1. Hallo Gast,

    du bist hier im Archiv-Bereich. Hier sind alle Themen und Beiträge aus dem "alten" Forum, die noch auf ihre Verschiebung in die korrekten Foren warten. Du kannst uns allerdings helfen, indem du die Melden-Funktion bei Themen verwendest, die du zügig in den offenen Bereich verschoben haben möchtest, ein Teammitglied wird das entsprechende Thema denn verschieben.

    Um keine Verwirrung bei der Forenwahl zu verursachen, ist der Bereich für neue Themen und Beiträge gesperrt.

    Vielen Dank für deine Mithilfe!

    Information ausblenden

Gleisdreieck zum Wenden beim 1:1 Vorbild

Dieses Thema im Forum "Ausarbeitungen und Diskussionen" wurde erstellt von Manfred-Spur N, 18. Juni 2006.

  1. Hallo Insider (Innenseiter),
    schaute mir gerade alte Straßenbahnfotos aus verschiedenen Orten an.
    Da gab´s früher mancherorts zum Wenden der TW´s oder ganzer Züge solche "Gleisdreiecke".

    Meine Frage nun:
    Gab´s so etwas speziell zum Lokwenden früher auch mal bei den Bahnen Deutschland´s oder Österreichs?

    Nachedit:
    Beschränkte sich so ein Gleis im Gleisdreieck auf 1-2 Loklängen (also da, wo keine weiterführende Strecke vorhanden war)?
    Gibt´s da irgendwo Fotos???

    Oder eher vielleicht als Wendeschleife, so wie z. B. bei der Selketalbahn?
     
  2. Hallo,
    in Österreich hat man zum Wenden vorwiegend nur die die Lok auf die andere Seite gebracht.

    Es gibt bei uns in Villach auch ein Gleisdreieck, welches nur zum Fahren aufs eine andere Strecke ist.

    Grüße
    Sebastian
     
  3. plint

    plint

    Wendedreiecke

    Jo,

    gab es. Waren meist dort vorhanden, wo Drehscheiben zu teuer oder z.B. im Winter nicht betriebssicher waren und der notwendige Platz vorhanden war.
    Im Staatsbahnbereich eher selten, aber auch hier bestätigen die Ausnahmen die Regel: Bei der FS waren sie weitverbreitet. Persönlich gesehen und z.T. abgelichtet im Bahnhof Tarvis (Tarvisio, Pontebbanastrecke alt, inzwischen abgebaut wegen Neubaustrecke) und auf der Vintschgaubahn zwischen Meran (Merano) und Mals i. Vintschgau (Malles) in einigen Bahnhöfen.
    Beide Beispiele vermutlich wegen Wintereinfluß.
     
  4. Hallo,
    bei Tarvis gabs ein Gleisdreieck?
    Kann mir nicht vorstellen wo das sein könnte, werde aber demnächst dort nachfragen;)

    Grüße
    Sebastian

    PS: War dort vor 3 Wochen wandern, und die alte Strecke war so richtig romantisch;) aber die neue ist eine Arichtektonische Katastrophe:D
     
  5. plint

    plint

    Ja,

    direkt an der Grenzstation, man kann das Schotterbett heute noch sehen. Wenn man das alte Bahnhofsgebäude von Villach kommend passiert hat und am vormaligen Bahnhofsende wieder freie Sicht auf das Gelände hat, führte das Gleisdreieck zur gegenüberliegenden Talseite (und von dort vermutlich ehemals weiter zur Bahnstrecke Richtung Fusine / Ratschach / Krainska Gora). Also letztendlich nicht nur zum Wenden von Loks gedacht, nachher aber wohl nur noch dazu verwendet, weil die Strecke nach Jugoslawien schon urig lange außer Betrieb und abgebaut ist.
     
  6. Olli

    Olli Mitglied

    Servus,
    in Lindau am Bodensee gibt es so ein Gleisdreieck.

    Gruß
    Olli
     
  7. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo!

    Ja sicher gibt es viele Gleidreiecke! Auch die Ausfahrt des Frankfurter Hauptbahnhofs stellt ein solches dar. Aber sind sie speziell für das Wenden von Triebfahrzeugen oder gar ganzen Zuggarnituren angelegt worden, oder werden sie dafür benutzt?
    In Frankfurt jedenfalls wurde diese Eigenschaft nur auf dem großen Dampflokfest vor vielen Jahren genutzt, damit sie abends auch wieder vorwärts ausfahren konnten. Wenn hingegen ein ICE in verkehrter Reihung einfährt, nutzt die Bahn nicht die Gelegenheit, ein paar Minuten zu investieren und den Zug entsprechend "umzuleiten". Daß sie evtl. die Möglichkeit hätte, wird strikt ignoriert.
    Ja! Ich weiß! Die haben so schon genug Probleme mit ihren Verspätungen. :fight: Und dann müßte der Lokführer ja noch von hinten nach vorne hechten!

