Modelle supern Kraftfahrzeuge des DDR Straßenverkehrs

Dieses Thema im Forum "Gestaltung" wurde erstellt von RS1, 13. Juni 2018.

  1. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo,

    Passend zu meiner Anlage supere ich ja auch immer wieder Modelle von Kraftfahrzeugen die in der DDR alltäglich (oder auch manchmal nicht alltäglich) waren. Da immer wieder neue Modelle hinzukommen, habe ich mich nun entschlossen diese hier vorzustellen, da sie ja doch von meinen Anlagentreat eher abweichen und diesen nur aufplustern würden. Außerdem werden die meisten Fahrzeuge aufgrund der Menge einen Platz in der Vitrine haben und nicht auf der Anlage.

    Doch nun genug der Worte, nun zeige ich euch die ersten beiden Modelle für diesen Beitragsstamm.

    Trabant 601 Universal
    Das erste Modell das ich euch zeigen möchte ist ein Trabant 601 Universal mit einer zusammengeklappten "Pension Sachsenruh", also dem bekannten Dachzelt.

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    Zunächst mal die Evolution des Herpa Trabant bei mir (von rechts nach links).
    Rechts: Ein Trabant wie er aus dem Herpa Karton kommt.
    Mitte: Mein erster umgebauter Trabant, ein Trabant 601 deluxe wie er nur über Genex erhältlich war (also für Devisen über die spendabele Westverwandschaft, dafür mit Fernumschaltung für die Reserve, UKW Radio, Kopfstützen usw.).
    Links: Der neue 601 Universal, als erster unbeleuchteter Trabant mit Streuscheiben statt, der Plastestößel von Herpa, außerdem ist der "Trabistern" mit nachgebildet.

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    Am Heck fällt auf das ich den zusätzlich angebrachten Rückfahrscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte nochmal nacharbeiten muss, zum einen weil sie vertauscht abgebaut sind und zum anderen habe ich glatt bei der Nebelschlussleuchte vergessen das Gehäuse fertig schwarz zu bemalen.

    Ifa W50L mit Speditionskabine und Koffer

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    Ebenfalls ganz frisch fertig geworden ist ein W50 vom VEB Orwo aus Wolfen. Die Basis bildete hier ein Modell von Espewe, aber leider hat die Verarbeitungsqualität stark nachgelassen. Auch war der Verglasungsbaustein so fest eingeklebt, das ich auch keine Fenstergummis nachbilden konnte. Die Spiegel sind auch nicht die original dem Modell beiliegenden, sondern Messingätzteile von Jens Zenker, ebenso wie die Schmutzfangmatten. Da das Modell in die Vitrine wandern wird, sitzt auch kein Fahrer hinter dem Lankrad.

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    Nochmal die Beifahrerseite.

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    Und die Heckansicht. Serienmäßig hat das Modell einen Rücklichtträger dran, der wohl jedem modernen Lkw gut stehen würde, aber für einen W50 überhaupt nicht passt, darum habe ich ihm einen Rücklichtträger eines Modelltec W50 spendiert, dieser passt besser zum W50.

    Viele Grüße Matthias
     
  2. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo den Fans des gepflegten DDR Straßenverkehrs,

    von der Modellautofront gibt es auch etwas neues.
    Was macht man wenn die A Säulen eines Trabant 601 Universal von Herpa beim aufsetzen brechen? Richtig man erinnert sich daran was zu DDR Zeiten mit solchen Autos die einen Frontschaden erlitten, der sich nicht wieder gelohnt hat aufzubauen, passiert ist. Und somit entstand aus der restlichen Karosserie, den Rahmen, ein paar Kleinteilen, etwas Draht und UV Kleber sowie Farbe einfach mal ein Anhänger. Zu DDR Zeiten waren Kombis rar, so das man beim Vorbild sicherlich das Fahrzeug mit Teilen vom 601 S wieder aufgebaut hatte, ich habe mir aber die künstlerische Freiheit genommen und einen Anhänger gebaut. Natürlich kam dann auch gleich noch ein Zugfahrzeug in Form eines Wartburg 353 Tourist dazu. Zumindest kann der Besitzer des Gespanns jetzt ordentlich was transportieren. Ich hoffe nur er hat sich gut mit Ersatzteilen eingedeckt, denn wie lange wird der kleine 45PS Dreizylinder des Warti das mitmachen. ;)

    Doch hier nun die Bilder vom Gespann:

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    Die Vorderwand des Anhängers entstand aus einen Stück dünnen Plastiksheed, das zunächst mit Hilfe von 2- Komponentenkleber mit der eingekürzten Karosserie vergossen wurde, erst dann wurde die Kontur des 601 herausgearbeitet.

