Komplettplan Neue Anlage (Wiedereinstieg) H0 ca. 5m²

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von Wiederda, 27. Dezember 2013.

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Lohnt es noch Analog zu bauen, oder ist das schon eine tote Technik, die im Begriff ist auszulaufen?

  1. Analog aus Prinzip!

    1 Stimme(n)
    4,5%
  2. Analog meine Anlage ist zu klein.

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    0,0%
  3. Eine Frage der Anlage / des Geschmackes

    13 Stimme(n)
    59,1%
  4. Digital um jeden Preis

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  5. Digital, denn was ich plane/umsetze ist nur so möglich

    5 Stimme(n)
    22,7%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Aloha... dies ist mein erster Beitrag hier im Forum, von daher erst einmal ein herzliches Hallöchen...

    Ich hatte früher bis ins Teenageralter eine Modelleisenbahn... naja zumindest offiziell hat sie mir gehört inoffiziell waren Vater und Großvater die Hauptakteure... ich hab mich eher für den RC-Modellbau interessiert.
    Das Christkind hat zugeschlagen und meinem Neffen eine Modelleisenbahn beschert...
    ... und naja irgendwie hat mich das wieder angefixt.
    - Zumindest befasse ich mich derzeit noch theoretisch mit dem Gedanken meinen beinahe ungenutzen Keller umzufunktionieren.

    Mir würde eine Grundplatte von ca. 5m² zur Verfügung stehen.
    Meine Vorstellung sind derzeit drei "Kreise" und eine Nebenbahn.
    Grob umrissen würde das so aussehen, dass zwei Kreise je Paralell "aussenrum" fahren würden und ein weiterer innerer Kreis mit dem ganzen Abstellgleisgedöns, sowie einer kleinen Nebenbahn einen Berg hoch.
    Verkehrsmäßig werde ich wohl mit maximal 4 Garnituren unterwegs sein.
    Basteln möchte ich mit entweder mit Roco oder (wie in den guten alten Zeiten) mit Kleinbahn.

    Soweit eigentlich alles gut... Nun kommt aber die heitere Fragestunde:
    Ich hab keinen Plan was im Digitalzeitalter möglich ist... bzw. würde mich interessieren, wie ihr das Umsetzen würdet, also mit den vier Zügen...
    Analog: Also auf jedem Kreis eine und die kleine Bergbahn. Eine Garnitur über die Oberleitung, eine über die Schienen am Außenring und die dritte eben auf einem separaten Kreis Innen.
    oder Digital: Drei Digitalegarnituren (Ich denke die kleine Bergbahn reicht auf jeden Fall Analog, da sie maximal 3 Weichen und eine einspurige Trasse bekommt) und aus?
    Kann eine Bahn, eventuell die über die Oberleitung, analog rumgurken und gleichzeitig die anderen über Digitalsteuerung, oder kommen sich da die Ströme in die Quere?
    Ist die Digitaltechnologie lohnend für die Weichensteuerungen? Wäre das eventuell über einen Laptop möglich und in einem erträglichen Kostenrahmen umsetzbar?
     
  2. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo!
    Eine Meinung aus der Sicht eines Modellbahners, der den zeitlichen Wandel ganz aktiv mitmacht....
    Einen Unterschied beim Bauen einer Digitalen Anlage oder einer Analogen Anlage gibt es faktisch nicht. Du mußt immer noch darauf achten, daß Du keinen Kurzschluß in Dein Gleisbild einbaust.
    Wo der Unterschied liegt, ist bei der Steuerung. Du hast bei digital gesteuerten Fahrzeugen in jedem einen Dekoder. Damit ist es möglich auf einem Gleis mehrere Fahrzeuge unabhängig voneinander zu steuern. Zudem hat man die Möglichkeit Zusatzfunktionen wie Licht, Kupplungen oder Rauchgeneratoren über die Dekoder anzusteuern. Der Sound kommt bei Bedarf auch noch dazu.
    Im Prinzip kannst Du Deine Anlage analog oder digital bauen. Moderner würde es digital ein. Es ist etwas teurer. Jedoch sind die Vorteile der Digitaltechnik bei den Fahreigenschaften und den vielen kleine Gimmiks die dazugehören unübersehbar.
    Roco Multimaus; eventuell einen Booster. Du brauchst keine ( beimBetrieb mit Booster eine) Trennung zwischen den Stromkreisen. Die Fahrzeuge fahren, wie schon geschrieben, im Digitalbetrieb unabhängig voneinander.
    Das ist nicht möglich. Hier mußt Du eine Schnitt machen. Eintweder Digital oder analog. Eine funktionierende Oberleitung ist im Digitalbetrieb überflüssig. Dadurch das man theoretisch beim DCC Protokoll 9999 Dekoderadressen ( über die Schienen) ansteuern kann,braucht mann keine zusätzliche Einspeisungspunkt für die Loks.

