Gleisplanung Spur N-Wiederanfang: Der 4. Entwurf + der Versuch der Umsetzung in kleinen Schrittchen

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von Manfred-Spur N, 21. März 2006.

  1. aus der Werkzeugkiste:
    "A + O" bzw. qualitativ ausschlaggebend bei diesen Bits sind:

    a. die Stahlqualität - weder zu spröde/hart noch zu weich ist gut
    b. ob sie "geschlagen" sind also im 2 Sekundentakt aus einer Art Presse purzeln oder ob sie "geschliffen" sind - dauert länger + ist teurer
    c. sind sie aus Stahl-, Hartmetall oder gar Keramik? Letztere 2 Qualitäten sind IMMER besser (aber man soll ja viel kaufen, deswegen gibt´s meist nur die erste Sorte.
    d. nicht verleiten lassen, die "goldene Sorte" = TIN = Titannitrid-beschichtet zu kaufen. Ist teurer und bringt bei Bits absolut gar nichts. TIN bringt nur Erfolge beim maschinellen Einsatz von z. B. Bohr-, Fräs- und Gewindewerkzeugen in entsprechenden Maschinen mit ebenso entsprechenden Drehzahlen, Vorschüben bzw. Schnittgeschwindigkeiten.
    e. Sind die Bits überhaupt maß-/profilhaltig korrekt entsprechend den diversen Schraubenkopfformen geschlagen/geschliffen + natürlich ... stimmen die Einsatzbedingungen des Anwenders (Drehmoment, Rundlauf usw...)
     
  2. Mitte Mai 2006: Spur N-Wiederanfang: Der 4. Entwurf + der Versuch der Umsetzung in kleinen Schrittch

    Mitte Mai 2006:
    Urlaubstage, bzw. bei mir eher Urlaubsnächte müssen genutzt werden - daher beschloss ich heute eine "GeneralLEGEprobe des Gleismaterials" um mal zu schauen, was von unserer etwas realitätsfernen Spiel- und Spaßbahn (frei nach Fantasie) umsetzbar ist.

    -Steigungen, Gefälle, Höhendifferenzen sind noch nicht aufgestellt bzw. ersichtlich (hoffentlich finde ich genug Klötzchen..) - kommt später nach
    - erfreulicherweise stimmt der Plan FAST - ganze 8 Gleisstückchen mußten ausgetauscht bzw. ergänzt oder gestrichen werden
    - 2 Änderungen werden der Optik halber fällig - hier noch nicht ersichtlich - Gleisabstände im Bahnhofsbereich, speziell vor allem die beiden Durchgangsgleise, gefallen mir auch noch nicht - müssen irgendwie noch 5-7mm enger aneinanderliegen, damit es dem übrigen Paralellgleisabstand entspricht
    - für die noch nicht zu sehende Flm-Drehscheibe 9152 sowie eine Wartungsgrube muss erst noch ein Podestchen her, da irgendwas zwischen 25-30mm Einbauhöhe gefordert ist, was somit gut in das restliche Höhengefüge reinpasst.
    [​IMG]
    [​IMG]


    P.S.:
    Auch ganz vorne können später die Züge in "Engstadt" unbehelligt fahren - da kommt nämlich eine Plexischeibe ca. 8-10cm Höhe davor, die mit den abgeschrägten Holzwänden links und rechts abschliesst - Signale abreissen + Züge platthauen wollen wir ja auch nicht, dazu war das Zeugs zu teuer.
    ---
    Großer Ärger wieder mal am Rande:
    Das beliebte Thema "vergammelte Gleise" (auch hier stand´s schon in diversen Kommentaren mehrfach) holte mich heute wieder ein: etwa 6-7 Jahre alte - ABER UNGEBRAUCHTE NOCH NIE GESTECKTE UND BEFAHRENE MINITRIX-GLEISE (alles in Holz- und Plasteboxen trocken in der Wohnung gelagert, akutelle neuere Ausführung) - im Prinzip also neuwertig - alles mit fleckigem Belag bei 14904 gerade und mit lauter kleinen Stippen/Punkten speziell bei R5 + R6-Radienstücken.
     
