Komplettplan Planung meiner Platte

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von Avelances, 1. April 2013.

  1. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    So ich bin neu hier im Forum und mein Name ist Sven. Wohne im Odenwald und habe mein altes Hobby wieder gefunden. HO Modellbahn. ^^

    Ach ich bin gelernter Tischler. :D
    Und das tolle ist alles Digital. Leider habe ich davon keine Ahnung mit Digital da ich damals Fleichschman hatte und Piko. Analog. Egal ist besser so. :D

    Nun habe ich mal hier eine Zeichnung gemacht von meiner Platte.
    Habe unter der platte schon den Schattenbahnhof mit 3 Gleisen. Habe K Gleise genommen. Mag die nicht auf Plastik Sockel ( C )
    So nun überlege ich wie ich meine Gleise lege. Habe schon alles da was ich brauch. Gebäude ( alles Fachwerk ) Gleisen ohne ende und Gelände.
    Mein Bahnhof sollte 4 Spuren haben. Dazu werde ich eine riesige Berglandschaft bauen wollen wo eine alte Dampflok mit alten Wagen fährt . Wie eine kleine Rundfahrt in Nostalgie. Jo leider habe ich kein Gleisplan gefunden im Web. Kennt einer ein guten der Free ist. Habe auch schon überlegt ob ich eine Spindel mache für die höheren ebenen. Ich wäre über ein paar Argumente dankbar die mir ein paar Tipps geben können wie und wo ich anfangen könnte.
     

    Anhänge:

  2. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sven,

    erstmal etwas Grundsätzliches vorweg.
    Welches System mit welcher Art von Gleisen nutzt du?
    Ist es Fleischmann oder Piko dann wirst du mit den Märklin K-Gleisen keine Freude haben, das ist ein anderes Gleissystem und nicht mit Fleischmann oder Piko kompatibel.
    Falls du das Märklinsystem mit Mittelleiter verwendest, dann sind ältere Fleischmann oder Piko Fahrzeuge auch nicht kompatibel, weil es sich um Fahrzeuge des Zweileitersystems handelt und Märklin ein Mittelleitersystem ist, was zudem noch mit Wechselstrom betrieben wird und nicht wie bei den restlichen Modellbahnherstellern in der Welt mit Gleichstrom.

    Egal ob du nun Zweileiter Gleichstrom oder Mittelleiter Wechselstrom betreibst, dein Modellbahngrundplan hat schon die ersten Schwächen.

    Wie lang sind deine Arme? Ich schätze mal auch nicht länger als 80 cm, somit sollte die Eingreiftiefe in die Anlage, also 80 cm von jeder erreichbaren Seite nicht überschreiten, denn meistens entgleisen Züge immer dort, wo man sehr schlecht rankommt.

    Du willst bestimmt mit Schattenbahnhof bauen? Dann benötigst du schon einmal mindestens zwei Ebenen, also den Untergrund und die darüberliegende Ebene "Null". Zur Überwindung beider Ebenen benötigst du eine Gleiswendel. Beide Ebenen sollten mindestens 30 cm oder mehr von einander entfernt sein, sonst kommst du dort nicht dran, wenn etwas schief läuft. Willst du ein Fahrzeug in H0 über ein anderes herüber heben benötigst du mindestens eine Höhe von 30 cm bis 40 cm, je weiter hinten du drankommen mußt, desto mehr Höhe mußt du zur oberen Ebene einplanen.
     
  3. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

  4. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sven,

    das Thema Gleiswendel füllt mittlerweile Bände von Büchern und stellt "Modellbahnneulingen" immer etwas "Unverständnis" entgegen.

