Gleisbau Wie PASSENDE Steigungen bzw. Auffahrten bauen?

Dieses Thema im Forum "Anlagenbau" wurde erstellt von Manfred-Spur N, 2. Juni 2006.

  1. BETRIFFT SPEZIELL KURVIGE STEIGUNGSSTRECKEN:

    Habe früher entweder
    - den Gleisverlauf samt Bettung auf Papier ausgelegt, Konturen drumherum aufskizziert, dann z. B. auf Sperrholzstücke übertragen + ausgesägt
    Ergebnis: ging so, durch die leichten Höhenunterschied war im ausgesägten Stück irgendwie immer eine Verzerrung.

    - 1:1 vom Gleisplan ausgedruckt, ausgeschnitten, aufgeklebt und dann danach ausgesägt.
    Ergebnis: war meistens auch nichts, weil meine diversen Drucker nicht ohne Verzerrung drucken + das Gleisplanprogramm auch nicht ganz genau die angezeigte Optik wiedergibt.

    WIE MACHT IHR DAS DENN? - vor allem wenn in einer 2,50 langen N-Steigung 5 Kurven bzw. Richtungsänderungen sind und es von ca. 20mm auf 85mm hoch geht?
     
  2. Hallo,
    ich nimm die Maße mit dem Lineal und gebe sie aufs Holz, und Säge es aus. Dann hab ich dei kurvige Steigung.

    Grüße
    Sebastian
     
  3. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Manfred!

    Schau' mal bei mir auf die HP.
    Ansonsten: Zum Ermitteln der Drucker-Verzerrung ein maßstäbliches Objekt mit bekannter Kantenlänge 1:1 ausdrucken und nachmessen.
    Übertrage anschließend die daraus ableitbaren Anregungen und Schlußfolgerungen auf Deine Situation.

    Andreas

    P.S.
    Wie berücksichtigt Dein Planungsprogramm die Verkürzung durch die Steigung?
    Für die Projektion auf die Grundplatte mag dies korrekt sein, nicht aber für das Trassenbrett!
     
  4. - da fangen FÜR MICH die Probleme an: so, das Streckenstück besteht ca. aus 40 Schienenstücken, die natürlich lose zusammengesteckt nicht so passgenau sitzen und postitioniert sind, wie im Gleisplan vorgesehen. Und dann addieren sich auch beim Ausmessen die Fehlerquellen bzw. Abweichungen.

    Oder habe ich das jetzt womöglich falsch verstanden?

    tja, das kommt auch noch dazu - habe ich ganz vergessen. Ich habe Raily-Uralt 2.01.
    1. Problem: Je nach Drucker, 3 Stück habe ich, wirds immer unterschiedlich. 1 Gleiselement geht ha noch in der Genauigkeit, aber steckt man dann zig zusammen, so passt das nicht - muss wohl durch die Genauigkeitseinstellungen im Programm kommen

    Leider gar nicht - Raily 2.01 ganz alt - ich lege mir auch kein neues zu. (Deswegen auch meine endlosen "Probeverlegungen" der Gleise + nachfolgend zig Änderungen im Gleisprogramm, weil etliche Schienenstückchen ausgetauscht werden.)

    Auch hier addieren sich irgendwo trotz passgenauer Zusammenfügung aller Elemente die Fehlertoleranzen in mm.

    Fange ich vorne an, bis ca. 75% unserer "überfetten Spielanlage", dann passt alles super, ganz genau nach Plan - so, dann komme ich mit meinen Minitrix-Gleisen an der Fleischmann-Drehscheibe an und ab da dann passt kaum noch ein Anschluss drauf.
    Siehe z. B. Plan Drehscheibenbereich:
    [​IMG]
    Schön passt hier ein Gleis ans andere + alle passen auf die Drehscheibenanschlüsse bzw. -auffahrtsgleise.