  3. Mitte Mai 2006: Zur Entspannung muss jetzt erst mal was PROBEFAHREN

    Momentan noch diverse Änderungen im Gleisbau - rund 75% des eingeplanten Gleismaterials sind lose "zur Probe" verlegt, Abstände der Hauptbahnhofsgleise wurden korrigiert (ich erlaube mir ja von allen Normen abzuweichen + baue ca. 45mm breite Bahnsteige ein), 1 Streckenkorrektur musste gemacht werden - die Steigung war zu steil + 1 Strecken- bzw. Höhenkorrektur steht noch aus ... da ich erst die Faller-Pola "Sturzbekohlung" in vom Bauplan abweichender Ausführung mit ca. 15-20mm reduzierter Höhe umfummeln bzw. zusammenbauen muss, um eine Gleisverlege- bzw. Stellprobe machen zu können.
    EDIT: Es handelt sich um diesen Bausatz:
    [​IMG]
    Im BEREICH DER GELBEN LINIE müssen rundherum ca. 15 oder besser 20mm Mauerwerk rausoperiert werden - ohne den Mauersockel unten und das Stützgestell zu beschädigen - ANSONSTEN IST NÄMLICH JEDE AUFFAHRT viel zu steil, dass schafft nicht mal mehr die 96 oder man braucht 1000 mm Auffahrtlänge. Wieder eine Sonderaufgabe ...
    ---
    Weil es mir mit der Bauerei heute reichte, habe ich erst mal einen Trafo provisorisch angeklemmt + auf den lose gesteckten Gleisen in der Ebene ein paar Probefahrten gemacht. Vorwiegend ist ja R3-R6 verlegt, aber auch mit den 2 Streckenstückchen R2 gab´s keine fahrtechnischen Probleme.

    Spaß - Spiel - Spannung ... die "Vollverkleideten" bzw. "Stromliniendampfloks" verrichteten ohne Probleme Ihren Dienst:

    1.) Die bestimmt schon 20 Jahre alte Roco 031050 schwarz macht immer noch eine gute Figur + kann mit dem MTX-Produkt optisch durchaus mithalten:
    [​IMG]

    2.) Besagte Minitrix 031010 rot kann momentan noch nicht auf der Drehscheibe gewendet werden ... da der alte Topfdeckel genau die Außenmaße von Fleischmann 9152 hat, reichte das zur provisorischen Darstellung (Bei der Drehscheibe muss ich noch in mich gehen - wegen der Einbautiefe von 25-30mm ca.: a.) entsprechendes Loch in die Platte sägen - dadurch spart man sich Höhenausgleiche, aber wehe, das Loch ist auch nur 5mm an der falschen Stelle platziert - oder - b.) ein entsprechendes Podestchen für Drehscheibe + Lokschuppen etc. bauen - kann jederzeit anders positioniert werden - aber man braucht drumrum wohlüberlegte Höhenübergänge bzw. -gestaltungen:
    [​IMG]

    3.) Fleischmann´s 011070 - auch ein Maschinchen mit tadellosem Fahrverhalten, geräuscharm + guten Langsamfahreigenschaften - in der Bahnhofseinfahrt:
    [​IMG]

    4.) Und zuguterletzt für heute die baumaßlich längste N-Lok bei mir - die 05002 rot der guten alten Firma Arnold. Dieses Modell kann ich allerdings auch später nur mit herausgenommenen "Verkleidungsteilen" fahren, da es ansonsten schon bei R3-Kurven Probleme geben könnte (weil der Radstand recht lang ist) - auch dieses Teil fuhr aber prima:
    [​IMG]

    so, Fahrprobe für heute beendet - übrigens, trotz nur einer provisorischen Stromeinspeisung: auf den bisher befahrbaren 16m Gleis praktisch KEIN Spannungsverlust - also werde ich auch hier bei meiner Planung, nur alle 1,5-2,0m eine Stromeinspeisung zu machen, bleiben.