    Grundsätzlich mußt du wissen, daß Modellbahnfahrzeuge sich nicht durch beliebige Steigungen hindurch fahren lassen, alles was 2,5 cm übersteigt gilt als nicht optimal und bedeutet eine große Kraftanstrengung für die Lok.
    Loks ohne Haftreifen geben sehr oft bei steigungen über 2 % auf, wenn sie lange Züge befördern müssen.
    Mehrere physikalische Reibungskräfte nehmen extremen Einfluß auf das Fahrverhalten deiner Modelle.
    Je enger der Gleisradius in der Steigungsstrecke, desto mehr muß sich die Lok anstrengen und desto kürzer werden die Züge. Heißlaufende Loks können auch schädlich für Gehäuse aus Kunststoff sein, diese können sich dann verformen.

    Die bei eBay angebotene Gleiswendel soll laut Produktbeschreibung 11 cm Überwinden je Gleiswendellage und dann noch ausgelegt für Märklin K-Gleis R1 mit 360 mm und R2 mit 420 mm. Sicher du kannst das so aufbauen doch beim inneren Radius mit R1 hättest du dann 5 % Steigung und beim äußeren mit R2 dann 4,1 % Steigung, ein absolutes "No Go!"

    Für die optimale Steigung beim R1 angenommen mit 2,5 % Steigung kannst du maximal nur 5,6 cm Höhe pro Vollkreis ausgleichen der parallele R2 hätte dann den noch optimaleren Wert von 2,1 % Steigung.
    5,6 cm Höhe ist aber zu gering, du benötigst einen Gleisradius mit größerem durchmesser bei der Verwendung von Oberleitungen.

    Bei zu überwindenden 11 cm Höhe benötigst du für den inneren Kreis mindestens R4 mit 55 cm Radius und 3,1 % Steigung und für den äußeren Kreis mindestens R5 mit 62 cm Radius und 3,1 % Steigung. Beide Steigungswerte sind nicht Ideal aber noch im akzeptablen Toleranzbereich.

    Besser wäre es mit Flexgleisen noch größere Radien zu verlegen, um die optimalen Steigungswerte von 2,5 % bzw. 2 % beim äußeren Kreis zu erreichen.

    Je flacher die Steigung desto größer muß der Radius sein. Schau dir mal die Gleiswendeln beim Miniaturwunderland an (geht auch im Internet) dort sind die Gleiswendeln mit einigen Metern im Durchmesser gestaltet worden und Steigungen von etwa 1,5 % und 1 %.
     
  5. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    ja leider habe ich kein Platz für Meterwendel. Muss das leider auf 1,5 meter machen. Da die Gleise so teuer sind muss ich damit aber warten. Das geht in die Hunderte. :(

    Mache den Radius. Gebogenes Gleis.Spur H0 - Art.Nr. 2251
    und den nachfolgenden Radius. Muss nur mal schauen wie viel ich brauch um auf 25 cm zu kommen.
    Wollt 4 % machen.
     
  6. jowiad

    jowiad Mitglied

    Grüß' Dich, Sven!

    Du hast in dem Plan (wenn man mal den 'Wurmfortsatz' nach links mit ca. 1,5x1,5 m wegläßt) rechts eine rechteckige Fläche von ca. 2,5x3,5 m. Diese Fläche kannst Du wegen der Erreichbarkeit, wie Ingo/Atlanta schon angedeutet hat, nicht als 'Platte' nutzen, sondern müßtest hier von vorneherein mindestens einen 'Ausstieg' vorsehen, damit Du überall hinkommst. Warum dann nicht gleich eine Rundumanlage und Du als 'Fahrdienstleiter' mitten drin? Hätte z.B. auch den Charme, daß Du Deine Züge in den Kurven zumindest überwiegend von der Innenseite her sehen kannst, also ohne nicht gerade überzeugend wirkende klaffende Lücken zwischen den Wagen. Vor allem aber könntest Du damit den Außenseiten folgend eine Art Riesengleiswendel vom Schattenbahnhof zur oberen Ebene bauen (Außenumfang: 3,5m+2,5m+3,5m+2,5m=12m!), wenn man es genau nimmt, eher eine Art langgezogener Rampe.