    Doch in Echt sieht das trotz genauer Positionierung (auch der Lokschuppen und Drehscheibe) so aus (die Schienen hatte ich schon alle angesteckt, aber wieder abgemacht, damit sie sich nicht krumm hängen):
    [​IMG]
    1. Die kurzen Abstellgleise auf 10 Uhr kollidieren im Plan aber nicht in Echt
    2. Die zwei Einfahrtsgleise darunter passen im Plan - aber nicht in Echt - es fehlen rund 28-30mm Stücke und überschneiden sich im Plan mit den darüberliegenden, was aber natürlich im Original aufgrund der einzelnen Anschlüsse gar nicht sein kann
    3. Die Ausfahrt auf 9 Uhr passt im Plan aber keinesfalls in Echt- auch zu kurz und der Radius des Gleises ist ungeeignet
    4. Hingegen passen die Gleise auf 7 Uhr gut + sogar ein Leeranschluss ist zum Lokschuppen möglich - was der Plan bzw. das Programm nicht erlaubt - umgekehrt ist es mit den Gleisen auf 6 Uhr
    (Unten rechts im Bild - der "Master of Desaster".)

    Irgendwie verarbeitet das Programm a. die Drehscheibenteilungen und b.) die sich addierenden "Genauigkeitstoleranzen" nicht richtig.

    SOVIEL ZUR GRUNDPROBLEMATIK - ZURÜCK NOCHMALS ZUR AUFFAHRT.
    - Um die "Schlange" unten rechts geht es, das einzelne Gleis - welches sich von der DKW bis zur WR in Radien von 2 - 6 schlängelt ... DA WEISS ICH NICHT .... Habe heute mit Pappstücken experimentiert, ausgeschnitten - aber das passt nicht ...

    UND NUN SCHAUE ICH ERST MAL AUF DIE ANDREASB HOMEPAGE - bevor ich hier weiterjammer ....

    [wave]NACHEDIT:[/wave]
    Schaute bei "alte Anlage", bei "Modulanlage" + hab nix gefunden, was mit Steigungsplanung oder Steigungsbau oder Auffahrt oder Rampenbau zu tun hat ....
     
  5. Hallo,
    Ich benutze ja Flexgleise, da muss das nicht so genau sein.
    Da muss man auch nicht ganz so genau planen;)

    Grüße
    Sebastian
     
  6. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    Hallo Manfred!
    Steigungen habe ich in der Tat nicht!
    Ich habe lediglich beschrieben, wie ich den Gleisplan zwecks weiterer Verarbeitung auf die Trassenbretter übertragen habe. Wenn allerdings der Gleisplan aus Deinem Raily nicht der Realität entspricht, nützt Dir diese Hilfestellung leider auch nichts.
    Bleibt nur das Vorgehen wie zu Urzeiten vor den Gleisplan-Programmen. :-(

    Gruß
    Andreas
     
  7. thomas48

    thomas48 Mitglied

    Moin zusammen,

    aus meiner Fleischmann H0-Zeit kenn ich noch Gleisstücke, die man in der Länge verändern konnte, ich glaube von 8-12 cm.

    [EDIT] hab grad mal kurz nachgeschaut, hier ist das Gleis was ich meine (allerdings für Fleischmann H0)

    Vielleicht gibt es solche Gleise auch für Dein Gleisprogramm und würden die ja weiterhelfen um irgendwo ein paar cm auszugleichen?

    Ansonsten Flexgleise. Die längt man einfach mit dem Dremel passend ab. Da braucht man auch nicht so genau vorher zu planen :)

    Gruß
    Thomas
     
  8. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Ich hatte meine vorherige Anlage mit Raily 3.0 geplant und da konnte man einstellen, wie groß die Fehlertoleranz des Programmes sein soll.
    (Das sich die Gleisenden automatisch verbinden)
    Vielleicht hast du diese Toleranz zu hoch eingestellt ?
     
  9. na ja, ich werde mich schon nicht unbedingt vom "Gleisplanungsprogramm" weiter "schikanieren" lassen, wäre halt nur schön gewesen auch alle verbauten Gleisteile richtig positioniert auf dem Papier bzw. als Datei zu haben.
    Zum Glück haben wir ja alle zwischen den Schultern noch so ´ne Murmel mit Gehirnmasse drin ... das soll auch manchmal weiterhelfen ... muss ich eben mal wieder meinen "Kopf-Computer" benutzen ... werde morgen die "2,50-Meter-Schienenschlange" in der Steigung auf zusammengeklebtes Papier legen, mit Kreppband abkleben + dann mit Farbe aus der Sprühdose besprühen - hoffe, dass dann die Kontur bzw. das Profil der Auffahrt richtig ersichtlich wird + passt.

