Gleisplanung Umzugsfreundliche H0 Anlage

Dieses Thema im Forum "Planung" wurde erstellt von ELNA-6, 1. Oktober 2020.

  1. ELNA-6

    ELNA-6 Mitglied

    Hallo, ich musste leider aus meiner alten Wohnung raus.
    Nun habe ich mir sehr lange gedanken gemacht..und war deswegen auch weniger Aktiv hier..und habe erstmal alles sacken lassen :(
    Nun habe ich nach 1 Jahr suche endlich eine neue Wohnung gefunden.

    Meine neue h0 Anlage sollte aber nun so geplant und gebaut werden diese immer komplett mitnehmen kann wenn ich nochmals umziehe d.h. Ich würde mir gerne eine Segment Anlage mit geschlossenen Platten bauen keine offene Rahmenbauweise.
    Auch benötige ich keine genormten Module.

    Diese aber so bauen das Sie quasi fast immer ohne große Änderungen in ein +-10QM Zimmer passt und ggf Erweiterbar ist.
    So das wenn ich weiß das ich umziehe, mir darüber keine zu großen Sorgen machen muss das ein Raum zu klein sein könnte...das ich die Anlage abreißen muss oder sonstiges..
    Gerade weil es im Leben ja evtl nochmal zu weiteren Umzügen kommen kann.
    Auch soll es erstmal keine Riesen Anlage werden...aber wie gesagt die Möglichkeit der Erweiterbarkeit sollte gegeben sein.

    Nun erstmal zur Grundidee der Anlage.

    Ich werde das Thema Alsdorf / Bergbau aufgreifen :)

    Hierzu dachte ich an den Haltepunkt Alsdorf (relativ kleiner Bahnhof) evtl 2 Gleisig + Durchfahrtsgleis?
    Ein Zechengelände zum Rangieren gerne auch nur "angedeutet"
    Eine angedeutete Stadt und einen kleiner Bereich für ein angedeutetes Feld mit Windkraftanlagen.

    Was ich auf der Anlage tun möchte:

    Als Hauptthema sollen dort natürlich Personenzüge fahren (Nicht am Zechenanschluss natürlich).
    In der Zeche würde ich gerne als Nebenthema Kohle Züge zusammen stellen und dann über die Anlage fahren lassen.
    Es soll eher eine Betriebsanlage sein bei der man den gesamten Betrieb an einem Punkt abwickelt mehr richtung "Fahrdienstleiter"

    Vorab ich bin Bereit abstriche zumachen falls nötig, und mir ist wichtig das sich der Bau nicht wie ein Mamutprojekt über etliche Jahre hinwegzieht und dann steht da ggf immer noch nur der "Rohbau" mit Gleisen und Elektrik (Ich bin da ehrlich gesagt kein Mensch für).

    Hier ein paar mehr Infos..

    1. Spurweite & Gleissystem
    h0, Roco Line ohne Bettung (Feste Gleisstücke) ggf kann ich aber auch noch Flexgleis holen wenn nötig.

    2. Raum & Anlage
    2.1 Raumskizze siehe ende des Beitrages.

    2.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
    Rechteck mit Tiefen Seitenteilen oder an der Wand entlang.
    Oder evtl was ganz anderes jenachdem was hier Sinvoll wäre...Hier bin ich auf Hilfe angewiesen.

    2.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
    Max Fläche siehe Raumskizze, Anlage soll aber in einen Raum mit mindestens 10 Quadratmeter passen also Umzugsfreundlich sein.
    Maximal sollte die Anlage aufgebaut einen Platz von 5-6 Quadratmeter einnehmen weniger geht natürlich auch.

