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Lokschuppen meiner Blackwater&Coos Bay Ry

Dieses Thema im Forum "Gebäudemodelle" wurde erstellt von marjac99, 8. Juni 2010.

  1. marjac99

    marjac99 Mitglied

    Hallo zusammen,

    meine Anlage befasst sich ja, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, mit einer "Logging Railroad", einer Holzfällereisenbahn, wie es sie Anfang des letzten Jahrhunderts in den USA und Canada zuhauf gab.
    Meinen Lokschuppen im passenden 1:48 (amerik. Spur 0) konnte ich nirgends als Bausatz kaufen, und so entschloss ich mich zum Selbstbau.
    Er ist noch nicht fertig, die meisten Zurüstteile aus den USA sind aber inzwischen verbaut, blöderweise warte ich jetzt nur noch auf den Lackdraht der Firma Weinert aus Deutschland. :|
    Der wird gebraucht, um die Mini-LED in den Lampenschirmen mit [lexicon]Strom[/lexicon] zu versehen. Die Lampen werden am Dach montiert. Aus diesem Grund ist dieses auch nocht nicht montiert.
    Das ganze Gebäude besteht aus 4 bzw. 5mm Kiefern- und Balsaholzleisten als Fachwerk sowie 1mm Balsabrettchen als Verkleidung.

    Ich möchte euch einen kurzen Zwischenstand zeigen:
    Den Anhang 2651 betrachten Die Seitenfront. Das Dach, mit Teerpappe belegt, hat schon bessere Zeiten gesehen und wird deshalb jetzt, im Herbst 1918, neu gedeckt.

    Den Anhang 2652 betrachten Die andere Seite ist daher auch freigeräumt, ein kleiner Dachdecker, knieend mit Hammer, ist auf dem Weg aus den USA zu mir.

    Den Anhang 2653 betrachten Den Anhang 2654 betrachten Der Eingangsbereich sowie der Werkstattbereich. Ein paar Scheiben müssten auch erneuert werden.

    Den Anhang 2655 betrachten Ein Blick von oben in den Werkstattbereich. Die Nägel im Fussboden sind mit einem Nagel eingestanzt worden.
     

    Anhänge:

  2. marjac99

    marjac99 Mitglied

    Hier noch ein paar Bilder von innen:

    Den Anhang 2656 betrachten Der Blick auf Grube und linke Seite

    Den Anhang 2657 betrachten Die Rückseite: das linke Gleis kann durch ein hinteres Tor ausfahren, so dass auch längere Loks notfalls repariert werden können. An der Rückwand fehlen noch ein paar Bretter, die kommen erst, wenn das Dach fest aufgesetzt ist.

    Den Anhang 2658 betrachten Standbohrmaschine und im Hintergrund Drehbank. Beide bekommen noch etwas Farbe und werden angeschlossen, d.h. hinter der Rückwand kommt draussen eine Dampfmaschine mit Kessel hin, die dann die Maschinen antreibt.

    Den Anhang 2659 betrachten Meine Climax, noch nicht zugerüstet und gealtert, auf der Grube.

    Den Anhang 2660 betrachten Neben ihr steht eine 0-4-0 Porter, die als Rangierer Dienst tun wird.

    Den Anhang 2661 betrachten Die Rückseite der Climax, von aussen gesehen.

    Den Anhang 2662 betrachten Noch ein Blick aus der Dachdeckerperspektive ...

    Den Anhang 2663 betrachten und wie ein Vogel!

    Kritik und Anmerkungen, bitte!
     

    Anhänge:

  3. jowiad

    jowiad Mitglied

    Grüß' Dich, Martin!