    Servus und viel Erfolg beim Bauen :)

    Joachim
     
  7. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sven,

    schau dir mal anhand von diesem Video oder diesem hier, mal an, was bei gescheiter Anlagenplanung alles möglich ist, ohne daß es zu schrecklich aussieht.

    Was beide Anlagen gemeinsam haben, ist, daß man bequem von überall rankommt und daß man den gesamten Raum des Eisenbahnzimmers umbaut hat.

    So wie Joachim schon geschrieben hat, die Kurvenverläufe sind dann nicht mehr auf die engsten radien begrenzt und können viel angenehmer gestaltet werden, zudem kannst du auch mehrere Schattenbahnhofsbereiche vorsehen.

    Wenn du deine Bahn in mehereren Ebenen auf Regalbrettern entlang der Wand baust, kannst du zusätzlich mehr Fahrstrecke und Landschaft unterbringen.

    Am Beispiel der Wheeling & Lake Erie RR kann man sehen, daß man eigentlich auf einen Schattenbahnhof verzichten könnte, wenn man seine Züge ganz offen auf der Anlage "verstecken" also unterbringen kann.

    Um sich Tips zur eigenen Gestaltung zu besorgen, schaue ich mir sehr gerne auch Anlagen ausländischer Modellbahnkollegen an, man kann sehr viel hinzulernen, was alles möglich ist.
     
  8. USMobahner

    USMobahner Mitglied

    hi Sven,

    mit ner 4% Steigung wirst du echt dein Spass haben (IRONIE)
    das Maximum was man machen sollte is 3%, ich selbst muss sogar mit noch weniger planen da die Lok´s die ich benutze, keine Haftreifen besitzen (Orginal USA).

    Ich kann Atlanta nur bei pflichten baue lieber an der wand entlang als das du nen riesen Klopper in die Mitte setzt wo du nirgends richtig rann kommst.
     
  9. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Ein Großteil meiner Loks gibt schon bei Steigungen um 1,5% bis 2% auf, so daß ich diese Steigungen nur in Doppel- oder Mehrfachtraktion bewältigen kann, zudem mit recht kurzen Zügen. Haftreifen haben auch bei mir die wenigsten Loks, was wiederum "typisch" für uns US Bahner ist, wir sind es gewöhnt Steigungsstrecken so flach wie möglich zu halten, was dann aber wiederum imposante Streckenfahrten mit stetig ansteigenden Strecken ur Folge hat die sich langsam und mit viel Fahrstrecke zu einer Paßhöhe hinaufwinden. Ähnlich dem Video von Casscade Mountains. Ich selber baue in Modulen und habe somit einen recht ebenen Streckenverlauf, bei mir steigt oder fällt die Umgebende Landschaft an bzw. ab was wiederum eine schöne Landschaft suggeriert, so kann ich auf Steigungsstrecken möglichst verzichten, aber Brücken und Tunnel darstellen.
     
  10. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    Moin Jungs. Danke euch für die Tipps. Jo werde es auch so machen. Ein Loch in der Mitte und bin dann der König . ^^

    Werde meine Wände nutzen und es so machen. Werde euch dann mit mein Bildern zubomben. Habe gestern in Ebay über 130 Gleise bekommen für 90 Euronen. Was sehr Günstig ist das es wie neu ist. :D Nun kann ich Bauen.

    Meine fragen noch !!!!

    Ein Schaltpult für Weichen. Wo bekomme ich die Anschlüsse her. Und wie werden die am Trafo gesteckt. Mobile Station 2 .

    Habe ein paar Gleise die ich kürzen musste , Muss ich da was Löten das es zu kein Kurzen kommt. Denn jedes mal wenn ich die anstecke bleibt der Zug stehen ??? K - Gleis Märklin.
    Sollte der Schattenbahnhof Abstellgleis haben und was sollte man beachten bevor er im Untergrund verschwindet. ???

