Komplettanlage Mittelgebirgsanlage Epoche III 4 Jahreszeiten

Dieses Thema im Forum "Anlagenbau" wurde erstellt von haderlump, 18. Januar 2010.

  1. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hallo zusammen
    Danke für die netten Komentare

    Joachim
    Die Hecke ist ganz einfach; ein stück Sperrholz, grün angemalt. Nach dem Trocknen reichlich Kleister, ud dann in grünem Sägemehl "paniert". Nach dem Trocknen mit grünem Mattlck satt besprüht, und nochmals mit Sägemehl besreut, und nochmals mit dem Mattlack fixiert. Habe fertig.
    Dar Tor habe ich, wie schon erwähnt; wieder aus Gitarresaiten gelötet.

    Es gibt natürlich noch sehr viel Detailarbeit zu leisten, Alterungen, Verkehrszeichen, Passanten, Straßenlaternen Werbung, Fahrzeuge, Gartenausstattungen, und und und ....

    Fortsetzung folgt,
    Jetzt ist aber erst mal das Gebäude dran.

    Gruß Fritz
     
  2. jowiad

    jowiad Mitglied

    Grüß' Dich, Fritz!

    Das gute alte Sägemehl - ich bin platt! :doofy: Ich hätte mir nie und nimmer vorstellen können, daß man damit so ein ansprechendes Ergebnis erzielen kann. Danke für die Antwort - da muß ich wohl wieder mal ein bisserl herumexperimentieren ...

    Servus und einen schönen Tag :)

    Joachim
     
  3. haderlump

    haderlump Mitglied

    Ja das Sägemehl

    Ich hab mir das in zig Farbtönen eingefärbt, ist gar kein Problem und kostet fast nix. Das Laub der Bäume, inclusive der Herbstbäume ist alles aus Sägemehl. Ich sehe keinen Grund, ein anderes Material für Laub zu verwenden.

    Gruß Fritz
     
  4. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hallo zusammen

    Es geht langsam weiter.

    Bei der freien Fläche fehlt noch ein Gebäude. Dieses habe ich jetzt in Angriff genommen. Theme Baustelle: Eine alte heruntergekommene Kleinbrauerei soll in ein schönes Hotel umgebaut werden. Szenerie: Das Gebäude wurde teilweise entkernt, Das Dach abgedeckt, weil sanirungsbedürftig.
    Die alten Fenster und Türen wurden entfernt, die neuen aber noch nicht geliefert.
    Erst mal eine Frontansicht mit eingesetzter Hauswand.
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    Diese ist aber noch nicht befestigt, und wird für die weiteren Arbeiten wieder abgenommen.

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    Man erkennt die Balken des 1. Stocks. Das war früher des Hopfen- bzw. Gerstenlager. Dazu waren in der Fasade Türen mit einer Kranvorrichtung vorgesehen. Darunter war das Sudhaus.
    Dieser Raum soll später mal die Küche werden. Der 1. Stock wird zu einem Tanzsaal ausgebaut, Auch eine Bühne kommt hin, wo dann Bauerntheateraufführungen stattfinden können.

    Die Zimmerer habe bereits angefangen, die Bodendielen zu verlegen.

    Auch die Treppe wurde bereits geliefert und eingebaut. Sie ist komplett aus Buchenholz gebaut.

    Inzwischen sind die Zimmerleute mit dem Boden auch etwas weiter gekommen.
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    Und hier noch 2 Bilder von der Rückseite.
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    nun zu den Arbeiten.
    Das Objekt wird komplett aus Holz gebaut. Material entweder Sperrholz, oder Buchenholz gewonnen aus Eisstielen.
    Da hier quasi eine Inneneinrichtung sichtbar ist, erfordert das eine ganz andere Bauweise als sonst. Das Gebäude kann erst zu gemacht werden, wenn es innen fertig ist. Auch hatte ich es noch nicht dass das Fachwerk innen und aussen dargestellt werden muß.
    Das Ganze steckt natürlich noch in den Anfängen.

    Kommentare und Anregungen sind natürlich wie immer erwünscht.
    Fortsetzung folgt.

