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Prohibition: Akoholverbot in Hamburger Verkehrsmitteln

Dieses Thema im Forum "Plauderforum" wurde erstellt von Atlanta, 2. Oktober 2011.

  1. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo liebe Forenkollegen,

    seit dem 1. September 2011 ist ein generelles Alkoholverbot in Bussen des Hamburger Verkehrsverbundes, der S-Bahn Hamburg und in den U-Bahnen der Hochbahn AG in Kraft, welches aber erst seit Samstag, den 1. Oktober um 6:00 Uhr mit Bußgeldern von 40 € geahndet wird, wenn Fahrgäste mit geöffneten, alkoholischen Getränkebehältnissen angetroffen werden. Dieses generelle Alkoholverbot gilt im gesamten Hamburger Verkehrsverbund HVV auch auf den Stationen, jedoch gibt es Ausnahmen.
    Auf den Fernbahnhöfen im HVV Gebiet auf den Bahnsteigen außerhalb des S-Bahnbereichs in Hamburg-Harburg, Hamburg Hbf, Hamburg-Dammtor, Hamburg-Altona und Hamburg-Bergedorf, sowie auf den Bahnhöfen der R-Bahnen und in den Zügen der R-Bahnen, sowie auf den Strecken der Nordbahn gilt das Alkoholverbot nicht.

    Das Rauchverbot gilt auf nahezu allen Stationen mit Ausnahme einiger Bahnhöfe wo gelb markierte raucherbereiche auf den Bahnsteigen vorhanden sind. Auf Busbahnhöfen gilt das Raucherverbot auch nicht, dafür aber das Alkoholkunsumverbot, obgleich Tabakwaren und Alkohol in Kiosken auf Bahnhöfen und Bahnsteigen verkauft werden.

    Berichte zum thema gibt es hier: --> Klick <-- und hier --> Klick <--

    Was haltet ihr davon?

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  2. Stephan

    Stephan Guest

    Hallo Ingo!

    Das Alkoholverbot finde ich vollkommen in Ordnung. Man sieht und liest ja leider immer wieder von randalierenden betrunkenen (oft) jugendlichen Mitmenschen. Abgesehen von den Sachschäden sind auch immer wieder Verletzte zu beklagen. Da offenbar Ermahnungen nichts helfen, muß nun eine Strafe dafür sorgen daß diese "Auswüchse" etwas eingedämmt werden. Und wo tut es am meisten weh? Wenn´s an den Geldbeutel geht. Nur hätte man in Hamburg vielleicht nicht diese genannten Ausnahmen einführen sollen.

    Gruß
    Stephan
     
  3. rayman

    rayman Renommiertes Mitglied

    Hallo Ingo!
    Auch ich bin ein absoluter Befürworter von Alkohol und Rauchverboten in öffendlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln. Die Geschichte hat gezeigt, daß der Umgang mit Genuss.-, Rausch.- und Betäubungsmitteln nie ohne Nebenwirkungen ablauft. Das dabei Sachwerte und/ oder Menschen geschädigt werden, ist leider die traurige Realität. Vielleicht wäre es nicht so weit gekommen, wenn jeder etwas mehr Rücksicht auf seine Mitmenschen genommen hätte. Die Tatsache, das mir in früheren Jahren jedesmal das :puke: ankam sobald ich Bahnhöfe betrat, und selbige Körpersäfte dann auch in Zügen vorfand, hat einem nicht gerade das Bahnfahren angenehmer gemacht.
     
  4. V 100080

    V 100080 Mitglied

    Hallo Ingo,
    ich finde die Entscheidung der Stadt Hamburg sehr gut. Warum? Leider wurde in der vergangenen Zeit häufiger von Gewaltexzessen nach übermäßigen Alkoholmissbrauch berichtet. Und dieses eingehend mit schwersten Körperverletzungen. Natürlich könntest du jetzt einwenden, das die Menschen doch ihr Feierabendbier friedlich in der Bahn trinken. Doch leider sind da die handvoll Leute die das übertreiben und sich zuschütten, und danach Losschlagen.
    Meiner Meinung nach hat die Prohibition nichts mit dem zu tun was der HVV jetzt macht.
     
