Gleisplanung Idee.... wie kriegt man in H0 einen großen Bahnhof auf 150x100 cm :)

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von thomas48, 9. Juni 2006.

  1. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Roland,

    genau dieses Buch, hinten in dem Kapitel, in dem einige Planungsvorschläge drin sind. Der Plan ist wie gesagt auf 1.5x2.5 Meter, also viel größer als meiner, aber das Thema ist ähnlich, wobei die sich auf einen reinen Vorstadt-Haltepunkt und Industrie beschränken.

    Das ist bei mir aber im Prinzip ja nicht anders, das Personenzug-Gleis, was ich da vorgesehen habe, ist ja eigentlich auch nur für Vorstadtzüge und S-Bahnen gedacht.

    Ich habe das Buch leider irgendwo im Keller eingelagert und weiß auch nicht, ob das okay ist, von dem Vorschlag hier ein Bild zu posten, von wegen "copyright". Meine Auflage ist aus den 80er Jahren, aber ich hoffe daß dieser Plan in der heutigen Auflage noch drin ist.

    In dem Alba-Buch basierte der Vorschlag wiederum auf einem amerikanischen Gleisplan, der auch so ein ähnliches Großstadt-Thema hatte, wo aber leider gar kein Schattenbahnhof vorgesehen war.

    Gruß
    Thomas

    PS. der Alba-Gleisplan hatte glaube ich zwei Schattenebenen gehabt? Einmal Kehrschleifen und dann ganz unten ein Schattenbahnhof. Der Vorteil ist, daß man dann Züge in beiden Richtungen rausfahren lassen kann. Ob die Züge wenden können oder man die Lok umsetzen muß, das weiß ich nicht mehr. Ich glaube, daß der Schatten-Bereich so ähnlich angelegt war wie hier z.B.

    http://www.modellbau-menninghaus.de/katalog/art/katalog10_gr.jpg

    Mir ist das alles eh zu kompliziert, ich mag es ehrlich gesagt nicht so sehr, wenn die Züge länger im Schattenbahnhof herumfahren als in der sichtbaren Bahn. Und ob die Züge nun richtig- oder falschrum wieder rauskommen, stört mich auch nicht, von daher ist mir am liebsten wenn man da nichts umsetzen muß.

    Aber, wie man den Schattenbahnhof nun anlegt, ist ja erstmal relativ unabhängig vom sichtbaren Anlagenteil.... außer bei 100x150 cm, da hat man natürlich rein platzmäßig nicht viele verschiedene Möglichkeiten.
     
  2. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Guten Morgen Thomas! :)
    Auf dies würde ich in 2. Priorität schauen. Vielleicht lässt sich eine Weichenkombination im versteckten Bereich realisieren. So fahren die Züge oder Loks immer auf dem richtigen Gleis! ;)
    Stimmt!
    Konzentriere Dich auf die 1.Priorität, den sichtbaren Anlagenteil!

    Grüessli
    Roland :wolke7:
     
  3. thomas48

    thomas48 Mitglied

    ...och, fast gleichzeitig gepostet! und das am frühen Morgen...

    Ich muß mich, wenn ich das Bähnle wirklich baue, ja leider schon erstmal auf den unsichtbaren Teil konzentrieren, denn wenn dann erstmal die Platte mit dem sichtbaren Bahnhof oben draufgeschraubt ist, kann ich die Schattengleise nur noch schwer verlegen.... :)

    und die Schattengleise sind auch am nervigsten zu installieren, weil man da die stromlosen Abschnitte machen muß... ich bin ja von diesem ganzen Elektrik- und Kabelkram überhaupt kein Fan, viel lieber beschäftige ich mich mit so Sachen wie Gleise einschottern...

    Übrigens hier noch ein Schmankerl für Fans von extrem hohen Gleisdichten und Hauptbahn-Verkehr auf kleinen Anlagen:

    http://prrnortheastcorridor.com/NORTHEASTCORRIDORHO.html :yeah:

    Eine kleine Kostprobe:

    [​IMG]

    Wie macht man eigentlich so einen genialen 3D-Plan? Ist sicher viel Arbeit, oder? Ich glaub, ich bastel mir stattdessen wohl weiter Papiermodelle....
     
