Gleisplanung Kopfbahnhof in Spur TT

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von Werner61, 21. Oktober 2021.

  1. Werner61

    Werner61 Neues Mitglied

    Bhf Kopf V3.png Zwei eingleisige Strecken enden im Kopfbahnhof. Eine Strecke mit Oberleitung. Der Bahnhof hat ein BW mit Drehscheibe, 4 Bahnsteiggleise und eine Ortsgüteranlage.
    DB Epoche 3/4, zum Einsatz kommen Formsignale

    Anlagenfläche 430cm x 130cm und 100cm x 100cm als Industriefläche
    Schattenbahnhof mit 12 Gleise
    Digitalsystem Selectrix und Computersteuerung SOFTLOK bzw. iTrain

    Der Gleisplanentwurf über den Kopfbahnhofbereich ohne BW hat eine Fläche von 300cm x 60cm

    Gruß Werner
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2021
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  2. Werner61

    Werner61 Neues Mitglied

    Der Gleisplan vom Kopfbahnhof wurde überarbeitet

    Die Ortsgüteranlage ist nach oben gewandert und die Ladestraßen wurden verbreitert.
    Die beiden Abstellgleis sind entsprechen nach unten gewandert.
    Neben den beiden Streckengleise verlaufen Ausziehgleise.
    Die Weichenverbindungen am Ende der Bahnsteiggleise sind noch nicht im Plan umgesetzt.
    Eine Weichenverbindung erhalten gegebenenfalls die mittleren Bahnsteiggleise.

    Bhf Kopf V4.jpg

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  3. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Es wird bestimmt eine Menge Spaß bereiten Loks abzukuppeln und am anderen Ende die neue Lok bereit zu stellen. Die Ortsgüteranlage fein gehalten für die Post oder ortsansässige Versorgung.
     
  4. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Werner,

    Ich war mal so frei, deinen Kopfbahnhof etwas umzuplanen, wie man ihn in Epoche I organisiert hätte.

    20211023_103133.jpg

    Einfahrten von links nach rechts in den Einfahrtbereich von Bahnsteig 1 in die Gleise 2 und 3, sowie von Bahnsteig 2 in das Gleis 4.

    Ausfahrten von rechts nach links aus dem Abfahrtbereich von Bahnsteig 1 aus Gleis 3, sowie von Bahnsteig 2 aus den Gleisen 4 und 5.

    Das Gleis 2 an Bahnsteig 1 ist ein reines Ankunftgleis, für im Bahnhof endende Züge.

    Das Gleis 5 an Bahnsteig 2 ist ein reines Abfahrtgleis für im Bahnhof beginnende Züge.

    Die Gleise 3 und 4 sind für Züge vorgesehen, welche im Bahnhof ,,Kopf"–machen und die Bahnstation nach einiger Aufenthaltszeit wieder verlassen und ihre Reise fortsetzen nachdem Kurs-, Reserve- oder Verstärkerwagen auf sie übergegangen sind oder aus ihnen herausgenommen wurden.

    Das Gleis 1 am Seitenbahnsteig dient der Bahnpostverladung, der Gleisstummel 1 a dient zum Abstellen eines Postwagens, der bis zum Eintreffen des nächsten Postzuges beladen wird.

    Da Gleis 1 tagsüber meistens frei bleibt, kann es als Umfahrungsgleis genutzt werden oder aber auch als Abstellgleis von, mit Reisenden besetzten Kurswagen, bei Zugverspätungen.

    Ankommende Züge, welche in Gleis 2 ausgesetzt werden also dort enden, müssen anschließend nach deren Reinigung außerhalb des Kopfbahnhofes in Gleis 5 neu aufgestellt werden, um sie für die Abfahrt vorzubereiten.

    Das Zwischengleis ¾ dient als Umfahrungsgleis für ,,kopfmachende" Züge, dort können aber auch nach dem Umlauf Lokomotiven kurzzeitig bereitgestellt werden, nachdem die Rangierlok Kurswagen, Reservewagen oder Verstärkerwagen abgezogen oder beigestellt hat.

    Die mit A gekennzeichneten Gebäude auf den Bahnsteige dienen der Bahnsteigaufsicht.

    Die Gleise 1 und ¾ müssen somit eine direkte Verbindung ins BW haben ohne möglichst die Ausfahrgleise dafür zu nutzen.

    Ankommende Postzüge machen ihren Lokumlauf über Gleis 2.

    Nachtzüge werden an den Gleisen 3 und 4 abgefertigt, wobei zunächste erst einmal Gleis 4 belegt wird, welches am weitesten von Gleis 1 entfernt ist, damit schlafende Reisende in Schlafwagen nicht durch den Ladelärm der Bahnpost gestört werden.

    Dein Güterbereich war ja schon optimiert, er schließt sich ab Gleis 8 an.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas zusätzliche Inspiration verleihen?