    jo - gibt´s bei Minitrix auch, habe seit 1990 noch 5 Stück originalverpackt - nie gebraucht, sehen auch eigenartig aus - irgendwie. Kennt das Raily-Programm übrigens auch nicht + somit keine Verbaumöglichkeit. So passen ja als "Probeverlegung" die Schienenstücke fast alle.

    macht das alte Raily 2.0x auch, habe dann auch mit verschiedenen Genauigkeiten experimentiert - aber es will halt nicht, spätestens nach der Drehscheibeneinbindung passt das nicht mehr, weil irgendfwas mit der Teilung der Auffahrtsgleise nicht hinkommt.
    Aber was solls, ich habe heute einfach die fehlenden Teile als UNPASSEND eingebaut (so wie´s beim Probeverlegen tatsächlich auf der Platte liegt) ... und so muss es dann wohl reichen - Plan irgendwie vollständig mit allen tatsächlich benötigten Gleisstücken + Anlage im Probebau auch vollständig.

    Ist doch immer wieder schön zu sehen, dass der Computer den Menschen noch nicht komplett ersetzt .... =)
     
  10. Auf- und Abfahrtsrampen

    Inspiriert durch das bisherige Thema
    Wie PASSENDE Steigungen bzw. Auffahrten bauen?
    möchte ich heute mal die Frage

    Wie und mit welchen Materialien bzw. mit welcher Technik baut Ihr Rampen bzw. Auf- und Abfahrten???

    hinterherschiessen.

    Ich bin da vielleicht etwas ideenlos und klebe immer an meiner Standardversion "Holzstützen + Sperrholzrampe, Drahtgeflecht, da drauf eingeweichte Zeitungen, Hohlräume vorher ggf. ausschäumen"

    Wie macht Ihr das? Gibt´s evtl. Baubeschreibungen bzw. Fotos, die die einzelnen Bauabschnitte dokumentieren?
     
  11. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    RE: Auf- und Abfahrtsrampen

    Hallo Manfred!

    Also ich stehe ja auch zu der Sperrholzrampe + Stützen Ausführung.
    Übrigens wird gekanautschte Gelaändematte auch in der Form sehr fest, wenn die Unterseite mit Holzleim (Ponal) eingestrichen wird. Dies ist aber eine sehr primitive und altmodische Technik, wie auch auf dem Portrait über meine alte Anlage zu sehen.

    Aber mal sehen, was die anderen so für Methoden bevorzugen. In einigen Baufortschritt-/Anlagenbeschreibungen ist ja hier schon einiges auch in Bildern gezeigt worden.

    Gruß
    Andreas
     
  12. Hallo,
    irgendwo im Forum haben wir das schon
    einmal durchdiskutiert.
    Aber nochmal, ich mache das auch mit
    einer Sperrholzplatte die am Anfang etwas
    schräg angeschleift wird, so das man sie
    einfach auf die Platte aufleimen kann.

    Grüße
    Sebastian
     
  13. Auf- und Abfahrtsrampen

    na ja, da liege ich mit meiner geplanten Bautechnik doch nicht so ganz weit weg.

    wo denn? Ich gab bei Suche "Rampe", "Auffahrt" usw. ein diverse Threads kamen auch - aber eher vom fertiggestellten Anlagenstück, bzw. nicht Details wo man einzelne Bauschritte sehen kann.
     
  14. nozet

    nozet Renommiertes Mitglied

    Das Problem liegt bei dir in den vielen Kurven der Auffahrt.
    Ich hatte bei meiner alten Anlage auch eine Auffahrt mit 3 Kurven.
    Bei jeder Kurve kippt die Steigung nach aussen weg.
    Du kommst gerade an in der Steigung und gehst dann z,B, nach rechts in
    die Kurve (immer noch Steigung), wenn du das mit einem Sperrholzbrett und einem Zug ausprobierst, siehst du was ich meine.
    Das berechnet das Gleisprogramm nicht. Das gehen zur Ebene pro
    Kurve einige Zentimeter verloren.
    Probier es mal aus.
     
  15. Hallo,
    Steigungen
    Auf die schnelle hab ich jetzt auch
    nur diesen Thre4ad gefunden, aber
    ich bin mir auch sicher das es noch
    mehr gibt.