  5. raiNer-LG

    raiNer-LG Mitglied

    Hallo Leute..

    Also das was die HVV dort gemacht hat, mit dem Alkoholverbot in Bus und Bahn, na da bin ich Persöhnlich Zwiegespalten.

    Natürlich ist es korrekt, das man in öffentlichen Verkehrsmitteln versucht, die Brutalität einzudämmen...garkeine Frage.

    Doch ist es ja nur Verboten, Alkoholische Getränke in den Beförderungsmitteln zu trinken.

    Und was macht man denn jetzt mit den Fahrgästen, die angetrunken einsteigen ??

    Vom Dom, Reeperbahn, HSV oder St. Pauli Spiele.

    Es wird natürlich angenemer riechen in Zukunft in der S Bahn, da nun hoffentlich kein Bier mehr aus den Dosen und Flaschen mehr auf den Boden läuft und antrocknet.

    Ich finde, das es zwar eine sehr gute Idee ist, mit dem Verbot, doch so finde ich auch, hat die HVV nicht weit genug in die Zukunft geschaut.
    Schlägereien wird es immer noch geben, genauso das Sinnlose einprügeln von unschuldigen Passanten.

    Man muss halt bedenken, das auch viele " Vorglühen" und schon angeheitert einsteigen und da kann es schon passieren, das man zusammen getreten wird....

    Mal schauen, was die zukunft so bringt....


    In diesem Sinne
     
  6. Kute

    Kute Guest

    Was nutzen alle Verbote und Verordnungen, wenn es keine Leute gibt die es durchsetzen. Und welcher Ordnugnsdienst will es schon mit einer Horde Angetrunkener aufnehmen ? (Parallelen siehe Fußballstadien)
     
  7. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo liebe Forenkollegen,

    die angesprochenen Ausnahmen, beziehen sich auf andere Gesellschaften, welche ein Alkoholkunsumverbot in ihren Stationen und Fahrzeugen nicht durchsetzen wollen, noch nicht.

    Aus der Lokalen Presse und den bundesweit ausgestrahlten Nachrichten war zu vernehmen, daß bei der "großen Abschiedssaufparty" die Sicherheitskräfte nur gegen Vandalismus und Belästigungen vorgingen, es aber überwiegend friedlich verlief. Das ab Mitternacht eintretende Alkoholkunsumverbot wurde erst zum Betriebsschluß um 6:00 Uhr morgens wehement durchgesetzt, so daß die "Partygäste" noch nach Hause fahren konnten.

    Die entsprechenden Verkehrsunternehmen setzen auf mehr Präsenz von Sicherheitskräften und stockten jeweils ihr Personal um etwa 200 bis 300 Bedienstete auf (S-Bahn Security der BSG und der Hochbahnwache).

    Kommt es in Bussen zu Zwischenfällen oder auf Stationen und Bahnsteigen, dann wird die Stadtpolizei, Bundespolizei, Hochbahnwache oder die S-Bahn Security verständigt, die dann umgehend ausrücken, um einzugreifen, wenn sie nicht vor Ort sind.

    In Gaststätten auf Bahnsteigen und in Stationen, die vom Alkoholkonsum betroffen sind, darf aber nach wie vor noch Alkohol konsumiert werden.

    Das Verbot ist so zu verstehen, daß vermieden werden soll, daß nicht während der Fahrt weiter getrunken wird.

    Alkoholisierte Personen sollen aber dennoch Bus und Bahn nehmrn anstatt ihre eigenen Fahrzeuge.
    Die Zukunft wird zeigen wie stark sich der HVV diesbezüglich engagiert, laut Pressemitteilungen, schaut die ganze Welt auf das Hamburger Pilotprojekt, bzw. den Vorstoß, den Alkoholkunsum in der Öffentlichkeit einzudämmen.