    Erst mal ende. :D
     
  11. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sven,

    bezüglich der Märklingleise mußt du wissen, wie diese im allgemeinen aufgebaut sind, hierbei ist es eigentlich egal welches der drei Gleissysteme du hast, ob M-Gleide (aus Metall) oder K-Gleise (Kunststoffschwellen ohne Bettung) oder C-Gleise (wie K-Gleise oder M-Gleise jedoch mit Kunststoffbettung). Die Gleise bestehen im Wesentlichen aus zwei fahrschienen und dem Mittelleiter der elektrisch isoliert von den beiden Fahrschienen in der Mitte der Gleise verläuft. Die beiden Außenschienen sind elektrisch miteinander verbunden, beim K- und C- Gleis geschiet das mit kleinen Drahtbrücken in den Schwellen, ich weiß bloß nicht wie häufig das gemacht wird. Beim veralteten M-Gleis sorgt die metallerne Gleisbettung dafür, daß die beiden Außenschienen miteinander verbunden sind.

    Auftrennen oder kürzen kannst du K-Gleise mit einem Trennschneider (Dremel, Seitenschneider, Säge oder ähnlichem), jedoch würde ich nie einen Seitenschneider oder sonstige Zangen benutzen wollen, weil das zwerquetscht und verformt die Schienenprofile der Gleise, mein bevorzugtes werkzeug für solche Arbeiten ist ein Dremel Trennschneider, das gibt saubere dünne Schnitte die nicht wesentlich nachbehandelt werden müssen.

    Da du warscheinlich beim Auftrennen der Gleise nun die drei elektrischen Leiter unterbrochen hast bleibt natürlich folgerichtig ein Triebfahrzeug deswegen stehen weil es in einen Stromlosen Abschnitt einfährt. Wichtig, die beiden Außeren Leiter = Fahrschienen müssen elektrisch miteinander verbunden sein und der mittlere Leiter muß getrennt von den beiden äußeren, elektrisch isoliert sein, damit es funktioniert. Aber damit es auch richtig funktioniert, muß der Mittelleiter auch mit den bereits vorhandenen Mittelleitern der übrigen Gleise verbunden sein, nachdem du das gekürzte Gleisstück wieder eingebaut hast, sonst hast du einen kurzen stromlosen Abschnitt, in diesem Fall beim Mittelleiter (der gerne vergessen wird zu beachten).

    Ein sehr wichtiges Prüfwerkzeug ist ein Durchgangsprüfer, dieser besteht im wesentlichen aus zwei elektrisch, leitenden Kabeln mit Prüfspitzen (unisoliersten Enden der Kabelenden) und einer kleinen Glühlampe oder Summer und einer Batterie welche den Prüfstrom an beide Prüfkabel abgibt. Hälst du beide abisolierten Prüfkabellitzen zusammen leuchtet die Glühlampe oder es ertönt ein Summton, weil dann der Prüfstromkreis geschlossen wurde. Beim Prüfen auf Durchgang, steckst du deine Gleise so zusammen wie du das möchtest.
    Nun prüfst du insgesamt an etwa der selben Stelle jeweils den Mittelleiter, und die beiden Außenleiter (Fahrschienen). Ergibt es beim Prüfen kein Prüfzeichen (Ton oder Licht) dann ist da irgendwo der Stromkreis unterbrochen.

    Nimm dir nun dein gekürztes Gleisstück einzeln vor und halte beide Prüfkabel an jewils eine von den beiden Außenschienen, ergibt das kein prüfzeichen liegt der Fehler in der Verbindung der beiden äußeren Fahrschienen.

    Stecke nun dein gekürztes Gleis mit der gekürzten Seite an ein beliebiges Gleisstück und beginne den Prüfvorgang erneut in dem du ein Prüfkabel an eine Fahrschiene oder den Mittelleiter des gekürzten Gleisstücks und das andere Prüfkabel an das normale Gleisstück hälst. Warscheinlich hast du beim Verbinden der Gleise mit dem gekürzten Gleisstück, vergessen den Mittelleiter auch mitzuverbinden?

