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Spur N - INSTANDSETZUNG Vollmer-Reiterstellwerk Nr. 7603

Dieses Thema im Forum "Gebäudemodelle" wurde erstellt von Manfred-Spur N, 25. Juli 2006.

  1. „Schmeiß weg“ oder „Aufarbeitung“???

    Diese Frage stellte sich mir bei diesem alten und angejahrten N-Vollmer-Bausatz heutige Nr. 7603,den ich vor Jahren aus einer Anlagenaufgabe gratis übernehmen durfte.

    „Aufarbeitung“ war meine Entscheidung, da ich gerne „bemale“.

    ALTER ZUSTAND:
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    Die Vorbesitzer hatten das Ding jahrelang auf Ihrer Anlage stehen, etliche Verschleißspuren und abgebrochene Teilchen belegen dies ... auch schlichen sich beim Zusammenbau in grauer Vorzeit diverse Fehlerchen ein. Mit einigen Teilchen aus der Reste- bzw. Bastelkiste und diversen Modellbaufarben soll dieses Stellwerk nun zu neuem Leben erweckt werden, um noch ein paar Jahre auf meiner geplanten neuen N-Anlage Dienst zu tun.

    Das Dach war seitenverkehrt (links-rechts verwechselt) herum mit Spalt aufgesetzt, wurde mit Essig abgelöst und richtig herum angeklebt. Diverse alte Klebstoffreste verblieben und setzen z. B. das Mauerwerkprofil zu ... die Fugen wurden mit einer sog. „Messernadelfeile“ teilweise wieder hergestellt.
    Kaminabschlüsse, Treppengeländer waren nicht mehr vorhanden + wurden mit geeigneten Teilchen aus der Restekiste ersetzt. Die Regenwasserablaufrohre waren teilweise zerbrochen – Stücke fehlten, die ebenfalls durch Einpassen von geeigneten Teilchen (siehe z. B. graues Stück oben rechts) ersetzt und nach Ablösen auf der richtigen Seite positioniert wurden. Auf dem Dach wurden ebenfalls einige Aufbauten komplettiert bzw. wieder hergestellt. Neben der Tür – unten rechts – wurde noch ein „Sicherungs-„ von mir aus auch „Telefonkasten“ angeklebt – genau so wie auf jeder Seite je 5 Stück „Abweiser“ (= graue Teilchen) unter den Fenstern. Die Fensterrahmen wurden von Klebstoffresten befreit. Diverse Gratreste wurden entfernt und überstehende Mauerkanten mittels Feile gebrochen bzw. gefast ... so, dass die ehemals ungenau zusammengefügten Teile nicht mehr unbedingt störend in Auge fallen.

    Links und rechts an der Außenseite unter den Fenstern mussten unbedingt aus der Bastelkiste noch Blumenkästen samt „bunter Schaumstoffbepflanzung“ angebracht werden (das gab es ja in früheren Zeiten häufig). Es erfolgte anschliessend eine neue bzw. komplette Bemalung des Altmodells mit 10 Humbrol-, Revell-, Gunzen- und Tamiya-Farben aus der zum Großteil jahrzehntealten Farbtöpfchenkiste.

    Dieses Bausatzmodell kann – trotz einiger verbliebener Restmängel, die sich nicht korrigieren ließen – wieder aufgestellt werden und noch einige Jahre Dienst tun. Das vorläufige Endergebnis sieht dann vorläufig so aus:

    „NEUER“ ZUSTAND:
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    Die gewählte Farbgebung ist natürlich Geschmackssache – mir gefällt das so. ES FEHLEN NOCH: Patinierung und ein paar Beschriftungstafeln bzw. Warnhinweise und die Abkürzung der Stellwerksbenennung. (Inklusive Gleisschotterbettung passen 4, vielleicht auch 5 N-Gleise darunter.)

    Bausatzkosten: NULL Euro – Arbeitszeitaufwand ca. 8 Stunden.
     
  2. Hallo,
    schaut toll aus!!

    Kriegst du die Klebstoffreste auch
    mit dem Essig runter??

    Grüße
    Sebastian
     
  3. INSTANDSETZUNG Vollmer-Reiterstellwerk Nr. 7603

    Mit dem Säuregehalt-7,5%-Essig gehen leider nicht alle Klebstoffreste (Kunststoff--->Kunststoff) ab. Aber es gut taugt dazu, alte Klebenähte aufzuweichen und größere Klebstoffrückstände zu reduzieren.

    Größere Rückstände mußten hier befeilt bzw. gefräst werden.
     
  4. joe

    joe Guest

    Respekt, sieht super aus! Danke für den tollen Tipp.

    joe
     
  5. KEINE Instandsetzung sondern Müll ...

    Nun ja, bei diesem Gebäudemodell war es dann auch eher eine Gedulds- bzw. Fleißaufgabe - zumal keine WESENTLICHEN Teile fehlten bzw. zerbrochen waren.

    Aus der gleichen Anlagenauflösung gab´s auch noch eine Reihe weiterer N-Gebäudebausätze, die im Prinzip "hoffnungslose" Fälle sind und in den nächsten Tagen nach Demontage evtl. brauchbarer "Ersatzteilchen", "Ausschmückungsteilchen" und Figuren den Weg in die Entsorgung bzw. Mülltonne finden werden:
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    Alles kann man ja auch nicht endlos aufbewahren, damit es die Ecken vollstopft. DAS IST DANN HALT DAS PROBLEM; wenn man eine aufzulösende Anlage übernimmt. Bezahlen mußten wir damals nur 250 DM für 3 Loks (von denen 1 defekt war, was sich aber zum Keitpunkt des Kaufes nicht testen liess), 1ICE-Kurzgarnitur, 20 Personen- und Güterwagen, 12 elektrische Weichen und Kreuzungen, diverse Schalter, 3 Trafo, 2 Licht- und 2 Formsignale und diverse Laternen, Begrasungsgerät und Minimodellbahnstaubsauger - Gebäude haben wir allesamt aus der Berechnung rausgestrichen, da von rund 20 Gebäuden nur 5 Stück wiederverwendbar waren ... der Rest "GRAUENHAFT". Etliches haben wir schon da vor Ort in den Müll entsorgt. Und mit den Resten füllen sich Zimmer und Keller ...

    (DIE wurden irgendwann vor 15-20 Jahren derart unsachgemäß und fehlerhaft mit Unmengen von ungeeignetem Klebstoff zusammengebaut, viele Teile sind abgebrochen bzw. fehlen, Staub und Dreck taten ein übriges - da lohnt kein Reparaturversuch mehr, zumal es auch nicht dem jetzt gewünschten Anlagenstil entspricht.)
     

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