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
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  5. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Hallo Ingo

    in der Epoche 1 teiweise zutreffend da hier ja jede Länderbahn anders geplant hatte . Hier im süddeutschen waren es eher Drehscheiben als Gleisabschluß im Kopfbahnhof. Auch später gabs Kopfbahnhöfe die betrieblich die Situation hatten die Werner hier anreisst. Vor allem in den 50 /60er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die Bahn immer mehr auf Sparmassnahmen rausging und Weichen aufgrund der Kosten zurück baute. Hier war aber das Personal noch genügend vorhanden vor allem das billige Rangierpersonal. Die Loks waren da auch noch in ausreichender Anzahl verfügbar. Später ging man ja sowie so dazu über Fahrzeuge einzusetzen die die Prozedur des Umsetzens nicht mehr benötigten. Wendezug ,Triebwagen und die Mehrfachtraktionssteuerung so mal als Stichwort hier genannt.
     
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  6. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Stephan,

    bei den Einfahrgleisen waren zur Länderbahnzeit auch Schiebebühnen, Drehscheiben aber auch Weichenkombinationen zum Einsatz gekommen.

    A. Funk und Edmund Heusinger von Waldegg beschrieben das in diversen Büchern ab 1860.

    Die verschiedenen, sehr gängigen, Systeme an Gleisenden wurden detailiert beschrieben und erklärt welche Gefahren bestehen aber auch wieviel Bahnsteignutzlänge dabei verloren ging.

    Jeder Kopfbahnhof hatte andere örtliche Bedingungen zu berücksichtigen.

    Röll erwähnt in seiner Enzyklopädie des Eisenbahnwesens von 1917 eine Schiebebühne im Münchner Hbf am Gleisende, welche über die gesamte Breite aller Gleise ging, was er verschwieg war die Tatsache, daß sich der Hauptbahnhof von München bereits in seiner zweiten Umbauphase befand und die ehemals mittige Schiebebühne auf Gleisniveau, vorrübergehend, während des Umbaus, sich nun am Gleisende befand.

    In der alten Ausführung von 1864 befanden sich 6 m Drehscheiben am Gleisende der Einfahrgleise.
    Nach der Fertigstellung des Umbaus von 1884 verfügte der Münchner Hbf über größere Drehscheiben an den Gleisenden der Einfahrgleise und die nun wieder mittige Schiebebühne auf Gleisniveau mit Dampfantrieb, welche alle Gleise des Hauptbahnhofs miteinander verband.

    Die Grubenbauweise von Schiebebühnen an Gleisenden, welche auch als Gleiskarren bezeichnet wurden, wurden bereits 1864 verboten.

    Verblieben noch Drehscheiben und Weichenkombinationen, letztere waren wegen der höheren Betriebssicherheit bevorzugt verwendet worden, damals aber auch billiger in der Anschaffung und im Aufbau sowie in der Wartung.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2021
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  7. Werner61

    Werner61 Neues Mitglied

    Hallo,
    eIn der Epoche 1 und auch 2 gab es die Gleisverbindungen für das Umsetzen der Loks. Meine Anlage ist so Ende Epoche 3/ Anfang Epoche 4.
    Ich werde wohl eine Gleisverbindung am Ende von Gleis 4 und 5 (sind die Gleise zwischen den Bahnsteigen) einplanen.
    Zum betrieblichen meines Kopfbahnhofes:
    Es werden keine Fernzüge (IC und D Züge) hier enden.
    Züge die von Strecke A auf Strecke B wechseln wird oft ein Lokwechsel not wendig sein (von Elektro auf Dampf oder Diesel bzw. umgekehrt).
    Von Zügen die hier Enden werden die Wagen mit einer Lok abgezogen und abgestellt. Zuglok fährt ins BW.
    Züge die nach kurzen Aufenthalt auf der gleichen Strecke zurückfahren erhalten eine neue Zuglok aus dem BW. Oder es sind Wendezüge wie Silberlinge mit Steuerwagen (Hasenkasten oder Karlsruher Kopf) bzw. Schienenbus VT98.

    Der Güterverkehr wird aus NG bestehen die im Bahnhof Wagen absetzen und aufnehmen.

    Gruß Werner
     
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  8. Benzin & Diesel im Blut

    Benzin & Diesel im Blut Aktives Mitglied

    Bevor ich anfange zu googeln und dann auf mehrere Dinge treffe, die ich mir dann anschaue, und hinterher nicht mehr weis, wonach ich gesucht habe :D ach ja, Kopfbahnhof :rolleyes:o_O

    Ist das ein Bahnhof, wo die Gleise enden und die Züge dann in die andere Richtung wieder zurück, oder weiterfahren ?
    Sowas hätten wir dann auch in klein, mit 2 Gleisen, in ISERLOHN !
     

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