Lokumbauten Umbau Märklin Schienenbus

Dieses Thema im Forum "Betrieb" wurde erstellt von Kreisverkehr, 1. April 2010.

  1. Kreisverkehr

    Kreisverkehr Mitglied

    Vor einiger Zeit habe ich begonnen mir Gedanken zu machen zum Umbau meiner Züge. Geplant sind Alterung, Inneneinrichtungen und eine bessere Beleuchtung.
    Begonnen habe ich dann mal mit dem Beiwagen des Schienenbus, da dieser wohl am einfachsten sein dürfte und er es meiner Meinung nach am nötigsten hat. Später kommt auch der Triebwagen dran, welcher aber etwas kniffliger werden dürfte durch den beengten Platz.
    Eigentlich sollte ich wohl erstmal die Anlage weiterbringen, aber ich hatte irgendwie gefallen am LED löten gefunden und das ist auch mal eine nette Abwechslung...

    Beiwagen 4018

    Da die Farbgebung der Lok (3016, neue Farbgebung) und des Beiwagens (4018, alte Farbgebung) zu unterschiedlich waren und mir das hellere Rot des Triebwagens besser gefiel, habe ich den Beiwagen mit roter Revell-Email-Farbe angemalt. Das ist zwar ziemlich schmierig geworden, so daß man das dunkle Rot noch etwas durch sieht, aber das ist gleich ein netter Verschmutzungseffekt. Fehlen noch die weißen Beschriftungen, aber das nehme ich mal nicht so genau. Vorerst zumindest... ;)
    Die Farbe ist durch die Beleuchtung bei den Fotos leider etwas verfälscht und liegt irgendwo zwischen dem ersten und den anderen Bildern.

    Da bei den silbernen Teilen teilweise der Lack ab war, habe ich alles mit einem silbernen Edding nachgemalt. Da mir das Silber aus dem Stift aber zu funkelnd war und mir auch nicht grifffest ist, habe ich die gesamte Lok mit Mattlak besprüht. Dadurch ist der Silberlack gleich etwas fleckig geworden, was auch gleich ein netter Alterungseffekt ist.
    Trotzdem hat sich leider Stellenweise das Silber wieder abgegriffen. Da muß ich wohl nochmal ran. auch könnte die Verschmutzung wohl noch etwas stärker werden, hab da aber auch noch so meine Berührungsängste ;)

    Die milchigen Fensterscheiben habe ich vorher ausgebaut, auf eine durchsichtige Plastikverpackung abgezeichnet und ausgeschnitten. Das ergibt den nötigen Durchblick.

    Die monströse Schraubenhalterung im Wageninnenren habe ich soweit möglich entfernt (aufgebohrt und die reste weggeschnitten). Fixieren kann ich das Gehäuse später auch mit etwas Heißkleber.
    Die Glühlampe habe ich ausgebaut und den Sockel entfernt. Statt dessen habe ich die Kabel eines kleinen Steckers aus nem alten PC an Schleifer und Chassis gelötet.

    Mit einem LM317 Spannungsregler und einem Kondensator habe ich mir, nach Anleitung, eine Schaltung gebaut, die die LEDs mit einer relativ konstanten [lexicon]Spannung[/lexicon] versorgt. Für die Beleuchtung sollen 2 klare weiße LEDs als Innenbeleuchtung und 2 rote LEDs für die Rücklichter herhalten.
    Zuerst habe ich daher die Glühbirne ausgebaut und zwei Kabel an den Schleifer und das Untergestell gelötet. Die kleine Platine soll unter die Decke geklebt werden und der Kondensator kommt aufs Klo :)
    Inzwischen habe ich alles mehrmals umgelötet um die beste Anordnung zu finden. Auch das weiße Kabel vom Stecker mußte ich nochmal umlöten da es keine direkte galvanische Verbindung zum restlichen Gestell und damit zu den Gleisen hatte.

    Damit das alles Sinn macht fehlt noch eine Inneneinrichtung. Dafür habe ich mir erstmal eine Grundplatte aus Polystyrol geschnitten.
    Zuerst wollte ich die Sitzbänke komplett aus bedrucktem Papier falten und kleben. Das wäre aber doch zu fummelig und instabil geworden. Daher will ich jetzt die Bänke aus Polystyrol bauen.

    Auf der Seite Roter Brummer habe ich auch einige Bilder der Inneneinrichtung gefunden. Es ist nicht gut zu erkennen, aber ich denke daß die Sitze alle in eine Richtung zeigen (so wie in einem Straßenbus). Erst hatte ich ja gedacht, daß es sich um gegenüberliegende Sitze handelt, aber da lag ich wohl falsch. Oder ist jemandem auch diese Variante bekannt?

    Fortsetzung folgt...
    Freue mich auf eure Anregungen!

    Viele Grüße
    Philipp
     

    Anhänge:

  2. ductore

    ductore Aktives Mitglied

    Hallo Philipp,

    aus der Zeit, als ich noch mit dem Schienenbus zur Schule fahren musste (und das ist verdammt lange her), kann ich mich erinnern, dass man die Rückenlehne von einer Seite auf die andere wechseln konnte (durch umklappen), also wenn man wollte, immer mit dem Gesicht in Fahrtrichtung sitzen konnte. Das betraf allerdings den VT98 und nicht den VT 95, der wohl das Modell von Märklin ist.
    Ob das eine Neuerung des VT 98 gegenüber des VT95 war oder ob das beide hatten, müsstest du nochmal selbst rausfinden (lassen).

    Viele Grüsse
    Holger
     
  3. Kreisverkehr

    Kreisverkehr Mitglied

    Hallo Holger,

    danke für den Hinweis. War das denn den Fahrgästen überlassen oder hat das Personal die Lehnen umgeklappt?
    Habe gerade nochmal gegoogelt und Bilder gefunden, bei dem sich die Fahrgäste sowohl gegenüber sitzen, als auch hintereinander.
    Ich werde wohl einfach mal schaun was vom Platz her besser passt. :)

    Gruß Philipp
     
  4. Ottoder1.

    Ottoder1. Renommiertes Mitglied

    Hallo Philipp,

    ich bin auch noch wie Holger mit diesem gefährt durch die Gegend geschaukelt.

    Wir haben die Rückenlehnen selbst umgelegt (wenn ich mich noch recht Erinnere ?( waren das nur zwei Rändelschrauben).

    Dann Schultasche in die Mitte, die Karten raus und Schafkopf gespielt.

    Gruß

    Otto
     

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