  4. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Aber Du bist Dir über die tatsächliche Größe im klaren, so wie das Papiermodell aussieht.
    In N-Spur ja wohl noch übersichtlich, aber in H0 wird's dann schon ein wenig groß.
     
  5. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Jörg,

    stimmt schon, die Anlage ist natürlich wesentlich größer als 100x160 cm:

    Denn der rechteckige Anlagenteil mit den durchgehenden Strecken drauf aus der 3D-Zeichnung ist etwa 3 Meter lang auf der langen Seite. (10' laut Angabe auf der Website)

    Wenn man sich den Gleisplan anschaut, ist der Plan ja aber trotzdem mit Gleisen vollgestopft bis zum Anschlag.... nach US Verhältnissen sind 3 Meter ja auch nicht wirklich viel :) :

    http://www.prrnortheastcorridor.com/3dplans_views/JUST_PLAN2simple.jpg

    so, habe auch noch angefangen ein kleines Modell von der Modellbahn zu bauen aus Styrodur. (siehe attach) da wo links die roten Balken mit den Pfeilen sind, fängt jeweils der verdeckte Bereich an. Das Modell ist halt noch nicht fertig, es fehlt die oberste Ebene mit Industriebahn und Lokabstellgleisen.

    wie man sieht, wird es für den oberen Bahnhof eine ziemlich große Platte geben, die relativ "freischwebend" über dem Schattenbahnhof hängen wird. Wie dick sollte man denn das vom Material her machen? 5mm Sperrholz? oder gar 10mm? Ich möchte die Bahn insgesamt schon sehr leicht bauen. Viel mit Styrodur und Hartschaum, das sind Materialien mit denen ich bisher immer gut klargekommen bin. Aber speziell die Bahnhofs-Platte muß natürlich schon durchgehend aus Holz sein.

    Des weiteren überlege ich mir, wie ich das mit den Weichenantrieben machen sollte.

    Ich möchte im sichtbaren Bereich Unterflurantriebe haben, nach Möglichkeit. (jaja ich weiß: kleine Radien stören mich nicht, aber sichtbare Weichenantriebe schon ;) ) die beiden Bogenweichen liegen aber schon relativ weit innen, auch von unten wird man da nicht gut an die Antriebe drankommen, weil drunter eben der Schattenbahnhof liegt.

    Ich habe jetzt die Idee, die Weichenantriebe vielleicht mehr am Rand zu montieren und mit einem Stelldraht zur eigentlichen Weiche zu gehen, der vielleicht dann so 10-20 cm lang ist. Daß man halt später jederzeit wieder an die Antriebe drankommt, ohne die Anlage auseinanderzureißen. Allerdings hab ich von Weichenantrieben bisher absolut Null Ahnung, habe noch nie eine Anlage mit elektrischen Weichen aufgebaut bisher :rolleyes1:

    Die P8 zieht jedenfalls tapfer 7-8 alte Güterwagen (mehr hab ich nicht hier momentan) eine 1:18 Steigung hoch, wie man auf dem anderen Foto sieht (ein Gleisstück ist 18 cm lang und eine CD-Hülle genau 1 cm hoch!). Mit 1:20 hoffe ich daher bei der Anlage wirklich arbeiten zu können.

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  6. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Wenn du K-Gleise benuzt, ist das mit den Weichenantrieben am Rand glaub ich störanfälliger als wenn du sie unterflur baust.
    Durch deine vielen Ebenen ist es ja auch kein Problem von unten an die Antriebe zu kommen(also weise Planen!)

    EDIT: Meine Schlechtschreibung
     
  7. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Moin,

    man kommt eben an die beiden Bogenweichen leider NICHT von unten dran. Denn darunter liegen die Gleise vom Schattenbahnhof und die kann ich da auch nicht so ohne weiteres "wegräumen" !!

