Gleisplanung Idee.... wie kriegt man in H0 einen großen Bahnhof auf 150x100 cm :)

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von thomas48, 9. Juni 2006.

  1. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    --> offtopic <--

    Hallo Thomas,
    das ist für mich fast unglaublich... :D

    Noch was (siehe Bild)

    1.) Diese Weiche ist Mitten im Bahnhof, das ist aber weiters nicht schlimm. So kannst Du das Problem mit den 3 Abstellgleisen (Höhenproblem) lösen...


    2.) Muss diese MEGA-Verbindung sein! :wow: Du willst wohl hier alle möglichen Verbindungen herstellen?

    im Weiteren:
    Die Idee mit den 4 Bogenweichen im Untergrund find ich sehr gut!


    Grüessli

    Roland
     

    Anhänge:

  2. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    So mit 1 muss ich BigRolando recht geben, es sieht niocht toll aus, aber man muss auch Komprommisse machen können.

    Die "MagaVerbindungen" würde ich beibehalten, das ist einfach zu nützlich.
    Aber noch ne Tipp zu den Hosenträgern:
    Es gibt auch die Möglichkeit mit 4 Schlanken weichen,4 flexgleisen und ner Dkw nen Hosenträgerähnliches dingen zu bauen, was dir den Eigenbau spart.
    wenn du selber bauen willst, würde ich mich freuen. wenn du Tipps und ne BAuanleitung online stellen köntset, wenn du sie gebaut hast, dann würde ich sie vielleicht nachbauen.

    Alex

    PS: Ach ja der SBF ist toll.Mit nem Comp kannst du wirklich nen tollen Fahrpaln erstellen, und kannst allle 2min ne andere Lok sehen.

    Alex
     
  3. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Roland,

    der Bahnhof ist ja sozusagen ein Ausschnitt aus einem viel größeren Bahnhof, der am unteren Ende mehrere Ausfahrten hat, von denen nur eine dargestellt ist im Modell (Ausfahrt "Ost"), und am oberen Ende (Ausfahrt "Nord") sieht man die Ausfahrt gar nicht daher habe ich dort auch die Hosenträger-Gleisverbindung rausgenommen und alle Weichen in den verdeckten Bereich gelegt. Man stellt sich also vor, daß bei Ausfahrt "Nord" nach oben und nach rechts der Bahnhof in Wirklichkeit noch viel weiter geht und noch 5 oder 6 Bahnsteiggleise hat und auch noch viel größere Güter-Anlagen.

    Daher habe ich mir gedacht, für die untere Ausfahrt, die ja wirklich ein Bahnhofsende darstellen soll, ist so eine Mega-Gleisverbindung aber optisch gar nicht so schlecht. Ich würde ja in den anschließenden großen Parade-Bogen rechts (Radien: ca. 52 und ca. 47 cm!) auch Bogenweichen legen, aber es gibt bei Märklin keine. Würde ich mit Zweileiter / Tillig bauen, hätte ich eventuell wirklich die Möglichkeit, rechts in den Bogen die Bogenweichen einzuplanen. Aber ich finde den "Hosenträger" so schlimm gar nicht, und die Bastelarbeit wie von Andreas B. angedeutet kann ich sicherlich meistern.

    Zu Punkt 1.

    Das Gleis mit der Weiche mittendrin ist ein reines Rangiergleis !

    Züge kommen nur auf den beiden äußeren Gleisen an. Das ganz äußere Gleis (Radius ca. 50 cm) hat einen Bahnsteig und kann vorwiegend Personenzüge und Nahverkehr und evtl. Sonderzüge aufnehmen, das mittlere Gleis (Radius ca. 44 cm) ist für einkommende Güterzüge, um a. Loks zu tauschen und b. einzelne Waggons in Richtung Industriebahn zu rangieren.

