Unternehmen L.T.E. - Lübeck Travemünder Eisenbahn

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Eisenbahn" wurde erstellt von Atlanta, 20. Mai 2020.

  1. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Kollegen,

    kennt ihr diese Eisenbahngesellschaft?

    L.T.E. = Lübeck Travemünder Eisenbahn Actien Gesellschaft

    Gegründet: 20. Mai 1868
    Bau der Hauptstrecke:
    Lübeck <—> Travemünde Stadt
    1878 bis 1882
    Eröffnet: 1883
    Erweitert: 1897 zum Strandbahnhof
    Eröffnet: 1898

    Lokomotiven - Name - Beschaffung:
    Nr. 1 - Gnom - 1883
    Nr. 2 - Zwerg - 1883
    Nr. 3 - frei bleibend
    Nr. 4 - Trave - 1898
    Nr. 5 - Beste - 1898
    Nr. 6 - nicht vergeben
    Nr. 7 - nicht vergeben
    Nr. 8 - nicht vergeben
    Nr. 9 - nicht vergeben

    Dienstwagen - Beschaffung:
    Nr. 10 - 1883
    Nr. 11 - 1883
    Nr. 12 - 1889
    Nr. 13 - 1890
    Nr. 14 - nicht vergeben
    Nr. 15 - nicht vergeben
    Nr. 16 - nicht vergeben
    Nr. 17 - nicht vergeben
    Nr. 18 - nicht vergeben
    Nr. 19 - nicht vergeben

    Kaiserliche Postwagen - Beschaffung:
    Nr. 20 - 1883
    Nr. 21 - 1898

    Packwagen:
    siehe Dienstwagen

    Personenwagen - Classe - Beschaffung:
    Nr. 30 - IV - 1883
    Nr. 31 - IV - 1883
    Nr. 32 - IV - 1883
    Nr. 33 - IV - 1883
    Nr. 40 - III/IV - 1883
    Nr. 41 - III/IV - 1883
    Nr. 50 - III - 1885
    Nr. 51 - III - 1885
    Nr. 60 - II - 1889
    Nr. 61 - II - 1889
    Nr. 70 - I - 1898 Salonwagen
    Nr. 71 - I/II - 1898 Schlafwagen

    Güterwagen:
    Gedeckt
    Offen
    Flach
    Rungen
    Tank
    Kühl
    Vieh

    Wartung, Reperatur und Inspection:
    L.T.E. Werkstatt Lübeck – Travemünde

    Stellwerksbauart:
    J. Gast
    Saxby & Farmer, London
    Zimmermann & Buchloh


    Signalbauart:
    Preußisch

    Kommunikation:
    Siemens & Halske, Berlin

    Übernahme: 1937 durch die DR



    Schönen Gruß

    Ingo
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2020
  2. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Kollegen,

    die Definition des Bahnhohs begründeit in einer hofartigen Umbauung der Bahnanlagen mit Gebäuden.

    In der Frühzeit der Eisenbahnen traf dieses auch meistens so zu. Auch für die Güterbahn traf dieses so zu.

    Kopfbahnhöfe zeugen noch von diesem Gedanken der Anfangszeit

    Die Güterabfertigung mit Zollamt ist bei der Eisenbahn meistens auf größeren Bahnhöfen anzufinden.

    Für eine bestmögliche Ausnutzung des Platzes und der Schuppenkapazität muß man sich Gedanken machen wie man Güterwagen an den Schuppen stellt.

    Auf dem Bahnhof Zürich hat man eine ziemlich effiziente Abfertigung von Güterwagen entwickelt.
    Die Sägezahnanordnung erlaubt es je Ladegleis bis zu vier Güterwagen abzufertigen die hintereinander dort abgestellt werden.

    Die Stauer in den Lagerschuppen können so auch effizienter zum Be- oder Entladen eingesetzt werden.

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    Geimenfreie Abbildung aus dem Handbuch der Ingenieurwissenschaften: Der Eisenbahnbau in 5 Bänden

    Die verwendeten 1:7 Weichen sind innerhalb der Bahnhöfe zulässig, da dort nur rangiert wird.
     
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  3. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Kollegen,

    Was ist eine Eisenbahn, ohne ein gültiges Reglement an Beförderungsvorschriften?

    Die L.T.E. = Lübececk Travemünder Eisenbahn Act. Ges. beruft sich auf Beförderungsbestimmungen welche 1874 veröffentlicht wurden.

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    Gemeinfreier Auszug aus dem historischen Buch, siehe Bild über der Fußnote, Urheberschutz nach 70 Jahren abgelaufen, nachfolgende Textauszüge stammten von selbigen Regelwerk.

    Natürlich werden bei der L.T.E. auch Frachtgüter und lebende Thire (Tiere) befördert.
    Kommt es zu berechtigten Ansprüchen, zur Schadensersatzpflicht, ist nachfolgende Tariftabelle der Erstattungsregelsätze maßgeblich.

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    Gemeinfreier Textauszug aus Buchtitel weiter oben, Urheberschutz abgelaufen, siehe Fußnote oben.

    Bliebe noch abzuklären, Wer oder Was das erwähnte Haupt Rindvieh ist? :roll:

    Auch beim Personenverkehr sieht das Reglement verschiedene Regelungen vor, welche hier nur Auszugsweise dargestellt werden.

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    Gemeinfreie Auszüge aus, weiter oben genanntem Regelwerk, Urheberschutz nach 70 Jahren abgelaufen

    Quelle:
    Das Gesamte Werk kann man bei der TU Darmstadt, kostenlos, im Pdf Format, herunterladen, die dieses Regelwerk eingescannt hat.
     
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