    Meiner Meinung nach nur bei Anlagen mit vielen Weichen, wo Stellpulte sehr viel Platz wegnehmen würden. Ansonsten nicht.
     
  3. lok527596

    lok527596 Vollbluteisenbahner Mitarbeiter

    Hallo

    naja alles eine Sache des Wollens, wer erst einmal angefixt ist der mag immer mehr haben. Ich würde schon zum digitalen Start raten da damit schneller einiges möglich ist zB 2 Loks ohne großes Trara auf demselben Gleis fahren lassen und das sogar noch in gegensätzlicher Richtung.

    Ein herzliches Willkommen und Viel Spaß beim Starten
     
  4. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Danke... :) ... noch Starte ich nicht real... aber da sowieso die Planung das Wichtigste ist hoffe ich mit einer guten Planung auch die Finanzministerin überzeugen zu können... ;)

    Ja das ist mir klar... Ich denke ich werde die Entscheidung hinauszögern, denn lok527596 wird schon recht haben einmal vom Zaun gebrochen wird man schon bald mit seinen Aufgaben gewachsen sein.
    Gut... diese Zusatzfunktionen klingen nun nicht sehr verlockend... mal von der Kupplung abgesehen
    Woran liegts denn, dass man einen Booster braucht? Streckenlänge, oder Anzahl der Verbraucher auf der Strecke?
     
  5. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Beides. Die Zentralen haben nur eine bestimmte maximale Ausgangsleistung. Wenn man mehrere Loks parallel betreibt oder ein großes Streckennetz hat dann braucht man eben eine Booster, der die Leistung verstärkt. Man rechnet bei Loks mit reinen Fahrdekoder mit einer Stromaufnahme von etwa 0,4 bis 0,5 A ;bei Loks mit Sounddekodern mit einer Stromaufnahme von 0,7 bis 0,8 A. Bei leistungsschwachen Digitalzentralen stößt man dann beim betreiben mehrerer Loks/ Waggons schon mal an die Leistungsgrenze.
    Das verwirrt mich erstmal. :confused: Bisher war ich immer der Meinung das es so ziemlich jeder Schei..e findet, wenn bei Reisezugwaggons und Loks die Beleuchtung im Stand ausgeht. Aber gut. Jeder hat so seine Vorlieben.;)
     
  6. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Moin,

    ......und wenn die Loks bei HP1 gleich voll losrasen
    ......und wenn man Doppeltraktionen realistisch fahren lassen möchte
    ......und wenn die roten Schlusslichter zu den Waggons abgeschaltet sein sollen.

    und noch viele Dinge mehr (Rangiergang, Rangierbeleuchtung, USP, RailCom)

    Wer heute (wieder) anfängt sollte auf Digital setzen.
     
  7. Amtmann

    Amtmann Mitglied

    Dem kann ich nur voll zustimmen !! Habe auch analog angefangen und schnell dann dem Umstieg auf Digital gemacht. Die Vorteile sind bestechend --> mehrere Loks können gleichzeitig fahren / angesteuert werden, Soundfunktionen, Lichtfunktionen, Einstellmöglichkeiten der Decoder (Fahrverhalten der Lok). Nachteil: der Preis für Loks (ab Werk mit Decoder, Sound ...), Decoder usw..
     
  8. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Aloha he...

    Also der Stimmung hier zufolge kann ich also gar nicht anders als Digital :).

    Nun denn so soll es sein... Digital also...
    Nachdem meine mir Zugemutete nun mittlerweile zugestimmt hat einen Teil des Kellers freizugeben, werde ich die Sache nun im Stillen weiterbetreiben... Die groben Skizzen, die entstanden sind auf Logik durchgrübeln und dann ans Gesamtlayout gehen, ehe ich der Hausdame auch noch den Rest des Kellers aus dem Kreuz leiere... :D

    Übrigens... ohne jetzt Werbung machen zu wollen, aber die Leute von AnyRail und Kleinbahn sind genial... hab bei beiden herumgejammert, dass das Gleis-Sortiment des einen nicht in der Planungssoftware des anderen enthalten ist und schon wollen die das möglich machen... :cool:

    Hmm... mag sein... vielleicht ticke ich in ein paar Jahren auch so *hust*
    Im Moment möchte ich einfach nur schön spielen können... aber wie gesagt noch ist keine einzige Schiene verlegt... bis was fahrbares im Keller steht dauerts ja noch...

