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Rollmaterial für Nebenbahnbetrieb

Dieses Thema im Forum "Rollmaterial" wurde erstellt von Feuermelder, 1. Oktober 2011.

  1. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    Hallo,

    nach langer Eisenbahnauszeit möchte ich nun wieder in dieses schöne Hobby einsteigen. Mein Grundgedanke geht in Richtung Nebenbahnstreckte mit Kreuzungsbahnhof in der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV. Da ich nicht der typische [lexicon]Epoche[/lexicon] IV-Experte bin, stellen sich jedoch einige Fragen.

    Folglich interessiert mich deshalb, was sich als Rollmaterial auf einer Nebenbahn einsetzen lässt. Bekannte Diesellokverteter sind die Baureihen 211, 212, 260, 323 und VT98. Aber wie sieht es mit den Diesellokbaureihen 216 und 220 bzw. 221 aus? Lassen sich diese auch glaubwürdig in den Betrieb einer Nebenbahn einbinden?

    Wie sieht es mit elektrifizierten Nebenbahnstrecken aus? Welche Lokbaureihen eignen sich hierfür? Und anbei die Frage, gab es in der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV überhaupt elektrifizierte Nebenbahnen der Deutschen Bundesbahn?

    Leider gibt es auf der heimischen Nebenbahnstrecke (KBS 443) des großen Vorbildes nicht mehr so viel zu sehen. Die [lexicon]Epoche[/lexicon] V scheint ja nur noch aus [lexicon]Triebwagen[/lexicon] und Privatbahnen zu bestehen...
    :whistling:

    Vielleicht kann mir jemand tatkräftig zur Seite stehen und mich bezüglich des Rollmaterials aufklären.

    Beste Grüße,
    Oliver
     
  2. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Oliver,

    die Dieselloks der [lexicon]BR[/lexicon] 216 bzw. 215 sind absolut nebenbahntauglich.

    Für elektrifizierte Nebenbahnen kannst du die E 10 [lexicon]BR[/lexicon] 110 oder [lexicon]BR[/lexicon] 111 oder [lexicon]BR[/lexicon] 112 aber auch noch die E 44 als [lexicon]BR[/lexicon] 144 wäre noch in der frühen [lexicon]Epoche[/lexicon] IV möglich, die E 44 allerdings mehr im Süddeutschen Raum.

    Die [lexicon]BR[/lexicon] 111 war damals für den Wendezugverkehr der S-Bahn Köln vorgesehen und überwiegend dort auch eingesetzt worden.

    Auch die E 40 wäre möglich eingesetzt zu werden.

    Jedoch für spezielle regionale Besonderheiten bin ich nicht der Experte auf diesem Gebiet, meine Kenntnisse beziehen sich nur auf gemachten Erfahrungen durch vielfache Reisen in der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV mit dem damals noch erhältlichen Tramper Monatsticket der Deutschen Bundesbahn, womit ich das gesamte damalige Streckennetz erkunden konnte und das auch ausgiebig nutzte.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  3. Stephan

    Stephan Guest

    Hallo Oliver!

    Zuerst mal

    [font='Comic Sans MS, sans-serif']Herzlich willkommen![/font]

    [font='Georgia, Times New Roman, Times, serif']Wie schön, noch ein weiterer Feuerwehrmann hier in der Community.[/font]

    Nun zu Deiner Frage:
    Die [lexicon]BR[/lexicon] 220 bzw. 221 sind keine Nebenbahnmaschinen. Sie wurden im schweren Reisezuge- bzw. Güterverkehr im Hauptbahnbetrieb eingesetzt. An [lexicon]Triebwagen[/lexicon] kämen neben dem von Dir bereits erwähnten VT98 (BR 798 ) auch noch die [lexicon]BR[/lexicon] 795, 627 oder 628. in Frage. An E-Loks sollte man ggf. auch die [lexicon]BR[/lexicon] 169 (Strecke Murnau - Oberammergau) nicht vergessen.

    Noch eine Bitte in eigener Sache:
    Hier in der Modellbahn-Community ist es "Tradition", daß sich unsere neuen Mitglieder in der Rubrik Mitglieder intern kurz vorstellen damit wir sie etwas näher kennenlernen können.
    Es wäre nett, wenn Du das auch machen würdest. Danke.

    Gruß
    Stephan
     
  4. cargo

    cargo Guest

    Moin!

    Ja, 215/216 geht schon auf einer Nebenbahn, dürfte aber auch das Maximum darstellen.

