Komplettplan "Homeland" - Die kleine Ecke in H0

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von MiWiDa, 17. April 2014.

  1. MiWiDa

    MiWiDa Mitglied

    Hallo liebe Modellbahnergemeinde,

    nachdem sich meine Raumlage durch einen Umzug geändert hat, muss sich auch meine Planung ändern. Ursprünglich war ja mal "Nebenbahn an der Wand" angedacht, das hat sich nun eher erledigt.

    Es wird wohl zwei Anlagen geben, eine größere im Keller meiner Eltern und eine - und um die soll es hier gehen - in einer Ecke des Wohnzimmers. An der wollen meine Freundin und ich uns mal in den verschiedenen Techniken des Modellbahnbaus erproben, damit wir für die größere Anlage im Keller gewappnet sind.

    Der Grundriss ist realistisch ca. 130cm x 130cm, also eher kompakt. Das verwendete Gleismaterial ist das allseits bekannte Märklin C-Gleis. Einfach weil davon ziemlich viel bereits verfügbar ist. Gefahren wird entweder mit Mobile Station 2 oder (und das ziehe ich momentan vor) mit Delta. Auf dem kleinen Raum fährt man ja eh nicht mehr als 4 Loks gleichzeitig.

    Jetzt habe ich mir erstmal einen Plan überlegt und würde mich sehr über Eure Rückmeldungen dazu freuen!

    [​IMG]

    Oder so, mit Bogenweiche im Anschluss:

    [​IMG]

    Oder mit Anschluss von der anderen Seite:

    [​IMG]

    Angedacht, aber noch nicht eingezeichnet ist: EG und GS sowie kleine Seitenrampe am inneren Stumpfgleis, kleine Bekohlung am äußeren Stumpfgleis (um zumindest etwas Betrieb in den kleinen Bahnhof zu bekommen).

    Der Plan war eigentlich, den Anschluss einem Winzer zukommen zu lassen, der seinen Wein über der Schienenweg der Weltbevölkerung zukommen lässt. Das wäre natürlich umso schöner, wenn der gute Mann seine Winzerei erhöht gelegen hätte.
    Was mir in diesem Fall aber in den Weg kommt: Ich weiß nicht, ob ich eine R1-Gleiswendel bauen kann, oder ob das zu steil ist? Optisch mit Sicherheit, aber was mich interessiert, ist die technische Möglichkeit?
    Falls ja, könnte ich mir vorstellen, eine Gleiswendel vom Mini-Schattenbahnhof aus aufsteigen zu lassen, um den Anschluss noch etwas bergiger zu gestalten, damit er nicht so unmittelbar nah am Bahnhof liegt.

    Die ausgeschnittene Ecke an der Grundplatte wird übrigens schräg, so dass nach oben rechts schon noch etwas mehr Platz ist.

    Ich freue mich über jegliche Rückmeldungen!

    Viele Grüße
    Micha
     
  2. Ottoder1.

    Ottoder1. Renommiertes Mitglied

    Hallo Micha,
    wenn du mit der Gestaltung der Ortschaft, sowie der Straßenführung (Zufahrten für Bahnhof, Bekohlung, Winzer usw.) hinkommst, würde ich den Plan mit der Bogenweiche vorziehen.

    Gruß Otto
     
  3. MiWiDa

    MiWiDa Mitglied

    Hallo Otto,

    Vielen Dank für deine Antwort! Ich ziehe den Plan momentan auch vor, das einzige, was mich unsicher macht, ist: Dann habe ich ja noch mehr sichtbaren R1 auf der Anlage... Aber andererseits macht das den Kohl auch nicht mehr fett.
    Wenn ich wüsste, wie ich das hinbekommen könnte, würde ich noch einen vernünftigen Schattenbahnhof einplanen, aber auf den kompakten Abmessungen ist das echt kompliziert!

    Viele Grüße
    Micha
     
  4. MiWiDa

    MiWiDa Mitglied

    Sooo, nachdem ich heute mal mein ganzes Zeug ausgepackt habe und ein bisschen rumprobiert, hat sich der Plan in Folgendes verändert:

    [​IMG]

    Gedacht ist das Ganze so, dass der Bogen am vorderen Anlagenrand (also hier rechts oben) aus dem Berg herauskommt und über eine Brücke die weite Kurve nimmt, dann wieder im Berg verschwindet, um dann oben kurz vor der Weiche wieder aus dem Berg herauszukommen. Mein Ziel war, etwas mehr Höhe in den Anschluss zu bekommen. Dass die Strecke dann nochmal ein Stückchen aus dem Berg herausschauen kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

    Meint Ihr, dass ich, wenn die Steigung der Strecke zum Anschluss direkt ab der Weiche im Schattenbahnhof beginnt und der im Gleisplan untere Teil schon ab der Bogenweiche an der Bahnhofsausfahrt sinkt, an der Kreuzung unten ausreichend Höhenunterschied bekomme? Da fehlt mir die Erfahrung. Da ich aber schon funktionstüchtige R1-C-Gleis-Wendeln gesehen habe, könnte ich mir vorstellen, dass das hinhaut. Hat da jemand Erfahrungen zu?

