Gleisplanung Idee.... wie kriegt man in H0 einen großen Bahnhof auf 150x100 cm :)

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von thomas48, 9. Juni 2006.

  1. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Moin zusammen,

    wie das so ist, ist mir beim Planen letztens abends wieder die Phantasie durchgegangen.

    Das ineinander-verschlungene Oval ist ja ein Klassiker für ganz kleine Modellbahnen.

    Ich wollte jetzt mal eine Variante, wo man auch relativ "große" Züge (groß im Sinne von: Hauptbahnloks usw.) fahren lassen kann, ohne daß man direkt denkt, hey das paßt nicht... die gehören aber nicht auf die kleine Nebenbahn...

    Bei 150x100 cm (wenn ich das wirklich bauen sollte, würde ich in der Praxis wohl auf 160x100 oder 170x100 cm gehen) muß man halt konsequent ein paar Kompromisse machen.

    1. enge Radien - R1 - sind sichtbar überall und jederzeit erlaubt
    2. die Züge können nicht länger als ca. 100-110 cm sein. Mir würde das langen, ich bin nicht so der Typ, der riesig lange Züge spannend findet, mir langt ein Zug mit drei Silberlingen oder 5-7 Güterwagen völlig aus, selbst wenn ne dicke 44er davor hängt.
    3. die Steigungen sind 1:20 - ich hoffe daß das zumindest bei Märklin keine unlösbaren Probleme aufwirft.
    4. alle Gleise sind Flexgleise, ansonsten braucht man mehr Platz und es sieht obendrein nicht so "harmonisch abgerundet" aus

    Dann kann man daraus sogar n "großen" Bahnhof machen. Der Trick den ich mir überlegt habe, ist daß man zwar eigentlich nur einen kleinen Bahnhof mit 2 Durchgangsgleisen baut, aber drumherum noch ein paar weitere Gleise angedeutet am Anlagenrand, so daß es ausschaut wie ein Ausschnitt aus einem eigentlich viel größeren Bahnhof, idealerweise so, als wäre es ein Bahnhof, von dem aus mehrere Strecken abzweigen und wo eben nur eine dieser Abzweigstrecken dargestellt ist.

    Das ganze würde ich in einer Großstadtszene anlegen. Hinten dichte Bebauung, die breite Straße mit der Industriebahn die über die Straße fährt. Vorne rechts viel Bewaldung. Solche Szenen mit Eisenbahnen, die mitten durch die Stadt durch Bäume und Parks fahren, und im nächsten Moment wieder an dichter Stadt-Bebauung vorbei... sieht man täglich in Köln am Rand des Grüngürtels...

    Natürlich sind für diese Anlage in diesem Format (100x150 cm) alte Märklin- und Fleischmann- und Trix-Modelle ideal, da wo die Reisezugwagen noch auf 24 cm verkürzt dargestellt sind. Da ich in H0 die alten Modelle der 60er Jahre irgendwie eh viel charmanter finde als die superdetaillierten neuen, wär das für mich persönlich kein Problem.

    Ganz vergessen: in der unteren Schleife, unterhalb des Bahnhofes, auf Höhe "0" würde man einen 3-gleisigen Schattenbahnhof reinbekommen, pro Gleis etwa 1,20 Meter Länge zwischen den Weichen, also wieder passend für ca. 1 Meter lange Züge.

    Ansonsten dehnt man den Plan halt nach Belieben aus oder baut ihn in Spur N :) und bekommt dann auch Platz für maßstäbliche Modelle....

