Planungssoftware Gleisplan-Software-Empfehlung?

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von AndreasP, 30. Oktober 2009.

  1. Schumbum

    Schumbum Guest

    Moin Moin darüber,



    NOCH!!!! darf man als Greenhorn dumme fragen :lol: stellen deswegen gleich ma eine:





    Hat wer noch das WINTRACK und braucht es vielleicht nicht mehr :?:





    Ich wüßte dann schon einen der es gebrauchen könnte :whistling:







    MfG

    Schumbum
     
  2. DRG-ler

    DRG-ler Aktives Mitglied

  3. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Deshalb findest Du wahrscheinlich auch kein WinTrack in der Bucht, denn da war ich deshalb schon öfter. :D
     
  4. plint

    plint

    Na ja,

    ich bin mit Wintrack noch in der Versuchsphase. Ich kann aber bisher nicht behaupten, bei mir Gefühle der Begeisterung zu verspüren. Gleisschablone und (verschieden harte) Bleistifte erzeugen bei mir wesentlich schneller brauchbare Planskizzen.
    .
     
  5. FRANKRAINER

    FRANKRAINER Aktives Mitglied

    Hallo Plint,

    mit Hilfe von WinTrack (damals noch Version 6.1) konnte ich den urspünglich geplanten zweigleisigen Hundeknochen innerhalb weniger Stunden in eine eingleisige Strecke umzeichnen. Von Vorteil war, dass die Steigungskontrolle und den Höhenabstand auf der Gleiswendel optimierbar waren. Leider waren die Gebäude nur mit Hilfe von zusätzlichen CD (Extrakosten) erhältlich. Also musste ich die Gebäude in den Aussenmassen selbst definieren. Die Geländeform ergab sich erst beim Bau der Anlage als ad hoc Entscheidung. Trotzdem erhielt ich den ersten Eindruck durch die 3D Einstellung.

    Gruss
    FrankRainer
     

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  6. DRG-ler

    DRG-ler Aktives Mitglied

    Naja, ein Grundsortiment an 3D-gebäude ist bei, und wenn man im Internet sucht, findet man viele kostenlose Texturen für Wintrack. Nicht alles, das geb ich zu, aber man kommt gut mit zurecht...
     
  7. plint

    plint

    Wintrack versus Gleisplanungsschablone

    Jo,

    ich gehöre nun mal einer "alten" Generation an, bei der die Ausbildung noch ganz andere Schwerpunkte hatte. Dementsprechend habe ich als Maschinenschlosser in der Lehrzeit halt auch in starkem Maße technisches Zeichnen lernen müssen, es wurde als unabdinglich für die Entwicklung räumlichen Denkens angesehen.
    Die Computerei habe ich mir aus beruflicher Notwendigkeit in der Polizei im Alter von 50 Jahren "reinziehen" müssen. Das war durchaus ein mühsamer Prozeß, den ich aber mit achtbaren Ergebnissen bewältigt habe. Ich baue inzwischen meine Computer selbst (billiger, zuverlässiger etc.) und beherrsche auch die Bedienung (besser: Nutzung) etlicher Standardprogramme, aber auch spezieller Programme, zur vollsten Zufriedenheit.

    Da ich nun auf beiden Instrumenten spielen kann, fällt ein Vergleich nicht schwer.
    An erster Stelle steht die Bedienbarkeit von Programmen. Da fällt mir immer ein, dass es den Spruch gibt: "Gute Programme zeichnen sich durch die nicht vorhandene Notwendigkeit eines Studiums der Betriebsanleitung aus". Auf schlicht Deutsch gesagt, die Bedienung sollte sehr intuitiv möglich sein.
    Wintrack ist da schon recht nahe am Windows-Standard, macht also so gesehen kaum Probleme. Dennoch sind die bei den Feinheiten auftretenden Zeitaufwände so groß, daß ein deutlich merklicher Mehraufwand an Zeit die Folge ist. Wenn man die flotte Arbeitsweise mit dem Zeichenstift beherrscht, kommt Wintrack da durchaus ins Hintertreffen.

    Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist eine zeitaufwändige Einarbeitung erforderlich, die bei nur gelegentlicher Notwendigkeit der Skizzenerstellung als grob unverhältnismäßig erscheint. Folge: Abstellgleis ......
    .
     
  8. Fahrdienstleiter

    Fahrdienstleiter Mitglied

    Einspruch!

    Die ganz grosse Stärke digitaler Zeichenprogramme (gilt nicht nur für Wintrack und Co., sondern auch für alle anderen Anwendungsbereiche des sogenannten Computer Aided Design, kurz CAD): die Wiederholbarkeit von Schritten.

    Ganz einfach gesagt: gefällt mir eine Streckenführung noch nicht so recht, der Bahnhof kommt aber gefällig daher, dann kann ich für einen neuen Plan den alten Bahnhof kopieren. Und schon ist viel Zeit gespart... Oder merke ich mitten in der Gleisplanentwicklung, dass ich mich irgendwie verrannt habe, dann greife ich auf einen früheren Zwischenstand zurück.
     
  9. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Hallo Plint, hallo Fahrdienstleiter,

    Abschnittsweise kann man auch auf Millimeterpapier arbeiten, um nicht alles zu verwerfen
    wenn es nicht gefällt.
    Ich halte eher die 3te Dimension für das entscheidende Merkmal der Software.

    Gruß
    nozet
     
  10. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Was mich an WinTrack etwas stört, und warum ich es mir noch nicht zugelegt habe, ist, das genau die Modelle, die ich verbauen möchte in den sogenannte AddOns sind, schön verteilt und ehrlich, 60€ für zwei Modelle ist dann doch etwas hastig. Klar gibt es ja dann auch noch andere Modelle, aber wenn ich die nicht wirklich benötige?
     
  11. fmtdci

    fmtdci Mitglied

    Hallo,

    Ich arbeite zur Zeit recht intensiv an meinem Gleisplan und dies geschieht auch grösstenteils mit Hilfe des Gleisplaner-Programms "Wintrack". Ich bin sehr zufrieden was die Bedienung sowie die Möglichkeiten des Programms angehen. Wie aber hier bereits erwähnt worden ist, ist

    1. Das Programm meines Erachtens relativ teuer (mein Hobby ist die Modellbahn, nicht der Computer),

    2. Die Preispolitik bezüglich der Add-On's recht heftig.

    Allerdings besteht die Möglichkeit Gebäude sehr vereinfacht selbst zu entwerfen (LxBxH), das reicht mir auch völlig, ich brauche keine genaue 3D Ansicht der kompletten Anlage wie sie vielleicht in 10 Jahren aussehen könnte. Mir reicht es dass der Gleisplan steht, die Durchfahrtshöhen sowie Steigungen meinen Bedürfnissen entsprechen, etc.

    Freundliche Grüsse,

    Tom
     
  12. DELTA

    DELTA Mitglied

    Na, nu kommen wir der Sache aber langsam auf den Grund ...

    Guten Tag zusammen.

    Hallo Willhelm, ich selber habe auch mitte der 80.er Jahre mit der Schablone(n) angefangen zu planen.
    Den Umstieg auf Software habe ich gleich auf "meine (für mich) richtige" / derzeitig immer noch mein Favorit gemacht.
    Zum Thema "Schnelligkeit" kann ich nur bestätigen dass man mit einem Fundus in der Hinterhand unschlagbar schnell sein kann. (Für mich selber ist "nur/ rein" diese Schnelligkeit aber weniger interessant, ich habe mir meine SW.- Version "effektiver an meine Bedürfnisse angepasst" ... >>>Kleiner Hinweis: Man darf so etwas ja nur "anpassen" ;) , wenn eine gekaufte Version nicht auf dem eigenen Rechner mit dem Betriebssystem funktioniert ... :D !!!<<<
    Was, und wozu ich das gebrauche / gemacht habe soll hier nicht weiter wichtig sein!
    Zu den Vorteilen, kopieren > einfügen hat Mark ja schon ausführlich geschrieben.
    Norbert, dein Hinweis / Einwurf:
    ist wohl der wichtigste.
    Hier ist es häufig so, wer schon vom Kopf her dreidimensional denken kann, dem wird eine Software die solche Planungsfunktionen unterstützt, eine sehr große Hilfe sein. >>> Nicht selten führt genau das aber auch hin bis zu "risikoreichen" Gleisplanungen.
    Ein Nachteil wird sein, dass man sich ganz leicht verleiten lässt Gleisverläufe zu planen die real zu bauen, nicht umsetzbar sind.