    3. Technisches
    3.1 Modellbahn vs. Spielbahn
    Modellbahn soweit wie machbar.
    3.2 Hauptbahn und Nebenbahn
    Hauptbahn und Nebenbahn falls umsetzbar.
    3.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
    Sichtbar R3-R5 Verdeckt R2-R3 (Falls umsetzbar)
    3.4 Maximale Steigung
    5%
    3.5 Maximale Zugslänge
    170-180 cm
    3.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
    minimal 90 maximal 120-136 cm
    Durschnittlich 90CM
    3.7 Eingriffslücken / Servicegang
    Nein, aber die Anlage soll auf Rollen kommen um Sie vorziehen zu können.
    3.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
    90-100 CM
    3.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
    Evtl (Mit Rampe hinten an der Anlage kein Wendel..)
    3.10 Oberleitung ja / nein
    Ja falls der Platz reicht..
    3.11 Züge:
    Es sollen mindestens 2 Züge gleichzeitig auf der Anlage fahren können.

    4. Steuerung
    4.1 Fahren analog oder digital
    Digital
    4.2 Steuern analog oder digital
    Digital (Weichen evtl Analog)
    4.3 PC-Steuerung
    Nein

    5. Motive
    5.1 Epoche
    Gebäude zwischen 1990 - Heute , Rollmaterial nach Lust und Laune.
    5.2 Landschaft
    Alsdorf (Flaches Gelände)
    5.3 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
    Kleinstadt, Industrie, Land
    5.4 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
    Wenn nur eine ganz kleine Lokeinsatzstelle evtl auf der Zeche wenn machbar..

    Sonstiges
    Betrieb: Alleine
    Zeitplan: ca 2-3 Jahre.

    Raum:

    [​IMG]

    [​IMG]


    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2020
  2. Dieselpeter

    Dieselpeter Mitglied

    Hallo ELNA-6,
    Da hast du ja was vor; prima!
    Nachdem ich deinen langen Artikel, plus Skizze, gelesen/gesehen habe, schreibe ich hier meine beiden spontanen Gedanken auf:
    Baue eine eingleisige Hauptbahn. Bei deinem Platz und der Baugröße H0 hast du Platz, um realistische KURZE (!) P-, D-, RE-, EC-, Ex- Züge fahren zu lassen: Lok plus drei( max. 4 )4ax. P-Wagen. Recherchiere einfach in Zugbildungsplänen aller Art; es gibt deren genug.

    Nun meine Meinung zur Kohlenzeche: setze nur gedeckte Kohlenwagen ein. Vorteil - du brauchst nur Einen; zum Beispiel kommt ein "leerer" Kohlenzug an, setzt zur Zeche über, verschwindet in der Zeche. Inzwischen setzt die Zuglok um, die Kohlenwagen werden "beladen", die Lok setzt sich davor, kommt aus dem Werk zum Güterzuggleis, muss zwei Personenzüge abwarten ( Kreuzungen/Überholungen ), kann dann abfahren. Nach deinem "Fahrplan" kommt wieder ein "leerer " Kohlenzug an ( mit anderer Lok ?! ), rückt ein ins Werk und - siehe Satz Anfang.

    So viel dazu heute von mir. Bin auf Antworten auf deine Fragen gespannt.

    Gruß,
    Dieselpeter
     
    ELNA-6 und lok527596 gefällt das.
  3. bamileke

    bamileke Aktives Mitglied

    Hallo ELNA-6

    Das kommt mir bekannt vor, mein Güterfelden will und will nicht vorwärts kommen obwohl die Test-Anlage nur klein ist.:):):):)

    Gruss Bamileke
     
    ELNA-6 gefällt das.
  4. ELNA-6

    ELNA-6 Mitglied

    Erstmal danke für die Antworten :)

    Eigentlich hatte ich halt gedacht auf der Zeche Züge mit einer Rangierlok (Dampflok) zusammen zu stellen und auseinander zu Rangieren.
    Diese werde danach von einer Bundesbahnlok übernommen und aus der Zeche gefahren.

    Natürlich spart deine Variante auch Rollmaterial...aber ich würde schon gerne die Züge auf der Zeche Rangieren.


    Heute habe ich mich erstmal an zwei Ideen für meine "Grundplatte" gesetzt..