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  2. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Tschuldigung ,aber könntest du das Bild auch in deine gallerie stellen?
    Ich kann es leider angehängt nicht sehen.
    Alex

    EDIT: Meine Schlechtschreibung
     
  3. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Möchtest Du eine ehrliche Antwort?
    Ich kann Dir nur meine Meinung schreiben und hoffen, das ich Dir damit nicht zu nahe trete.
    Die Idee mit einem Bahnhof im Bogen ist nicht schlecht. Sie hat einen gewissen Reiz. eigentlich gibt es zu wenig Anlagen mit diesem Thema. Selbst wenn der Bahnhof diagonal liegt, wirkt das gefälliger.
    Leider ist mein Gleisplan auch nicht gerade ideal, so das ich mir eigentlich garkein Urteil erlauben kann. Dennoch möchte ich ein paar Worte äußern.
    Das sieht nicht gut aus.
    Warum?
    Einen Bahnhof in solch engen Radius zu "ferchen" bringt nichts, und schon garnichts, wenn da ein Bolide Namens 44 fahren soll. Silberlinge sind auch nicht gerade die Kürzesten.
    Eigentlich kommt nur ein Bahnhofsgleis in Frage, ansonsten würde ein Zug auf den Weichen stehen. Die Böschungen zwischen den Gleisen sind meines Erachtens zu steil, könnte man nur mittels Mauerplatten erreichen. 45° Böschungen kommen wohl eher nicht in Fragen, weil Stellenweise wohl der Überhang der Wagen so dicht an den Böschungen liegt, das die Wagen die Böschungen streifen könnten.
    Eine LKW-Verladung im Bogen sieht ebenfalls nicht gut aus. Mal abgesehen, das dort wohl nicht mehr als zwei Wagen Platz finden würden.
    Der Lokschuppen ist etwas, was sich jeder Modellbahner wünscht, aber eine Lokbehandlung würde auf diesen engen Raum nicht möglich sein.
    Die Idee mit der angedeuteten Anlage ist ebenfalls keine schlechte Idee, würde sie doch das Gesamtbild an bestimmten Stellen auflockern, dennoch würde es zu überladen wirken.
    Aber das ist meine Meinung. Ich selber würde sowas für mich nicht bauen wollen.
     
  4. Hallo,
    als Spielanlage ist das keine schlechte Idee, aber wenn du etwas mehr auf realismus legst, kannst du den Gleisplan vergessen!! Warum, das hat Jörg ja schon genannt.

    Grüße
    Sebastian
     
  5. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo zusammen,

    wie stellt man denn was in die Galerie?

    @ Jörg

    klar, das ist jetzt ein "Maximum" was ich hier mache. Gleise ohne Ende und Betrieb bis es "kracht". Daß das ne Geschmackssache ist, weiß ich !!

    Trotzdem versuche ich jetzt einfach mal, zumindest gedanklich hier reinzupacken, was betrieblich irgendwie geht.

    Die engen Radien finde ich persönlich völlig okay. Solange wie die 44er damals bei Märklin lieferbar war (60er-70er Jahre), war der *größte* Radius, den man haben konnte (inclusive Weichenradien!!) 42 cm. Erst in den 80ern kamen die dann überhaupt mit schlanken Weichen raus für K-Gleis.....

    Bei Trix-Express gibt es ebenfalls keinerlei größere Radien als 42 cm. Klar das System wird nicht mehr neu hergestellt, trotzdem gibt es auch hier ne Menge große und neue Anlagen die noch gebaut werden... und auf vielen großen Bahnhöfen steht auch eine....

    Wenn der Plan zu "eng" ist, bietet sich immer noch an, die Platte zu vergrößern oder auf Maßstab TT oder N zu gehen, und die Ausmaße gleich zu lassen.

    Übrigens habe ich den Plan jetzt sogar noch weiter verdichtet, siehe unten! Allerdings ist die Platte nun 102x160 cm. Es zählt jeder Zentimeter! :) ist natürlich auch ein bißchen ein Gedankenspiel... klar. Nun ist sogar eine der Bahnhofsausfahrten zweigleisig :biggrin:

    Ein Zug mit drei Silberlingen und einer Dampflok 78, so wie er früher im Nahverkehr üblich war, ist auf dem (kurzen) Bahnhofsgleis dargestellt. Die Silberlinge sind alte Modelle in 24,5 cm. Klar, das ist nicht jedermanns Fall, mich stören die engen Radien aber nicht, siehe oben. Die alten Modelle habe ich auch lieber als die neuen, und wer maßstäbliche Modelle möchte, muß halt dann die Silberlinge weglassen und den Nahverkehr z.B. mit 3-Achs Umbauwagen fahren, also 50er statt 60er Jahre darstellen....