    Ich kenn nur eine elektrifizierte "Nebenbahn", die exisitierte aber nur bis 1962, da fuhren aber E93, E94 und E91 drauf. :D

    Die 169 ist halt sehr regional unterwegs gewesen, ähnlich die 144(Ba-Wü und Bayern). Sonst sind die 111er(kommt auf Jahr an, evtl. ist die noch zu neu), 141er und [lexicon]Triebwagen[/lexicon], der ET65 z.B. passend.

    Grüße
    Torsten
     
  5. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Hallo,

    Danke für die zahlreichen Antworten und Willkommensgrüße.
    Ich meine, dass ich irgendwo ein altes Foto gesehen habe, auf der eine [lexicon]BR[/lexicon] 220/221 auf einer Nebenbahnstrecke unterwegs war. Leider habe ich bisher noch nicht so viel Nebenbahnbetrieb der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV sehen können da ich, als ursprünglicher Bremer Jung, eher mit Hauptstrecken konfrontiert wurde. Auf den heutigen Nebenbahnstrecken hier in der Gegend ist ja leider nichts mehr los.

    Mal aus reiner Interesse, was würde sich denn für die [lexicon]Epoche[/lexicon] V eignen? Hier läuft im Stundentakt ausschließlich der 648er [lexicon]Triebwagen[/lexicon].

    Spezielle Begebenheiten plane ich auf meiner Anlage eigentlich nicht. Ich möchte glaubwürdigen Nebenbahnbetireb, evtl. auch elektrifiziert, durchführen. Jedoch muss ich mich dazu noch ein weniger Schlauer lesen. [/font];)

    Die [lexicon]BR[/lexicon] 111 finde ich für meinen Geschmack fast schon zu modern. Vielleicht trügt der Schein aber auch. Für weiter Tipps, auch bezüglich der Zugzusammenstellungen, bin ich immer dankbar.

    Schöne Sonntagsgrüße,
    Oliver

    P.S: Meine Vorstellungsrunde habe ich so eben abgeschlossen! ;)
     
  6. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Hallo Oliver,

    Ich habe heute morgen auch schon gesucht. Hatte auch ein Bild
    einer 221 mit Umbauwagen gesehen. Die lief zum Schluß (1980)
    sicher nur noch auf Nebenstrecken.
     
  7. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Oliver,

    die [lexicon]BR[/lexicon] 212 war in [lexicon]Epoche[/lexicon] IV häufig auch in Doppeltraktion vor langen Güterzügen anzutreffen, jedenfalls auf der Vogelsbergbahn von Gießen nach Fulda aber auch vor Reisezügen des Nahverkehrs mit gemischten Waggonzusammenstellungen.

    Besonders toll waren kurze Nahverkehrszüge mit einem Mitteleinstiegswagen (Vorgänger der Silberlinge) in Kombination mit einem Silberling oder vierachsigem Umbauwagen aber auch mit den grünen vierachsigen Gepäckwagen, welche außenliegende Fachwerkstreben und zwei Viererfalttüren besaßen, deren Wagenenden über ursprünglich offene Perons verfügten wo Gummiwülste an einem Vorbau befestigt waren. Die Preontüren habe ich immer offen in Erinnerung, wenn dieser Waggontyp mal in einem Nahverkehrszug mit einem Silberling eingestellt war. Überwiegend verfügten die meisten Nahverkehrszüge nicht über Sitzplätze der 1. Wagenklasse, nur ein oder zwei Zugpaare am Tag führten Waggons mit 1. Klasse Abteilen mit.

    Die Stationsnamen wurden vom Zugführer an den Stationen laut, mündlich ausgerufen, teilweise über den [lexicon]Bahnsteig[/lexicon] gebrüllt, ebenso das die Aufforderung einzusteigen. Von der Lautsprecheranlage in den Silberlingen wurde eher selten bis garnicht Gebrauch gemacht.

    Im Winter wurden die Waggons sehr oft mit Maschinen eingesetzt, die über einen Heizkessel verfügten und die Waggons wurden mit Dampf beheizt. Die Heizschläuche lagerten in den Stationen als Ersatzteil in Gestellen auf dem [lexicon]Bahnsteig[/lexicon]. Es kam sehr oft vor, daß Heizschläuche undicht waren und in den Wagenübergängen bei den Toiletten dichter Nebel herschte und der zweite Wagen fast unbeheizt war.
    Auch lecke Heizungsrohre sorgten zum Einen für eine Überschwemmung mit heißem heizwasser aber auch für Nebel mit wolliger Wärme im Wagen. In der späten [lexicon]Epoche[/lexicon] IV sorgte das für großen Unmut der Reisenden. Elektrische Zugheizungen waren auf den Nebenbahnen eher die Ausnahme, jedenfalls dort wo mit Diesel gefahren wurde.