    NACHEDIT(So, die Urlaubswoche ist fast rum + irgendwie stelle ich fest, dass ich nicht das geschafft habe, was ich schaffen wollte ...)
     
  4. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Das kenne ich, nicht das geschafft, was man sich vorgenommen hat.
    Aber immer daran denken, der Weg ist das Ziel.
    Ich kommen im Moment auch nicht zu wirklich viel, aber das hat andere Gründe (war gerade krank und zu dem ist meine Mutter vorige Woche verstorben).
    Aber ansonsten sieht es doch bei Dir schon ganz gut aus.
    Die Haupsache ist, man kann wie Du schon mal wenigstens provisorisch ein paar Runden drehen und sich schon in Gedanken das Resultat vorstellen.
     
  5. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Joerg
    Mein Beileid

    manfred

    Wenn du die Sturzbühne in der Höhe kürzt, reicht die Höhe dann noch um
    (theoretisch die Tender oder Waggons unter die Schütten zu fahren ??
     
  6. Mitte Mai 2006: Zur Entspannung muss jetzt erst mal was PROBEFAHREN

    Joerg:
    Mein Beileid - auch von mir, liest sich schlimm.

    Hat nach den Jahren mal wieder Freude gemacht "was fahren zu lassen" - ansonsten muss ich nun noch 3 kleinere Gleispartien Probe verlegen. Den Lokschuppen werde ich nun samt BW-, Ein- und Ausfahrgleisen auf eine Art "Podest" bauen, womit sich auch...

    nozet
    der Umbau der Sturzbekohlung FAST erübrigt - jedenfalls an der Vorderseite, dort wo die Schütten sind. Lediglich hinten - da wo die Mauer ist, wird diese weggeschnitten + das Auffahrtsteil ca. 0,7-1,0 cm tiefer gesezt - hatte heute mal Wagen mit Schienen drauf - die stehen viel zu hoch. Ansonsten steht die Bekohlung ja auf etwa 0 im Ausschnitt und die Gleise drumrum auf 20-25 vielleicht auch 30mm ... mal schauen. Auf jeden Fall dürfte sich die Auffahrtsrampe schon wesentlich einfacher gestalten lassen.

    ... an Resultate wage ich noch gar nicht zu denken - wegen der ebenfalls vorzusehenden Signaltrennstrecken müssen noch diverse Gleisstücke ausgetauscht werden + dann wird die "Probelegung" erst mal wieder abgebaut, bevor es Stück für Stück wieder losgeht

    Gleisplan:
    Wir waren ja erstaunt, wie toll der Aufbau nach dem alten Raily2-Gleisverlegeprogramm klappte ... alles stimmte perfekt, passte auch perfekt ... bis ich mich entschloss, die Schienenabstände im Bahnhof zu korrigieren. Auf der Platte liegt das jetzt supersauber und optisch gefällig verlegt, Schiene liegt an Schiene - nur passen die geänderten Stücke hinten und vorne nicht mehr in den PC-Gleisplan ... bzw. der stimmt jetzt nicht mehr ... muß dann wohl ganze Partien noch mal im Paket umgestalten, da ich das schon als stimmende Datei behalten will.

    Nachtrag von Manfred-Spur N
    Ende Mai 2006: Die kleinen Schrittchen werden noch kleiner - WOHL PAUSE ANGESAGT?
    nanu, auf einmal Doppelpost + Beitragszusammenfügung???

    Im Moment scheint unsere Bauwut leicht zu erlahmen – muss wohl an der modellbahnuntypischen Jahreszeit liegen ... oder liegt´s am Fehlen einiger Gleiselemente ... oder womöglich an der Ebbe im Portemonnaie?

    Die Aufstellproben wollen kein Ende nehmen ... und vor allem NICHTS gefällt so richtig ... und NICHTS will so richtig an allen möglichen Stellen passen.