    Auf dem äußeren Bahnhofsgleis hat man schon 44,5 cm Radius und wenn da ne 44 draufsteht, stört mich das überhaupt nicht. Wen's doch stören sollte, der packt halt ne 55 drauf, die ist kürzer :)

    Bei "moderner" Bahn könnte man beispielsweise statt der Silberlinge dort Talente fahren lassen, da würde genug Platz bleiben und auch wieder die Radien nicht stören. Aber welche Fahrzeuge man nun draufstellt, ist ja jedem selbst überlassen :pleased:

    Ein echte Herausforderung würde aber wirklich die Landschaftsgestaltung. Wenn die Bahn im Großstadt-Umfeld gestaltet wird, ist das mit gemauerten Böschungen usw. aber kein unlösbares Problem, ich lauf ja täglich in natura massig an solchen "Bauwerken" vorbei....

    Naja ich spiel mal mit der Idee weiter, die Zeit, um das Ding zu bauen, hab ich momentan leider eh keine.

    Anregungen - und natürlich auch weitere Kritik! - sind weiterhin willkommen.

    Nur wie gesagt, die Knackpunkte - enger Radius - kurze Zuglängen - hohe Steigungen - sind nunmal bei der Größe nicht anders machbar, die muß man für so ein Gedankenspiel akzeptieren... sonst geht's nicht, klar.

    Das BW finde ich aber in der Tat auch noch blöde, das ist keine Frage. Da werde ich beim nächsten "brainstorming" versuchen etwas besseres zu machen. In meiner Eigenschaft als "Loksammler" ist ein BW aber prinzipiell irgendwie Pflicht. :)

    Wenn ich die Bahn wirklich bauen sollte, werde ich vermutlich den Plan von 160x102 auf 180x102 oder so ausdehnen. Dann hat man ein paar cm zum allernotwendigsten "Entzerren" frei. Vermutlich müßte man, um das BW wirklich einigermaßen richtig zu lösen, die schöne Industriebahn weglassen ....

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  6. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Nun gut, ich kann das halbwegs nachvollziehen.
    In gewisser Hinsicht mag da auch viel Betrieb möglich sein, zumindest, was das rangieren angeht.
    Aber mit der Landschaftsgestaltung wirst Du Probleme bekommen.
    Aber wenn man da so viele Kompromisse eingehen muß, mit denen Du sicher gut leben kannst und das freut mich auch wiederum, das es noch Modellbahner gibt, die nicht ungedingt die perfekte Modellbahn wünschen, sondern freuede am Spielen haben. Ehrlich, ich find das gut und hat sicher einen berechtigten Stellenwert.
    Spontan viel mir eine Zeitschrift ein, Miba Spezial 67 mit dem Thema "Unter Dach und Fach". In der Hauptsache beschäftigt man sich dort mit beengten Platzproblemen, also Dachschrägen, Anlagen in Regalen und Dioramen. Dort gab es eine Anlage in eienr Dachschräge, allerdings nur als Konzept und viiiieeel größer als Dein Plan. Aber eben dieses Konzept ist sehr interessant. Enge Straßen, große Häuser, große Bahnhöfe und Brücken und Bahndämme durch und über Stadtteile.
    Wie gesagt, nur ein Konzept, aber ein sehr tollen Anlagenprofil.
    Wer sie hat, der schaue mal auf die Seite 78.
     
  7. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Jörg,

    also auf die Idee, mal so "spielbahnmäßig", aber eben trotzdem schon irgendwie mit ein bißchen "Modell-Anspruch" zu planen, bin ich aus zwei Gründen gekommen.