    Mitteleinstiegswagen, Behelfspackwagen, Silberlinge, drei- und vierachsige Umbauwagen, sowie Combinationspackwagen mit Sitzabteilen, Wendezugwagen waren durchaus üblich.
    Silberling Steuerwagen mit seitlicher Fahrkanzel und Waggonübergänge am Pack- und Steuerabteil wurden auch Steuerwagen auf Steuerwagen gekuppelt. So fuhren so zusammengestellte Züge zunächst auf der Hauptstrecke der Main-Weser-Bahn von Frankfurt Hbf in Richtung Marburg, vorne mit einer E 40 hinten mit einer [lexicon]BR[/lexicon] 212 im Schlepp. In Gießen wurde der [lexicon]Zug[/lexicon] getrennt, der vordere Zugteil fuhr weiter bis Marburg, der hintere Zugteil fuhr über die Vogelsbergbahn bis Lauterbach (Hessen) Nord. Eine solche Zugtrennung zum Weiterfahren eines Zugteils auf einer Nebenbahn gabs häufiger, nicht nur in Hessen.

    Je nach Nebenbahnverkehrsaufkommen gabs aber auch Personenzüge mit Begleitgüterwagen (PmG) aber auch Güterzüge mit Personenbeförderung (GmP). Fakultativwagen wurden teilweise bis zum Ende der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV verwendet, wo es auf unbesetzten Bahnstationen schon keinen Güterschuppenagenten mehr gab, der die Ladepapiere bearbeitete, der Fakultativwagen war dann sein fahrbares Büro.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  8. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Hallo Ingo und allen anderen Anwesenden!

    Danke für deine ausführliche Beschreibung über die [lexicon]Epoche[/lexicon] IV und dessen Nebenbahnbetrieb.

    Ich habe mir nun folgendes als Rollmaterial auf den Wunschzettel gesetzte:

    Diesellokomotiven der Baureihen 211, 212, 215/16, 260, 323, VT98 bzw. 798/795. (211, 260, 323 schon vorhanden!)
    Elektrolokomotive der [lexicon]Baureihe[/lexicon] 141, evtl. auch eine 110er
    Nahverkehrswagen in verschiedenen Ausführungen (Silberlinge, Umbauwagen, Mitteleinstigswagen usw.)
    An Güterwagen eignen sich wahrscheinlich fast alle aus der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV. Was ich mir wohl nicht antun werde sind die vierachsigen Schiebewandwagen oder Selbstentladewagen. Die sind wohl eher was für den größeren Bahnverkehr.

    Ich frage mich allerdings noch, ob sich auch die Nahverkehrssteuerwagen der Bauart 740 bzw. BDnf für eine Nebenbahn eignen?

    Schöne Grüße,
    Oliver

    [/font]
     
  9. cargo

    cargo Guest

    Morgen Oliver,

    um Jahr hast du dich festgelegt?

    Bis ~1982 oder so kannst du auch 3-achsige Umbauwagen und vorallem Eilzugwagen einsetzen.
    Hier mein absoluter Lieblingszug, PmG ohne G, 1979 ->Klick

    Zu bedenken ist auch, der 795 nur bis 1980 im Einsatz war. Die "Säcke-Köf" 323 bis ~1987.
    Du kannst ja sowieso nur bis max. '87 gehen, denn ab '87 wurde die Br 260 zur 360ff - wenn man es ganz genau machen will.


    Gegen einen Steuerwagen spricht nichts, egal ob Hasenkasten oder Karlsruher.


    Ich mach ja ein ähnliches Thema wie du, Bundesbahn, Nebenbahn, Baden-Württemberg, 1977-1986. Nur ein anderer Massstab.


    Grüße
    Torsten
     
  10. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Hallo Torsten!