    Übrigens ich trinke auch gerne mal ein feierabendbierchen in der Bahn, darf das aber nur in der Regionalbahn Schleswig-Holstein tun, Rauchen hingegen im Busbahnhof Rahlstedt...also erst Rauchen dann Treppe hoch zum [lexicon]Bahnsteig[/lexicon] und dann Prost. :beer:

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  8. jande

    jande Mitglied

    Also, ich bin da auch eher skeptisch, dass sowas was bringt.

    Okay, bei der DB AG, wo die Menschen stundenlang im [lexicon]Zug[/lexicon] sitzen, haben sie vielleicht Zeit, sich was anzutrinken.

    Aber im ÖPNV? Wer sitzt da drin schon deutlich länger als 30 Minuten? Und wer schafft es in der Zeit, sich derbe einen anzusaufen? Die meisten kommen bereits besoffen, und auf die hat ein solches Verbot keinen Einfluss.

    Das einzig sinnvolle wäre wohl eine grundsätzliche Promillegrenze bei Fahrten mit dem Hamburger ÖPNV. Aber wie will man das denn durchsetzen? Pusten vor Fahrtantritt?

    Denkt sich

    Jan
     
  9. Davinchy

    Davinchy Mitglied

    dann stinkt es nichtmehr nach Allohool

    Moin

    Ich finde das Rauchen und trinken von Alkoholischen Getränken im Öpnv eh fürn ....., setzt euch mal Samstags oder Sonntags Morgens (nach einem Nachtdienst) in einem Wagen, wo mann schon beim Einsteigen die Kelle bekommt, weil einem eine Wolke Alkohol, egal ob Bier oder sonst irgend ein Fussel Dunst entgegenschlägt. Und drin im Wagen bemerkt man dann die Gruppe alkoholisierter :D Kidies die laut losgröölen als man über eine Bierflasche (mit Inhalt) stollpert.

    mfg
    Detlef 8)
     
  10. raiNer-LG

    raiNer-LG Mitglied

    Hallo Leute....

    Mal ehrlich.....viele von uns kennen das ja, mit dem Alkohol im [lexicon]Zug[/lexicon].

    Doch im moment denken wir alle ( ich eingeschlossen) nicht weit genug über den Tellerrand hinaus.

    Wie will die HVV denn das Problem in den Griff bekommen?
    Gut, in HH ist es vielleicht möglich, mehr Wachleute in die S-Bahn zu stecken, um für Ruhe zu sorgen.
    Doch wir alle ( die mit dem HVV zu tun haben ) wissen doch, wie Groß der Verkehrsverbund der HVV ist.
    Wie will man da ein generelles Alkoholverbot durchsetzen.
    Der Busfahrer, der Überland fährt, hat doch ganz andere Probleme, wie immer in den Rückspiegel zu schauen, ob da jemand trinken könnte.
    Also das Alkohol VERBOT im Ballungsgebiet HH finde ich korrekt und kann man auch durchsetzen.
    Doch für den Rest des HVV Gebietes sehe ich eher skeptisch entgegen.

    In diesem Sinne

    :beer: auf die HVV :beer: :phat: :phat:
     
  11. franks-modellbahn

    franks-modellbahn Neues Mitglied

    Hallo Leute,
    Die Düsseldorfer Rheinbahn hat schon länger ein Verbot von Alkoholischen Getränken und warmen Speisen in Ihren Fahrzeugen. Ergebnis: Die Fahrzeuge sind deutlich sauberer und die Geruchsbelästigung durch Alkohol und verschiedenste warmen Speisen ist auch weg.