    Platz & Platte 1:

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    Platz & Platte 2:

    [​IMG]

    [​IMG]

    Natürlich sind hier sicherlich auch noch viele andere und bessere Möglichkeiten machbar... bin auch gerne für Vorschläge offen.
    Aber viel Größer würde ich ungerne bauen... da ich wie ich bereits sagte die Moba auch nicht zu einem Jahrelangen Mammutprojekt werden lassen möchte, das wäre hier definitiv ein wichtiges Ziel für mich.

    Aber da ja noch kein Gleisplan steht kann die Grundplatte ja noch deutlich abweichen, bzw so kann man ja sehen was auf dem Platz machbar wäre.
    Ich bin leider wirklich kein guter Gleisplaner und hoffe man kann man hier weiterhelfen :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2020
  5. ELNA-6

    ELNA-6 Mitglied

    So ich habe mir nun wirklich sehr lange Zeit genommen fast 1 Jahr und komme einfach nicht weiter... bzw nicht zum finalen Anlagenplan..
    Also das Thema soll immer noch das selbe bleiben da bin ich mir sehr sicher, es hapert einfach an der Umsetzung des Gleisplans.

    Ich habe mir ziemlich viele Gleispläne im Internet angeschaut da war nichts passendes dabei. Ich werde mir die Tage noch ein paar Gleisplanbücher kommen lassen.
    Ich selbst bekomme derzeit einfach nix zu papier das ist zermürbend :(
    Ich bin so verzweifelt das ich kurz davor bin einen Gleisplan Planungsdienst zu beauftragen was natürlich viel Geld kostet deswegen hoffe ich noch auf andere hilfe von außen :)

    Aber so eine Denkpause hat auch etwas gutes, ich habe in der Zwischenzeit zumindest den Raum renoviert sprich eine neue Tür eingebaut (Diese geht nun nach Außen auf) neue Wände gezogen zum Nachbarn, und einen neuen Laminatboden verlegt :)
    Deswegen habe ich den Aktuellen Raum nochmal neu angehangen hat sich aber ansich nicht viel am Platz geändert.
    Der graue Bereich ist für die Moba.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juli 2021
  6. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Kollege,

    Bergbauthemen sind immer wieder sehr schön, sprengen aber oft den Rahmen der machbaren Möglichkeiten.

    Bei mittelgroßen Kohleminen benötigst du noch unzählige Behandlungsanlagen, Kohlewäsche und Kohlehalden nebst Verladeeinrichtungen.

    Bei kleinen Kohlebergwerken wurden Züge nur wöchentlich zusammengestellt, dafür können aber die Wagen direkt beladen werden.

    Bei Erzminen ließen sich die Halden vermeiden wenn die Erze direkt in die Verladung gelangen, um zum Schmelzbetrieb verbracht zu werden.

    Abraum könnte ebenfalls auf Trichterwagen verladen werden, der zur Abraumhalde gefahren wird.

    Bei den Verladeanlagen würdest du in der kleinstmöglichen Gleisanordnung drei Gleise benötigen, wovon eines das Übergabe- und Aufstellungsgleis ist, die anderen zwei Gleise dienen der Verladung und zum Abstellen von Wagen.

    Eine Rangierlok (Köf II oder Köf III) würde ausreichen.

    In der Komfortvariante hast du dann zwei Aufstellgleise, zwei oder drei Sortier- und Abstellgleise und ein oder zwei Verladegleise.

    Eine ein- oder zweigleisige Haupt- oder Nebenbahn könnte an der Awanst (Ausweichanschlußstelle) vorbeiführen.

    Die "Güterzüge" vom Aufstellungsgleis können zum benachbarten Bahnhof vom örtlichen Nahgüterzug gefahren werden, der täglich Wagen abfährt oder zur Verladung bringt.

    In der benachbarten Bahnstation halten auch Züge des Fernverkehrs.

    Mache zwei Zufahrten zum Schattenbahnhof dann kannst du Fernstreckenverkehr simulieren.
    Auch die Güterzüge fahren dann zwischen Schattenbahnhof und Bahnstation der Hauptstrecke.

    Du kannst dort auch den Güterverkehr aufteilen zu verschiedenen Zügen die dann auf der Nebenstrecke auch die Verladeeinrichtung des Bergwerks anlaufen.