    Einen Durchgangsprüfer kanns du dir selber bauen oder du kasufst dir ein Gerät wenn du dir das nicht zutraust.
    Die einfachste Form eines Durchgangsprüfers sind zwei Kabel (litzen), eine Batterie (4,5 Volt Blockbatterie eignet sich am Besten dazu wegen der offenen Batteriepole aus Metallaschen) und eine kleine Glühlampe (bis 12 V, bei niedrigerer Spannung leuchtet die nur schwach). LEDs sind hierbei ungeeignet weil man bei LEDs immer einen entsprechenden Vorwiderstand braucht der sich auf die entsprechenden Spannungswerte bezieht die von der Batterie abgegeben werden und weil LEDs nicht beliebig gepolt eingesetzt werden können, hat man eine LED verpolt angeschlossen leuichtet sie nicht, sondern sperrt den Stromdurchfluß.
    Einer Glühlampe ist es egal wierum du sie anschließt.

    Wichtig, prüfe möglichst nicht mit anliegendem Fahrstrom, das kann zu Kurzschlüssen führen, die entweder deine Lokdekoder oder deine Zentrale zerstören können, das bekomst du in einem solchen Fall noch nicht mal vom kundendienst von Märklin als Garantiefall anerkannt oder ersetzt.

    Wenn dir also kabelbrücken zwischen den äußeren Fahrschienen fehlen, das läßt sich einfach beheben, löte einfach an der Seite oder besser von unten eine Kabellitze an und verbinde die beiden äußeren fahrschienen miteinander. Fehlt an einem gekürzten Gleisstück die Mittelleiterverbindungslasche zum benachbarten Gleisstück, einfach eine Kabellitze von der vorhandenen Mittelleiterlasche anlöten und zur Mittelleiterlasche des benachbarten Gleisstücks führen und dort ebenfalls anlöten, wo es hätte verbunden sein müssen.

    Ich hoffe ich habe dir das so anschaulich wie möglich erklärt. Ich selber bin zwar 2 Leiterfahrer, doch ist mir das Mittelleitersystem nicht ganz so fremd. Ich kann bloß nichts mit Märklinartikellnummern anfangen, wenn sich Märklinisten untereinander unterhalten, weil ich kenne den Produktkatalog nicht auswendig.

    Zum Schalten deiner Weichen kannst du Stellpulte verwenden, das können entweder die von Märklin (in grau früher in blau) von Trix (früher grün), Tillig, Viessmann, Pilz, Fleischmann, Roco, Piko, Peco oder sonstigen Zubehörherstellern sein, man ist bei der Schaltelektrik nicht zwangsläufig auf die Originalstellpulte der Gleishersteller angewiesen, du kannst auch auf Taster oder Schalter zurückgreifen die es im Elektronikfachhandel gibt. Du hast aber auch die Möglichkeit, deine Weichen mit der Schaltmöglichkeit über die Zentrale anzusteuern, wie das aber im speziellen geht, kannst du aus der Betriebsanweisung deiner entrale entnehmen oder andere Modellbahnkollegen befragen. Manche Steuerzentralen benötigen aber Weichen- oder Signaldekoder um Weichen und Signale ordnungsgemäß schalten zu können.

    Wenn du aber deine Weichen mit "klassischen" Stellpulten betreiben willst, benötigst du die Schaltspannung von 16 V ~ AC (Wechselstrom) von einem Trafo oder Netzgerät.

    Frage mich bitte nicht nach der Farbkodierung die Märklin verwendet mit den Kabeln die vom Weichenmotor kommen, dazu kann ich mich nicht wesentlich äußern.

    Stellmotoren sind im wesentlichen ähnlich aufgebaut egal von welchem Hersteller, die meisten verwenden elektrische Magnetspulen zum Umstellen von Weichen.

    Ich selber fahre zwar digital, schalte aber elektrisch oder mit Hebelbank, mechanisch.
     