    Mark, (sorry ich will dich hier jetzt nicht in die "Pfanne hauen") die auf deinen Seiten gezeigten Gleispläne (bei denen auf kleiner Anlagenfläche >ausschließlich die über mehrere Ebenen verfügen >>hier insbesondere das Thema Ebenenwechsel (... Richtung Schattenbahnhof), sind sehr oft (zu) kurze Gesfällestreckenlängen (bis zumTunnelportal o.ä.) anzutreffen und somit ein "gutes Beispiel" für so etwas.
    >>> Ein Fehler wird sein, dass man sich hier all zu gerne auf die Software verlässt.
    Nun kann die Software zwar Höhenabstände überprüfen, das ist ja aber längst nicht alles was es zu berücksichtigen gibt. Die Software "überlässt unterstützt den Schöpfer" nur bei der Theorie, wie diese Pläne dann überhaupt umzusetzten sind. Damit begründet hält sich wohl auch der Software- Autor / Programmierer (> Regressansprüche ?!?) zurück und überlässt dies (wohl auch wissend) der "Verantwortung" der jeweiligen Gleisplaner.
    (((Mein Tipp dazu: Schaut euch mal "fertig" erstellte Gleispläne im drei- D Modus an, wählt dazu die Option / Ansicht >Schnitt.
    Wer genau hinsieht erkennt dass die "Landschaftshaut" papierdünn dargestellt ist (so etwas pass lt. Planungssoftware dann auch fast überall. Natürlich auch noch, an manch kritischer Stelle z.B. zwischen den Gleissträngen.
    In dieser Ansicht sollte man sich dann an einigen Stellen der Anlage überprüfen, auch einmal selbstkritisch fragen: Wie baut man hier und / oder dort den Unterbau / die "Landschaftshaut" zu diesem Gleisplan...
    Sicher kann man im Nach hinein auch oft noch den Gleisplan an die nun vorgefundene Wirklichkeit anpassen, aber will man so etwas letztendlich...!? )))

    Joerg, die AddOns sind (erscheinen) wirklich teuer. In einigen steckt aber auch sehr viel Detail- Arbeit.
    Für mich brauche ich sie eher nicht, Vorstellungsvermögen habe ich aber auch weil bei mir fast ausschließlich Gebäude Selbst- und Umbauten benötigt wurden / werden. (Die AddOns müsste ich mir dann auch erst selbst programmieren :spieler: , ...da ich ja bereits weiß wie es einmal fertig aussehen soll / wird, mache ich mich lieber gleich ans bauen der Modelle.)

    Hallo Tom,

    sicher hast auch du mit;
    auch recht (zumindest ist deine Meinung nicht ganz unbegründet).

    Ich will es jetzt nicht mit Argumenten übertreiben, aber man kann mit dieser doch nicht ganz billigen Software zumindest den Anschaffungspreis "reinholen", wenn man der Software Einsparpotenzial zum Beispiel beim Gleismaterialeinkauf (durch einen gezielten Einkauf / ohne "Fehlkäufe") zugesteht.
    Bleibt dann aber immer noch der Zeitauwand vor dem Rechner ... :rolleyes:
    In wie weit etwas von dem hier bisher geschriebenen bei jedem einzelnen zutrifft / wichtig ist kann jeder nur für sich selbst entscheiden.

    So, das soll's nun aber auch gewesen sein.

    Einen schönen Tag noch, Gruß Thomas / Delta :)

    P.S.: Mark mein geschreibe sollte von dir jetzt aber nicht als bösartiges schießen aufgefasst werden...
    (Ich sehe es halt so: Dir fehlt es halt ohne bisher jemals eine Anlage gebaut zu haben an praktischer Erfahrung >>> Aber das kann sich ja bekanntlich immer noch ändern.)
     