    Die Idee ist, daß eine Telex-Lok der Bundesbahn sich vom oberen Ende (also "Nord") ein oder zwei Waggons schnappt und diese auf das Übergabegleis zur Industriebahn fährt (der ganz enge Bogen). In der Industriebahn "wohnt" eine eigene Privatbahn-Telex-Lok und holt sich dann die Waggons ab und rangiert sie in die Fabrik. Allein das mit dem Telex (fernsteuerbare Kupplung) hab ich jetzt bei nem Freund mal in Aktion erlebt... super! Brauch ich kaum noch Entkupplungsgleise...

    Das dritte enge Bahnhofsgleis wo es eben "mittendrin" die Bogenweiche gibt, dient also nur für die Übergaben an die Industriebahn und für die Lokwartegleise (das sind die drei unteren Abstellgleise) dort hätte ich ja am liebsten ein echtes BW, aber das ist leider platzmäßig nicht drin.

    So hab ich mir das bis jetzt hier alles gedacht :)

    siehe Anhang, eine grobe Skizze wie der ganze Bahnhof mit den drei Ausfahrten aussehen könnte, wie gesagt es ist aber absolut nicht geplant das so später nachzubauen, sondern soll nur verdeutlichen wie ich mir das mit dem Ausschnitt aus dem großen Bf. vorstelle. Warum das ganze? Weil ich ja Hauptbahnzüge fahren lassen möchte und das geht natürlich eigentlich auf einem nur 2-3 gleisigen Minibahnhof nicht. Aber wenn es gedanklich eben nur so ein Ausschnitt aus einem Riesenbahnhof ist, geht es eben vielleicht schon... dann habe ich eben einen Grund, auf den beiden sichtbaren Gleisen auch große Personen- und auch Güterzüge zu halten und ein bißchen herumzurangieren, man stellt sich halt dann vor, daß die eigentliche Güterrangierarbeit in Richtung "rechts" in den Güterbahnhof verläuft.

    Gruß
    Thomas
     

    Anhänge:

  4. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Thomas!

    Die Verwendung (zumindest bestimmter Weichen) von Peco Code 100 hätte mich u.U. auch gereizt. Nur muß man zuerst testen, ob auch die älteren Märklin-Loks da ohne Probleme fahren können.
    PuKo-Bänder, auch für Weichen, gibt's z. B. von Erbert oder wohl auch von diesen tollen Gleisherstellern selber. Und wenn es da die Wunsch-Geometrie ja eh schon gibt, erspart sich auch der Selbst-/Umbau.
    Mein einziger Umbau bestand bisher darin, aus einem schlanken K-Weichegegenbogen ein Schaltgleis zu machen. Also die Mechanik des Schaltgleises auszuschneiden und in den Bogen einzusetzen.

    Andreas
     
  5. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Andreas,

    Das mit den Puko-Nachrüstsätzen finde ich hoch interessant. Wenn das wirklich "taugt" würde ich das wahrscheinlich auf jeden Fall machen. Nur wo finde ich da weitere Erfahrungsberichte...

    Bevor der eigentliche Anlagenbau anfängt ist ein Tillig-Probegleis ja schnell besorgt um das mit den Spurkränzen zu klären. Auf meinem Uralt-Lima-Gleis würden die Modelle jedenfalls problemlos laufen.

    Gruß
    Thomas
     
  6. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Hallo Thomas! :D
    Also auf meiner Anlage verwende ich 6 Entkuppler von REPA!
    Ist dann Filigraner, zumindest der Zug! ;)

    Grüessli

    Roland
     
  7. s-bahn_berlinfan

    s-bahn_berlinfan Neues Mitglied

    Hallo, wie findest du denn diese Anlage. Die ist auch nur ca 1,80 mal 1,15 m groß. Die sieht sehr realsitisch aus, und wenn man noch ein paar Abstellanlegen einfügt, kann man auch relativ gut rangieren. Und wenn man dann noch eine Hintergrundtapete oder sowas anbringt, wirkt das ganze noch größer. Werd ich bei mir auch so machen.

    Die ist zwar betrieblich nicht ganz so anspruchsvoll wie dein Entwurf , aber die sieht sehr realsitisch aus und ist auch nicht ganz so aufwendig im Aufbau wie deine Version.