    1. Die Drehscheibe FLM 9152 liegt zwar schon mal an Ort und Stelle ... siehe
    [​IMG]
    aber SO kann das natürlich in ECHT nicht aussehen bzw. keinesfalls bleiben. Selbst nicht bei unserer angestrebten SPASS- und SPIELBAHN. Irgendwie ist der PC-Gleisplan vermurkst – bis zu 90% des Schienenmaterials passte 100%ig – dann muss ich wohl die Genauigkeit verstellt haben und nun passt es nicht mehr, vor allem nicht so wie wir´s geplant hatten.
    Eine von zig Aufstellproben bzw. Varianten ... die ganze Sektion bedarf einer Komplettüberarbeitung und Neugestaltung ... vor allem der kleine Lokschuppen sollte schon von vorne – also von den Einfahrtstoren her – sichtbar sein.
    (Zu allem Übel brach auch noch vermutlich wegen Materialermüdung ein Gleissegment der Drehscheibe trotz fachgerechter Lagerung ab ... nicht mein Tag heute.)

    2. Auch „Manfredina“ unterstrich heute mit allen Mitteln meine Meinung, dass der große Arnold-Lokschuppen
    [​IMG]
    farblich grauenhaft aussieht – also vor allem die knallorangenen Farbtöne (ob die Hersteller des Bausatzes, bzw. die Leute damals bei Arnold & Co. was an den Augen hatten? Oder gab´s orangenes Bausatzgranulat gerade zum Sonderpreis?). Das Ding bedarf eines Komplettanstriches in bahntypischeren Farben.

    3. Na, immerhin liegen die Bahnhofsgleise
    [​IMG]
    schon mal FAST gerade. Auch hier bedurfte es diverser kleinerer Änderungen, damit die Lokräder nicht über „Ecken“ im Gleisverlauf fahren (und der ganze Zug einen Haken schlägt), die man mit bloßem Auge kaum wahrnimmt.
    Sinnvoll beim Probeaufbau sind diese „Pinwandstecknadeln“ (wie die mit dem gelben Kopf) – da weiß man schon mal, was richtig liegt + es kann nichts mehr ungewollt verrutschen.

    4. Die Paradestrecke
    [​IMG]
    musste als einzige bisher große Änderung gegenüber dem bisherigen Gleisplan "entschärft" werden. Der Rechtsabzweig zum Rangierbahnhof kam raus. Weniger wegen des Gefälles/der Steigung – aber es sah ganz einfach schon im Rohbau schlecht aus. Also „Streichung“ hier – ersatzweise entstanden 2 weitere Abstellgleise.

    Na ja, die Stellproben sollten gerade noch so vor dem achtwöchigen Spätsommerzwangsurlaub klappen... und wenn´s dann wieder bald Herbst/Winter ist, wird es hoffentlich wieder mit größeren Schritten vorwärts gehen.
     
  7. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Na Du machst mir ja Hoffnung. Mein Gleisplan ist mit Raily4.0 erstellt, hoffentlich klappt es mit der Version besser.
    Eines stimmt, am BW mußt Du noch etwas schrauben, denn Dein Zufahrtsgleis für die Bekohlung, ich meine die zum Beschicken des Kohlebansens, liegt etwas dicht an der Drehscheibe, oder?
     
  8. War wie gesagt nur eine von 6 oder 7 Stellproben. Die Gleise werden wohl alle nicht so liegenbleiben ... aber es ist ja erst mal nur zum probieren bevor ich mir das Podestchen baue, wo die Drehscheibe reinkommt.

    Dann habe ich auch für beide Lokschuppen noch nicht die richtige Gleislänge gesteckt. Und zum Probeaufstellen muss ich auch noch meine Besandungsanlage, die Dieseltankstelle, diverse Wasserkräne, das Rohrblasgerüst, den Entschlackungskran mit Lösche- bzw. Wartungsgrube suchen und hervorkramen.

    Dann wird´s wohl realistischer (das lange Gleis dort oben bleibt natürlich nicht - ich hatte nur keine Lust mehr, das Ding umzustecken - dadurch werden ja auch die ganzen Gleisverbindungen schlabbrig.
     