    Kritik? Hmm ..., um es mit Schuhbeck zu sagen: "Was willst Du da kritisieren?" Ich bin begeistert! :thumbsup:

    Also lieber zu den Anmerkungen, die in meinem Fall eher Fragen sind.
    - In Deinem zweiten Post zeigen das vorletzte und letzte Bild, daß die Ständer und das Fachwerk schön gealtert sind. Hier gefällt mir vor allem das verwaschene Braun und besonders im vorletzten Bild der Grauton alternden, trockenen Holzes. Im Vergleich dazu ist die Beplankung der Seitenwände sehr "neu" und vor allem der Boden wirkt auf mich fast wie Tanzbodenparkett, z.B. ohne Spuren der rußigen und öligen Dampfer, die den Lokschuppen "bewohnen". Wirst Du das noch altern oder muß ich mir das [lexicon]Analog[/lexicon] zum Dach als gerade frisch erneuert vorstellen? Wovon ich wirklich einfach hin, weg und alle bin: die Darstellung der genagelten Bodendielen :thumbsup: ! SUPER! :anbeten:
    - Zur Positionierung der Drehbank: hier wird vielleicht wieder meine Unkenntniß amerikanischer Verhältnisse zuschlagen - ich kenne das nur (realiter) aus einer alten Schreinerwerkstätte mit Mühlenantrieb, was aber vielleicht aufs gleiche hinausläuft wie mit einer Dampfmaschine. Da lief eine Welle (im speziellen Fall halt von einem Mühlrad angetrieben) oben unter der Decke längs durch die Werkstatt und die Maschinen wurden über Lederbänder angetrieben. Dort war die Drehbank um 90° gedreht im Gegensatz zu Deiner Anordnung aufgebaut, weil so (ohne Kegelantrieb mit entsprechenden Leistungsverlusten) das Lederband die Kraft direkt auf die Spindel übertragen konnte. In dem Zusammenhang zur Standbohrmaschine und zur Drehbank: die wirken auf mich vom Aufbau her etwas elektrisch angetrieben ?( , kann aber auch vielleicht vom Bild her täuschen.
    - Zum Dach: Du schreibst, daß gerade ein "Fremdarbeiter" auf der Anreise sei, um die Dachdeckerarbeiten auszuführen. Wäre es vielleicht eine Idee, ihn eine Dachhälfte gerade bearbeiten zu lassen, während die ander im Rahmen der Erneuerung noch offen ist? Mir gefällt Deine Innenausstattung so super gut, daß ich es eigentlich schade fände, sie unter einem Dach gleichsam zu verstecken. Übrigens bin ich gespannt, wen Du für die Glaserarbeiten anheuern wirst ... ;)

    Servus und einen begeisterten Gruß :)

    Joachim
     
  4. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Martin!
    Großes Lob von mir. Das Gebäude ist vom Feinsten. :thumbsup:
    Einen Kritikpunkt habe ich aber. Deine Drehbank und Deine Bohrmaschine passen beim besten Willen nicht in die Zeit. Deine Maschinen kannst Du etwa ab 1950 einsetzen. Um 1917 war der Riemenantrieb für solche Maschinen allgegenwärtig. Stell Dir eine Dampfmaschine( Lokomobile) vor das Gebäude und lege Dir eine Antriebswelle in die Werkstatt. Die Gasflaschen in dieser Form passen auch nicht. Was Ich an Deiner Stelle noch einbauen würde ist eine Schmiede.
    Und: Vergiß den Rauchabzug für die Lokomotiven nicht. Ansonsten brennt die Werkstatt bald lichterloh.

    PS: Schau Dir mal die Filme Great Railroad at Work an. Die sind zwar aus dem Jahr 1942; aber hier werden auch Lokomotivwerkstätten gezeigt.
     
  5. floflue

    floflue Mitglied

    Hallo Martin,

    mir gefällt der Lokschuppen sehr sehr gut. Hast Du dafür eine Anleitung, nach der Du den gebaut hast?
    Die Innenausstattung hast Du aus Amerika?

    Gruß
    Florian
     
  6. Kute

    Kute Guest

    Hallo Martin,

    der Schuppen mit seiner Ausstattung ist ja wirklich vom Feinsten. Ich bezweifele nur, dass nach einiger Zeit im Gebrauch der Fußboden noch so sauber aussieht, kurz am gesamten Gebäude fehlt der Schmutz und Dreck, die Patina halt.
     
  7. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Super gelungen, wirklich, mal abgesehen vom Maschinenpark. Aber das würde mir unter Umständen nicht mal stören, wenn auch nicht ganz stillecht.
    Hast Du noch mehr solch gelungener Bauten?
     