    Hier noch ein Bild zum Testaufbau (quasi Laminatbahning), leider dank der sehr ... unüblichen Brückenbaumethoden nicht im Fahrbetrieb testbar. Außerdem fehlte hier noch das 5,7° Stück, dass die Enden der Stumpfgleise im Anschluss weit genug von der Anlagenkante wegholt:
    [​IMG]

    Viele Grüße und ein schönes Osterwochenende
    Micha
     
  5. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Hallo Micha,
    Ich würde sagen, zu viel auf zu wenig Fläche.
    Lasse lieber das zweite Bahnhofsgleis (wo der Dampfzug draufsteht)
    direkt auf Höhe des zweiten Waggons ansteigen. Führe die Strecke dann
    bis hinten links ans Ende und lasse sie dann von hinten links nach
    rechts vorne aus dem Berg kommen. Das Verhältnis zwischen Bahn und
    Landschaft muss stimmen.

    image9.jpg
     
  6. MiWiDa

    MiWiDa Mitglied

    Hallo Nozet,

    das ist eine super Idee, ich muss gleich mal ausprobieren, ob ich den Plan dann in die Ecke bekomme. ;)

    Frohe Ostern allerseits!!!
     
  7. MiWiDa

    MiWiDa Mitglied

    So, ich habe mal den Vorschlag in den Gleisplaner gekloppt:

    [​IMG]

    Mit 3D-Gestaltung könnte es etwa so aussehen:

    [​IMG]

    Jetzt stellt sich mir natürlich immer noch die Frage: Geht das überhaupt?
    Wir haben hier 2x 24230, 1x 24215, 1x 24188, 1x 24172, und noch 1x 24130 und beim nächsten 24130 führt die Strecke schon über den Schattenbahnhof.
    Wenn ich den die Gleise zum Schattenbahnhof schon ab der Bogenweiche, aber der die Anschluss-Strecke abzweigt, abfallen lasse und ab dort die Anschlussstrecke steigen lasse, komme ich dann über den Schattenbahnhof hinweg, ohne gleich 10% Rampen zu bauen, die keiner mehr hochkommt?

    Die Darstellung des Fahrmaterials ist natürlich viel zu klein in der Darstellung...

    Viele Grüße
    Micha
     
  8. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Hallo Micha, da wirst du wohl die Bogenweiche weglassen müssen.
    Auf den Gleiswechsel musst du dann verzichten, das bedeutet, dass
    das zweite Bahnhofsgleis ausschließlich für die Bergstrecke von
    Bedeutung ist, oder nur von Tws und Wendezügen ansteuerbar ist.
    Ich würde es trotzdem machen.
     
  9. MiWiDa

    MiWiDa Mitglied

    Hallo Nozet,

    ach ja, jetzt verstehe ich auch, wie du das meintest! Ja stimmt, das ist gut und ein verkraftbarer Verzicht! Dann wird auch die Durchfahrtshöhe sicher passen! Dankeschön!
     
  10. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Durch den Wegfall der Weiche gewinnst du ca. 20 cm Länge für das Gleis.
     
  11. vt 772

    vt 772 Neues Mitglied

    Hallo micha,:)
    wie mein Vorchreiber,nozet bereits festgetellt hat, zu viel auf zu wenig Fläche! Insgesamt scheint mir dein
    Gleisplan etwas "mickrig " zu sein! Und was bitte schön sollen auf deinem Plan drei Stumpfgleise?
    Meines Erachtens würde ein Stumpfgleis genügen. Ferner fehlt mir auf deinem Plan ein wesentliches
    Detail: Nämlich die Landschaft! Denn ohne Landschaft ist eine Anlage wertlos!
    Denn auf einer Anlage ohne Landschaft die Züge immer nur im Kreis fahren zu lassen,wird auf die
    Dauer auch langweilig!

    Gruß
    Erwin
     

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