    Gruß Fritz
     
  5. haderlump

    haderlump Mitglied

    Mittlerweile bin ich etwas weiter gekommen, das Heißt es ist auch schon wieder eine Zeit lang her, aber das Forum ging ja nicht.
    Mittlerweile habe ich an der Bühne gearbeitet. Hier der Unterbau.
    Leider habe ich im Moment fast keine Zeit zum Basteln, Biergarten eigener Garten Musik spiele und und und .... Ausserdem fahre ich jetzt erst mal in Urlaub nach Istrien. Den hab ich dringend nötig.
    Na ja, irgendwann wird es schon wieder ruhiger werden. Spätestens in 10 Monaten, da geht es dann in den (Un-)Ruhestand.
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    Die ersten Bretter sind auch schon aufgenagelt
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    Und rechts hinten ist noch die leine Treppe zu sehen.
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    vorne liegen noch ein paar Bretter, Die Handwerke habe ich bestellt, aber noch nicht bekommen.
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    Den ursprünhglichen Standort (gegenüber vom EG) für das Haus habe ich übrigens verworfen. Der Standort wäre zu weit vom Betrachter entfernt und es wäre schade, wenn die ganze Mühe praktisch umsonst wäre. Für den Standort baue ich halt einfach ein anderes Haus.
     
    Markus gefällt das.
  6. jowiad

    jowiad Mitglied

    Grüß' Dich, Fritz!

    Schön, etwas Neues von Dir zu sehen - und das, was Du zeigst, verspricht mal wieder spitzenmäßig zu werden! Mir gefällt besonders, daß Du den Bühnenunterbau (ich meine die Stempel) konsequent aufstellst und nicht im hinteren Bereich anfängst, einzusparen. Deine Preiserlein, die da auftreten dürfen, werden es Dir danken! (Wie komme ich da jetzt nur darauf, daß Du 'Bühnenerfahrung' haben könntest? :rolleyes: )

    Servus und hoffentlich bis bald :)

    Joachim
     
  7. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hallo zusammen
    Die Sommerpause ist vorbei, und ich habe endlich wieder mal etwas Zeit, mich um meine Anlage zu kümmern.
    Wie schon geschrieben, werde ich das Haus/Baustelle nicht dort einbauen wo ich es
    ursprünglich vorgesehen hatte. Ich hab es also erst mal in einen Karton verfrachtet und werde es später fertig machen.
    Der Winterteil harrt auch noch seiner Ferigstellung, und so werde ich jetzt hier mal weiter machen.
    Es gibt hier eine Segmentdrehscheibe, die ich schon vor vielen Jahren gebaut hatte. Leider hat sie sehr mit den Jahren sehr gelitten, so dass dringend eine Reparatur oder besser Restauration fällig wurde.
    Wie man auf Seite 1 dieses Beitrags sehen kann, ist vor allem das Geländer kaputt.und ausserdem sind etliche Holzplanken davongeflogen. Das Geländer hatte ich damals aus Kupferdraht gebaut. Das geht zwar auch, ist aber extrem gefärdet, da schon geringste Belastungen zu Verbiegungen führen.
    Kurzum, ich habe es entfern, und weggeworfen. Die Planken habe ich aus Nussbaumfurnier hergeschnitten und neu angeklebt.
    Und das Geländer habe ich neu aus Gitarresaiten gelötet.
    Das ist jetzt sehr stabil und man muss dann schon sehr fest dagegen drücken, bis das nennswert nachgibt.
    Hier nun die aktuellen Bilder
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    Huer ist nun der Antrieb zu sehen.
    Ein Elekromotoer treibt über einen Schnecke ein Zahnrad an. Dieses sitzt auf einer Gewindestange.
    Auf dieser Gewindestange sitzt nun ein Mitnehmer, der hier entlang gefahren wird. Dieser Mitnehmer ist mit einem Schiebepoti verbunden, das der Elektronik die Stellung der Drehscheibe mitteilt. Also mechanisch nicht sehr aufwändig. Der Antrieb wird über ein Stück Winkelalumimium auf die Brücke übertragen. Dei Brücke ist mit ein einerer M6 Schraube mit dem Aluteil verbunden. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Brücke auf kleinen Rollen gelagert.
    Die "Grube" ist aus Sperrholz, der Brückenträger ist aus Messingprofilen gelötet.
    Die Laufplanken sind aus Nussbaumfurnier, und das Geländer ist aus Gitarrensaiten gelötet.
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    Komentare sind wie immer erwünscht.
    Gruß Fritz
     
  8. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Hallo Fritz,

    sehr schön anschaulich.
    Was verwendest du für eine Elektronik?
     