    Grüße
    Sebastian
     
  16. Joerg

    Joerg Renommiertes Mitglied

    Im Link von Sebastians Beitrag gibt es einen weiteren Link.
    Falls Du das überlesen haben solltest, hier ein Link zu einem weiteren Beitrag.
     
  17. Auf- und Abfahrtsrampen

    ja, den Link hatte ich schon mal betrachtet.
    Eben auch die (Sperr-)Holzgrundausführung mit den diversen Tipps Gips oder Moltofill zu verwenden. (Das also, was mir auch im Hinterstübchen rumschwirrt.)
    Hat z. B. jemand beim Rampenbau schon mal Erfahrungen mit der Verwendung von gewichtssparenden Schaumstoffen gemacht? Und kann man evtl. Styropor in Kombination mit Montageschaum zur Dämmung einsetzen - oder löst sich Styropor dann auch auf???
    So was eben alles.

    Das von AndreasB war auch hilfreich = Geländematten mit Leim einstreichen.

    Es gibt doch aber sicher noch mehr Techniken bzw. verwendbare Baustoffe? Und was Ihr da z. B. verwendet - von Anfang an bis hin zur fertigen "Böschungsausgestaltung" eben. Habe irgendwo auch schon mal Stichworte wie "Rauhfasertapete", "Pappbrei", "Drahtgeflecht", "Leim mit Sägemehl gemischt", "eingefärbter Montageschaum", "Knüllzeitungen mit Gipsbrei" usw. gelesen - aber halt nur als "Stichwort" ... aber nicht in einer zusammenhängenden bzw. detaillierten Baubeschreibung.
    Na ja, mich würde Euer Praxiswissen interessieren ... vielleicht weil ich etwas fantasielos in manchen Dingen bin.

    (Kann natürlich sein, dass ich derartige Details selbst nicht finde bzw. übersehe.)

    nozet:
    - ja, dass mit den passenden Auffahrten ist ein schwieriges Ding - von der Planung her.
    - mein Uralt-Gleisplaner (ich will mir auch keinen anderen zulegen) zeigt die Verzerrung bzw. den Schwund durch Höhendifferenzen nicht an.
    Habe mir bei diesem Problem so geholfen, dass ich Gleise zur Probe ausgelegt habe - also auf Holzstützen in richtiger Höhe - und untendrunter eine straff gezogene Plastiktüte gelegt habe. Dann habe ich mit Folienschreiber die Kontur/das Profil + Gesamtbettungsbreite + Reserve eingezeichnet.
    OB DAS BEI DIESEN KURVIGEN STRECKENSTÜCKEN FUNKTIONIERT? Keine Ahnung - wird sich nach dem Aussägen bzw. beim Festaufbau zeigen.
    Vielleicht also dieser Detailpunkt "Konturenermittlung" schon mal halbwegs gelöst.
     
  18. plint

    plint

    Duales System

    Heu,

    da will ich mal ein paar respektlose (aber hoffentlich fachlich gute) Bemerkungen loswerden.

    Gleis- (oder Rampenbrett-) längenberechnung

    Hier ist nun mal der alte Phytagoras immer noch aktuell. Die Länge aus dem Gleisplaner (ebene Projektion) ist a, die gewollte Steigung ist b, dann errechnet sich die tatsächliche Länge des Gleises so: Wurzel aus (a² x b²) = c.
    Ich erbitte Nachsicht wegen der nicht ganz korrekten Notation, diese lässt sich aber hier nicht anders darstellen.

    Nun taucht aber hier noch ein anderes Problem auf: Der Übergang von der Geraden in die Steigung MUSS ausgerundet werden, beim Vorbild nach meiner Kenntnis mit mindestens 180 m Radius. Bei der Moba sollte der Übergang mindestens so groß sein, dass die langen Fahrzeuge ihn ohne weiteres schaffen, hier ist ausprobieren angesagt. Da aber wohl maximal Steigungen von 40 Promille in Frage kommen, ist die Bogenlänge nicht sehr bedeutend, aber weil ein Bogen halt länger als eine Gerade ist (besonders bei ebener Projektion, hihi, hier hat der Matheteufel schon wieder seinen Pferdefuß dazwischen) muss man da auch noch einige Millimeter bis Zentimeter berücksichtigen.
    Hilfreich könnte hier sein, sich einige Ausrundungsbögen für diverse Steigungen zu konstruieren, auszumessen (auch rechnerisch) und diese dann als selbstgestrickte Norm auf seiner Anlage durchzuziehen.
    Wichtig: Positive und negative Bögen !!!!