  9. joe

    joe Guest

    Vorläufige Drehscheibe

    Achtung Scherz:
    Die Black-Box-Ufo-Scheibe ist so auf wenigen Anlagen zu sehen und verdient Beachtung :grins

    Viel Spaß wünscht
    joe
     
  10. Drehscheibe und andere Dinge in N und 1:1

    das sehe ich auch so + habe meinen Spaß. (Man muss ja auch dann und wann mal etwas abseits der Modellbahn schauen ... gibt ja auch noch andere schöen Sachen im Leben...)
     
  11. Oktober 2006: Kleinere Problemchen rauben Zeit

    Bei uns dröppelts dahin - Kleinigkeiten über Kleinigkeiten verhindern größere Maßnahmen.

    N-Bahner sind ja herstellerseitig nicht sonderlich weder mit gut durchkonstruierten (geschweige denn optisch gefälligen) Gleissystemen "von der Stange bedacht".

    Der besonders erfahrene bzw. gewiefte Nler kennt das nachstehende Problemchen sicher schon lange und schmunzelt darüber - dem Neuanfänger fällt es evtl. noch störend auf (es sei denn man möchte Flex-Gleise einsetzen, worauf ich nicht sonderlich scharf bin).
    Ich habe nun mal sehr zahlreich das Minitrix-N-Gleissystem, bei dem mich heute als Wiederanfänger auf der Jagd nach ein paar cm mehr Platz folgendes erneut nervte:
    [​IMG]
    Bei Radien-/Kurvenstreckenabschnitten passen zwecks Einhaltung eines gleichmäßigen Gleisabstandes jeweils die Minitrix-Gleisstücke GRÜN R1/R2 oder R3/R4 oder R5/R6 als Innen-/Außenstück zusammen - es passt jedoch nicht R3 zu R2 oder R5 zu R4; der größere Radius läuft aus der Geometrie des kleineren Radius - bzw. die Stücke sind nicht verwendbar.
    Und wer will schon freiwillig, besonders in Steigungsstrecken R1 verbauen, wo dann die Loks gerne hängenbleiben.
    Also mal bei Roco geschaut und die Gleisradienstücke in o. a. Grafik übereinandergelegt.
    Und siehe da, dass Roco-R3 passt unter Einhaltung eines gleichmäßigen ca. 25mm Abstandes als Außenbogen zu MTX-R2 - bzw. das Roco-R3a als Innenbogen mit benötigtem Abstand zu MTX-R4. (Der, der R5 außen zu R4 bauen will, hat freilich weiter Pech - da hat auch Roco nichts und es bleibt wohl nur der Griff zum Flexi.)
    Gleich mal morgen was einkaufen - ich benötige eh nur wenige Stücke ... aber als Frage stellt sich, warum von einem Hersteller nicht gleich passend zueinander - also als Innenbogen- und Außenbogenstück die passenden abgelängten Radienschienen angeboten werden??? Oder bin ich wohl der erste Minitrixler der das seit 19hundertpaarundsechzig braucht bzw. wünscht? Kann doch nicht so schwer sein, liebe Firma Märklin/Trix.

    Oder habe ich da irgendwie einen Denkfehler?
     
  12. Mitte November 2006

    Diverse Unpässlichkeiten + Mangel an eigener Kreativität waren/sind Ursache dafür, dass es mit der MoBa nur schleppend voran ging/geht.
    Nachdem ich als "Landschaftsmaler" bei der Gestaltung eines provisorischen Modellbahnhintergrundes komplett versagt hatte, griff dieser Tage meine bessere Hälfte zu ...
    - Pinsel, Wand-, Abtön- u. Plakafarben + strich + rührte etliche Farbnuancen, wischte mit einem nassen Schwämmchen immer wieder drüber bis tatsächlich ein zwar provisorischer, aber dennoch akzeptabler farbiger Hintergrund entstand - sogar mit ein wenig Tiefenwirkung:
    [​IMG]

    [​IMG]
    Nichts revolutionäres ... aber wieder ein Stückchen weiter.
    Berge, Felder, Baumbewuchs (im Kartoffeldruckverfahren!!!) usw. muss später dann mal individuell nachgestaltet werden, wenn man den Landschaftsverlauf genauer sehen kann.
     