    Anhang wegen urheberrechtlichen Gründen entfernt! Gruß Markus
     
  8. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo S-bahn-berlinfan,

    Danke für die Anregung.

    Auf der Zeichnung sieht der Plan wirklich super aus. Schöne Atmosphäre und wie Du schon sagst, trotz der vielen recht kleinen Radien sehr realistisch und harmonisch.

    Ist das einfach nur ein Oval mit dem Stich-Bahnhof oder befindet sich unten noch eine extra-Ebene für Schattenbahnhofs-Gleise?

    Gruß
    Thomas
     
  9. Platoun

    Platoun Mitglied

    ich denke mal da ist auch ein schattenbahnhof und wenn nicht lässt sich so einer schnell noch mit dazu plannen ;)
     
  10. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Hallo zusammen! :)
    In irgend einem Buch habe ich exakt diesen Plan auch gesehen!
    Super Gleisplan - für eine H0-Kleinanlage!

    Grüessli

    Roland
     
  11. s-bahn_berlinfan

    s-bahn_berlinfan Neues Mitglied

    Also ich denke mal auch, dass sich darunter noch ein Schattenbahnhof befindet. Leider lag dem Heft auch kein Gleisplan bei. Aber ein kleiner Schattenbahnhof oder ein Wendekreis müsste ja machbar sein. Und wenn du etwas kleinere Radien verwendest, kommts auch auf die 1,50 denk ich mal. Ich kann dir ja mal noch ein paar Bilder schicken vom Original, keine Zeichnung. Leider sind die Ränder aber aggerissen, weil ich dachte ne einzelne Seite lässt sich besser scannen. :sauer:
    Na, wieder was gelernt.

    Patrick

    Scan wegen urheberrechtlichen Gründen entfernt. Gruß Markus
     
  12. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Nach 1 Jahr Pause geht's jetzt bald los ...

    Hallo zusammen,

    nachdem sich in Sachen Modellbahn bei mir ein Jahr gar nix getan hat, hab ich wieder ein bißchen Zeit und Lust gefunden weiterzumachen. Beziehungsweise überhaupt anzufangen :) und wollte das hier auch dokumentieren, damit niemand denkt, er habe umsonst mit mir geredet :)

    Als erstes entsteht im Moment bei mir der Unterschrank der maßgeschneidert als Möbelstück mit Türen genau unter der Anlage angeordnet ist. Da die Anlage im Wohnzimmer steht, soll das insgesamt ja einigermaßen "integriert" aussehen. Sobald ich (hoffentlich in der kommenden Woche) irgendwann den Schrank fertig habe, kommt gleich die Bahn drauf und mit dem Schattenbahnhof kann begonnen werden (unterste Ebene).

    Der Gleisplan aus meiner ersten Idee ist im Prinzip so geblieben, hat aber etliche Detailänderungen erfahren. Nach wie vor ist die Anlage mit Absicht für Betrieb mit Alt-Modellen (verkürzte 24,5 cm Waggons, Blechwaggons, alte Bakelit-, Metall- usw. Loks, 50er bis 80er Jahre) gedacht. Das ganze Konzept funktioniert eigentlich auch nur mit solchen Modellen, da die Steigungen 1:18 und das Gefälle sogar ca. 1:10 sein werden und die Kurvenradien bis 360 mm runtergehen. Wenn man alles in modernem 1:87 DCC nachbauen wollte, würde man den Plan wohl einfach ringsum um 10-20 cm vergrößern, denk ich mal.

    Das Konzept ist immer noch "Ausschnitt aus einem Großstadtbahnhof" Epoche III (a) und damit dürfen quasi alle, auch Schnellzüge oder ggfls. internationale Züge usw. verkehren. Die Bahn ist mit Absicht insgesamt einfach irgendwo zwischen Spielbahn und "vorbildnahem Betrieb" orientiert.