    1. habe ich mal wieder auf meiner Lieblingsseite gestöbert (Carl Arendt "Micro Layouts" und auf der Seite hier sind ein paar einfache Gleis-Kreise mit Minimal-Radius, also Spielbahn extrem... aber durch die Landschaftsgestaltung wirken die Dinger teilweise einfach absolut gigantisch gut, finde ich:

    http://carendt.us/scrapbook/page37/

    2. hab ich irgendwie für mich rausgefunden, daß bei H0 mir alte Modelle, so aus den 60ern, einfach besser gefallen als die von heute, die sind zwar viel feiner detailliert, aber eine Eisenbahn ist ja doch mehr was Schweres, "Technisches" und nicht sowas "Feindetailliertes"... vom Charakter her... finde ich. Jedenfalls die alten Loks und Wagen jetzt auf einer modernen Anlage mit riesigen Radien und so weiter laufen zu lassen, geht ja irgendwie auch nicht... dann denkt wieder jeder... was will denn der da mit den 24 cm Wägelchen auf der supermaßstäblichen 1:87 Anlage?

    Spur N hab ich einen Zug zuhause und hatte mal eine kleine Anlage angefangen mit Peco Code 55 und superschönen schlanken Weichen usw. ...... und bin damit leider nicht "warmgeworden". Auf gegebenem Platz baue ich lieber eine H0-Bahn, als eine N-Bahn, auch wenn die letztere viel schöner wäre von dem Gleisverlauf her....

    Irgendwie versuch ich mich da nun an das Optimum aus "Spielbahn" und Modell heranzutasten... aber weit bin ich damit bis her noch nicht, das ist keine Frage!

    PS. hier noch ein Extrem-Beispiel, im Netz auch auf der Seite von Carl Arendt gefunden:

    [​IMG]

    Das ist ja nun ganz klar eine reine extreme "Spielbahn" !! Aber so wie die Modelle gearbeitet sind, die Häuser usw. hat sie eben doch was sehr "Realistisches" und genau diese Mischung finde ich ganz persönlich eben so klasse.
     
  8. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Ah, daher kam auch die Idee mit dem Beitrag der "Pizza-Bahn", meinetwegen auch Hutschachtel genannt (Siehe hier).
    Auch wenn doch die Themenstarter unterschiedliche waren (bdl und thomas48 ), so sind doch die Grundgedanken die Gleichen, zumindest, was den Inhalt des Linkes angeht.
     
  9. thomas48

    thomas48 Mitglied

    hmm... vielleicht ist es ja ein besonderer Reiz, eben mit "unnatürlichen" Platzverhältnissen zu arbeiten? :)

    wie gesagt, in Spur N könnte ich s sicher viel einfacher haben, wobei ehrlich gesagt... der Gedanke eine 1.5 qm Anlage in 1:160 auszudetaillieren... mich schon etwas ängstlich stimmt... da geht doch irre viel Zeit bei drauf :)

    anbei noch eine Variante mit BW mit Drehscheibe, natürlich auch hier nicht wirklich dem heutigen 100%-Original-Gedanken verpflichtet, denn zum Einsatz kommt zumindest in diesem Beispiel die alte Märklin Metallscheibe und der dazugehörende alte Schuppen.

    Leider wär dann die schöne Industriebahn weg.

    Daher hab ich noch eine zweite Variante ohne BW gemacht, wo am Ende nur ein paar Lokwartegleise sind. Ich weiß nicht, ob s sowas in natura gegeben hat? Halt die Möglichkeit, Loks für eine Zeitlang abzustellen, und dann halt ein paar Stunden später wieder vor einen Zug zu spannen, ohne daß direkt ein richtiges BW vorhanden ist.

    Die Schattengleise habe ich der Übersichtlichkeit halber nicht mehr angedeutet, sind identisch zu zuvor (3 durchgehende + 1 Stumpfgleis für Wendezug); und links am Bahnhof habe ich ein paar Ideen skizziert, wie ich mir das mit Bahnsteigen und Ausgestaltung vorstelle. Abgesehen davon, daß die Radien eng und die Nutzlänge des S-Bahn-/Personenzug-Gleises kurz ist, soll es dann irgendwann eben schon nach allen Regeln der Kunst bis in s Detail ausgestaltet werden.

    Was die Stadt- und Stadtwald Bebauung angeht, die würde sich beim Modellbau dann im Detail nach und nach ergeben. Da bin ich komischerweise irgendwie zuversichtlich, daß es genug Ideen und auch Vorbild-Situationen in der Großstadt gibt, auch wenn viele Gleise auf engem Raum in verschiedenen Höhen verlaufen. In Berlin und Köln hab ich da schon die abenteuerlichsten Situationen gesehen...