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    Ich hoffe das Modell gefällt auch wenn die Kennzeichen nicht ganz so sauber herausgeschnitten sind.

    Viele Grüße Matthias
     
  3. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo,

    und schon geht es weiter mit dem nächsten Fahrzeug aus dem DDR Straßenverkehr, hier nun ein Multicar M25 aus Walthershausen (ist ja sowieso gleich um die Ecke meiner Heimatregion und auch der Anlage. ;)
    Im Januar 2017 kaufte ich au einer Modellbahnbörse in Erfurt den Resinbausatz eines M25 von Smallmodels aus Tschechien, für kleines Geld (12€) wohlweißlich das dem Bausatz der Rahmen fehlte. Das war kein Problem denn in meiner Bastelkiste befand sich noch ein Rahmen eines M25 von Busch (allerdings Nachwendeausführung). Wieder zu Hause im "bayrischen Exil" hab ich mir den Bausatz mal genauer angeschaut und festgestellt, das außer dem Rahmen noch ein paar Kleinteile wie Führerhaustritte usw. fehlten, was bei dem flüchtigen Blick auf der Börse nicht aufgefallen ist. In der Folge lag der Bausatz erstmal auf der Seite. Vor 2-3 Wochen ist er mir wieder in die Hände gefallen. Diesmal ging es dann doch los. In der Folge sind natürlich einige Teile im Selbstbau entstanden, so z.B. die Stoßstange vorn (allerdings weil diese beim Vorwendefahrzeug deutlich massiver war als bei der späteren Ausführung. Auch musste die Kippvorrichtung und die Schmutzfangmatten selbstgebaut werden, allerdings nicht weil sie gefehlt haben, sondern weil sie auf nimmer wiedersehen weg gespritzt sind. Nun ja Bilder sagen mehr als tausend Worte, darum hier die Bilder vom M25.

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    Viele Grüße Matthias
     
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  4. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    Auch hier etwas neues.

    Robur LO 2002 als Rund Diskomobil für "die Trasse".

    Von Busch gibt es seit einiger Zeit ein Modell das den LO 2002 als Diskomobil nachbildet wie es an der Trasse (der Gasleitung von der Sowjetunion in die DDR) mit eingesetzt wurde. Leider ist das Modell nur eine Bedruckungsvariante des NVA Koffers (war es ja beim Vorbild auch), aber Busch hatte leider einige Unterschiede nicht beachtet. Sofern es möglich war wurde das Modell umgebaut und hat nun seine Antenne erhalten, ebenso wie die Lampenschutzgitter und eine lackierte Inneneinrichtung. Außerdem auch die zusätzlichen Scheinwerfer unter der Stoßstange vorn. Nicht umgesetzt werden konnten die Schutzgitter für die Blinker, sowie eine Korrektur der Scheibenwischer die bei diesen früheren LO 2002 noch oben angeschlagen waren statt unten wie beim Modell.

    Hier nun die Bilder:

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    Auch wurden die Fenstergummis nachgezogen, sowie die Scheibenwischer wenigstens bemalt. Er hat auch passendere Spiegel als die origialen von Busch erhalten, da das Vorbild kleine runde und keine großen eckigen haben. Genauso wurden die im original schwarz umrandeten Lautsprecher nachgezogen und der Suchscheinwerfer an der Fahrertür (ein Überbleibsel aus Zeiten bei der Fahne) wurde auch nachgebildet.

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    Die Schnauze.

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    Das Heck.

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    Und nochmal das Hinterteil aus einen anderen Blickwinkel.
    Was noch fehlt sind die Kennzeichen, die aber erst noch gedruckt werden müssen (IM 66-66) und was ich auch noch ändern sollte ist der Hacken der laut Busch eine Anhängekupplung darstellen soll.

    Viele Grüße Matthias
     
  5. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo,

    heute geht es in die "Tierwelt". Im "Der neue Bildatlas des DDR Straßenverkehr" von Uwe Miethe findet sich auf Seite 10 ein sehr interessanter Trabant 500 eines Aktivisten gegen die Stationierung von russischen Persching Raketen in der DDR. Dieser hat mir so sehr gefallen das ich ihn nachgebildet habe. Die Basis bildet ein Trabant 500 von Brekina. Ursprünglich hatte ich angedacht, die roten und schwarzen Flächen mit der Airbrush zu lackieren, da aber Brekina leider das Gehaüse mit dem Klarsichtteil der Scheiben vergossen hat blieb mir hier nur eine (schätzungsweise) 1:1 Nachbildung des Vorbilds, denn auch dieses schien mit der Hand lackiert wurden zu sein.