    Der Gleisplan hat jetzt die Maße 140x110, und sieht aus wie unten zu sehen. Als wichtigste Änderung habe ich den Plan spiegelverkehrt gemacht und den gesamten Verkehr (wegen des Gefälles nach der Bahnhofsausfahrt) auf Einrichtungsverkehr umgestellt. Das bedeutet daß ALLE Züge entgegen Uhrzeigersinn verkehren (bis auf Wendezug). Das ist betrieblich (Signale, Schattenbahnhof) usw. auch viel einfacher und stört mich auch nicht, andersrum fahrende Züge kann man sich irgendwo "außerhalb" ja dann einfach noch dazudenken. :D

    Das ganze ist nach wie vor einfach ein doppelgleisiges Oval. Und alle Gleise und Weichen sollen nach wie vor in Selbstbau entstehen wobei ich auch hier relativ "krude" bauen möchte (Pertinax+ Holzschwellen, keine Kleineisennachbildungen, Code 100 Gleis für alte Spurkränze) um a. den Bauaufwand nicht zu hoch werden zu lassen und b. weil es vom Charakter her wieder ein bißchen zu den ebenfalls oft vereinfachten alten Modellen paßt.

    Das äußere Gleis (2 Schattengleise + 1 Stumpfgleis für Wendezug) ist nur für Personen-/Schnellzugverkehr. Da ist auch der Bahnsteig dran. Das innere Gleis ist für Güterzüge. Auch hier 2 Schattengleise.

    Dargestellt ist dann noch ein Industriebahnanschluß und ein angedeutetes BW. Das BW ist jetzt so gemacht, daß die Lokschuppen usw. ganz wegfallen (kein Platz auf 140x110) aber dafür das Lokverkehrsgleis und Behandlungsgleis dargestellt werden, es ist also Platz für eine schöne große Bekohlung. Auf dem Verkehrs- und dem Behandlungsgleis sowie vielleicht noch 1-2 Stumpfgleisen kann man ja auch Loks abstellen. Man "denkt" sich halt (ähnlich wie bei einem Diorama) daß die Loks ja irgendwann noch in Richtung Schuppen abdampfen können. Daher bekommen die beiden Streckengleise einen Anschluß, so daß die Loks in den BW Bereich umsetzen können.

    Die andere Betriebsmöglichkeit ist der Industriegleisanschluß. Von einem einfahrenden Güterzug kuppelt die Lok ab, stößt in den BW-Bereich zurück, wo sie zum Bekohlen fährt oder auf das kleine Stumpfgleis, dann kommt die Industrielok und zieht sich 2 Waggons raus und fährt dann in den Industriebereich.

    Der Industriebereich ist ein "Inglenook" Rangierpuzzle wie bereits gehabt. Da er eh als allerletztes gebaut wird, steht die 100% Streckenführung noch nicht fest, vor allem im Hinblick auf betrieblich sicheres Kuppeln-Entkuppeln (Gleisradien).

    Betrieb sieht also so aus, außen verkehren 2 Personen/Schnellzüge und 1 Wendezug, die äußere Spur könnte bei vieeeel Zeit dann irgendwann vollautomatisiert werden.

    Innen verkehren 2 Güterzüge, Waggons können rausrangiert und der Industriebahn übergeben werden.

    Die Industriebahn ist natürlich ein eigener Stromkreis und hat 2 Loks, davon immer eine im Betrieb und die zweite parkt auf einem kurzen Stumpfgleis. Beide Loks sind Märklin Telex. Da wo ich "Fabrik" hingeschrieben habe, kommt vielleicht auch irgendwie ein großer Güterschuppen hin, hier benötige ich noch eine "Ausrede" möglichst viele und verschiedene Waggons herumzurangieren. Die Industriebahn ist gegenüber meinen früheren Entwürfen andersrum angeschlossen, auf die Weise kann die "Industrielok" direkt die Waggons an den Güterzug ankuppeln und ein zusätzliches Güterverkehrsgleis entfällt, dafür ist nämlich kein rechter Platz. Ich finde das betrieblich auch okay, ist sicher nicht 100% vorbildnah, aber auch nicht total "spielbahnmäßig" so. Vielleicht tauft man die "Industriebahn" einfach in "Gütergleisanschluß" oder sowas um, halt als wäre da das Ende einer längeren Stichstrecke in ein größeres Industriegebiet, und an diesem Ende werden ab und zu Güterwaggons gesammelt, um sie der Hauptbahn übergeben zu können.

