Stromaufnahme in der Kurve Spur Z Märklin

Dieses Thema im Forum "Anfänger, Umsteiger und Fragen" wurde erstellt von Alex1085, 22. November 2020.

  1. Alex1085

    Alex1085 Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    wie ich in meinem Vorstellungsbeitrag bereits beschrieben habe versuche ich mich gerade am Bau einer sehr kleinen Anlage im Spur-Z-Format. Konkret dachte ich mir ich baue passend zur Jahreszeit so eine kleine runde Anlage mit drei kleinen Häusern, einem Bahnhof etwas Wald und einer kreisförmigen Strecke drum herum auf der ein Zug um das kleine Dorf fährt. Unter der Platte plane ich ein Kreuz anzubringen, dass über die Platte herausragt, um an jedem Ende eben eine Kerze anzubringen. Kurz es handelt sich um eine Kombination aus Adventskranz und Modelbahnanlage.
    Das Problem was ich nun dabei habe ist die Stromaufnahme. Ich habe mir das aktuelle Starter-Set Spur Z von Märklich gekauft, das Problem ist nur Schienenstück an dem die Stromausnahme angebracht ist ist eine Gerade. Da meine kleine Anlage aber komplett rund sein wird benötige ich eine Stromzuführung in einer Kurve. Ich habe schon wie lange gegooglet um ein Gleis-Set oder sowas zu finden wo die Stromaufnahme eben in einer Kurve angebracht ist, finde aber nichts. Falls Ihr also eine Idee habt, wo man sowas findet oder wie man sowas unkompliziert (bin ja Anfänger) selbst basteln kann, wäre ich Euch dankbar. Wäre ja richtig blöd, wenn der Zug kommendes Wochenende zum ersten Advent nicht um die Anlage fährt sondern nur regungslos auf dem Gleis steht.:(

    Danke.
     
  2. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Alex,

    Deine Schienen in Spur Z = 6,5 mm Spurbreite sind ganz normale Zweileitergleise, da ist der Hersteller erst einmal zweitrangig, es gibt noch diverse andere Hersteller von Z Gleisen, Märklin ist hierzulande aber der bekannteste Hersteller.

    Deine Gleise werden mit Schienenverbindern zusammengefügt, die lassen sich von den Gleisenden abziehen.

    Nach dem du nach je einem ¼ Kreis die Schienenverbinder abgezogen hast kommt die kniffelige Aufgabe dran, von der Unterseite Drähte anzulöten, verwende aber bitte nicht Litzen mit einem Querschnitt von Ø 0,14 mm² die sind absolut untauglich, obwohl sie gerne verwendet werden.

    Verwende lieber etwas größere Querschnitte von Ø 0,25 mm² oder 0,5 mm² und für die zentrale Fahrstromversorgung Ø 0,5 mm² oder 1 mm².

    Verwende die Kennfarben Rot für (+) und Blau* oder Schwarz** für (–).

    * in Deutschland übliche Minuspol Kennfarbe
    ** in anderen Ländern verwendete Kennfarbe für den Minuspol.

    Mit unterschiedlichen Kennfarben bei der Elektrik zu arbeiten ist einfacher, falls man mal auf Fehlersuche gehen muß.

    Löte dir also nun Dähte in Rot und Blau oder Schwarz von unten an die Schienenverbinder.

    Wenn du dir die Schienenverbinder vorher nicht abgezogen hast, kann es zu einer kalten Lötstelle kommen oder der Draht konnte nicht fest verlötet werden. Die Fahrschienen wirken beim Löten wie ein Wärmeableiter und man muß sehr hohe Löttemperaturen verwenden, diese wiederum können ein Schmelzen der Kuststoffschwellen bewirken.

    Hast du die Drähte angelötet, kannst du die Schienenverbinder wieder aufstecken.

    Achte dabei aber, daß du dabei zum Beispiel die Verbinder mit den roten Drähten am Außenbogen und die mit den blauen oder schwarzen Drähten am Innenbogen befestigst.

    Wenn du nun deinen Kreis aufgebaut hast führe nun die Drähte unter deinen Kranz und verbinde sie nun dort mit der Ringleitung, die aber kein geschlossener Kreis sein muß.

    In der Mitte deiner Ringleitung machst du nun die Stromzuführung zu deiner Fahrspannungsquelle, somit hast du nach beiden seiten je zwei Einspeisepunkte.

    20201122_142141.jpg
    Schematische Planskizze

    Ich hoffe du wirst daraus schlau...

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
    Berni49 gefällt das.

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