auf/per 1foot = 1:76
    Gleismaterial 16.5mm (Innere Spurbreite), eigentlich wäre ca. 18,3mm richtig - darauf verzichtet man, warum - weiß ich nicht.
    Heißt also u. a. das die Fahrzeuge z. B. auch breiter sind, Gleisabstände usw. müssen bedacht werden.

    Verschiedene Dinge sollte man bei britischen 00-Modellen beäugen:
    - z. B. diese Hakenkupplungen
    - z. B. Dampfloks ohne Beleuchtung - was aber seine Ursache im britischen Bahnwesen bzw. mit den Zugarten hat (je nach Zug wurden 1-5 Laternen bzw. (Licht-)signale aufgesteckt).
    - viele Modelle sind gut detailliert, viele auch wieder vereinfacht ausgeführt - besonders, was das "Innenleben" anbelangt.

    Nachedit:
    Was mir als N´ler aufgefallen ist, wenn ich britische Seiten nach evtl. brauchbarem Zubehör durchschaue (es gibt ja einiges was auch hier passt - oder "eingedeutscht" werden kann): Etliches Zubehör liegt preislich bei 50-75% von dem was es hier bei vergleichbaren Artikeln kostet - es gibt z. B. auch viele Gebäudefertigmodelle, die einen Bruchteil verglichen mit hiesiger Ware kosten.
     
  3. Hallo,
    ich hatte in den Ferien mal eine
    Englische Modellbahnzeitung in
    der Hand, und da ist mir aufgefallen,
    das dort eigendlich fast alles Selbstbau
    ist, da die Firmen es nicht so sehr
    mit der Massstabsgenauigkeit haben.
    Ich finde das irgendwie Interesant.
    Bei uns regen sich die meisten ja schon auf
    wenn nur die Waggons 1mm zu kurz
    sind:D

    Grüße
    Sebastian
     
  4. @Sebastian:
    was meinst Du jetzt mit "alles"???

    - in England gibt´s auch z. B. Fertiggeländehersteller (Layout´s, Display´s), Gebäudebausatzhersteller, "Begrünungshersteller" z. B. Woodlands usw... Ich denke nur, dass man in England einen anderen Anspruch an das Hobby Modellbahn hat, weswegen manche Produkte (siehe etliche z. B. Hornby + Dapol 00-Loks oder diverses Zubehör) relativ einfach aber auch robust ausgeführt sind - WAS SICH AUCH IM PREISNIVEAU ANGENEHM BEMERKBAR MACHT. Schaut Euch mal diverse Hornby, Dapol oder auch N-Graham Farish (1:144) Loks z. B. an ... da bekommt ihr oft in Deutschland keine DRITTEL oder HALBE etwa vergleichbare Lok für das Geld.. Das ist natürlich KEIN Fehler und KEIN Nachteil, wenn man damit aufgewachsen ist. Genau so, wenn ich die Hornby-00-Bahn eines meiner engl. Lieferanten sehe: Sie darf ruhig nach Modelleisenbahn bzw. "technischem Spielzeug" aussehen, das hat auch was für sich - ein ganz anderes Flair eben.

    Mit den Maßstäben,
    dass solltest Du mal einem britischen Hersteller schreiben. Ich glaube, die wären beleidigt.
    Aber mal im Ernst: Man orientiert sich schon recht vorbildgetreu an bestimmten Kern- bzw. Basismaßen, sagen wir mal z. B. Totallänge, Breite, Gesamthöhe - nur zwischendrin, z. B. Abstand Achsgestell zum Wagenboden oder Höhe der Einstiegsbretter bei Bulleye´s, bei solchen Sachen kommt´s nicht so auf´s Pfund an.
    Bei Gebäuden eh nicht, hauptsache sie sehen englisch, australisch oder südafrikanisch aus ... ganz weit verbreitet sind ja in England diese einteiligen Fertiggebäude (unlackiert und lackiert) ... da tränen Dir die Augen ... hier zahlt man für einen netten N-Bausatz ganz schnell 15 oder 25 Euro ... derartige Fertiggebäude in England kosten oft zwischen 3-7 Pfund x 1,45 = Euro ... aber halt vereinfacht oder/und unlackiert einfarbig.
    Genau so Figuren, Fahrzeuge und andere Ausstattungsdetails. Hier wird meist "handgebristelte und mundgeblasene Feinwerkerqualität" angeboten, da kostet dann der N-Wasserkran 13,95 Euro per 1 Stück, der N-LKW 69 Euro usw. (die Produkte mögen sicher ihr Geld wert sein) - in England macht man oft "kurze Zwölf" und fertigt das als Zentrifugen- bzw. Schleuderguß aus Resin oder Weißmetall, mal blank, mal handangemalt - da kosten 2 Wasserkräne nach engl. Vorbild dann 6,75 GBP oder der LKW zum selbst Bemalen 2,50 GBP - vereinfacht aber durchaus den Ansprüchen genügend. Auch Signale z. B. - hier in N locker schmutzig für 18-40 Euro das Stück je nach Ausführung mit Superfunktionen (ist ja O.K..) in England diverse funktionslose Signale 4 Stück für 9 Pfund "handbemalt". So ließe sich das ohne Ende fortführen.
    Selbstverständlich gibt es dort aber auch Modelle und Zubehör in hiesiger "Premium-Ausführung", die dann auch Premium-Preise kosten.

