? Prob. Rollmaterial Probleme mit neuer BR 39 Spur N

Dieses Thema im Forum "Technik" wurde erstellt von locomotiv, 19. November 2018.

  1. locomotiv

    locomotiv Neues Mitglied

    Hallo,
    in anderen Beiträgen berichte ich ja von mein Neubau meiner Anlage. Zur Zeit verlege ich Kabel.
    Am Wochenende habe ich mal einen kleinen Test durchgeführt ob alle Gleise richtig Strom bekommen
    und meine ganzen Loks eingesetzt.
    Darunter auch eine Nagelneu BR39 von Fleischmann. Und die hat mir mein Wochenende etwas verhagelt.
    Ich war schon am zweifeln ob ich die richtige Wahl mit meinen Gleisen getroffen habe.
    Jedenfalls, diese Lok entgleist bei abbiegestellung auf der Fleischmann Kreuzungsweiche.
    Ich dachte, das kann doch nicht sein. Hast alles neu verlegt, auf ebener Fläche und dann das.
    Auch bei einer anderen Weiche verursachte dann das "gute" Stück bei langsamfahrt einen Kurzschluss.
    Dann habe ich mir nach meheren Versuchen die Lok genauer angeschaut .
    und siehe da, die Räder vom Tender , wo auch der Antrieb ist, stehen versetzt.
    Für mich sieht das nach schluderigen Arbeiten aus.
    Habe mal ein Foto eingestellt.
    Habt ihr das auch schon mal gehabt?
    Ich habe die Lok ebend zum Händler zurückgebracht. Nun bin ich mal gespannt was Fleischmann dazu sagt.Denn für 259 euro ist mir die Lok zu teuer um sie nur in der Vitrine anzuschauen.
     

    Anhänge:

  2. Kai Eichstädt

    Kai Eichstädt Mitglied

    Moin,

    für mich sieht das normal aus. Dir ist bekannt, daß die Achsen etwas seitenverschiebbar sein müssen, damit auch Kurvenfahrten möglich sind?

    Gruß
    Kai
     
  3. locomotiv

    locomotiv Neues Mitglied

    Klar müssen sie sich leicht bewegen.Aber nicht so viel.Der Radstand ist doch komplett versetzt. In sogenannter Ruhe position müssten sie doch alle richtig stehen. Warum entgleist sie denn dann?
    Alles neue Fleischmann Schienen. Und ich habe alles gut verlegt.

    Habe mir mal bei Ebay Bilder angeschaut von anderen Fleischmann Loks des gleichen Typs.
    Dort stehen die Räder viel Besser ohne so einen grossen Abstand zur einen Seite.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2018
  4. Kai Eichstädt

    Kai Eichstädt Mitglied

    Moin,

    das Einzige, was in diesem Zusammenhang wichtig ist, ist das Radsatzinnenmaß. Wenn das außerhalb der Norm (ca. 7,5 mm) ist, dann wäre ein Grund für Entgleisungen.

    Gruß
    Kai
     
  5. locomotiv

    locomotiv Neues Mitglied

    Ich habe sie erstmal meinen Händler zurück gegeben. Der schickt sie nun ein. Mal sehen was draus wird. Jedenfalls kann ich die Lok so nicht benutzen.
    Habe mal Bilder von anderen Angeboten eingestellt. Da ist die Abweichung nicht so stark. Da stehen die Zahnräder in der Mitte auch viel paralleler.
     

    Anhänge:

  6. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin,

    Fleischmann löst bei deiner BR 39 das mit seitlich verschiebbaren Rädern, um enge Kurven durchfahren zu können.
    Normalerweise würde man einen Kardanantrieb in Drehgestellen verwenden, wenn die Radsätze im Tender angetrieben sein sollen.

    Der Kurzschluß beim Durchfahren und Kreuzungen entsteht, wenn die isolierten Bereiche des Herzstückes zu schmal bemessen sind, wie es offensichtlich bei deinen Gleisen der Fall ist.
    Der Fehler liegt aber durchaus auch an der Bauweise deiner Lok mit den seitenverschiebbaren Rädern und der Breite der Radscheiben, so daß die zu schmal bemessenen Isolierten Stellen am Herzstück deiner Gleise überbrückt werden, was dann zum Kurzschluß führt.

