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NEM Normen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Davinchy, 9. September 2011.

  1. Davinchy

    Davinchy Mitglied

    moin

    Ich bin bei der suche nach Kurzkupplungen über den Begriff NEM-Norm gestolpert, nu würde mich interresieren inwieweit Ihr euch an die NEM-Normen haltet. In denen sind ja viele Vorgaben für die Modellbahnen zB. Gleis, Stromversorgung, höhe Schienenoberkante, Weichenherzstücke usw vorgegeben. Ich für meinen teil habe da schon einige Informationen über Tuneldurchfahrthöhe und Gleisbetthöhe bekommen und werde versuchen danach zu arbeiten.

    mfg
    Detlef 8)
     
  2. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Detlef!
    Willkommen im Forum.
    Wenn du kontinentaleuropäische Bahnen baust, ist diese Norm grundsätzlich ein gutes Hilfsmittel. Jedoch endet die Norm eben an den Grenzen Europas.
    Ich schmeiße mal einen anderen Begriff in den Raum: NMRA Norm. ( [lexicon]N[/lexicon]ational Model Railroad Administration). Wenn Dir die Begriffe DCC; RP 25; Schienenprofilcodierung oder genormte Weichengrößen was sagen, weißt Du nach was für einer Norm ich arbeite. ;)
     
  3. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Hallo Detlef,

    Diese Normen sind in erster Linie für Hersteller gedacht.
    Dabei fallen für uns User natürlich beim Selbstbau, z.B.
    Tunnel, auch nützliche Informationen ab.
    Natürlich sind die Normen für Durchfahrthöhen wichtig,
    aber schon die Diskussionen über Schattenbahnhöfe in
    diesem Forum zeigen, wie unterschiedlich, oder wie
    wenig danach gehandelt wird. Normen sind schön und
    gut, aber nicht immer anwendbar. Modellbahner sind
    immerzu von Kompromissen umgeben. Besonders bei
    Steigungen und Durchfahrtshöhen. Ich würde die
    Normen als Anhaltspunkte sehen, eventuell wie eine
    Richtschnur, und nicht als ein Gesetz.
     
  4. Davinchy

    Davinchy Mitglied

    als Richtschnur

    moin Nobert

    Die NEM-Normen sehe Ich auch eher als Richtschnur ;) , nicht als Gesetz. Sie können mitunter sehr hilfreich sein, die Normen. Ich denke die NEM-Normen und die Erfahrung der User hier im Forum sind die Garantie für eine gute Modellbahnanlage. Z.B. die Tunneldurchfahrthöhen mit und ohne Oberleitung haben mir geholfen die Trassen in der richtigen Höhe zu planen, oder derr max kleinste Halbkreisdurchmesser für [lexicon]H0[/lexicon].

    mfg
    Detlef 8)
     
  5. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Detlef,

    ich betrachte die NEM und NMRA Normen auch nur als Richtschnur für den kleinsten, gemeinsamen "Nenner" aller Kompromisse, die ich beim Bau eingehen muß.

    Im wesentlichen aber richten sich Gleistrassenumbauungen und Durfahrtshöhen nach den Lichtraumprofilen und der Länge und/oder Breite deiner Fahrzeuge und dem verwendeten Gleismaterial, zuzüglich einer kleinen Toleranz.

    Für meinen Bereich, ich verwende US Fahrzeuge amerikanischer und europäischer Hersteller, muß ich mit dem größtmöglichen Lichtraumprofil in [lexicon]H0[/lexicon] arbeiten, welches in beiden Normen der NMRA und NEM abgelegt ist.
    Da ich aber auch Bremser und Hobos auf Güterwagen darstellen möchte, sollen diese Figuren nicht durch irgendwelche Überbauungen abrasiert oder geköpft werden, somit muß ich mit einem etwas großzügigerem Lichtraumprofil arbeiten. Außerdem gibts es einige Loks in meinem Fahrzeugbestand, deren Zylindergruppe die von beiden Normen festgelegten Maße leicht überschreiten oder gerade eben so ausfüllen. Deshalb ist das hinzufügen einer kleinen Toleranz eine ganz brauchbare Lösung.

    Dein längster Waggon, dein breitestes und/oder höchstes Fahrzeug geben dir dein Lichtraumprofil vor, gemessen ab Scheinenoberkante.

    Ob Fahrzeuge in den Kurven "durchhängen" oder überstehen (mittig oder an den Wagenenden) hängt in erster Linie vom Radstand oder Aufhängungspunkt der Drehgestelle und in zweiter Linie von den verwendeten Kurvenradien ab.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     

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