    Ansonsten wird der Gleisplan wie schon bei der ersten Entwurfsidee gehabt durch einige nicht an den Betrieb angeschlossene Gleise optisch "aufgepeppt" um den Großstadtcharakter zu betonen und außerdem kann man hier noch 1-2 weitere Fahrzeugmodelle unterstellen, wenn man Lust hat.

    Im "Ruhezustand" stehen ein paar Loks in den Behandlungsanlagen, sowie die Industriebahnloks und 3-4 Güterwagen, und die Hauptstrecke ist fahrzeugfrei, weil alles im Schattenbahnhof steht. Somit sollte die Anlage nicht von Fahrzeugen "überladen" sein.

    Ach und um die Bahn richtig skurril zu machen, soll sie immer noch Märklin-, Trix-Express, und DC-Loks gleichzeitig fahren lassen. Da die alten Modelle keine Decoder haben und ich sie auch nicht umrüsten möchte, und ich auch nicht so auf PC an der Modellbahn stehe, wird [lexicon]Analog[/lexicon] gefahren. Nur bei den Weichen (12 Weichen insgesamt) denke ich über [lexicon]Digital[/lexicon] nach, vermutlich bin ich aber auch da einfacher bedient wenn ich den Verhau eben [lexicon]Analog[/lexicon] mache (Flachbandkabel oder so).

    Ob Trix Express wirklich dazukommt (durchgehende Mittelleiter), entscheidet sich beim Bau der ersten Weichen im Schattenbahnhof. Ansonsten nur Märklin und DC.

    Soweit die aktuelle Planung.

    Thomas
     

    Anhänge:

  13. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Ps.

    Der BW-Gleisanschluß und der "Industrie"-Gleisanschluß kreuzen sich. Da ist aber natürlich keine DKW, sondern einfach "nur" eine Kreuzung. Anders kam es platzmäßig nicht hin, ich finde die Kreuzung aber auch irgendwie schick, da sie den Plan gleich viel "riesenweichenstraßengroßstadtmäßiger" aussehen läßt.

    Ich denke, die reguläre Kreuzung da in der Kurve wird bei Eigenbau schon kompliziert genug. Aber die Kreuzung kommt beim Anlagenbau ja wirklich relativ zum Schluß und da ist mir jetzt nicht wirklich bange vor.

    Da ALLE Weichen Bogenweichen sind, und ich auch große Altdampfloks (42, 44 usw.) fahren möchte, womöglich noch außerdem Trix-Express, werden die Weichen "Universalweichen" (Linkl). In der Hinsicht haben sich meine Pläne von vor einem Jahr also nicht verändert. Wie gesagt, das ist alles mit Absicht nicht wie bei normalen "modernen" 1:87 DCC Anlagen.

    Andererseits nutze ich ja z.B. indem ich die Weichen polarisiere, mit Unterflurantrieben schalte und da ich ja auch nirgends Stückgleis verwende, so gesehen trotzdem auch "moderne" Techniken.

    Ich hatte schon überlegt, die Gleise komplett an das Aussehen alter Trix-Bakelit-Gleise (Link) anzupassen (wenig Schwellen, "einfarbiger" Schotter) aber das ist mir dann wohl doch zu altmodisch :D

    Entgültige Entscheidungen zu diesen Gleis-Themen kommen aber erst, wenn ich die ersten Schattengleise und -Weichen gemacht habe und dann ja auch irgendwie sehe, wie das alles funktioniert und ausschaut.

    Thomas
     
  14. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Da in dem weiterführenden Link die Universalweichen alles
    gerade Weichen sind, bin ich gespannt auf deine erste
    Bogenweiche. Ich wünsche dir, dass dein Plan aufgeht
    und es keine Funken gibt.
    Das mit TRIX-Express stelle ich mir schon schwierig vor.
     