    Geplant habe ich die Zeit zwischen 1979 und 1985, aber eine Abweichungen weiter in 70er oder 80er wäre nicht das Problem. Möchte aber auf jeden Fall in der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV belieben.
    An die 3-achsigen Umbauwagen habe ich noch gar nicht gedacht! Danke für den Hinweis! Der 795er und auch die Köf würden ja noch in meine gewählte Zeitspanne passen. Im Moment liebäugel ich noch mit einer Köf III bzw. 331. Auch die Geschichte mit dem GmP hat ihre Reize. [/font]:)

    Wie sieht es denn mit einer Tenderlok der [lexicon]Baureihe[/lexicon] 064 aus? Schon zu alt bzw. nicht mehr zu gebrauchen?

    Hmm, nun muss ich langsam mal schauen, dass ich mal den ein oder anderen Betriebsablauf durchplane. Nicht das sich hinterher mehr und mehr Rollmaterial ansammelt und ich es nicht einsetzen kann, mangels Streckenlänge. Aber, meine Planvorstellung sind ja noch ausbaubar.

    Sonnige Grüße aus dem Rothaargebierge,
    Oliver
     
  11. lok527596

    lok527596 Administrator Mitarbeiter

    Hallo Oliver

    bei der DB war ab 1977 absolutes Dampflokverbot auf den Gleisen , somit scheidet auf DB Gleisen jeglicher Dampfer aus selbst Museumsbahnen die durften nur noch auf NE Bahnen fahren
     
  12. Stephan

    Stephan Guest

    Hallo Oliver!

    So ist es. in dem von Dir ausgewählten Zeitrahmen (1979 - 1985) fuhren keine Dampfloks mehr im Regelbetrieb (und schon gar keine 64er). Die letzte 64er wurde schon 1975 aus dem Betriebsdienst verabschiedet.

    Gruß
    Stephan
     
  13. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    Hallo in die Runde,

    danke für die Aufklärung bezüglich der Dampflokomotiven in der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV.

    Dann lag ich mit meiner Vermutung gar nicht mal so falsch. Gut, bleiben die Dampfrösser weg! Kann ich mit leben, auch angesichts der hohen Preise für solche Modelle. Jetzt würde mich aber interessieren, warum 1977 alle Dampflokomotiven von der Deutschen Bundesbahn quasi verbannt wurden?

    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich auch eher der Diesellokfan bin. Ganz nach der Devise: "Kraft kommt von Krafstoff". :)

    Mal eine ganz andere Frage am Rande, die vielleicht nicht unbedingt zum Thema passt:

    Kann man die Baureihenbeschriftung von den Modelltriebfahrzeugen entfernen? Grund meiner Frage ist, dass ich eine Roco V 100 erwerben kann, diese aber dank dem "V" nicht so wirklich in die [lexicon]Epoche[/lexicon] IV passen will. Nun muss das "V 100" weg und durch 211 ersetzt werden. Passende Decals gibt es ja bekanntlich. Mein erster Gedanke war, den Aufdruck abzuluxen mit dem Wundermittelchen "Lux Lack- und Druckentferner" den ich gern im Feuerwehrmodellbau einsetze.

    Jedoch sagt das "Lack und Druckentferner" schon, dass ggf. auch der Lack "verschwindet" und das möchte ich natürlich vermeiden!
    Habt ihr da evtl. auch ein paar Tipps für mich, wie ich das Ganze unfallfrei über die Bühne bringen könnte?

    Es grüßt freundlich,
    Oliver
     
  14. Stephan

    Stephan Guest

    Hallo Oliver!

    Ich nenne mal die Gründe im Telegrammstil:
    - veraltet (= technisch überholt)
    - zu teuer im Betrieb
    - Personalintensiv (pro Lok 2 Mann + Personal an der Bekohlung, im Lokschuppen, usw.)
    - lange Aufrüst- und Abrüstzeit
    - nach relativ kurzer Fahrtstrecke mussten die Loks die Vorräte ergänzen bzw. ins [lexicon]BW[/lexicon]
    - hoher Unterhaltsaufwand (ständiges Abölen bei jedem Zwischenhalt sowie vor und nach der Fahrt, Kontrolle der Lager und Rohrverbindungen, usw.)
    - aufwändige Infrastruktur (Bekohlung, Wassertürme, Wasserkräne, Entschlackung, Rohrblasgerüste, usw.)

    Gruß
    Stephan
     
  15. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Hallo Stephan!

    Danke für die kurze Telegrammnachricht! Wir Feuerwehrmänner müssen unsere Meldungen ja immer kurz halten. [/font];)
    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Nun gut, bin ich wieder ein bisschen schlauer was die [lexicon]Epoche[/lexicon] IV und ihr Rollmaterial angeht. Arbeiten wir uns langsam im Thema weiter.
    [/font]
    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Grüße vom Sofa,
    Oliver
    [/font]
     
  16. cargo

    cargo Guest

    Warum kaufst nicht gleich ne 211?