    Gruß Frank


    Viele Grüße

    Frank

    Www.Franks-modellbahnseite.de
     
  12. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Rainer,
    im HVV Gebiet gibt es in einigen Ballungszentren der äußeren Gebiete, also in Bergedorf und Reinbek, sowie Ahrensburg und Ammersbek, sowie im restlichen Wirkungsgebiet der Autokraft GmbH das ganztägige vorne Einsteigen und Karte vorzeigen, nicht nur in den Schnellbussen der 1. Klasse. Dort achten die Busfahrer peionlichst genau darauf wer womit einsteigt, auf einigen Buslinien der Autokraft besteht sogar Handyverbot und die Busfahrer unterbrechen auch dann die Fahrt um Fahrgäste daran zu erinnern.
    Besonders die Busfahrer der Bahntochter der Autokraft GmbH führen ein strenges Regime im Bus, treibens die Fahrgäste zu doll, empfängt sie die Polizei an der nächsten Haltestelle.

    Beim ganztägigen Vorneeinsteigen soll der Anteil der "schwarzfahrenden" Bevölkerung verringert werden.
    Im Bereich Bergedorf/Reinbek führte das zu Mehreinnahmen der VHH/PVG von mehreren Millionen Euros, so daß neue Busse beschafft werden konnten. Das ganztägige Vorneinsteigen wird ja eh ab 2012 auch im restlichen HVV Gebiet eingeführt und wird dann noch zu kontroversen Diskussionen führen.

    Auch beim Kontrollpersonal in den U-, S- und A-Bahnen wird vermehrt Personal aufgestockt um ständige Präsenz zu zeigen und die erlassenen Verbote auch durchzusetzen.

    Aber um auf etwas angenehmere Gedanken zu kommen, hier ein Schmankerl, Hochbahn historisch.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  13. jande

    jande Mitglied

    Hallo, Frank,

    das ist interessant! Ich lasse meine Bedenken fallen! :)

    VG, Jan
     
  14. raiNer-LG

    raiNer-LG Mitglied

    Hallo Frank...

    Ja, damit dem vorne einsteigen ist bei uns auch.
    Und das die Autokraft und VHH/PVG so durchgreifen, finde auch auch sehr löblich.
    Doch wenn man sich mal anschaut, was die KVG hier bei uns so alles anstellt, denn frage ich mich wirklich wie die KVG es geschafft hat, in diesen Verkehrsverbund der HVV aufgenomen zu werden.
    Man sagt ja hier nicht umsonst
    [ Zitat] KVG... Kannst vergessen [Zitat Ende]

    Hier bei uns kannst Du alles im Bus anhaben.....egal wie laut.



    In diesem Sinne
     
  15. floflue

    floflue Mitglied

    Guten Morgen,

    also im VRR darf man auch nur vorne einsteigen, habe es inzwischen schon öfters erlebt, das welche hinten eingestiegen sind, dann blieb der Bus stehen, es gab eine freundliche Aufforderung, nach vorne zu kommen um den Fahrschein zu zeigen. Ein Fahrgast war dazu nicht bereit, fing an mit dem Busfahrer zu diskutieren. Der Busfahrer war kurz davor, seinen Platz zu verlassen, um nach hinten zu gehen, und den Fahrgast an die Luft zu setzen. Schlussendlich ist der Fahrgast nach vorne gegangen und hat mit widerwillen seinen Fahrschein vorgezeigt, hat nen dummen Kommentar abgelassen und die Diskusion ging wieder von vorne los.
    Ich fand das sehr amüsant, hatte daher mit der Fahrverzögerung kein Problem.

    Ich war am Wochenende im VRS unterwegs, und auch da hat der Busfahrer den Fahrgast nach vorne gebeten, erst mit Handzeichen, und als das nicht gewirkt hat, auch verbal.

    Andererseits, wenn ich mit meiner Frau und Kinderwagen unterwegs bin, und wir hinten im Bus einsteigen, bekommen wir keine Aufforderung. Teilweise steigt einer von uns auch vorne ein und gut ist.