  13. Dezember 2006: N-Gleisabstände ermitteln

    NICHT etwa aus purer Langeweile stellte ich das untenstehende tote Szenario Anfang d. M. mit den noch nicht in Angriff genommenen Bahnsteigen auf.

    Bei Zugbegegnungen auf nebeneinanderliegenden Gleisen sollten ja möglichst die Fahrzeuge nicht aneinanderrasseln - genau so wenig wie Loks (Rangiertritt z. B.) bzw. Wagen (z. B. Trittbretter) vor Bahnsteigkanten etc. scheppern sollten.

    Gleisplanprogramme sind eine feine Sache, Normungen á la "Morop NEM" und sonstiger Apostel auch - aber wie sieht das in der Praxis mit Standardmaterial bzw. -gleiskomponenten aus?

    Mit diversen N-Loks der BR 01 - 01V- 24 - 44 - 52 - 53- 80 - 85 - 94 testete ich bzw. nahm Maß. "Breiteste" der gemessenen N-Loks war dann die alte MTX BR 52 (hier nicht im Bild, knapp danach dann Flm 53).
    Mit ohne Druck aufgelegten Messchieberspitzen ist das Teil max. 22,8mm breit, eckt also bei 11,4 Abstand ab Gleismitte(siehe 1.) und weniger ggf. an Bahnsteigen an. Also müsste ich hier - unter Berücksichtigung dass ja noch ein erhöhendes Schotterbett drunterkommt mindestens auf 12,5 - 13,00 mm zur Sicherheit gehen.
    Damit auf nebeneinanderliegenden Gleisen alle Loks ungehindert einander passieren können - braucht man mindestens 24/25 mm (siehe 2.) von Gleismitte zu Gleismitte.

    Doch das Ganze erwies sich m. E. als "Milchmädchenrechnung", die vorgesehenen N-Normen sind bei mir wohl kaum realisierbar, zumal ja nicht unbedingt nur die Loks, sondern DIVERSES WAGENMATERIAL DEUTLICH KRITISCHER IST und leider die diversen MoBahersteller nicht immer evtl. bestehende Normungen, bzw. "Presspassungen" berücksichtigten . Dank ab- und überstehender Trittbretter/Rangierertritten/Haltgegriffen kollidieren viele N-Wägelchen recht schnell miteinander, bzw. ecken an Bahnsteigkanten usw. an. Verstärkt wird dieser Effekt sicher noch, wenn ggf. im Bahnsteigbereich z. B. ein Gleiswechsel über Weiche vorgenommen wird.
    [​IMG]
    Gilt auch für diverse ältere Wagen besonders von Arnold, Ibertren und Piko.

    ... und überhaupt was ist mit evtl. vor-/überstehenden Bahnsteigdächern etc.? Passen da wohl immer alle Dampfer her, bzw. laufen da die "hochhackigen" Arnold-Eilzugwagen aus den 60ern und 70ern z. B.???

    Also beschloss ich heute (sicher abweichend von allen Normungen der strenggläubigen MoBa-Sekte) zur Sicherheit
    1. von Gleismitte - xyz-Kante 14/15mm Abstand (man denke auch an z. B. an die klobigen Schaltgehäuse älterer Signale)+
    2. von Gleismitte - Gleismitte 26/27mm Abstand vorzusehen (was freilich nur bei "Schnurgraden" möglich ist - Abstände in Radien müssen ggf. merklich großzügiger kalkuliert werden).

    Auch ein Ding, welches man besser mal VOR der Gleisverlegung mal durchspielt und ermittelt ...

    (Edit´s = deutsches Sprache - schwäres Sprache!)
     

Diese Seite empfehlen

Wir benutzen Cookies für die statistische Auswertung deines Besuchs. Mehr dazu erfährst du in unserer Cookie-Richtlinie und kannst deine Entscheidung dort auch widerrufen: Cookie-Richtlinie. Du kannst auch nur notwendige Cookies laden.

Akzeptieren