    Schaust Du z. B. auch hier unter " Model Railways":
    http://www.railwaypictures.co.uk/cat.htm

    Na ja, im Großen und Ganzen denke ich, dass die Engländer und angelehnte Modellbahnländer mit ihren Produkten qualitativ zufrieden sein können. Wenn ich mir so anschaue, was in D und A während der 90er in Spur N oftmals feilgeboten wurde - qualitativ war´s bestimmt nicht immer das Geld wert., wenn ich mir z. B. mal die N-Gauge http://www.grahamfarish.co.uk/ Produkte anschaue, wobei das ja da noch die Werkslistenpreise sind.
     
  5. Hallo,
    Ich sagte "Fast Alles" und meinte damit
    vor allem Lokomotiven und Gebäude, denn ich
    bräuchte nicht umbedingt Gebäude welche nicht zu
    anderen Modellen passen. Denn wenn man Häuser
    von verschiedenen Herstellern kauft haben die
    meistens einen anderen Massstab. Fast so wie bei
    uns vor 10 bis 20 Jahren;)

    Grüße
    Sebastian
     
  6. - also, gut 1/2 Dutzend Hersteller gibt´s in GB schon, die seit Jahrzehnten fertige, bzw. komplette Lokomotiven anbieten und sicher 20 Gebäudehersteller, von denen aber einige sehr klein sind + seit Jahren gerade mal 20 Modelle anbieten ... aber mag schon sein, dass die Engländer bastelfreudiger sind.
    (In Australien gibt´s Hersteller, die bieten z. B. bei N WAS DORT 1:150 ist, z. B. Fahrgestelle mit Motor an + extra Lokgehäuse, mal lackiert, mal unlackiert mit "Water Slide Transfer´s" und ggf. Zurüstteilen)

    Ich würde sogar sagen "Fast so wie bei uns heute noch weitverbreitet". Kann man z. B. gut nachvollziehen, wenn man bei N-Gebäuden u. a. die "Türen" sieht, bzw. die Türhöhen, da gibt´s Modelle, die würden sogar noch für TT-passen bzw. die dort üblichen Figuren + manch ein Hersteller lehnt sich bei einzelnen Details schon eher an 1:100 an - könnte mir denken aus dem Grund, damit man einzelne Bauteile universell verwenden kann.
    Oder schau Dir mal "Dachplatten" und "Mauerplatten" an, da gibt´s für N welche, da sind die einzelen Dachschindeln oder Mauersteine 3 oder 4 Meter groß, wenn man´s umrechnet. Oder schau Dir die N-Preiserlein an - misst man die Figuren nach, vom "Scheitel bis zur Sohle", dann kommen umgerechnet bei "Erwachsenen" meist Menschen zwischen 1,55 - ca. 1,70m raus ... sind wir hier Zwergenmenschen?
     
  7. cargo

    cargo Guest

    Ja, wollte gerade auch schreiben, das bei "uns" auch einiges ales andere als massstäblich ist.

    Die Kupplungen erinnern mich an die alten Fleischmann-Kupplungen :D

    Einfaches Innenleben ist doch klasse zum selber basteln.

    Ich gehöre auch zu denen, die alles selber bauen anstatt sich Bausätze oder Fertigmodelle zu kaufen.
     
  8. Hallo,
    Bei uns ist es aber noch halbwegs Masstäblich,
    schaut das ganze häuig anders aus. Dort muss
    die eine Lok des Herstellers X nicht zum Hersteller
    Y passen.

    Grüße
    Sebastian
     
  9. tee.eff

    tee.eff Neues Mitglied

    englische modellbahn

    Hallo liebe Leute,
    ist ganz interessant und fast alles hundertprozentig richtig, was zur englischen Bahn geschrieben wurde.
    Fuer mich waren die Gruende zu wechseln :
    endlich mal was anderes als schwarze Loks mit roten Raedern
    preislich darfs auch mal eine Lok mehr sein
    die Vorbildtreue ist fuer mich ausreichend
    eine Hornby oder Bachmannlok kann man auch anfassen, ohne das gleich alles abbricht.
    Es ist wirklich so, meine teuerste Lok kam 114 Euro, fuer 70 Euro mit Versand bekommt man ne Lok, die der BR 64 entspricht und meiner Meinung nach viel besser aussieht.
    Ich sammle seit acht Jahren englische Modelle, hab fast alles deutsche verkauft und habe nun meine eigene Anlage, die auch dieses Jahr auf der Intermodellbau in Dortmund zu sehen war. Viele Infos stehen auch auf meiner Website, wer Fragen hat, immer nur zu. Ich will das Thema englische Modellbahn in Deutschland ein wenig bekannter machen, weil es meiner Meinung nach zu Unrecht kaum beachtet wird.
    Und wenn ich mir die englischen Museumsbahnen anschaue, da sind Sachen moeglich, an die wir in Deutschland nicht in unseren kuehnsten Traeumen denken !!!
    Also,
    schaut mal unter

    www.mybritishrail.de

    Bis dann

    Torsten
     
  10. Hallo,
    zuerst mal Wilkommen im Forum!!

    Tolle Internetseite hast du da!!

