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Ideen für Modellbahnthemen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von bdl, 12. Mai 2006.

  1. bdl

    bdl Mitglied

    Langsam gibt es eigentlich alles, wenn man so durch's Internet wandert. Es scheint fast so, als würde es dem Modellbahner langweilig, wenn da nicht die Hersteller immer wieder Neuigkeiten auflegen würden. Aber: muss es immer die Nachbildung realer Strecken, realer Städte u.ä. sein?

    Lasst uns doch einmal überlegen, welche Themen evtl. ganz reizvoll wären, damit gerade der Modulbauer wieder Ideen und Inspiration bekommt. Dabei sollte es zunächst unerheblich sein, ob in solchen Themen eine Eisenbahn über sinnvoll ist...

    º Dezente Nachstellung berühmter Filmszenen (James Bond, Vom Winde verweht...), die irgendwo auf die bestehende Anlage eingebaut werden
    º Unterwasserwelt
    º Die Stadt der Zukunft
    º Szenario auf einem anderen Planeten
    º Darstellung von Szenen aus dem eigenen Leben oder dem Leben berühmter Persönlichkeiten (z.B. das Beatles-Modul)
    º Nachbau ganzer Filmkulissen (z.B. Spiel mir das Lied vom Tod)
    º Teile aus Afrika oder China nachbilden
    º Teile der Arktis nachbilden

    Was habt ihr für Ideen?
     
  2. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Als Kind habe ich versucht den großen Eisenbahnraub in England nachzustellen, auf Papas Anlage.
    Hatte zwar nie das rollende Material dafür, aber eine BR24 oder die V200 tat es ja auch.
    Ansonsten bin ich eigentlich nicht der Typ, der ein Original kopiert.
    Und Filmszenen nachstellen, na dann hätte ich vielleicht Bühnenbauer werden sollen.
    Allerdings steht ja in der LOXX auch das Stargate.
    Bei Bond fällt mir nur Golden Eye ein, der Panzerzug.
    Ansonsten weiß ich nicht, ob sowas nachbau würdig ist, aber das ist natürlich Geschmackssache.
     
  3. bdl

    bdl Mitglied

    Viele Leute suchen doch nach kleinen Hinguckern. Wenn da unvermittelt an einer Bergstraße ein silberner Aston Martin steht und ein Mann liegt im Gras und schaut hinab, wäre das schon eine Filmszene aus 'Goldfinger', ganz ohne Eisenbahn. Die kann drumherum fahren, sie wird nur um Kleinigkeiten ergänzt ;)

    º Ritterzeit. Hier wäre es witzig, einen Zug so umzubauen, dass er wie aus Holz grob zusammengebaut wirkt
     
  4. Hallo,
    ich bin am ehesten der Fan der eine Bahn in Anlehneung auf eine realistische Bahn baut.

    Das mit dem Zukunfts/Vergangenheits Blödsinn (nicht böse nehmen, das ist meine Meinung) würde auf meiner Anlage sofort entfernt werden.

    Und die Idee mit Filmszenen, Filmsets find ich auch nicht so toll, könnte ich mir noch überlegen.

    Ich würde eine Stelle einbauen, wo man jedes Monat etwas Monatsspezifisches hinstellt.
    z.B.: Mai, Maibaumklettern
    Oktober, Oktoberfest
    etc.

    Grüße
    Sebastian
     
  5. plint

    plint

    Themen

    Tja,

    da ist man schon am Eingemachten. Woraus besteht denn für euch die Faszination Eisenbahn ? Wenn jetzt zehn Leute antworten, dann hat man auch mindestens zehn verschiedene Gesichtspunkte.

    Bei mir ist der Kontakt zur Eisenbahn durch meinen Vater entstanden, der hat bei der Bahn gearbeitet, und zwar im Gleisbau. Als ich noch klein war und noch nicht so richtig begreifen konnte, was Eisenbahn war, da lag die Faszination einfach darin, dass bei den regelmäßigen Fahrten in die Kreisstadt die Eisenbahn benutzt wurde. Andere Leute fuhren mit der Straßenbahn, ca. 40 Minuten für 15 Kilometer. Wir fuhren mit der für Normalverbraucher teureren Eisenbahn, weil ja auf "Pfennigskarte" gefahren wurde - das war damals der Mitarbeiterausweis, mit dem der Kilometer einen Pfennig kostete - in nur 15 Minuten.
    Immer gingen wir früh zum Bahnhof, wenn der Zug einfuhr, standen wir am Halteplatz der Lok, den mein Vater immer genau wusste. Heute ist mir das kein Rätsel mehr, H-Tafel und Kurzzughalt sind mir geläufig. Normal war vor den Personenzügen der Nachkriegszeit eine 38 - ne P 8, wie mein Vater sagte - vor den Abteilwagen.
    Aufregend war es, wenn ein als P auslaufender Eilzug genutzt wurde, da war dann eine 03 oder gar eine 01 aus Hagen-Eckesey davor. Waren das Riesenräder für mich kleinen Zwerg.
    Später dann kamen die ersten Umbauwagen, dann die Silberlinge, aber immer noch mit Dampflok davor. Jede Neuerung wurde mir vom Vater stolzerfüllt vorgeführt, teilweise haben wir sogar extra Fahrten eingelegt, nur um mit den "neuen" Errungenschaften Bekanntschaft zu machen.