  12. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    Hui das ist aber viel Lesestoff. :D

    Danke dir. Ich schau mir die Gleise einfach genauer an ob alles dran ist. ^^ , Ähm mal was anderes. Kann ich jedes Signal am Trafo anstecken ohne das was durch brennt. Habe von Viesmann noch Signale.
     
  13. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Kommt drauf an, was für Signale du hast,
    sind es Flügel-/Formsignale oder Lichtsignale?

    Natürlich kannst du auch Soignale schalten, hierzu wird an der Traforückseite der 16 V ~ AC Wechselspannungsausgang benötigt. Für das Schalten von Form- bzw. Flügelsignalen, das geht mit einem einfachen Stellpult, sind es Lichtsignale, benötigen diese ein spezielles Stellpult, um die unterschiedlichen Signalbilder (Lichtzeichen) anzeigen zu können. Viessmann hat entsprechendes Zubehör im Programm.
     
  14. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    Mache meine Signale nicht Digital. Das wird zu Teuer , erst mal nur über Stellpulte und mit Hand per Knopf. Ja 16 V habe ich da. So werde ich auch die Weichen schalten.
     
  15. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sven,
    ja mit 16 V ~ AC steuerst du Weichen und Signale an.
    Wenn du einfache Flügelsignale verwendest benötigst du für Hp0 = Stop und Hp1 = Fahrt Frei je nur einen Umschalter, wie den für deine Weichen, bei gekoppelten Flügel- bzw. Formsignalen ebenfalls, einzige Ausnahme sind mehrbegriffige Formsignale die benötigen für den dritten Signalbegriff Hp2 = Achtung mäßige Fahrt einen weiteren Umnschalterplatz, ebenso wie Drei-Wegeweichen.
    Bei der Verwendung von Lichtsignalen ist das wesentlich komplizierter, hierfür gibt es spezielle Signalschalter.
    Möchtest du Signale verwenden, die Einfluß auf die Fahrgeschwindigkeit haben, brauchst du verschiedene Trennstellen im Gleis unterteilt in Brems- und Halteabschnitte im Analogbetrieb, beim Digitalbetrieb benötigst du für jedes Signal zusätzlich einen Signaldekoder, damit deine Digitalentrale dann auch weiß, wie das Signal gestellt ist und entsprechend reagieren kann. Im Digitalbetrieb kannst du auch weiterhin, wie im Analogbetrieb auch, deine Signale und Weichen mit Stellpulten stellen, du bist nicht zwangsläufig auf das Schalten über die Zentrale angewiesen, auch wenn diese Möglichkeit bestünde. Beim Weichenschalten über Digitalzentralen, werden zudem für jede Weiche zusätzlich noch Weichendekoder benötigt, was die Kosten zusätzlich in die Höhe treibt.

    Ich selber nutze zwar Digitaltechnik zum Fahren, schalte aber analog oder rein mechanisch die Weichen und Signale, falls vorhanden. Bei mir sind Signale nur reine Makulatur und haben keinen Einfluß auf das Fahrverhalten der Züge, überfährt man irgendwo ein haltgebietendes Signal, wird es irgendwann später ganz unweigerlich "krachen" zum einen an der nachfolgenden Schleppweiche, wird der Zug zur Entgleisunggebracht oder falls nicht, dann "rauscht" er mit dem Gegenzug zusammen. Beide Szenarien sind auf jeden Fall zu vermeiden. Bei meinem eingleisigen Streckenbetrieb, kann ich mich eh nur um jeweils einen Zug kümmern, bzw für einen Stellabschnitt bei Ausstellungen. Ich baue in modulbauweise an kleinen Anlagensegmenten, die bei einer Austellung eine große Anlage ergeben, so bleibt alles ganz übersichtlich.
     
  16. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    Ja meine Signale werden nur rein Optisch da stehen und nur mit Schalter betrieben. Auch die Weichen. Ist mir zu aufwendig und Teuer.
    Aber mal was anderes. :D
    Benötige ich mehrere Anschlussgleise für meine Platte . Oder reicht ein Anschluss. Wegen Strom für Loks. Habe gehört das Piko und die alten mehr brauchen da der Strom irgendwie zu schwach wird.
     