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    Vorbildgerecht hat er auch zwei zusätzliche Augen in Form von Nebelscheinwerfern an der Motorhaube. Der Schriftzug "Mund" unterhalb der Motorhaube konnte nur angedeutet werden, dafür entspricht die Nummer des Kennzeichens exakt den Vorbild "AHR 9-96" und auch das links vorn die Felge schwarz war, entspricht dem Original.

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    Für die Beifahrerseite und das Heck musste ich improvisieren, schlichtweg weil mir davon keine Fotos zur Verfügung standen. Die Punkte und weißen Streifen hat er analog der Fahrerseite bekommen, am Heck habe ich bewusst erstmal nichts weiter hineininterpretiert, denn vielleicht tauchen ja nochmal Fotos auf.

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    Viele Grüße Matthias
     
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  6. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo den Freunden des gepflegten DDR Modellautobaus,

    am 2. Advent veranstaltete eine Gruppe auf Facebook kurzfristig einen Multicartag. Zu diesem Anlass habe ich auch ein paar Fotos gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

    Multicar M22 als Kohlentransportfahrzeug mit Anhänger und Holzaufbauten um die Transportmenge zu erhöhen.

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    Multicar M22
    mit Abfallsammelbehälter. Acuh wenn es nicht so aussieht auch hier sind alle Teile nachlackiert. Ein Anhängsel bekommt er noch.

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    Multicar M22 mit Anhänger, gealtert und mit einigen Material für die LPG beladen. Er wurde auch schonmal in meinen Anlagentreat vorgestellt.

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    Multicar M22 mit Hänger und aufgeladener Mülltonne.

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    Multicar M25 mit Kippmulde. Er wurde hier schon weiter oben gezeigt und ist nur der Vollständigkeit halber mit gezeigt.

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    Und zum Schluss noch ein Multicar M22, aber aus DDR Produktion und noch original erhalten. Leider habe ich ihn aber als Schüler mal mit einen Kennzeichen aus dem Westen ausgestattet, das ich unbedingt mal entfernen muss.

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    Es fehlen noch ein weiterer M22 der noch nicht ganz fertig ist. Dieser wird dann aber bald mit einen Video vorgestellt und außerdem fehlt ein M21 der aber irgendwie verschwunden ist. :(

    Viele Grüße Matthias
     
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  7. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo,

    so wie versprochen geht es nun auch hier mal wieder etwas weiter. Eigentlich wollte ich euch hier gleich 4 Fahrzeuge neu vorstellen, die in meiner Werkstatt entstanden sind, aber nun werden es nur 1,5. Warum? Nun ja beim Shooting stellte ich fest das der Skoda Felicia doch noch nicht fertig ist, nur auf den ersten Blick (er wirkt momentan wie ein Großserienmodell aus der Schachtel, auch wenn er ein Kleinserienbausatz war) und die Bilder vom Trabant 601 S und die Frontansicht des LIAZ 706 sind aufgrund der 5 Sekündigen Belichtungszeit bei 29er Blende leicht verwackelt was aber erst groß gezogen auf dem PC aufgefallen ist. Diese Bilder reiche ich demnächst nach. ;)

    Nun aber zum Skoda/LIAZ 706 Hängerzug aus der Tschecheslowakei. Basis war für die Zugmaschine ein Liaz 706 von Brekina oder besser das was Brekina so nennt, denn während des Baues ist aufgefallen, das Modell ist die reinste Karikatur. Somit wurden einige Detailverbesserungen nötig. Worauf ich aber verzichtete war das anpassen des Kühlergrills der über einen Milimeter zu schmal ist, genauso wie die vordere Verbreiterung des Führerhauses. Das nächste mal wird also eine alte Permot Hütte auf den Brekina Rahmen wandern. Ansonsten wurde er neu lackiert, erhielt richtige Spiegel von Weinert, leider keine ordentlichen Scheibenwischer da Brekina diese an der Verglasung angespritzt hat, einen neuen Auspuff, Kennzeichen sowie das Skoda Emblem im Kühlergrill und den LIAZ Schriftzug unterhalb des Fahrers und natürlich Kennzeichen. Leider allerdings nur tschechische aus Anfang der 90er Jahre, da es keine tschecheslowakischen Kennzeichen gibt und mein Drucker nicht so feine Decals drucken kann (von weiß mal ganz abgesehen).