    Meine Vorliebe für den Güterverkehr habe ich auch auf diesem Weg bekommen. Vater erzählte dann von Umbauten auf bestimmten Strecken, die für meine Begriffe doch voll funktionsfähig waren. Ja, aber die Achslast sei zu niedrig, da könne die Bahn kein Geld verdienen, überhaupt würde das Geld mit den Gütern verdient. Dann hat er mir, weil ich nun mit 12 Jahren langsam begriff wie der Hase lief, eingehend das System erklärt. Da in meiner Heimatstadt der Bahnhof im Güterverkehr sehr viele Aufgaben hatte, war das zuerst sehr verwirrend. Aber nach und nach wuchsen die Erkenntnisse. Der Leig, die Übergaben, die Nahgüterzüge, Bedarfsgüterzüge, Durchgangsgüterzüge, Programmzüge usw. usw...
    Dazu kam die optische und akustische Schau, wenn die schon im Bahnhof beginnende 27 Promille Rampe von schweren Kohlenzügen gemeistert werden musste. Meist mit drei, manchmal sogar mit vier Loks der BR 50 tobte dann die Urgewalt den Berg hinauf. Diesen archaischen Eindruck von Kraft kann keine der modernen E- oder Dieselloks heute noch vermitteln.

    All das prägte, später mit den ersten Erfahrungen modellbahnerischer Art hing man Träumen von großen Anlagen mit Schnellzügen etc. nach. Das relativierte sich immer mehr, heute bin ich ein Anhänger der "Kreis- und Bogenbahn", weil mich mein Lebensweg auch an vielen liebenswerten Privatbahnen vorbeiführte. Mein angestrebtes Ziel ist eine - wenn auch etwas in der Fiktion befindliche - Symbiose zwischen einer Privatbahn mit sehr regem Güterverkehr und einer Nebenstrecke der Bundesbahn. Vorbilder für die Gleisanlage sind schon auf Papier, müssen allerdings noch optimiert werden. Leider sind - wie ich schon in einem anderen Thread schrieb - die Industriegebäude in N Mangelware. Die vor mir bevorzugte Kohlenbergbausituation geht mangels Masse nicht, vermutlich werde ich die Industrie auf Erzbergbau und Stahlwerk - Walthers in USA sei Dank - ausrichten.

    Allerdings, der reale Betrieb soll den Schwerpunkt bilden. Die Gestaltung wird sich am Notwendigen ausrichten, Korinthenkackereien bezüglich der jungen Dame im Minirock von der Fa. Preiser werden wohl nicht stattfinden. Dafür soll aber ein geregelter Zugverkehrfür P und G nach Fahrplan, ein ungeregelter (Zufallsprinzip) Nahgüterverkehr und eine Mitwirkungsmöglichkeit mehrerer Eisenbahnfreunde beim Fahren eingerichtet werden.
    Mal sehen, ob es gelingt.

    Ansonsten empfinde ich Freude über jeden, der sich im Wege der Modellbahn der großen Eisenbahn nähert, egal wie er es macht. Meine Sicht ist nostalgisch, wenn einer nur das modernste liebt, warum nicht.
    In diesem Sinne euch allen viel Freude mit diesem schönen Hobby.
     
  6. Markus

    Markus Administrator Mitarbeiter

    denke auch man sollte beim Realen bleiben und so etwas nachbauen.

    Mich würde da eher viel mehr etwas reizen wie ein Öldiorama, also Raffinerien, Bohrungen, Sondenplätze, Aufbereitung, Verladung, etc. nachzubauen.
     