    Echter Schnellzug-Verkehr ist nicht vorgesehen, jedenfalls nicht "planmäßig". Gottseidank bin ich weder ein spezieller Fan der 01 und 03, noch der V200 :) Die Schnellzüge denkt man sich am linken unteren Anlagenrand dazu, da wo der große Bahnsteig angedeutet ist.

    In dem Sinne, vielen Dank schonmal auch für die konstruktive Kritik, vor allem mit dem BW das stimmte... da war es anfangs einfach zu eng für...

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  10. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Ich glaube die BW-anlage mit der Der Drehscheibe ist eine gute lösung, das sieht wirklich so aus, als "wäre da noch was".
    Ich würde anstatt eines S-bahnschattenglesies
    das Ausziehgleis mit dem ehemaligen S-bahnring verbinden, dann hast du merh Freiheit beim rangieren.
    Ansonsten ist der Plan aber gut.

    PS: Wenn du mehr "reinen" Platz zu verfügung hättest(also PLatz der nur nicht von der Eisenbahn belegt sein darf, z.B. Platz vor Schränken oder Möbeln),
    der aber während des "spielens" belegt sein dürfte (wie es bei mir der Fall ist),
    dann könntest du auch zwei Module bauen, und mit zwei losen "Brückenmodulen" verbinden, die wenn du Platz brauchst heraus nimmst und unter die Anlage legst.
    Ich hab irgendwo noch Bilder, die ich online stellenkönnte.

    PS(zum Zweiten): Ich kann die Bilder jetzt sehen, lag an meiner Firewall(sry an markus, das problem hat sich gelöst=> siehe Hompage forum)

    EDIT: So, da sind die Bilder.
    Auf dem ersten sieht man wie die Anlage im aufgebauten Zustand aussieht, auf dem zweiten wie sie abgebaut aussieht und das dritte soll erklären, was ich mir unter den Brücken vorstelle.

    Der Vorteil bei einer solchen Anlage ist der, das man entweder 2 Themen (wie ich) kombinieren kann, die eigentlich weiter ausseinanderliegen müssten( Innenstadt und Hafenbecken), oder dass man einfach mehr Gleise und groszügigere Planungsflächen hat.
    Denn die Brücken werden bei mir so ca. 50cm lang, das heisst bei mir 4meter mehr GleisStrecke(2 2gleisige brücken und schattengleise im "inneren der Brücke"

    EDIT: Meine Schlechtschreibung
     

    Anhänge:

  11. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Alex,

    das mit den Modulen und Brückenteilen finde ich auch eine gute Idee, das habe ich mir auch schon überlegt für ein anderes Projekt. Man kann verschiedene Szenen miteinander verbinden im Betrieb, andererseits da es ja halt "nur" Module sind, kann auch keiner meckern, wenn die Szenen eigentlich räumlich gar nicht zusammenpassen :)

    Außerdem hat man dann nicht so eine Riesen Platte als Projekt, sondern kann sich stückweise durcharbeiten....

    Ich habe jetzt meinen Gleisplan nochmal komplett umgekrempelt.

    Ausgangspunkt war die Überlegung, daß die Radien zu gering sind, wie schon Jörg gesagt hatte. Stimmt auch. Natürlich auf 102x160 cm kann man absolut keine großen Sprünge machen, was die Radien angeht, aber ich habe nun den Güter- und Personenteil rumgedreht, so daß die Personenzüge alle auf dem äußersten Gleis verkehren und das hat immerhin 48 cm Radius.

    Güterzüge kommen auf dem mittleren durchgehenden Gleis an, das hat 42 cm Radius, also den normalen R2 aus dem Märklin-System. Das finde ich auch noch vertretbar, da kommen zwar evtl. lange Dampfloks drauf, aber dafür nur recht kurze Waggons. (Epoche 3)

    Das dritte Gleis mit 36 cm Radius (= R1 Märklin) ist nur noch als reines Rangier- und Lokverkehrsgleis gedacht, das geht m.E. auch.

