Gleisplanung [N] Anlage mit Kopfbahnhof

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von lok527596, 3. März 2018.

  1. lok527596

    lok527596 Administrator Mitarbeiter

    Hallo Zusammen

    Ich habe mal etwas mit dem Wintrack gespielt in Bezug einer N Gleisplanung eines Stadtbahnhofes. Hier liegt der Reiz darin das der Kopfbahnhof ein für sich darstellender Bestandteil der Anlage ist. Es war nicht geplant in Modulen zubauen. Ich freue mich natürlich wieder über konstruktive Vorschläge bezogen auf Epoche III / IV und betriebliche "Fauxpas" . Ich nehme Euch hier mit in der Erklärung damit Ihr seht wie der gedankliche Schritt abgelaufen ist.

    Der Kopfbahnhof mit angeschlossenem Eilgutbereich ist ein 6 gleisiger Bahnhof mit einer Gleisnutzlänge von bis zu 138cm , so das nicht nur Nahverkehrszüge einfahren können sondern auch mal ein Fernzug. Der Bahnhof ist extra in der Schräge angelegt um von der Anlagenkante her evtl mal händisch eine Lok abzutrennen und eine andere davor zu setzen. Links am Bahnhof ist der Eilgutbereich angegliedert da hier Kühlwagen oder Postwagen auf Gleis 6 eintreffen .
    Eilguthalle.jpg Eilgutbereich

    Diese Züge sind nicht so lange wie Güterzüge und erfahren in aller Regel eine schnellere Behandlung. Dieser Berreich ist eher klein gehalten . Für die Rangierbewegeungen in den Eilgutbereich und für Verschubbewegungen werden zwei Dieselloks vorgehalten.
    Stadtbf.jpg Der Gleisplan zum Bahnhof

    Blick_uebern_Bahnhof.jpg Die Ansicht über den Bahnhof

    Der BW Bereich bezieht sich nur auf eine Dieseltanke da die Loks fiktiv nicht hier gewartet werden, sondern im nächsten BW . Somit ist nur eine Zwischenabstellung vorgesehen. Auch die Streckenloks kommen nur in die Zwischenabstellung .
    Der Weichenbereich zum Bahnhof ist so gestaltet das meistens gleichzeitig Ein und Ausfahrten erfolgen können.Klar könnte noch mehr dazu kommen , aber auch die Landschaft und der Stadtcharakter sollen eine Chance erhalten. Desweiteren sind hier schon inkl. dem Abzweig 18 Weichen drin verplant die gekauft sein müssen. Der Abzweig gehört in Anführungszeichen schon zum Bahnhof dazu da betrieblich alle Weichen so geplant sind, das auch aufs Gegengleis gefahren werden kann. Im Bereich des Abzweiges queren auch die Streckengleise und die Nebenbahn die Ausfahrtsgleise.Hier kann auch im Betrieb entschieden werden ob der Zug einfach im "Kreis" fährt oder wieder zurück in den Bahnhof
    Viadukte.jpg Ansicht des Abzweigs mit den Viadukten.

    Die Streckenführungen sind so aufgebaut das der Zug den Kopfbahnhof zum Beispiel verlässt als Nahverkehr zum Landbahnhof und auf der Hauptstrecke längs fährt ,die Ausfahrt überquert weiter bis zur "Stadtstrecke " dort an den Abzweig kommt und auf die Hauptbahn in Richtung Landbahnhof abzweigt. Diese führt über den Bahnhof Klosters hoch zur Anhöhe mit dem Landbahnhof und endet dort. Der Bahnhof Klosters ist geschuldet dem Kloster das zur Pilgerstätte wurde und wird nur mit Triebwagen angefahren.
    Landbahnhof.jpg der Landbahnhof

    Haltestelle_Klosters.jpg Haltestelle Klosters

    Der Abzweig liegt wie erwähnt an der Stadtstrecke um zu dieser zu gelangen muss die Kehre der Strecke nicht durchfahren werden sondern in die Verbindung eingefahren werden. Durch diese Verbindung werden beide Streckenkreise Hauptstrecke und Stadtstrecke miteinander verbunden. Ansonsten können auf beiden Strecken durch das Hundeknochenprinziep dauerhaft Züge fahren . Durch die Schattenbahnhöfe ist auch reger Zugwechsel möglich

    Abzweig_Nebenstrecke.jpg Der Abzweig der Strecke zum Landbahnhof liegt an der "grünen Schleife" Stadtstrecke. Hier zu sehen der Abzweig über die Haltestelle Klosters zum Landbahnhof.

    Uebergang_Stadtschleife_Strecke.jpg Hier der Streckenverlauf vom Kopfbahnhof der links in etwa Mitte ankommt über die Schleifen den Hügel herunterkommt und in der Dunkelblauen Kehre wendet oder über die Verbindung in die güne Strecke (Stadtstrecke) mündet.

    Der größere 6gleisige Schattenbahnhof zum Kopfbahnhof kann nur erreicht werden wenn der Zug den hier gezeigten Streckenverlauf durchfahren hat mit der dunkelblauen Schleife und am Abzweig mit den Viadukten links raus fährt.Die lila Strecke führt dann über eine Rampe in den Sbf .
    SBF_Stadt.jpg Sbf Stadt

    In der grünen Strecke ist auch ein größerer Schattenbahnhof angegliedert der neben dem liegt zum Stadtbahnhof. Die grüne Strecke ist eigentlich da um entweder einfach Zug fahren zu lassen oder die andere Strecke zu verlängern. Auch hier ist das Hundeknochenprinziep mit zwei Schattebahnhöfen zum vielseitigen Zugwechsel ausgeplant.

    Die gesamten Steigungen sind mit max 2,3% ausgebildet so das es kein Problem darstellen sollte auch mal längere Züge fahren zu können. Der Güterverkehr hat betrieblich gesehen in diesem Bahnhof kein Platz und beschränkt sich nur auf das die Gz auf den Streckengleisen fahren können. Durch den Einbau einer Weichenverbindung in den großen Schattenbahnhöfen kann auch nochmals eine weitere Verbindung geschaffen werden zum Austausch der Züge zwischen den Strecken.

    Gesamtgleisplan.jpg
    Der Gesamtplan

    Gesamtansicht.jpg
    Eine Draufsicht

    Solltet Ihr Fragen haben weil ich mich nicht so klar ausgedrückt habe so stellt ruhig diese. Über betriebliche Belange kann mann sich streiten da jeder ein anderes Konzept für sich am besten findet :D
     

    Anhänge:

    baltic_bavaria gefällt das.
  2. baltic_bavaria

    baltic_bavaria Mitglied

    Wenn man genau hinschaut, kann man (grob) den Kieler Hauptbahnhof erkennen ;)
    Ganz tolle "Arbeit", Stephan !!! Ich bin echt begeistert !!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2018
    rene k gefällt das.

Diese Seite empfehlen