  7. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    plint

    Das ist der springende Punkt für die Älteren. Wir haben noch Dampfloks in Natura erlebt (ich im 2. Stock in Hamburg, auf Augenhöhe), aber die Jugend von heute nicht !
    Woher soll ein, sagen wir mal 12-jähriger wissen, was für eine Kraft zu spüren war, wenn eine 50er oder 01er unter Last vorbeidonnerte.
    Wenn aber über Phantasiethemen die Jugend herangeführt wird an die Modellbahn (und sei es durch Stargate etc.) soll es uns recht sein.
    Jeder wie er will und mag.

    Generell habe ich nichts gegen Ideen rund um die Bahn. Ich habe ja auch in meinem Bahndamm Dinge eingebaut, die mit der Eiusenbahn nichts zu tun haben. Aber es soll sich bei mir dann schon um reale Dinge handeln, nicht um Fiktion. Auch das reale Leben hält genug kurioses bereit.

    Wenn ich etwas sehr spezielles darstellen wollte, würde ich eine Extraanlage nur für diese Darstellung bauen. Als Beispiel sei hier eine US-Landschaft genannt, die ich nicht mit meiner "normalen" Anlage kombinieren würde, sondern immer extern aufbauen würde. Wobei US garnicht mal so exotisch ist.

    Als Idee wäre Harry Potter mit dem Gleis 9 3/4 nicht übel. Z.B. als Diorama
    ca. 1,20 x 0,50 Meter
     
  8. Ferdi

    Ferdi Guest

    Mein Traumthema wär Südamerika oder Afrika - aber in diesem Bereich gibt es ja so gut wie garnichts. :rolleyes1:
     
  9. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Ich würd gern mal unser Haus in 1:87( bieten manche Architeckturbüros an) auf die Anlage stellen, natürlich inklusive Garten und so.
    Aber das scheitert glaub ich erstmal an den horenden Preisen und dem Aufwand.
     
  10. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Alex!
    Bleibt eigentlich nur, was einige andere Kollegen hier auch vorschlagen würden:
    Der Selbstbau, am besten Pappkarton / Papier.

    Andreas
     
  11. LokführerAlex

    LokführerAlex Mitglied

    Eigentlich ne Gute Idee, aber ich glaub das würde an meiner Geduld scheitern.
     
  12. Hallo,
    Alex, das ist nicht viel mehr Arbeit als wenn man einen Bausatz baut. Man muss nur die Bauteile aus dem Plastik schneiden;)

    Grüße
    Sebastian
     
  13. Olli

    Olli Mitglied

    Servus,
    man kann sehr vieles "Alte" auch vorbildgetreu in die moderne Modellbahn mit reinbringen.
    Es gibt zum Beispiel eine ganze Menge mitteralterliche Märkte in Burgen, auch Ritterkämpfe gibt es heut noch auf Volksfesten (gibt es in meiner Umgebung massig).
    Die Sache mit den Filmszenen finde ich jetzt auch weniger gut, allerdings braucht es um einen Aston auf die Anlage zu stellen kein James Bond :p
    Von so Zukunftszeug halt ich persönlich auch wenig.


    lol das wäre wenigstens nicht sehr anspruchsvoll, kaufst dir 1qm Sperrholz, machst ne Schicht Gips drauf und malst es weiß an - fertig **GG**

    Für die Ganz ungeübten wäre dann 1qm Saharawüste eine Herausforderung :D

    Gruß
    Olli
     
  14. bdl

    bdl Mitglied

    Dieser Thread scheint überaus wichtig zu sein, denn es mangelt offenbar wirklichmassiv an Ideen und Herausforderungen :D

    Wenn ein gestandener Modellbahner die Arktis nachbildet, dann sicher ncht so wie beschreiben. Zunächst einmal muss die Lok nebst Wagon orginalgetreu vereist werden. Die Loks kommt an Iglus vorbei, man sieht Robben und Eisbären und gewaltige Eisberge, ganz oberwitzige lassen einen Eisberg abbrechen und in die Tiefe sausen, wenn der Zug vorbeidonnert - hierfür nehme man einen umgebauten Schrankenmechanismus. Dann kommt man an einer Polarexpedition vorbei, besucht das Forschercamp, man sieht ein Hundeschlittenrennen usw. usw. usw. Also ich hätte da Ideen genug und die Umsetzung dürfte sicher nicht sehr einfach werden ;)
     
  15. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Bei den Aktionen solten wir doch von der Arktis in die Antarktis wechseln. :seefahr:
     
  16. joe

    joe Guest

  17. Cheftechniker

    Cheftechniker Mitglied

    ich hab im aktuellen loki was entdeckt was gar nicht so weit von der eisenbahn weg ist :) : eine rangier anlage.... und das mit einem mega gleisplan!

    :pferdkackt:

    grüässli
    martin
     

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