    Naja wenn ich soweit bin, werde ich mich mal in die Weichenantrieb-Thematik einarbeiten.

    Im Notfall müssen die Weichenantriebe der beiden Bogenweichen dann wohl doch oberflur liegen :(

    Genauso problematisch sind die beiden Weichen für die BW- bzw. Lokwarte-Gleise. Da liegen ebenfalls Schattengleise drunter. Die kann ich aber eventuell ganz gut kaschieren, weil neben den Weichen das Gelände direkt ansteigt.

    Am liebsten wäre mir aber, die Weichenantriebe unterflur an den Anlagenrand zu legen und dann mit Draht zu den besagten Problem-Weichen zu führen. Wäre das wirklich so problematisch?

    Die Weichen der Industriebahn (ganz oben die drei Weichen mit den engen Kurven) sind hingegen gottseidank von unten erreichbar.

    Von der Landschafts-Gestaltung her seh ich bei dem Modell gar keine so großen Schwierigkeiten. siehe attach.

    Da es ja eh im Stadtgebiet dargestellt ist, kann man die Abfahrtsrampen auch recht problemlos mit Mauern gestalten, was platzsparend ist. Bei x kommt das Fabrikgebäude hin, bei y weitere Stadthäuser.

    Gruß
    Thomas
     

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  8. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Schön, bei sonner kleinen Anlage geht sowas mit den Modellen ja noch(wen ich sowas bei mir machen würde...chaos)
    Aber das mit den Drähten würd ich mal vergesssen, wenn du schon was anderes willst nimm doch Servos und bau dir selber was.Aber es ist auch eine möglichkeit die Bereiche wo Weichen liegen wie "Auschnitte " zu planen, also, das man dort die Landcshaft und die Gleise anheben und an den Antrieb könnte.
    Ich hoffe das war jetzt halbwegs verständlich
    Alex

    EDIT: Meine Schlechtschreibung
     
  9. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Wie das so ist, hab ich mir noch eine ganz stark vereinfachte Variante überlegt.

    Jetzt ist es eigentlich schon fast mehr ein "Multi-Diorama" als eine richtige Modellbahn da die einzelnen Gleisbereiche teilweise überhaupt nicht mehr verbunden sind.

    Das Thema ist nach wie vor dasselbe: Ausschnitt aus einem Großstadtbahnhof mit Abstellmöglichkeiten für Loks und einer Industriebahn.

    Der Gleisplan ist im Prinzip nur noch ein doppeltes Oval, auf dem unabhängig voneinander ein Personenzug (ganz außen) und ein Güterzug verkehren können.

    Ein verdeckter Entkuppler im Güterzuggleis sorgt dafür daß die Güterlok abgekuppelt und mit einer der anderen Güterloks bei den Lokwartegleisen ausgetauscht werden kann (Bedingung für mich als Loksammler :) ...)

    Man nimmt also an, der Güterbahnhof befindet sich außerhalb der sichtbaren Anlage und ab und an verkehren halt LZ zu den Lokwartegleisen, sowas gibt es prinzipiell in echt ja auch.

    Eine Variante mit BW mit Drehscheibe habe ich auch gemacht, das ist mir aber noch zu gequetscht, das müßte noch etwas verschönert werden....

    Die Industriebahn ist jetzt ebenfalls völlig unabhängig und hat ein eigenes Schatten-Gleis.

    Die S-Bahn/Triebwagen fahren jetzt ganz innen auf einem eigenen stumpfen Bahnsteiggleis, hier ist Platz für zwei Garnituren im Schatten-Bereich.

    Hauptvorteil der Anlage ist, daß man jetzt ohne Zutun mehrere Züge recht einfach automatisch gesteuert verkehren lassen kann, da die alle eigene Gleise haben. Zweiter Hauptvorteil ist, daß die vom Bau her recht komplizierten Gleiswendeln und zwei Ebenen komplett entfallen.