    Anstatt richtig fettem BW hab ich jetzt da nur eine kleine Lokwarteanlage eingerichtet, hierzu weiß ich aber noch nicht, ob s sowas auch im Original gibt. Ich hoffe ja :)

    Die Auf- und Abfahrten hab ich auch rumgedreht, jetzt ist nur noch eine Ausfahrt des Bahnhofs sichtbar und die hat auch wieder 48 cm Radius.

    Die zweigleisige Ausfahrt hab ich jetzt komplett "weggetunnelt" und ein paar Weichen in den Tunnelbereich verlegt so daß man jetzt noch mehr als vorher das Gefühl hat, daß man einen Teil eines eigentlich größeren Bahnhofs sieht. Außerdem sind die Gleisnutzlängen im sichtbaren Bereich jetzt lang genug, so daß die Züge nicht zwischen die Weichen gequetscht stehen. Der Bahnsteig sieht auch riesengroß aus und ich kann jetzt sogar Schnellzüge fahren lassen.

    Die Rangieranlage ist weggefallen, die Industriebahn ist immer noch da und dort ist der 30 cm Radius auch okay, in echt sind die Industriebahnen ja auch oft extrem eng, fast wie Straßenbahnen.

    Das Untergeschoß will ich nochmal genau durchkonstruieren, da kommt direkt unter den sichtbaren Bahnhof der 3-gleisige Schattenbahnhof an, die "Nahverkehrsstrecke" mit dem Schatten-Stumpfgleis will ich auch noch 2-spurig machen so daß abwechselnd zwei Nahverkehrszüge fahren können, ich denke dabei an einen Silberling-Wendezug und eine Triebwagengarnitur. Prinzipiell könnte es natürlich auch ein Fernverkehrstriebwagen sein :)

    Ich finde der Plan sieht jetzt doch einiges "entzerrter" aus als vorher.

    Wie gesagt, an der Grundidee - große Züge auf "unmöglich" kleinem Platz - will ich nichts ändern, aber innerhalb dieser Idee hab ich schon den Ehrgeiz, es so gut wie möglich zu gestalten.

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  12. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Ist das Schattengleis wo "2 Schattengleise für Wendezüge" drannsteht mit dem oberen Gleis namens ("Schattenbahnhof";) verbunden?
    Dann könnte man nämlich den Zug wieder auftauchen lassen.

    EDIT: Meine Schlechtschreibung
     
  13. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Alex,

    siehe im Anhang.

    Momentan habe ich da 3 durchgehende und 3 (anstatt wie zuerst geplant nur 2) stumpfe Schattengleise.

    Die drei durchgehenden Gleise sind zwischen 160 und 180 cm lang (zwischen den Weichen, also minus 20 cm sagen wir mal für maximale Zuglängen... langt in jedem Fall dicke.

    Die drei stumpfen sind nur ca. 70-90 cm lang und die langen daher eh nur für Wendezüge und Triebwagen.

    Da brauch ich eigentlich dann auch nicht auf der anderen Seite eine Ausfahrt, sondern es ist okay daß diese Gleise stumpf sind und der Zug halt nur "rückwärts" wieder rauskommen kann.

    In dem Plan sind die Gleise aus der sichtbaren Ebene in hellgrau angedeutet, die muß ich ja ständig mit berücksichtigen, da ich vor allem in der rechten Anlagenhälfte die Gleise der beidenen Ebenen nicht direkt untereinanderlegen kann, weil in der Höhe einfach nicht zuviel Platz ist.

    Insgesamt sind die Nutzlängen der Schattengleise und auch oben im Bahnhof jetzt so groß, daß man locker auch einen Zug mit 5 verkürzten Wagen (24 cm oder 26,4 cm) und V200 oder ähnlichem verkehren lassen könnte.

    Generell krankt der Plan natürlich an den extremen Steigungen, die liegen jetzt knapp ÜBER 1:20 und das ist schon sehr heftig und mit Zügen, die länger als 1 Meter sind, vermutlich eh kaum machbar. Auch wenn man ausschließlich zugkräftige alte Märklinmodelle fährt.