    Der Preis ist wirklich verlockend, gerade für
    einen Schüler wie mich, nur leider sind die
    Loks nicht gerade mein Geschmack.

    Grüße
    Sebastian
     
  11. Tohu01

    Tohu01 Mitglied

    Also ich finde die Lokomotiven sehr Interessant. Zunächsteinmal spricht mich die Farbgebung an (seit in Deutschland die "privaten" unterwegs sind, wirds da ja auch ein wenig bunter), zum anderen ist die Formgebung abwechslungsreicher wie bei Deutschen Lokomotiven. Ich schaue mir diese Englischen Anlagen sehr gerne an. Ist mal was anderes. Ausserdem ist für mich der Betriebsdienst sehr interessant.
     
  12. Hallo,
    also ob die Lokvielfalt so viel größer ist
    als auf Deutschen/Österreichischen
    Bahnen wage ich mal zu bezweifeln. Doch
    wo ich dir wirklich recht gebe ist das es
    was anderes ist;)

    Grüße
    Sebastian
     
  13. Mittlerweile sammeln sich die Informationen, dass Hornby-England eine Hornby-Deutschland-Gmbh zum 01.09.2006 gegründet hat, bzw. einen eigenen Vertrieb über die übernommene Fa. Heico-Modell aufbauen will.

    Jede Menge weitere Informationen bzw. Pressequellen bei Sucheingabe/Findmaschine:

    Hornby Deutschland GmbH Heico

    Na, da dürfen ja die Fans fast aller Spurweiten hoffen, dass das britische Marketing funktioniert und mittels dieser quasi deutschen Niederlassung demnächst der Markt mit preiswürdigen Hornby-Lima-Rivarossi-Arnold-Produkten überflutet wird ...

    (Interessant ist übrigens in englischen Pressequellen, dass der Hornby-Chef den deutschen Modellbahnmarkt von der Kaufkraft her um ein mehrfaches höher einschätzt als den englischen Heimatmarkt. Hoffentlich trägt man dieser Erkenntnis entsprechend Rechnung ...)
     
  14. tee.eff

    tee.eff Neues Mitglied

    RE: BUY BRITISH: Englische/Britische Modelle

     
  15. Hallo Torsten,
    Schaute mir gerade noch mal Deine Webseite http://www.mybritishrail.de an. Hast Du eigentlich auch so einen typisch englischen Bahnübergang eingebaut? Also dieser früher of auftretende weiße "Zaun" der bei freigegebener Straße die Bahngleise sperrt und bei Zugverkehr umschwenkt und dann die Straße sperrt.
     
  16. tee.eff

    tee.eff Neues Mitglied

    Der Bahnübergang war für mich ein "Muss", er befindet sich am ganz linken Anlagenrand. Siehe Grundriß.
    Ich bin zur Zeit noch in Dublin, wenn ich wieder zu Hause bin schicke ich dir ein oder zwei Fotos dazu.

    Gib mir bitte doch mal deine e-mail-Adresse.

    Das nächste auf meiner Anlage werden original englische Verkehrszeichen aus den fünfziger jahren sein. Dann bin ich wohl mit den Details am Ende, oder fällt dir noch etwas typisches oder wichtiges ein, was man noch nachgestalten könnte?

    Viele Grüße


    Torsten
     
  17. tee.eff:
    Du fragtest doch nach evtl. Details. Habe mal meine jungen Jahre durchs Resthirn gejagt.

    Was mir in England bis in die 70er Jahre hinein immer wieder markant aufgefallen ist:
    - die Milchkleinlaster die allmorgendlich die Milchflasche bis vor die Tür bringen
    - die gelben Blinkleuchten mit s/w lackiertem Standbein, die Fußgängerüberwege absichern
    - der typisch britische "Busstop"
    - Brit. Mülltonnen
    - die vielen gemauerten Brücken mit niedrigem Geländer bzw. niedrigen seitlichen Mauern, sowohl für Straßen als auch Flußquerungen
    - (Austin-Six)-Taxen linke Seite vorne offen für schnelle Gepäckaufnahme

    -gibt es sicher vieles - nur vieles ist mir nicht mehr frisch genug in Erinnerung.

    Bist Du eigentlich evtl. auf der Messe in Leipzig - 30.09.??? Also die hier:
    http://www.modellbahn-community.de/forum/thema3504.htm?PHPSESSID=c19fd6266731684da38b04e450c6c1aa
     

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