  8. marjac99

    marjac99 Mitglied

    Hallo zusammen,

    danke für die vielen Rückmeldungen.

    Hehe, und meine Frau meinte noch: "Willst du die Fotos wirklich mit so sauberem Boden einstellen?" :D
    Nein, ich werde noch altern... Ich wollte erst wissen, wo Werkbänke und Maschinen stehen, dann wird der Boden verölt, und die Wände bekommen aussen und innen auch noch Farbe.
    Zu den Maschinen: Ihr habt beide recht. Maschinen hatten damals Riemenantrieb. Die Spindel dafür ist auch bei beiden Modellen vorhanden, allerdings schlecht zu erkennen auf den Bildern. Der Lederriemen kommt also noch. Die Dampfmaschine dazu kommt in einen Schuppenanbau hinter dem eigentlichen Gebäude.

    Der Dampfabzug kommt noch, ja! Ich hatte erst gedacht, dass der Entlüfter oben auf dem First reicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Mal schauen, wie ich den herstell.... :S
    Die Schmiede wird aus Sicherheitsgründen in ein getrenntes Gebäude verlegt und kommt später zum Bau.

    Genau so wie du es beschreibst, Joachim, ist es geplant. Der kleine Dachdecker wird die ersten Bretter auf dem Werkstattanbau 'annageln'. Der Rest des Daches bleibt offen.
    Und das Glas bleibt, wie es ist. 8)

    Nein, Flo, ich hatte keine Anleitung. Und die Innenausstattung kommt aus den USA und England. Spezielle Sachen, wie diese Resin-Sachen, kommen normalerweise aus Amerika. Für mich hier in der Schweiz ist es egal, ob ich Versand und Zoll aus D oder USA habe, kommt aufs gleiche raus. ;)

    Nein, Joerg, im Moment nicht. Ist mein Erstlingswerk. :)
    Aber der dazu gehörende Wasserturm und Sandbunker sind in Planung.
     
  9. jowiad

    jowiad Mitglied

    "Erstlingswerk" :?: :?: :?: :?: Mann-o-Mann, Martin - grüß' Dich überhaupt, aber mir hat es gerade die Sprache ... oder die "Schreibe" verschlagen. Da bin ich ja mal gespannt auf Dein in Planung befindliches Zweitlings- und Drittlingswerk ...

    Was die Fensterscheiben betrifft: ich hatte mir halt vorgestellt, daß Du, wenn schon das Dach erneuert wird, Du auch noch einen passenden Facharbeiter aus den USA anreisen läßt, der sich an einem ersten Fenster zu schaffen macht. Bei den Preiserlein dürfte es nämlich schwierig sein, die richtige Fachkraft zu finden, Du weißt schon, so mit tiefgeschnalltem Colt ... :fettgrins:

    Nochmals: einfach SUPER! Servus, weiter so :thumbsup: und bis demnächst :)

    Joachim

    P.S. Gruß auch an Deine Gattin: meine Bewunderung gilt ihrem Einfühlungsvermögen :thumbup: , das absolut zu Deinem Können am Bau paßt!
     
  10. ductore

    ductore Aktives Mitglied

    Hallo Martin,

    auch von mir Applaus für das gelungene Werk.
    Da kann man sich bzw. ich persönlich einiges abschauen...und die Messlatte für meine Werke wurde mal wieder ein Stück höher gehängt.

    Mal eine Frage: Hast du die Fenster selbst gebaut oder fertig bezogen? Ich suche nämlich genau solche Fenster mit dieser Sproseneinteilung.

    viele Grüsse
    Holger
     
  11. bahnfreak99

    bahnfreak99 Neues Mitglied

    Super

    Das sieht gut aus!

    Da hast du dir aber Mühe gegeben! :)
     
  12. marjac99

    marjac99 Mitglied

    Hallo Holger,

    danke für das Kompliment! Tut gut, so was! 8)

    Zu den Fenstern: die habe ich fertig, wenn auch ohne 'Glas', bezogen. Ich schick dir eine PN zwecks Einzelheiten.

    Edit: Dir auch danke, Felix! :)
     

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