    Wenn noch Platz ist gestalte noch eine Kleinstadt oder ein größeres Dorf, wo sich der Endbahnhof befindet, diverse Anschließer gestalten die Nebenstrecke interessanter.

    Ich kann dir das mal grob skizzieren, was du davon umsetzen willst bleibt dir überlassen.

    Ich plane derzeit eine Nebenstrecke einer historischen Bahn als Hauptstrecke meiner fiktiven Bahngesellschaft zu erheben und gönne mir einige künstlerische Freiheiten meiner gewählten Epoche I in Preußen.

    Lübeck Travemünder Eisenbahn Actien Gesellschaft
    Zweispurig bis ins großherzogliche Mecklenburg.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  7. ELNA-6

    ELNA-6 Mitglied

    Ich bin mittlerweile ja soweit das ich die Zeche oder Kokerei Anna nur "andeuten" möchte also nur eine kleine "Güterverladung" daraus mache.
    Wie viel Gleise sollte man hier mindestens einplanen? Dachte an 2-3?

    Ich wäre natürlich noch bereit etwas mehr Platz zu "opfern" aber der Schreibtisch sollte z.b. schon noch Platz finden.
    Was die Anlangenform angeht denke ich mittlerweile entweder L oder U?

    Wenn du Lust hast was zu zeichnen würde ich mich sehr freuen ich bin über jeden Vorschlag dankbar.

    Ich habe mir jetzt auch mal das Buch Alba Modellbahn Praxis Nr. 1 Modellbahn Gleispläne gekauft sollte die Tage ankommen, evtl ist da auch etwas anregendes dabei?

    Danke dir vielmals :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2021
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  8. Atlanta

    Atlanta Renommiertes Mitglied

    Moin Michael,

    das Problem mit den deutschen Zubehörherstellern ist, daß diese für die meisten Kunden zu überdimensionierte Anlagenthemen aufarbeiten.

    Wer kann schon ein Stahlwerk in H0 bauen?
    Auch die Zechen beschränken sich zu Meist nur auf den Förderturm und das wars dann, eine richtige Kohlenmine hat wesentlich mehr zu bieten, nun bin ich aber kein Bergbauexperte und bitte daher um Nachsicht.

    Google doch mal nach der Martinsburg Coalmine oder der Red River Mine von Campbell.

    Die Cash Mine ist etwas größer.

    tsunebmine1907n5ja5.jpg
    Tsuneb Kupfererzmine 1906 - Bild mit Genehmigung des Nationalarchivs Windhuk, Namibia

    Dieses Bild entstand, als das kaiserliche Deutschland noch die Kolonie Deutsch Süd–West Afrika besaß, die im August 1915 an die Republik Südafrika fiel und seit 1992 der unabhängige Staat Namibia ist.

    So klein kann ein Tiefbergwergwerk auch sein.

    Nimmt man eine höhere Schüttbühne kann man einen regelspurigen Güterwagen auch direkt beladen, wenn dieses Bergwerk irgendwo anders wäre.

    An einer eingleisigen Bahnstrecke langt eigentlich eine Awanst = Ausweichanschlußstelle.

    20200619_193734.jpg
    Durch das EG = Empfangsgebäude ist aus der Awanst eine kleine Bahnstation geworden, die nur über einen einzigen Bahnsteig verfügt.

    Bis zum Jahr 1904 war Waldhusen bei Lübeck so ausgestattet ab 1904 wurde aus der Kiesgrube ein Waldfriedhof mit Gleisanschluß.

    Im Anschließer das Ausweichgleis dient zur Bereitstellung von Wagen und zum Umlauf der Zubringerlok.

    Eine örtliche Rangierlok kann nun die Wagen zur Verladung bringen und neu aufstellen.
    Ein weiteres Gleis bietet dann auch Sortiermöglichkeiten bei der Zugzusammenstellung.

    Schönen Gruß,

    Ingo
     
  9. Tilo

    Tilo Neues Mitglied

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