    Nachteil ist, daß ich jetzt zuwenig Schattengleise habe, ich kann vor allem nur je einen Personen- und einen Güterzug fahren. Vielleicht fällt mir hierzu aber auch noch was ein, so daß ich wenigstens wieder drei durchgehende Schattengleise hätte wie vorher.

    Irgendwie kommt mir die Anlage jetzt "primitiver" vor als vorher, aber wenn ich mir nur den sichtbaren Teil anschaue, habe ich komischerweise gegenüber vorher eigentlich gar nichts verloren. Und zwei oder sogar drei Züge automatisch gleichzeitig fahren lassen ging vorher auch nicht.

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  10. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Die neuesten Entwürfe sind auch toll,
    allerdings würde ich das äußere und die inneren Ovale doch miteinander verbinden.

    Bei dem Drehscheibenplan gefällt mir das "tote" Gleis an der Fabrik ncht so wirklich.
    Ich würde sagen es ist jetzt deine Entscheidung ob du den alten "vollegquetschten" (der mir persönlich besser gefällt) oder den neuen, "realistischeren" Plan nimmst.
    Beide sind sehr gut.
    Alex

    EDIT: Meine Schlechtschreibung
     
  11. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Nein, gefällt mir ganz und gar nicht! :baaahhhh:

    Da müssen Verbindungsweichen eingefügt werden!

    Gib nicht auf! Lass' den Kopf nicht hängen! Weiter geht's.....

    Zur Bauweise:
    Ich würde nur Trassen bauen (5mm-Sperrholzstreifen mit Korkbettung 2mm), keine durchgehende Platte verwenden! So kommst Du von unten besser an die Innereien ran!

    Grüessli

    Roland
     
  12. thomas48

    thomas48 Mitglied

    ok ok :)

    Für den ersten Entwurf habe ich jetzt den Schattenbahnhof auf Maximum gebracht. 4 durchgehende und 3 stumpfe Gleise. Die durchgehenden alle ca. 1,4 Meter lang, also Züge bis etwa 1,2 Meter.

    die stumpfen sind halt kürzer, für Triebwagen/Nahverkehr sollte es auch noch gehen.

    Seit ich gestern abend beim Herumspielen auf dem Fußboden rausgefunden habe, daß ich doch mehr ein Zuguck-Typ bin als ein Ständig-Rangier-Typ, möchte ich ja nun die Strecke großenteils automatisieren und Platz für soviel Züge wie geht schaffen, auch wenn die Züge alle natürlich nur nach und nach angeschafft werden würden. Vor allem seit ich bei ebay die Preise für manch altes "ungeliebtes Schätzchen" entdeckt habe.... (schon erstaunlich, manche Teile kosten ein Vermögen, andere will einfach niemand geschenkt haben... :confused: :tongue2: )

    Neuester Wunsch ist daher unten, auf mindestens 5 durchgehende Gleise kommen, und die gesamte Strecke durchgehend 2-spurig so daß problemlos 2 Züge gleichzeitig einfahren können. Dazu stell ich mir grad ein schönes 24-Stunden-Fahrplanprogramm vor so daß die Bahn im Prinzip den ganzen Tag über fahren könnte... wie im echten Leben halt...

    Nur für durchgehend 2 Gleise müßte ich aber in den GANZ sauren Apfel beißen und die Tiefe von 102 auf 115 cm erhöhen, das mache ich wirklich ungern, da ich ja nunmal nur KLEINE Modellbahnen mag und keine so unendlich riesengroßen...
     
  13. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

  14. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Das stimmt, einen Hundeknochen bekomme ich bei geringer Anlagentiefe wirklich besser hin, da müßte ich dann halt in der Länge etwas dazugeben also so 100x180 oder ähnliches... das probier ich doch mal gleich aus.

    Mit der verschlungenen 8 hätte ich mindestens 110 cm Tiefe, siehe Anhang unten... dies auch nur unter Ausnutzen aller möglichen schmutzigen Tricks wie z.B.