    Will nur sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Bahn so viel Fläche und Geld investiert (hat), um mal ein Fahrzeug dadurch auch ohne Drehscheibe drehen zu können. An allen selbst kleineren Knotenpunkten gab es dafür ja extra die BWs mit Drehscheiben.

    Andreas
     
  8. Maxi61K

    Maxi61K Aktives Mitglied

    Hallo

    Kreuzberg im Ahrtal ist ein weiteres Beispiel dazu.

    Desweiteren gibt es im Großraum Köln einige Beispiele
    von Gleisdreiecke, aber die alle aufzuführen würde jetzt
    hier den Rahmen sprengen.

    Gruß
    Maximilian
     
  9. Hallo,
    Gleisdreiecke werden/wurden nur bei Straßenbahnen zum Wenden der Straßenzüge benutzt. Es gibt zwar auch bei der Eisenbahn ausnahmen, aber sie waren eigendlich wie schon von Andreas gesagt für was anderes gedacht.

    Grüße
    Sebastian
     
  10. Reguläre Gleisdreiecke mit durchgehenden bzw. weiterführenden Gleisen, ist mir klar - die gibt´s zuhauf.

    Also ich meinte ganz einfach so etwas hier (weil es mir aus Platzgründen plausibel erscheint und auch aus Kostengründen ... bestimmt billiger als ´ne Drehscheibe):

    [​IMG]

    "Hechten" muss dann da doch auch keiner - oder wie jetzt?
     
  11. Hallo,
    ich bezweifle das das billiger als eine Drehscheibe ist. Sonst hätte man ja ganz auf Drehsceiben verzichten können.

    Grüße
    Sebastian
     
  12. hmmm,
    3 Weichen - 2 Prellböcke - 3, Rangiersignale 200-300m Gleis - was mögen die wohl kosten - im Vergleich zu einer Drehscheibe?

    na ja, interessierte mich auch nur deswegen, um zu sehen, ob es irgendwo eine Fotovorlage aus D oder A gibt wo man die Positionierung/Aufteilung erkennen kann.
     
  13. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Na,
    mit 2-300m Gleis kommst Du da nicht aus! Beim Vorbild sind die Radien schon etwas größer, als bei der Modellbahn.
    Aber Du mußt auch die Größe des verbrauchten Geländes berücksichtigen.

    Ein interessantes Gleisdreieck zeigt auch das Gelände vor den Schuppen des Deutschen Technischen Museums (in Berlin). - mit Drehscheibe! ;)

    Andreas
     
  14. Maxi61K

    Maxi61K Aktives Mitglied

    Sorry Sebastian,

    nimm’s mir nicht übel jetzt, aber nur durch das nachplappern (Hauptsache
    etwas geschrieben) wirde diese Aussage auch nicht richtiger.

    2 klassische Beispiele für Gleisdreiecke zum wenden von Lok's
    sind das Betriebswerk Heilbronn und das große Gleisdreieck im
    Ahrtal.
    Im Ahrtal war das allerdings an den Strecken von Kreuzberg nach Dümpelfeld
    und Dümpelfeld nach Ahrdorf realisiert.
    Da man im Bw Kreuzberg keinen Platz hatte für Drehscheibe, wurde dann zw.
    den o.g. Strecken eine zusätzliches Gleis eingebaut, wodurch man in der Lage
    war die Lokomotiven zuwenden.

    Ein sehr interessante Sache mit Gleisdreiecken findet man bei der Vinschgerbahn
    im Südtirol.
    Dort wurde mangels Platz für Drehscheibe ein Gleisstern aufgebaut, welcher aus
    2 ineinanderliegenden Gleisdreiecken besteht.
    Näheres dazu hier
    Gleisstern Mals

    Gruß
    Maximilian
     
  15. Hallo,
    Maxi,
    ich nehme es dir natürlich nicht übel wenn du mich ausbesserst.

    Aber ich lasse es mir nicht unterstellen das ich nur nachgeplappert habe. Da ich auch einige Gleisdreiecke kenne, wo sie aber immer nur zum fahren auf eine andere Strecke zuständig waren/sind. Außer natürlich bei Straßenbahnen. Und diese Informationen stütze ich aufs Internet welches natürlich nicht immer Recht haben muss.

    Aber jetzt weiß ich es ja besser;)

    Grüße
    Sebastian
     

Diese Seite empfehlen

Wir benutzen Cookies für die statistische Auswertung deines Besuchs. Mehr dazu erfährst du in unserer Cookie-Richtlinie und kannst deine Entscheidung dort auch widerrufen: Cookie-Richtlinie. Du kannst auch nur notwendige Cookies laden.

Akzeptieren