    Ob die z.B. oben genannte V200 mit den 5 langen Wagen nämlich, vor allem auch noch in Kurven, diese Steigungen schafft, weiß ich nicht und muß vor einem eventuellen Bau natürlich abgeklärt werden. Eine 44er aus Metall mit 5 angetriebenen Achsen wird aber wohl einen knapp 1 Meter langen Güterzug hoffentlich noch da hochbekommen.

    Wenn kleinere Steigungen gefragt sind, muß man den Plan eben von 102x160 cm auf 110x180 cm ausdehnen, dann sollte das alles mit 1:25 Steigungen machbar sein und die Radien werden nebenbei auch etwas größer.

    Gruß
    Thomas

    PS. im Anhang nochmal auch der "sichtbare" Gleisplan mit einer neuen Änderung. Unten rechts ist jetzt die Bahnhofsausfahrt auch zweigleisig dargestellt wobei das zweite Gleis nur "angeschnitten" ist. So ist nun endgültig die Situation dargestellt, daß nur ein Ausschnitt aus einem eigentlich viel größeren Bahnhof auf der Bahn sichtbar ist. Außerdem kann ich ähnlich wie auf einem Diorama auf diesen angeschnittenen Gleisen auch weitere Fahrzeuge hinstellen.

    Hab auch noch eine kleine 3D-Zeichnung drangehängt. Leider hab ich da keine so schnieke 3D-Computerprogramme... da muß es ein Kugelschreiber tun. :) Die Lok und 2 Wagen sind "maßstäblich" gezeichnet, damit man in etwa einen Eindruck bekommt vielleicht.
     

    Anhänge:

  14. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Hallo zusammen,
    zum Doppelkreis möchte ich darauf hinweisen, dass Arnold Hübsch so ne Anlage baut....
    ich glaube 120x150cm gross...
    http://atw.huebsch.at/Anlagen/Anlagen.htm
    Ist aber schon extrem eng!

    noch was zur Steigung:
    Die starke Steigung könnte man noch reduzieren! Habe bei meiner Anlage eine Differenz zwischen Ebene 1 und Ebene 2 von 9cm (Gleis zu Gleis gemessen)
    Bei mir fahren nur Dampfzüge! ;)

    Auszug aus meinem Tagebuch:
    23. August 2005
    Steigung der Nebenbahnstrecke testen
    Geplant war die zweite Ebene auf einer Höhe von 12cm. Da aber die Steigung von rund 4,4% vor allem im Wendebogen viel zu steil war, musste ich die Steigung reduzieren. Nun wird sich die zweite Ebene in einer Höhe von 9cm befinden. Im ersten Streckenteil, wo sich der Bogen befindet beträgt die Steigung nur 2,8% und auf der geraden Strecke 3,8%.


    So sieht's im Moment aus:
    [​IMG]

    Grüessli

    Roland
     
  15. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Roland,

    cool, danke für den Link. Ist ja hoch interessant.

    Ich hatte fast den gleichen Gleisplan, wie in Deinem Link, in H0e in der Mache, auf 60x90 cm. Allerdings habe ich H0e aufgegeben, die Fahrzeuge von Liliput die ich verwenden wollte, und die Weichen von Roco, mit denen bin ich nicht wirklich glücklich geworden aufgrund diverser Herstellungsmängel und das wurde mir alles einfach zuviel Bastelei. Schmalspur würde ich jetzt lieber in 0e machen, als H0e.

    Welches System fährst Du denn? Auch Märklin?

    Ich warte eigentlich jeden Tag auf das Eintreffen meines alten M-Gleis was ich alles bei ebay erworben habe :) damit kann ich dann die möglichen Steigungen mal in der Praxis ausprobieren.

    Sollte ich den Plan aus diesem thread wirklich bauen, würde ich aber wie gesagt in jedem Fall K-Gleis nehmen, weil es ja ausschließlich mit [lexicon]Flexgleis[/lexicon] gebaut werden muß.