    Gruß
    Florian
     
  16. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo liebe Forenkollegen,

    ich hatte da mal ein Erlebnis, was die Hilfsbereitschaft bei mobilitätseingeschränkten Personen im HVV Gebiet anbetrifft. Gut das ist schon einige Jahre her, als ich meinen schweren Arbeitsunfall hatte und mir beide Füße, durch ein selbstfahrendes FTS (Flurförderfahrzeug welches auf Induktionsschleifen vom Computer gesteuert fahrt), unter einen Stahlträger gequetscht wurden (dieser Arbeitsunfall wäre vermeidbar gewesen, hätten die Sicherheitselemente des FTS funktioniert und die Schachtschienen an der Maschine existiert, die bei Arbeiten im Schacht die Einfahrt der FTS verhindern sollten).
    Ich mußte nach der ersten Notfallbehandlung im Ahrensburger "Schlachthaus" (Klinik Manhagen) mit dem ÖPNV anreisen, auf Gehhilfen gestützt bestieg ich den Bus nach Ahrensburg, der Busfahrer half beim Einsteigen und kassierte den Fahrpreis am Sitzplatz. Auch beim Umsteigen war man behilflich, die Busfahrer der VHH/PVG ließen mich unmittelbar vor der Klinik raus bzw. sammelten mich dort wieder auf, als ich in Richtung Bushaltestelle ging, ich machte bei der Rückfahrt zwar noch eine Spritztour zur entgegengesetzten Endhaltestelle außerhalb der Gültigkeit meiner Fahrkarte, doch das nehm der Busfahrer dann nicht so genau. Beim Umsteigen zum Autokraftbus half auch er. Bei mir im Ort paßte ich den Bus ab, der an meinem Haus vorbeifährt und die Busfahrerin ließ mich direkt vor der Haustüre aussteigen, was vor 19:00 eigentlich verboten ist, die Busfahrerin begleitete mich sogar bis vor die Haustür (3 m von der Straße weg). Zugegeben die regional tätigen Busfahrer kennen einen mittlerweile, wenn man häufiger mit dem ÖPNV unterwegs ist, besonders in den Kleinstädten oder in einigen äußeren Stadtteilen Hamburgs ist das möglich. Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme wird großgeschrieben.

    Auch wenn Bedenken bestehen sollten beim Vorneinsteigen, es könne nicht zügig die Fahrkarte kontrolliert werden, daß es Verzögerungen im Betriebsablauf gäbe, wenn Pulkweise Fahrgästevorne einsteigen.
    Die Bedenken sind unbegründet, bei der Autokraft wird das schon seit ewigen Zeiten so praktiziert, das Einsteigen und kontrollieren der Fahrkarte und mitgeführten Speisen und Getränke geht recht zügig voran.
    Signalisieren Fahrgäste mit Fahrrädern, Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen, daß sie mit wollen und hinten einsteigen, helfen in den meisten Fällen die Busfahrer und kümmern sich um hilfebedürtige Personen. Kassiert wird zwar vorne, doch verkauft auch mal der Busfahrer eine Fahrkarte hinten im Bus, wenn ein nach Vornekommen unmöglich ist. Wer aber nach Aufforderung nach vorne zu kommen, der Bitte nicht nachkommt, die Fahrkarte vorzuzeigen oder wehement meint vor 21:00 Uhr das auch nicht zu müssen, macht sich hier zum "Pausenclown" mit einer interessanten "Showeinlage". Die Busfahrer sind sogar berechtigt die Fahrt solange zu unterbrechen, bis der Fahrgast einsichtig wird oder von der Polizei abgeführt wird.

    Besonders amüsant wird es wenn Touristen mit geringen bis garkeinen Deutschkenntnissen die Busse besteigen und vom Busfahrer in ihrer Landessprache oder Englisch Auskünfte wollen. Sehr viele Busfahrer sprechen auch andere Sprachen, bloß kein Englisch, man hat aber gute Chancen mit Deutsch, Russisch oder Türkisch.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     

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