  15. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo Norbert,

    ich hab hier noch zwei Prinzipskizzen für gerade Universalweiche und Bogenuniversalweiche.

    Hier sind die Mittelleiter als durchgehende Schiene eingezeichnet.

    Die Idee ist daß die beiden durchgehenden "Weichenzungen" polarisiert sind, also in dem Beispiel unten (Linksweiche) bei Kurvenfahrt führt die rechte Weichenzunge natürlich den gleichen [lexicon]Strom[/lexicon] wie das durchgehende recht Gleis und das Herzstück.

    Die linke Weichenzunge führt aber den gleichen [lexicon]Strom[/lexicon] wie der Mittelleiter so daß der Schleifer von der Lok über den Mittelleiter und dann die linke Weichenzunge drüberlaufen kann.

    Einerseits ist das natürlich schwierig, da die Teile ja sehr maßgenau sein müssen, hingegen beim Vergleich mit einer normalen DC Modellweiche fällt auf, daß die normalerweise bei einer Weiche in den Toleranzen kritischen Bauteile eigentlich jetzt einfacher sind als zuvor.

    Da ich im Schattenbahnhof ja direkt mit einer Weiche mit dem Gleisbau anfangen kann, werd ich das alles dann genau an dieser ersten Weiche durchtesten. Sollte es alles gar nicht funktionieren, muß ich die TE-Idee wegfallen lassen und "nur" Märklinpukos verbauen. Es gibt halt manche TE-Modelle, die ich sehr schön finde und die ich auch gern mal auf der Bahn laufen lassen würde. Und Modelle umbauen mache ich zwar auch gern, aber das soll nicht die Bedingung für deren Betrieb sein, sondern eher soll sich eben die Anlage nach den Modellen richten.

    Viele Grüße,
    Thomas

    PS: Die Anhänge sind nur Prinzipskizzen, vor dem Bau zeichne ich natürlich die tatsächlich benötigte Weiche bzw. den ganzen Gleisplan in 1:1 sauber nach als Schablone um darauf dann die Weiche aufzubauen, wie man das bei "normalem" Gleisselbstbau ja auch macht....
     

    Anhänge:

  16. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Ich bin s nochmal selbst, zwei Dinge....

    1. hab ich neue Universalweichenideen entdeckt (siehe hier im Trix Express Forum.... demnach geht sicher auch dann meine Universal-Kurven-Weiche ;) )

    2. wie ist denn das mit dem Transportieren?

    140x110x30 cm würde man ja (z.B. für einen Umzug) noch an einem Stück aus der Wohnung schaffen können.

    Nun habe ich aber grad Anflüge von Größenwahn und überlege, auf sagenhafte 180x110 zu gehen. Die Tiefe von ca. 30 cm sag ich jetzt mal für 2 Ebenen, den (relativ flachen) Unterbau, einige nicht abnehmbare Geländeteile usw. auf der Anlage.

    Kriegt man die auch noch (halt im Notfall, nicht regelmäßig) an einem Stück raustransportiert? Gibt's da Erfahrungswerte? Aufgrund der verschlungenen Fahrtstrecke möchte ich wirklich nur SEHR ungern in Segmenten bauen müssen. Bei 180 cm bilde ich mir ein, daß man die im Notfall ja noch recht einfach hochkant durch jede normale Tür kriegen würde.

    Viele Grüße,
    Thomas
     
  17. aetzchef

    aetzchef Guest

    hallo,
    garnicht.
    Ein "großer" Bahnhof sollte wenigstens 6 Gleise haben.
    Die Zuglänge sollte mindestens 1,5 m sein.
    Ein Empfangsgebäude in H0 benötigt etwa 1 m Länge und mit Vorplatz 0,5m Breite.
    Gruß ätzchef
     
  18. Carlo

    Carlo Neues Mitglied

    Hallo Thomas,

    jetzt will ich mich in diesem Forum auch mal anmelden.