    Gruß Christian
     
  9. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Du bist aber böse.....:D Pass auf, wenn Du Deine Anlage fertigt hast.... Dann wirst Du aus Deinem Reich verbannt.[​IMG]Und Dein holdes Weib übernimmt die Schaffnermütze.

    Mach Dir keine Gedanken. Das dauert nur ein paar Minuten. ;)
     
  10. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Och Schaffnern kann sie... solange die Fahrdienstleitungsmütze auf meinem Haupt bleibt ;)
     
  11. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

  12. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo!
    Mir ist nicht ganz klar, wozu Du das Relais brauchst. Weichenantriebe haben idR. einen Zusatzkontakt( Wechsler) , über den Du eine Rückmeldeleuchte ansteuern kannst.
     
  13. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Hmm...
    *mich als unwissend oute*

    meine Weichen haben drei Kontakte...
    wenn ich da jetzt über einen der drei eine LED anparke und das dann irgendwie die Stellung anzeigen würde, dann ist mir das neu... und grad auch schleierhaft.
    Christian
     
  14. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hmmm.... Da hast Du wohl einen Antrieb adR.;) Mal im Ernst: Es gibt ja verschiedene Antriebe für Weichen. Mir sind nur die mit den Zusatzkontakten bekannt. Es ist auch möglich, wenn Du keine Zusatzkontakte hast, die Rückmeldung über das von Dir gezeigte Relais zu steuern.
     
  15. Kai Eichstädt

    Kai Eichstädt Mitglied

    Moin Christian,

    Wenn es elektromagnetische Weichenantriebe mit Endabschaltung sind, geht das so:
    1zu160 - weichenrückmeldung

    Gruß
    Kai, der das auch so bei seinen Stellpulten macht...
     
    nozet gefällt das.
  16. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Also nicht dass ich wüsste... Die Weichen von anno dazumal hatten das nicht (hab mal eine gegrillt) und da Kleinbahn das Sortiment nur seeeeeeehr träge ändert/ergänzt denke ich mal dass das immer noch so ist...

    Es wird wohl auf ein Bistabiles Relais hinauslaufen...
     
  17. Wiederda

    Wiederda Neues Mitglied

    Aloha... :)

    Mittlerweile haben die doch tatsächlich den Gleishersteller meines Vertrauens ins Planungs-Programm integriert... und mein Gleisplan wächst...

    Aber ich beschäftige mich gerade mit der Idee (die ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt habe), dass ich meine Schotterwagen mit Schüttgut füllen und entleeren möchte...
    Nun suche ich nach Waggons, die sowas mitmachen...

    Was das befüllen angeht würde ich gerne wissen wollen, ob jemand von euch sowas schon mal umgesetzt hat, bzw. wie das Schüttgut wieder von unter der Platte hochgehoben wurde.
    Ich experimentiere gerade mit Messingrohren, nach dem Prinzip der archimedischen Schraube.
    Es funktioniert auch soweit... aber der Winkel ist schon sehr flach...

    Wie gesagt... wie habt ihr sowas realisiert?
     
  18. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Moin,
    Ich überhaupt nicht. Ich hatte mal die 6-achser von ROCO, aber die Entladung über
    Magnete war nicht das wahre.
    Hier sind mal ein paar Videos:


     
  19. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    Hey das ist ja cool. Gibt es das schon zu kaufen. Wenn nicht schnell zum Notar. ^^ Richtig Geil.
     
  20. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Da wirst du nach gebrauchtem Material suchen müssen. Aus dem aktuellen
    Fleischmannsortiment ist die Verladebrücke raus. Ebenso die Waggons.
    Vielleicht findest du da etwas gebrauchtes. Roco hat noch diese Wagen
    im Sortiment, ob da immer noch die Funktion eingebaut ist weiß ich nicht,
    musst du mal nachfragen. Bei meinen ließen sich die Klappen öffnen durch
    von unten eingesetzte Metallstücke, die mit einem Magneten angezogen wurden
    und die 4 Seitenklappen geöffnet haben.
    Roco 46250 Selbstentladewagen Peine+Salzgitter der DB 9005033462505
    Die sollen es haben:
    Roco 66193 Dreiteiliges Set Selbstentladewagen der DB AG 9005033661939
     

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