    Für die erste Geschichte ist ein Billigrechner gut genug, die Ausrundungssache ließe sich mit einem programmierbaren Rechenknecht auch noch einigermaßen komfortabel machen.


    Umsetzung in die Hardware (neudenglisch) oder vom Anreißen und Sägen

    Da die (entgleisungssichere) Verlegung von MoBa-Schienen doch ein etwas anspruchsvolles Kapitel ist, hier zuerst mal ein Rat von Iwanowitsch Feilowitsch, dem Erfinder der russischen Breitfußquerschiene:
    Lege nie eine Verbindungsstelle zwischen zwei Schienen (sogenannter Schienenstoß, der Name kommt vom Stoß beim Drüberfahren) in einen Neigungswechsel.
    Da die Verbindungslaschen das schwächste Teil sind, wird nach Murphys Gesetz die gesamte Neigungsänderung sich genau in dieser schwächsten Stelle konzentrieren und künftig deine Züge genau dort, wo du nie hingreifen kannst, aus der Bahn werfen.

    Empfehlenswert ist: Anfertigung von Schablonen nach den obigen Ausrundungsberechnungen für diverse Steigungen, jeweils mit mindestens (für Baugröße N) 100 Millimetern gerader Gleisführung vor und hinter dem Ausrundungsbogen.
    Nach dieser Schablone für jeden Neigungswechsel zwei vertikal unter das horizontale Trassenbrett zu montierende (Verleimung mit Weißleim ergibt die besten Ergebnisse) Stützbrettchen sägen.
    Wenn dann bewusste Schienenstöße richtig plaziert werden, dürfte der (Mini)Lokführer keine Probleme haben, unfall- und verspätungsfrei seine Züge über die Anlage zu befördern.

    Merke: Die Steigung beginnt im Kopf, setzt sich auf dem Papier fort und kulminiert in einem Punkt (für N) mindestens 100 Millimeter bevor sie sich materiell manifestiert.

    Tante Edith: Dreckfuhler
     
  19. BIG Rolando

    BIG Rolando Renommiertes Mitglied

    Bergstrecke - wie die Trasse bauen?

    Hallo Leute!
    Ich habe meine Bergstrecke auf der Anlage Neukirch in 2 Schritten gebaut. Ich habe ja in der Mitte der Strecke ein Viadukt gebaut. Somit wurde zuerst vom Bahnhof zum Viadukt - dann vom Viadukt vor Weiche in der oberen Ebene gebaut.

    Vorgehensweise:
    Ich habe das Gleismaterial zusammengesteckt und als Vorlage auf ein Sperrholzbrett gelegt. Dann habe ich eine etwas breitere Trasse (beidseitig 2 bis 3cm) auf dem Sperrholzbrett aufgezeichnet und ausgesägt. Es haben sich mehrere Teilstücke ergeben, die habe ich dann zusammen verbunden. Dann habe ich den Kork auf die Trasse, mit der selben Vorgehensweise, geklebt.
    Nun habe ich die richtige Steigung ermittelt. In Bögen muss die Steigung flacher ausfallen (Reibung).

    Dann war meine Bergstrecke fertig.... :))
    [​IMG]

    Grüessli

    Roland
     
  20. AndreasB

    AndreasB Aktives Mitglied

    RE: Duales System

    Hallo!
    Ich hoffe, Du meinest a² + b² = c²
    Sonst wird's ein etwas merkwürdiges Dreieck, was aber nicht an der Tastatur gelegen haben kann. ;)

    Zur Frage der Trassen-Kippung:
    Muß mal bei Gelegeheit ein Photo meiner alten Anlage so anfertigen, daß man sieht, wie mein Vater damals das Problem gelöst hat. Jedenfalls soviel: Durch geschickte Anordnung der Stützen entstand sogar automatisch eine natürliche Gleiüberhöhung der Außenschiene.
    (dünnes Sperrholz ist elastisch, so daß es ohne großen Kraftaufwand diese Form annehmen kann)

    Gruß
    Andreas
     

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