  9. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hi
    Im Moment hab ich noch eine Analoge Ansteuerung.
    Wie man auf dem Letzten Bild sieht ist unten ein Flachbahnregler al Poti eingebaut. ieser liefert mir eine Spannung, die dem Winkel propotional ist.
    Weiter habe ich 3 Spindeltrimmer (Präzisionspotis) mit denen ich den Sollwert für diejeweilige Stellung einstellen kann. Dann gibt es einen Operationsverstärker. Dieser ist als Kompertor (Vergleicher )geschaltet. Er bekommt an einem Eingang die Istspannung angelegt, und am anderen die Sollspannung. die sollspannung kommt von einem Schiebeschalter mit 3 Stellungen. Die Sollspannung kommt nun von den Spindeltrimmern. Der Motor ist dann über Treibertransistoren (in Brückenschaltung) am OP-Ausgang angeschlossen.
    Der Motor läuft nun solange, bis die Soll und Istspannung übereinstimmen. Mit den über den Schiebeschalter angewählte Spindeltrimmern kann ich nun den Drehwinkel genau einstellen. Danach muß ich nur den Schiebeschalter betätigen.

    Hier die Schaltung

    Ich möchte allerdings noch eine Microcontrontroller schaltung basteln, die ich dann auch über DCC ansteuern kann. ImMoment bastle ich gerade an der Software. [​IMG]
     
  10. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Also für eine Dumpfbacke wie mich zu kompliziert o_O
     
  11. Ottoder1.

    Ottoder1. Renommiertes Mitglied

    Hallo Fritz,
    Es geht meiner Meinung nach auch um die Positionierung des Antirebs (Radius und Länge der Segmentdrehscheibe),
    hast du die länge der Gewindestange irgenwie berechnen müssen, oder nur so ausprobiert?
    Gruß Otto
     
  12. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hi Otto

    Nicht so kompliziert !! Das geht alles Daumen mal Pi. Die Gewindestange ist knapp so lang, wie die Drehscheibe breit ist. Die Position des Segments beim Drehen wird ganz einfach über die Spindeltrimer festgelegt. Normale Trimmpotis gingen theoretisch auch, aber Spindeltrimmer snd feinfühliger.

    Gruß Fritz
     
  13. jowiad

    jowiad Mitglied

    Grüß' Dich, Fritz!

    Es ist einfach schön, immer wieder Deine filigrane Bauweise bewundern zu dürfen. Was allerdings Deinen Antrieb der Segmentdrehscheibe betrifft, muß ich mich Nobert/Nozet anschließen: das ist auch für mich (nicht nur) eine Hausnummer zu hoch!

    Servus und weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Bauen :)

    Joachim
     
  14. FRANKRAINER

    FRANKRAINER Aktives Mitglied

    Hallo Fritz,

    da nur 2 Endpositionen angesteuert werden, ist mir nicht klar, wozu Du 3 Sollwertpoti verwendest. Die Schaltung ist gut, weil sie langsam abbremst bevor sie in der Endstellung kommt.

    Für weniger geübte Bastler würde es doch sicher auch ein mit einem Vorwiderstand gebremster Motor mit Endabschaltung und Anschlag tun.
     
  15. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hallo zusammen.
    Frankrainer, ich steuere nicht 2 Stellungen sondern 3 an. Deshalb 3 Potis.
    Ich werde aber die Schaltung noch ändern, da ich leider bei Mittelstellung eine gewisse Hysterese habe. Wenn ich von der einen Seite komme fährt es nicht exakt dorthin, wo ich von der anderen Seite lande. Ich denke, ich werde da mal einen Microcontroler einsetzen, da kann man mit Pulsbreitensteuerung des Motors viel präzieser arbeiten, und der Hardwareaufwand ist auch nicht höher .