  17. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Sven,

    das ist in der Tat so, aber es ist kein "Beinbruch" du kannst dem vorbeugen wenn du dir eine "Ringleitung" unter der Platte verlegst. Von der Ringleitung speist du alle 50 cm bis 2 m in deine Fahrstrecke die Gleisspannung ein. Hierfür verwendest du für die Ringleitung zwei einzelne Adern mit jeweils 1,5 mm² (bekommst du im Elektrohandel Kosten ca. ab ca. 80 Cent pro Meter). Für den Anschluß an die Gleise von der Ringleitung, verwendest du Kabellitzen von 0,5 mm². Lüsterklemmen kosten auch nicht so viel, so daß der verlegung wohl kaum etwas im Weg stehen sollte.

    Ich verwende als Ringleitung die Farben Blau (-) für die Linke Schiene und Rot (+) für die rechte Schiene.
    Wichtig, bitte darauf achten, daß du immer alles richtig herum angeschlossen hast, denn sonst liegt dort der Kurzschluß und du suchst dich oben auf der Anlage "Dumm und Dämlich," ist mir aber auch schon paßiert.;)

    Um zusätzliche Einspeisepunkte sinnvoll an die Schienen zu bringen lötete ich von der Unterseite der Schienenverbinder eine Kabellitze von 0,5 mm² und führe das Kabel durch eine Bohrung in der platte vneben dem Gleis, nach unten zu Ringleitung. Nach dem Einschottern siehst du die zusätzlichen Einspeiseleitungen nicht mehr.

    Gesteckte Gleisverbindungen sind im Gegenatz zu Kupferkabeln denkbar schlechte Stromleiter, du hast immer etwas Spannungsverluste, jeweiter du vom Einspeisepunkt entfernt bist, du kannst eine bessere, mehr gleichmäßige Einspeisung vornehmen, wenn du alle 50 cm bis 2 m eine weitere Einspeisung vornimmst.

    Achtung! Wenn du mehrere Digitalabschnitte hast, z.B. Zentrale und Booster, dann mußt du nicht nur oben im Gleis beide Schienen je Abschnitt elektrisch voneinander trennen, sondern auch unter der Anlage, die eventuell verlegte Ringleitung. Jeder Abschnitt wird nämlich dann separat versorgt, einmal über die Zentrale und einmal über den Booster (falls vorhanden).
     
  18. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    wie soll ich denn das machen mit dem kabel ?
     
  19. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Ich korrigiere mal ...:
    Man kann auch alles Schwarz/ Weiß sehen. Gesteckte Verbindungen sind keinesfalls schlechte Stromleiter. Lockere Steckverbindungen sind ein Problem. Es ist richtig, das fachmännisch gelötete Verbindungen immer eine bessere Alternative darstellen. Das heißt aber noch lange nicht, das Stecksysteme ungeeignet sind. Spannungsverluste kann man so umgehen, das man einfach größere Drahtquerschnitte verwendet.
    Einspeisungen kann an nie genug haben. Ob man natürlich alle 50cm eine braucht....
    Sarkasmusmodus ein: Naja, Das fällt für mich unter die Rubrik Angsteinspeisung. So frei nach dem Motto: Ich kenne mich, ich bin ein Pfuscher. Ich setze lieber ein paar Einspeisepunkte mehr, so das die eine oder andere Stelle mal ausfallen kann. Sarkasmusmodus aus..
     
  20. Avelances

    Avelances Aktives Mitglied

    Also Bsp. Ich habe Mobile Station 2. Da geht ein Kabel zum ersten Kontakt zur Gleise. Und nun soll ich Kabel da mit anstecken und irgendwo an der anderen seite eine neue gleise legen mit anschluss. Oder was brauch ich für ein Zwischen stück. Bitte Bild wenn es eins gibt.
     

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