    1. Parallelgleisabstand bei geraden Strecken 5 cm, (in Kurven bis 7 cm damit die Wagen nicht kollidieren) finde ich aber generell eh besser, weil der Abstand von 6-7 cm sowieso nicht original wäre

    2. millimetergenaues Ablängen und Einpassen der Weichen usw. usf.

    wenn man die Anlagenränder etwas abschrägt, sieht es auch nicht mehr ganz so sperrig aus, finde ich. Außer ein paar "fake" Gleisen und Bäumen (rechts vorne in der Ecke wo der "Stadtwald angedeutet sein soll) kostet das Abschrägen ja auch nix.

    An der Stelle mit dem Ausrufezeichen kriege ich aber ein Höhenproblem, da die drei Lokabstellgleise da nur schwer über die verdeckten Gleise drübergehen werden. Natürlich könnte man das Problem lösen, indem man die Anlage von 110x155 auf 110x170 cm verbreitert, aber das ist ja langweilig. Es soll nach wie vor wirklich so kleinstmöglich wie machbar werden. :)

    Aber Gleise kürzen ist verboten. :)

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  15. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Hallo Thomas! :)
    +freu+
    Das sieht ja schon mal gar nicht so schlecht aus...

    Dieser Plan ist auch nicht zu überladen. Dennoch hat er Güteranlagen vorgesehen! Das ist die richtige Mischung!

    Grüessli

    Roland
     
  16. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Moin,

    naja... oben hat man sogar jetzt richtig "große" Radien (jedenfalls für Märklinverhältnisse... lach)

    unten habe ich aber momentan nur 5 durchgehende Gleise und die sind auch recht kurz, etwas über 1,20 Meter zwischen den Gleisen... also Züge nicht länger als 1... haben möchte ich aber so um 1,20 Meter... (siehe attach)

    Für die beiden "Hosenträger" Weichen im sichtbaren Bereich ist dann Selbstbau angesagt, weil sowas bei Märklin ja leider ab Werk nicht zu bekommen ist :( :( aber schöner als weitere Bogenweichen-Kombinationen wäre das natürlich schon.

    Da ich aber weiß, wie teuer DKWs und überhaupt: schlanke Weichen sind und daß das ein ziemliches Gefummel wird mit den vielen Unterflur-Weichenantrieben, hab ich alternativ zumindest eines dieser Dinger durch 4 normale Bogenweichen (dann aber im Schatten-Bereich) ersetzt...

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  17. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Jaaa hosenträger weichen hääte ich au gerne, aber märklin ....
     
  18. thomas48

    thomas48 Mitglied

    fürs C-Gleis hab ich sogar schon ein Beispiel gefunden, sowas zu bauen:

    http://www.thkas-moba.de/baubericht.html

    ....alternativ könnte man natürlich auch nen Zweileiter-Hosenträger nehmen, wenn man einen mit Code 100 Gleisen findet... und dann mit Punktkontakten umbauen, aber das scheint mir noch fummeliger. Juckt mich aber grad in den Fingern... zumal es ja sogar Puko-Bänder als Meterware zu kaufen gib, wie ich mittlerweile rausgefunden habe...

    Peco hätte z.B. ne Menge interessante Sachen, auch schlanke Bogenweichen:

    http://www.rrtrack.com/assets/images/autogen/a_pecoho.gif

    allerdings deren Hosenträger hätten (zumindest für meine Anlage) eh zu großen Gleisabstand, da müßte ich genauso frickeln wie wenn ich das gleich mit Märklingleisen mache.

    Von Tillig Elite will ich da gar nicht erst anfangen, die sind ja wirklich Hammer die Gleise.... vor allem Weichen ohne Gelenke drin... sowas "grundlegendes" finde ich persönlich für die Wirkung einer Modellbahn eigentlich viel wichtiger als viele andere kleine Details...

    aber Code 83... kann ich wohl mit den alten Märklin Spurkränzen wirklich vergessen :( :( und die alten Märklinloks faszinieren mich dann wohl leider einfach noch mehr als die tollen Gleise... hmmm...

    was ist eigentlich mit dem Tillig Standard Gleissystem?