    Gruß Fritz
     
  16. FRANKRAINER

    FRANKRAINER Aktives Mitglied

    Hallo Fritz,

    auf Grund der Fotos kam ich zur der Annahme, dass nur 2 Positionen angesteuert werden. Dort sieht es so aus, als ob nur 2 Gleise vorher vorhanden waren.
     
  17. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hallo Frankrainer
    Auf diesem Foto kannst du die 3 Gleise sehen
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    Gruß Fritz
     
  18. FRANKRAINER

    FRANKRAINER Aktives Mitglied

    Hallo Fritz,

    dies ist die bessere Lösung als die Drehscheiben, die oft auf zu kleinen Anlagen verbaut werden.
     
  19. BR44s Diener

    BR44s Diener Mitglied

    Hallo Fritz :)

    melde mich nach einer etwas langen Pause wieder in der MoBaCommunity, und lese gerade den thread durch. Die Idee gefällt mir ausgesprochen gut. Wie wäre es, in dem Frühlingsteil ein paar Schneereste in den Höhenlagen zu plazieren (so ist es jedenfalls in der Realität ;)). Nur eine Idee, dich ich, als Kältelieber unbedingt umsetzen würde :) .

    Gruss aus der tief verschneiten Schweiz (im Flachland (500 m. ü. NN 55cm Schnee und in den Bergen (1300 m. ü. NN) 140 cm :)!)
     
  20. haderlump

    haderlump Mitglied

    Hallo zusammen
    Nach längerer Pause muß ich mich mal wieder melden.
    Nicht dass ich für die Anlage nichts gemacht habe, aber es ist halt nichts wo man großartig was herzeigen könnte.
    Im Moment bin ich damit beschäftigt die Anlage technisch zum Laufen zu bringen.
    Da ich eine recht kmplexe Steuerung im Kopf habe, und ich fast alles selbst mache dauert das halt seine Zeit.
    Was habe ich gemacht?
    Eine DCC-Zentrale entwickelt und gebaut.
    Am Porgramm für die Steuerung weiter geschrieben. Es funktioniert mittlerweilen weitgehend.
    Da die Anlage an das Programm Informationen zurückliefern muß, habe ich noch 110 Kontakte, die von den Zugrädern betätigt werden, in die Anlage eingebaut.
    Da ich keinen Kontakte mit den von mir geforderten Eigenschaften am Markt gefunden habe, habe diese auch selbst angefertigt.
    Dazu habe ich noch 16 Schnittstellenrechner gbaut und die Software dazu geschrieben undausgetestet.

    Da ich keine "richtige" Paradestrecke habe, plane ich noch eine solche zu bauen. Dazu muss ich über dem Schattenbahnhof noch eine zusätzliche Gleistrasse einbauen. Da das auf Kosten der Zugänglichkeit des Schattenbahnhofs geht, habe ich diesen so umgebaut, dass ich ihn nach unten wegklappen kann.
    Alles in allem eine Menge Arbeit, aber eben wenig "fotogen".

    Hier mal kurz 2 Bilder für die Steuerung der Anlage.
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    Hier sieht man links das Gleisbild, und rechts die Fahrsteuerung.
    Alle Fahrten finden auf gesicherten Fahrstrassen statt. Gesteuert wird alles mit der Maus.
    Die Bedienung ist sehr komfortabel. Das Programm sucht sich seinen Fahrweg selbst, dabei werden belegte, festgelegte und gesperrte Gleise berücksichtigt. Das Programm findet dann, wenn möglich Umfahrzugstrassen.
    Die Fahr-und Bremssteuerung ist auch automatisiert, kann aber jederzeit manuell beeinflusst werden.

    Zum Testen habe ich noch zusätzlich ein Kontaktpanel vorgesehen, mit dem ich die Kontakte simulieren kann.

    Das ist das Bedienfeld unthalb des Gleisbildes. , das sieh dann so aus.
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    Ich habe das Programm so geschrieben, dass man auch andere Anlagen damit steuern kann.
    Ihr könnt gerne Fragen dazu stellen.

    Wenn es wieder etwas berichtenswertes gibt, melde ich mich wieder hier an dieser Stelle.

    Gruß Fritz


    Gruß Fritz
     

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