    Da du die Bauweise deiner Lok nicht ändern kannst, es sei denn du besorgst dir eine Lok, deren Tender bewegliche, angetriebene Drehgestelle hat oder du steckst viel Mühen in einen Eigenumbau, würde sich der Umstieg auf ein anderes Gleissystem durchaus lohnen und zwar eines, wo du elektrisch leitende Herzstücke hast, z.B. von Peco in Spur N.

    Die zum Herzstück führenden Flügelschienen müssen dann elektrisch getrennt (isoliert) werden und mit Hilfe eines einfachen Relais' dann abhängig von der jeweiligen Weichenstellung umgepolt werden.

    Du kannst auch versuchen die zum Herzstückführenden Schienen entsprechend der Weichenstellung zu polen, also etwas hinter dem Herzstück Isolierungen einzubauen, auch das könnte das Problem lösen. Auch bei dieser Lösung wird ein Relais benötigt, was dann den isolierten Bereich entsprechend der Weichenstellung umpolt.

    Für meine H0e Schmalspur (9 mm) verwende ich nur Weichen und Kreuzungen mit elektrisch leitenden Herzstücken, die je nach Weichenstellung entsprechend umgepolt werden.

    Gerade beim Digitalbetrieb, ist es zwingend notwendig, Kurzschlüsse um jeden Preis zu vermeiden und die Betriebssicherheit ist mir wesentlich wichtiger, als irgendwelche billig zu erwerbende Gleise mit isolierten Herzstücken.
     
  7. locomotiv

    locomotiv Neues Mitglied

    Danke für deine Antwort. Nun ist es passiert. Die Lok hätte ich niemals gekauft.
    Es geht ja im Grunde nicht um den Kurzschluss , sondern eher darum das dieser Tender häufig entgleist und dadurch wir selbstverständlich der Kurzschluss ausgelöst.
    Die Gleise , bezw. die Weichen haben alle ein leitenes Herzstück.
    Wenn diese Lok, und nur diese Lok , die Probleme auf Fleischmann Gleisen macht , ist sie nicht Gebrauchfähig und das ist ein Mangel .
    Mir ist das schon klar das die Achsen sich seitlich leicht verschieben lassen müssen. Ich glaube aber auch, das der Tender schon sehr leicht ist.
    Ich kann nun mal nicht alle Gleise auswechseln . Sind alle Neu und waren nicht gerade günstig. Insgesamt habe ich 7 Kreuzungsweichen und 43 normal Weichen auf meiner Anlage. Habe extra alles Neu gekauft um ebend eine zuverlässige Betriebssicherheit zu haben.
    Nebenbei gesagt. Ich bin gerade weiterhin am testen . Alle anderen Loks haben nicht ein Problem mit den Gleisen/ Weichen.
    Alle Waggons fahren über die Kreuzungsweichen . Ob gerade oder im Abbiege Betrieb.
    Auch ein Schiebezugbetrieb ist möglich.( 5 ältere Waggons ,Silberlinge von Fleischmann)
    Ich werde jetzt erstmal auf die Antwort von Fleischmann warten.
     
  8. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Kollege,

    Fleischmann Piccolo hat ja recht gute Gleise, die vergleichbar mit denen in der Spur H0 der Profigleise sind.
    Bei der Menge an „Spezialgleisen” ist von einem Wechsel der Gleise oder des Gleissystems eher Abstand zu nehmen.
    Wenn es nur eine Lok ist, die Probleme bereitet, dann muß man Mal schauen, wie man die Probleme in den Griff bekommt.

    Zu leichter Tender? Bleigewichte aus dem Flugzeugmodellbau könnten die Lösung sein oder noch kostengünstiger, Verschnittstücke aus Bleiblech, die man von Dachdeckerfirmen oftmals geschenkt bekommt und dort Abfall sind.

    Aber bitte daran denken, wenn man Blei verarbeitet, dieses Material ist „von Haus aus” giftig, also entweder mit OP Handschuhen arbeiten oder danach ausgiebig mit warmen Wasser und Seife die Hände waschen, letzteres wird sehr gerne vergessen.

    Mal recherchieren, ob es die BR 39 möglicherweise nicht noch von einem anderen Hersteller gibt, die Loks müssen ja nicht zwangsläufig nur von Fleischmann sein.

    Es kann sich durchaus lohnen, aus dem benachbarten EU Ausland von dortigen Verkäufern oder Herstellern Waren zu beziehen, wenn diese inklusive der Transportkosten und oftmals höheren MwSt, trotzdem billiger sind als in Deutschland gekaufte Modelle.
     

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