    Die haben erstens Code 100 und zweitens einen Hosenträger:

    http://www.tillig.com/cgi-bin/tilli...e=&templ2=tillig-pl/product-list3.html&suche=

    ob sich das nicht lohnt, statt K-Gleise zusammenzufrickeln, da ein Tillig-Gleis zu nehmen und Pukos drunterzukleben?
     
  19. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Thomas!

    Für den doppelten Gleiswechsel mit den K-Gleisen habe ich vor vielen Jahren mal eine Veröffentlichung gesehen.
    Grundidee:
    Verwendung der Kreuzung mit 22°30' und den abzweigenden Bogen der schlanken Weichen auf entsprechend 11°15' kürzen. Jenachdem wie weit Du es schaffst, die Kreuzung zu kürzen, bekommst Du auch einen entsprechend engen Parallel-Abstand hin.
    Nur bei der DKW dürfte dieser Trick nicht funktionieren, da hier der Bogen schon sehr früh endet und die auslaufenden Gleise gerade sind. Da hast Du dann etwas mehr als 3° Differenz.

    Angehängt die Konstruktion mit modifizierten Weichen mittels WinRail.

    Gruß
    Andreas
     

    Anhänge:

  20. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Andreas,

    Prinzipiell bin ich aus meiner H0e Zeit mit den Tücken von [lexicon]Flexgleis[/lexicon] und Gleise kürzen und Weichen selbstbauen schon ein bißchen vertraut, auch wenn ich noch kein echter "Experte" auf dem Gebiet bin.

    Also daher trau ich mir solche "Gleisbauarbeiten für Fortgeschrittene" schon zu. Wenn ich so eine neue Anlage baue, dann soll es einen ja auch ein bißchen "weiterbringen".

    Ich habe irgendwo einen Link gesehen für Umbau von Zweileiter-Weichen auf Punktkontaktgleis. Im Prinzip wurde eine Folie aus leitendem Material unter die Gleise geklebt, die Gleise draufgeklebt, anschließend kleine spezielle Nägelchen draufgenagelt. Ich finde den Link bestimmt irgendwann wieder :rolleyes1:

    Ha: Link gefunden:

    http://www.stayathome.ch/Weichenumbau.htm

    für einzelne Gleisstücke ist das in meinen Augen absolut vertretbarer Aufwand, (ideal wäre wenn es irgendwo so passende kleine Metallstifte fertig zu kaufen gäbe?¿?) allerdings meterweise [lexicon]Flexgleis[/lexicon] würde ich nicht so bauen wollen :D

    Jetzt hab ich auch noch gesehen, daß es Pukobänder zu kaufen gibt... man also nicht nur auf das schon äußerst zeitraubende Nägelreinschlagen angewiesen wäre.... und für den Schattenbereich könnte ich GT [lexicon]Flexgleis[/lexicon] nehmen, was unschlagbar billig ist und auch bei so ner kleinen Anlage schon bisserle an "Kohle" spart.

    Bei den Preisen für K-Flexgleis ist es eine echte Überlegung, ein bißchen mehr Bastelarbeit zu investieren und dafür Zweileitergleis und Pukobänder zu nehmen...... falls das schonmal wer gemacht hat, ich wär für Erfahrungsberichte dankbar!!

    Ich hätte da bei Tillig Standard bzw. bei Peco verschiedene Bogenweichen, Y-Weichen, schlanke und weniger schlanke Weichen, naja und eben diese Hosenträger. Bei soviel Auswahl bin ich mir übrigens auch sicher, daß ich gegebenenfalls auch die DKW aus meinem Plan wieder rausbekomme....

    Hmmm. Klar jetzt könnte man sagen, ich sollte direkt Zweileiter fahren.

    Aber ich hab grad eben wieder ein paar Runden Märklin gedreht und es fasziniert mich halt einfach, mehr als ich das bei Zweileiter H0-Modellen jemals hatte...

    Gruß
    Thomas
     

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