    Der Anhänger ist ein echter Tscheche, sowohl in Vorbild als auch Modell. Es handelt sich hier um einen PV16.074, der (soweit ich weiß) auch bei Skoda gebaut wurde. Das Modell entstand aus einen Kleinserienbausatz von Master Modell Brno. Wie gewohnt gibt es an diesen Resinbausatz rein gar nichts zu bemängeln. Die Umsetzung ist maßstäblich und sehr gut gelungen, die Teile sind sehr sauber gegossen und haben keinerlei Einschlüsse oder Blasen. Folglich hieß es hier nur zusammenbauen, lackieren, beschriften, fertig. Leider ist mir aber das rechte Hinterrad etwas schief geraten. So nun aber zu den Bildern.

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    Der gesamte Hängerzug.

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    Der Skoda/LIAZ 706 von schräg hinten. Ich weiß der rechte Radlauf hat ne kleine Farbmacke und die Blinker am Heck sind nicht kreisrund. Für einen als LIAZ produzierten 706 sind die eh falsch.o_O

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    Der Anhänger...

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    ...und von hinten.

    Das Bild der Zugmaschine muss ich euch, ebenso wie das vom gnadenlos überarbeiten 601 S , erst nochmal schuldig bleiben.

    Viele Grüße Matthias
     
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  8. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Klasse, Ostalgie.
    Ich muss auch noch irgendwo was Selbstgebasteltes haben.
    Zu Ostzeiten war ja selbst der Mann.
     
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  9. lok527596

    lok527596 Administrator Mitarbeiter

    Matthias

    ich bin immer wieder begeistert über Deine Berichte nicht nur das Du Modelle vorstellst , sondern man bekommt auch noch paar Infos dazu.
     
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  10. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo Joerg,

    Danke. Ja zu Ostzeiten war man mehr auf den Selbstbau angewiesen, wobei da auch einige schöne Modelle in so mancher Hobbywerkstatt entstanden sind. Wenn ich z.B. an meinen Vater seine Harzquerbahnmodelle denke auf TT Basis oder von einen Erfurter Lokleiter, dessen TT Lokomotiven. Dadurch gibt es halt im Osten zumeist mehr Baufähigkeiten ohne großen Maschinenapark, die auch noch weiter gegeben werden. ;)

    Hallo Stephan,

    Auch dir danke. Es freut mich wenn dir die Berichte gefallen. Ich versuche ja auch immer vorab schon so viel wie möglich Infos zu sammeln, die ich dann hier antürlcih auch gern weitergebe.
    Ich fürchte aber das ihr euch mit den versprochenen Fotos noch etwas gedulden müsst.

    Viele Grüße Matthias
     
  11. RS1

    RS1 Moderator Mitarbeiter

    Hallo miteinander,

    es wird mal Zeit versprochene Bilder nachzureichen. Leider mag sich mein Skoda LIAZ 706 sich partout nicht fotografieren lassen. Bestimmt 10 mal mit Stativ und Selbstauslöser fotografiert und trotzdem sind alle Bilder von vorn mehr oder weniger verwackelt. Darum zeige ich jetzt das am wenigsten verwackelte.

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    Und auch nochmal zur Ergänzung von hinten, seinen Arsch lässt er sich fotografieren. o_O

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    Weiter geht es mit einen Barkas B1000 der NVA. Basis war das Brekina Modell eines NVA B1000. Diesen habe ich aber geschenkt bekommen und er war nicht mehr im besten Zustand (wollte es mal freundlich ausdrücken). Also alle Heißkleberrückstände entfernt, gesäubert, auseinander genommen und dann ab unter die Farbdusche. Nach dem lackieren der Karosserie wurden dann die Details wie Fenstergummis, Lampenringe vorn und hinten (hier mehr Einfassungen) schwarz bemalt, ebenso die Stoßstangen. Nach dem alle Details bemalt waren bekam er noch ein Kennzeichen (wie ich inzwischen weiß trugen Fahrzeuge der NVA nur hinten Kennzeichen) und Hoheitszeichen. Danach gab es nochmal eine Dusche mit matten Klarlack. Im Anschluss hieß es wieder alles zusammen bauen und fertig.
    Die neuen Spiegel und den Kühlwasserdeckel entnahm ich einen Hauler Zurüstsatz, die Scheibenwischer stammen von Weinert.