  13. hamburg77

    hamburg77 Mitglied

    Also bei mir ist nach dem Lesen dieses Threads eigentlich schon die Entscheidung gefallen, Wintrack zu kaufen. Eine Frage noch zum Programm. Kann man das auch für die Gerüstplanung des Geländes einsetzen? Man hätte dann ja idealerweise dann am Rechner schon genau die Maße, die man aussägen müsste bzw. auch wo man für Durchfahrten auf welcher Höhe diese durchsägen müsste, wenn die Bahn im Tunnel durch eine Wand des Gerüsts fährt.
     
  14. FRANKRAINER

    FRANKRAINER Aktives Mitglied

    Wintrack bietet in der 3D Darstellung die Möglichkeit des Spantenaufrisses mit Höhenangaben und den lichten Weiten für die Tunnel. Ausserdem kann man die Spanten in 1:1 ausdrucken (auch Plotter) und aufgeklebt auf das Holz ist dies eine genaue Vorlage. Das habe ich bei meiner Anlage auch so gemacht.
     

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  15. hamburg77

    hamburg77 Mitglied

    ja das ist doch ideal!!!
     
  16. Ottoder1.

    Ottoder1. Renommiertes Mitglied

    Hallo FRANFRAINER,

    bei deinem Bild AB.jpg, solltes du in die Gleiswendel auf der rechten Seite (da wo jetzt dien Trafo steht) aus stabilitäts Gründen vielliecht noch eine Gewindestange einsetzten.

    Und wie sind die einzelnen Segmente der Wendel miteinander verbunden?

    Gruß

    Otto
     
  17. keepout

    keepout Mitglied

    Hallo Wilhelm!
    Ich möchte zu deinem Beitrag nur noch anfügen (entschuldige, aber ich schaffe es nicht, deinen Beitrag zu zitieren): ich denke, man sollte Skizze und Plan deutlich voneinander abgrenzen. Zum Skizzieren ist jedes Planungsprogramm ungeeignet, weil man viel zu steif und langsam unterwegs ist. Aber eine Skizze auszuplanen ist mit Wintrack eine wahre Freude. In den Wintrack-Plänen sieht man wirklich deutlich die Probleme und die 3D Ansicht zeigt einen kleinen Vorgeschmack, wie das Ding tatsächlich nachher aussehen könnte.
    Gruß
    Andreas
     
  18. plint

    plint

    Jo,

    gute Argumente, schöne und lehrreiche Diskussion.
    Trotzdem, der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.
    Ich sehe derzeit nur eine unverhältnismäßig große Aufwandsseite. Nun, einige Versuche werde ich noch machen, aber die Vorzeichen stehen auf Veräußerung.
    .
     
  19. FRANKRAINER

    FRANKRAINER Aktives Mitglied

    Hallo Otto,

    Dort wo der Trafo steht geht die Trasse gerade weiter und liegt dann auf den Spanten auf. Die vordere rechte Ecke hat noch einen diagonalen Spant zusätzlich.

    Die Trassenbretter sind 2 x 4 mm Sperrholz, die so versetzt geleimt sind, dass sie an den Enden seitlich überstehen und mit den benachbarten Teilen (das obere von rechts trifft auf das untere von links) verklebt werden können. Die so entstandenen Hexagonale (jeweils 450 grd.) und die Grundplatte wurden für die Gewindestangen gemeinsam gebohrt um Versatz zu vermeiden. Die benötigten Abmessungen der Trapeze habe ich vorher gezeichnet und ausgemessen. Übrigens nur mit Wintrak konnte ich die minimalen Steigungen für die Wendel errechnen, die bei der kleinen Anlage notwendig waren.
     

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  20. Kute

    Kute Guest

    Hallo FrankRainer,

    eben noch in deinem anderen thread gefragt und hier ist die Antwort nach deinem Gleisplanprogramm, also das WinTrack ist es.
     

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