    Gruß
    Thomas
     
  16. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Gleismaterial

    Hallo Thomas!
    Ich fahre auf Roco Line ohne Bettung :)
    Der Link zu Arnold Kleinstanlage verfügt über Roco-Line mit Bettung-Schienen....

    Auch ich habe eine Kleinstanlage in H0 gebaut! Auf 130x90cm, allerdings habe ich eher auf die Landschaft geschaut und er war mein Erstlingswerk! ;) --> Schienenmaterial: RocoLine ohne Bettung
    Hier der Link dazu:
    http://atw.huebsch.at/Anlagen/Roland_Haller.htm

    Grüessli

    Roland
     
  17. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo,

    Die Seite mit Deiner Anlage habe ich schon gesehen. Finde ich schön. Landschaftlich vor allem. Soweit bin ich, ehrlich gesagt, mein Leben noch nie mit der Ausgestaltung einer kompletten Anlage gekommen. :)

    Ich bin früher auch immer mit Zweileiter gefahren, Roco, Fleischmann, Liliput usw. Habe ein bißchen das Gefühl, daß das von der Betriebssicherheit wirklich schwieriger ist als Märklin, daher plane ich diese "Achterbahn" jetzt auch mit Märklin, in der Hoffnung daß die eher die Steigungen und engen Radien schaffen als z.B. manche Fleischmann-Modelle...

    Ich komme auch mit nur 9 cm Luft zwischen den Ebenen nur mit maximal 1:18 Steigungen hin. Also 1 cm auf 18 cm Streckenlänge und das ist schon recht heftig. Vor allem im rechten Anlagenteil, oben rechts unterhalb der Industriebahn, wird man einige kurze Streckenstücke auch nicht mehr mit der Hand erreichen können wenn die Bahn fertig ist. Da muß das System so betriebssicher wie möglich sein.

    Vermutlich würde ich die Bogenweiche, die oben rechts iin dem Tunnel liegt, weiter zur Anlagenvorderkante verschieben, dann kann man sie später von vorne aus erreichen, falls da Fahrzeuge drauf hängenbleiben.

    Langsam juckt mich der Plan echt in den Fingern. Eigentlich wollte ich in H0 momentan ja gar nichts bauen. :)

    Gruß
    Thomas
     
  18. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Hallo Thomas,
    also - ab geht's! :)

    Grüessli

    Roland
     
  19. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Gemach :)

    habe mir gestern aus Versehen ein Konvolut M-Gleise ersteigert, die wie gesagt zu dem Plan ja nicht passen weil kein [lexicon]Flexgleis[/lexicon] usw.

    Damit kann ich aber ein paar "Trockenspiele" machen, wie das vom Platz, den Kurven und der Szenerie dann ausschauen könnte.

    Die Bahn aus dem zweiten Link, die Du gepostet hast, ("Doppelkreis") finde ich gut, aber die Landschaft ist dort in der Tat SEHR gebirgig gemacht. Da fand ich die originale Zeichnung hier

    http://atw.huebsch.at/images/art/DoppelOval.jpg

    irgendwie schöner, da war das halt wirklich nur als Berge mit Wald drauf gestaltet, weniger mit Straßen und Häusern usw. die das alles noch mehr "verschachteln".

    Bei mir soll das alles wie gesagt mehr Großstadt werden. In Alba Modellbahn Praxis Band 2 war ein Vorschlag für eine sehr schöne Großstadtbahn auf 1.50x2.50 Meter, den ich schon immer toll fand von der Gestaltung her.

    Der Plan den ich meine, müßte in der aktuellen Auflage von dem Buch irgendwo zwischen Seite 75 und 105 drin sein.

    Gruß
    Thomas
     
  20. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Alba-Quelle

    ... dises Buch? :)

    [​IMG]
    Das hab ich auch.
    Und den Gleisplan kenn ich, auch ohne das Buch zu öffnen!
    Nur der Schattenbahnhof ist doch da so, dass man die Lok umstellen muss? Das gefällt mir nicht, weil man so keinen digitalen automatischen Dauerbetrieb realisieren kann - aber das ist geschmackssache! :)

    Grüessli

    Roland
     

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