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    Weiter geht es mit der Multicar M22 Drehleiter. Diese ist aus einen Auhagen Bausatz entstanden. Neben zweien die ich (fast wie) aus der Schachtel baue, entstand als dritter (eigentlich erster) dieser eines kommunalen Bauhofes im Bezirk Neustrelitz (schlichtweg weil weitere Modelle dieser Serie folgen werden und ich mit die meisten Kennzeichen aus dem Bezirk Neustrelitz habe).
    Im Prinzip stand hier nur ein Neulack auf dem Programm. Und das ausbohren, auslegen und auffüllen mit UV Kleber der Scheinwerfer. Außerdem wurden auch hier die Details wie Türgriffe, Blinker, Rückleuchten etc. farblich abgesetzt.

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    Als weiteres neues Modell möchte ich euch nun einen Skoda Felicia Coupé vorstellen. Er entstand aus einen Bausatz von VV Modell aus Tschechien. Im Prinzip wurde er nach Anleitung montiert, einzig die Scheiben habe ich mit "Micro Kristal Klear" gefertigt, da der beiliegende Glasbaustein nach nichts aussieht. Und er bekam ein filigraneres Lenkrad (Ätzteil von Hauler) und Scheibenwischer von Weinert. Sonst entspricht alles dem Bausatz. Und er erhielt, wenn auch aufwendig und meiner Meinung nach nicht so gut gelungen einen Zweifarblack in weiß und rot, der damals sehr populär war.

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    Nun geht es weiter mit einen Trabant 601 Universal. Ursprünglich sollte er nach einen konkreten Vorbild eines wieder aufgebauten 601 aus Erfurt entstehen. Nachdem die Besitzerin, die mich mit Fotos versorgen wollte, sich nicht mehr gemeldet hatte, entstand nachdem der Rohbau fertig war halt ein anderer 601. Das Modell an sich ist von Herpa. Jedoch habe ich ihm seiner angespritzten Spiegel beraubt und auch den massiven Halter im Heck entfernt. Die Löcher im Heck wurden verschlossen, verspachtelt und verschliffen, gleichzeitig Scheibenwischer und Spiegel von Weinert montiert und dann ging es zum grundieren. Danach verschwand er erstmal fast ein halbes Jahr in der Bastelkiste in Erwartung der Vorbildfotos. Nachdem ewig nichts kam fand ich in einen DDR Auto Forum das Schwarz-weiß Foto eines tierisch aufgemotzten 601 Universal. Angeblich war dieser blau und trug viel Chrom. Also wurde er im (gemutmaßten) Blauton lackiert, bekam eine Antenne und dann wurden Details wie die Stoßstangen, die Felgen, die Antenne oder auch die Türgriffe mit einen Chromlackstift behandelt. Im Anschluss montieren, Kennzeichen dran und fertig war er.

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    Als letztes Modell für heute möchte ich euch noch einen Wartburg 353 Tourist vorstellen. Auch hier war die Basis Herpa, allerdings war das einfach nur mal ein Testumbau, vor allem wegen der Spiegel und der Scheibenwischer. Letzteres geht nur sehr bescheiden, da Herpa ja unbedingt meinte die Scheibenwischer auf die Verglasung drucken zu müssen. Ein entfernen dieses Druckes ist ohne Beschädigung der Verglasung unmöglich. Egal ob Tampondruckentferner, die harte Seite eines Radiergummis oder auch azetonfreier Nagellackentferner, alles macht den Kunststoff blind. Letzten Endes habe ich die aufgedruckten Scheibenwischer mit einer scharfen Skalpelklinge vorsichtig abgekratzt. So hielt sich die Beschädigung in Grenzen. Das mit den Spiegeln klappt da deutlich besser, denn diese lassen sich mit einer scharfen Skalpelklinge und ohne starken Druck vorsichtig Schicht für Schicht abtragen. Ein Schnitt ist nicht zu empfehlen da dann der Türrahmen reißt. Außerdem wurden noch ein paar Details wie Blinker und die Inneneinrichtung sowie die Rückfahrscheinwerfer bemalt und eine Fahrerin samt Beifahrerin rein, dann war er fertig.

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    So das wars für heute, demnächst Kraze Multicar. ;)

    Viele Grüße Matthias
     
    Atlanta und lok527596 gefällt das.

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