    Ich hab noch so viel H0-Material zu deinem Thema, mail mich mal an, falls interesse besteht.
    Grüße

    Torsten
     
  17. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    Nabend Torsten,

    na ja, eine 211 in ozeanblau/beige besitze ich nun bereits. Eigentlich war ich auf der Suche nach einer altroten 211er bzw. 212er. Mein Onlinehändler hat leider keine im Angebot und auch die "Bucht" brachte mir bisher keine ansprechenden Ergebnisse. Noch ist die V100 ja nicht in meinem Besitz. Somit mach ich mir da keine Sorgen. Klar, Interesse besteht immer! ;) Mail ist auch schon auf dem Weg...

    Beste Grüße,
    Oliver
     
  18. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Oliver,
    beide Typen den BDnF, sowie Bauart 740 der Silberlingsteuerwagen sind Nebenbahntauglich und wurden sogar bis in die heutige Zeit eingesetzt, mit Ausnahme des BDnF.

    Die Tatsache, daß die Silberlinge in [lexicon]Epoche[/lexicon] V mintgrün und in [lexicon]Epoche[/lexicon] VI verkehrsrot lackiert wurden, lassen wir mal außen vor.

    Nicht alle Steuerwagen lassen sich mit allen Lokbaureihen kombinieren, das hat etwas mit den verbauten Steuerleitungssystemen zu tun, so kommt es auch heutzutage vor, daß Loks einen Umlauf machen müssen deren verbaute Steuerleitung nicht kompatibel zum Steuerwagen ist, falls bei Lokschäden Reserveloks anderer Baureihen eingesetzt werden. Hierbei gibt es aber auch regionale Unterschiede.

    Auf der Bahnstrecke Gießen - Fulda verkehrten Züge, in den 1980er Jahren, bestehend aus einer Lok der [lexicon]BR[/lexicon] 215 mit nur einem Typ 740 Steuerwagen, was an Wochenenden den gesamten Nebenstreckennahverkerszug bildete, Eilzüge fuhren mit immerhin zwei weiteren Wagen, wobei einer mit 1. Klasse Sitzplätzen ausgestattet war.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  19. Feuermelder

    Feuermelder Neues Mitglied

    [font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif']Hallo Ingo,

    danke für diesen Einblick.

    Dann bin ich also der Richtigen annahme, dass sich die Baureihen 211/212 und 215/216 für eine Wendezuggarnitur in der [lexicon]Epoche[/lexicon] IV eignen?

    Es ist schon etliche Wochen her als ich es selbst gesehen, aber hier auf der benachbarten KBS 623 (Obere Lahntahlbahn) verkehrt Montags bis Freitags eine 3-teiligen Wendezugeinheit bestehend aus einer [lexicon]Baureihe[/lexicon] 218 und einem Steuerwagen mit Wittenberger-Kopf im Regelverkehr. Die 218er fährt sogar noch im schönen altroten Farbkleid, was man von den Nahverkehrswagen leider nicht behaupten kann.

    Schöne Grüße,
    Oliver
    [/font]
     
  20. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Hallo Oliver,

    du liegst richtig in der von dir gemachten Annahme, die [lexicon]BR[/lexicon] 211 und [lexicon]BR[/lexicon] 212, sowie die [lexicon]BR[/lexicon] 215 und [lexicon]BR[/lexicon] 216 im Nebenbahnbetrieb einsetzen zu können, auch im Wendezugverkehr.

    Die [lexicon]BR[/lexicon] 218 in altrotem Farbschema, dürfte wohl zu den Kasseler Eisenbahnfreunden (KEF) gehören, deren Museums [lexicon]BR[/lexicon] 218 ist derzeit bundesweit zu Sonderfahrten in Planzügen unterwegs. Die angehängten Bilder entstanden allerding in diesem Jahr auf der Bahnstrecke Hamburg - Lübeck im Juli. Der Sound der Museums [lexicon]BR[/lexicon] 218 vor dem Plan IC hört sich bedeutend besser an, als der Sound der regulären [lexicon]BR[/lexicon] 218 der DB AG, welche immernoch im Regelverkehr eingestzt wird, das liegt warscheinlich an der nicht so sorgfältigen Wartung der Lok. Entschuldige die Unschärfe der Bilder, da mit Handycam des Nokia 3010 gemacht.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     

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