    Deine Idee finde ich interessant. Das Patentrezept "Man nehme eine Lagerhalle, vorbildgetreue Gleisgeometrie..." ist zwar trivial aber manchmal so nicht direkt umzusetzen. Deswegen finde ich es viel interessanter, wie man auf kleiner Fläche was hinkriegt ohne dass es spielzeughaft aussieht.
    Vermutlich wirst Du auch im Hintergrund den fortgesetzten Bahnhof andeuten müssen.

    Zum Transport:
    Meine (noch nicht fertige) Anlage ist 2,60 x 1,30 und ich bin damit schon mal umgezogen. In "weiser" Vorraussicht habe ich sie in zwei Hälften gebaut und vor dem Umzug zu einer Kiste von 1,30 x 1,30 x 0,60 zusammengeschraubt.

    Sie ging zwar durch die Tür, aber die Treppe machte unten einen Bogen und da ging sie nicht vorbei - sie mußte dann vom Balkon abgeseilt werden. Beim Einzug war's kein Problem.

    Zu Deiner Anlage würde ich sagen: Eigentlich kein Problem... :pfeif:

    Gruß

    Carlo
     
  19. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Hallo ätzschef,

    in "H0 pur" hast Du sicher recht, aber bei älteren Modellen, die aus Blech und mit Cellophanscheiben sind, geht es eh nicht sooo um die maximale Vorbildtreue, und da seh ich das dann anders mit dem Platzbedarf :)

    ....

    Hallo Carlo,

    Danke für die Hinweise.

    1,30x1,30x0,60 ist ja auch schon ein Brocken....

    bei mir wäre das halt in der ganz großen Variante in 2 Teilen ca. 1,10x1,10x0,40. = 2,20x1,10x0,40;

    In einem Stück wär die "mittelgroße" Variante = 1,80x1,10x0,40 und die kleine Variante 1,35x1,10x0,40.

    Jetzt hab ich

    a. einen guten Plan für die kleine Variante (siehe Beiträge oben) und +

    b. einen guten Plan für die ganz große Variante in 2,20x1,10x0,40. (siehe unten)

    c. aber keinen guten für die 1,80x1,10x0,40.

    Für die Variante a. spricht daß die Anlage in 1 Stück transportabel ist und daß sie bei mir in den Flur passen würde, so daß ich noch an anderer Stelle Platz für weitere Modellbahnanlagen hätte (ich hab sovieL Ideen im Kopf, da kommen sicher noch weitere Anlagen dazu ....)

    Für b. spricht in meinen Augen der Gleisplan mit der 8 und die langen sichtbaren Strecken (siehe unten), dagegen spricht daß ich die Anlage in 2 oder besser 3 Teilen bauen müßte (Grundplatte = 2 Teile, die Überfahrt = 3. Teil). Die Anlage b. paßt aber NICHT in den Flur ... umgekehrt bleibt dann im Flur immer noch Platz für eine andere kleinere Anlage frei :p

    Für c. spricht daß ich gegenüber a. halt ein bißchen mehr Freiraum habe, aber wirklich viel besser gegenüber a. wird der Gleisplan bei c. vermutlich leider irgendwie auch nicht.

    Für die Unterschränke spielt die Entscheidung momentan noch keine Rolle, denn die Unterschränke sind einzelne Segmente von je 45 cm Breite, d.h. entweder wird die ganze Anlage 3 Schranksegmente breit, oder 4, oder eben 5.

    Auch mit dem Gleisbau habe ich jetzt schon in einer Ecke angefangen, die bei allen drei Varianten gleich ist (nämlich die obere rechte Einfahrt zum Schattenbahnhof). (Fotos unten sind noch von der ersten "Stellprobe", noch nicht verlötet und fertiggebaut).

    Viele Grüße
    Thomas
     

    Anhänge:

  20. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Hallo Thomas,
    zu Bedenken gilt, dass wenn in der Steigung noch zusätzlich einen engen Radius verwendet wird, die Zugkraft der Loks leider sehr stark abnimmt.

    Der unten dargestellte Gleisplan gefällt mir sehr.

    Es Grüessli
    Roland
     

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