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Wird das Moba-Hobby sterben?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von bdl, 30. Juni 2006.

  1. Tohu01

    Tohu01 Mitglied

    Hallo erstmal

    Ich glaube da dichtet Ihr langsam etwas zu viel hinein. Meiner Meinung nach hat die Bahn, und damit auch Ihr Modell, einfach an Stellenwert verloren. Kaum ein Jugendlicher hat mal eine Dampflok in Aktion gesehen, die modernen Lokomotiven sind kaum so eindrucksvoll und reizen nicht mehr in der Form zum Nachbau. Das Auto und nicht der Zug ist heute Kultobjekt. Jeder Jugendliche träumt heute vom eigenen PKW und die Bahn wird nur benutzt wenn der mal streikt. Dazu kommt die teure Anschaffung, 1000€ sind für eine spielbare digitale Anlage mit zwei Zügen schnell ausgegeben.
    Ich meine die Herren Modellbahnhersteller sollten sich mal überlegen einfachere erschwingliche Modelle, die auch vom Taschengeld bezahlbar sind, auf den Markt zu bringen. 200 - 300 € für eine normale Lokomotive ist schon ganz schön happig. Erst wenn auch der Normalmodellbahner wieder in der Lage ist schöne und bezahlbare Anlagen zu bauen wird unser Hobby wieder einen Schritt nach vorn machen.
    Grüsse aus dem Münsterland
    Dirk
     
  2. Blunzen

    Blunzen Neues Mitglied

    Hallo!

    Durch eine Fernsehsendung über das Thema Modelleisenbahnen bin ich wieder auf mein altes Hobby gestossen. Ich hatte in meiner Kindheit eine Märklin-Anlage auf M-Gleis, einige Züge und begrenzten Platz. Dieses Hobby wurde in meiner Jugend dann von anderen Interessen abgelöst, mein Bestand ist verpackt und ausser Betrieb, ich möchte allerdings nach meinem Studium wieder damit beginnen (kann noch etwas dauern :rolleyes1:).

    Nachdem mein interesse also wieder geweckt wurde, hab ich mich im Internet einmal umgesehen, was sich in der letzten Zeit so getan hat und wie sich das Höbby in den letzten Jahren entwickelt hat.
    In allen Foren bin ich auf das "stirbt die MoBa aus" Thema gestossen und zahlreiche Argumente und Begründungen von eingesessenen Modelleisenbahnern.

    Vielleicht ist aber auch die Sicht eines "Neueinsteigers" dazu interessant, dies ist aber nur meine persönliche Meinung:

    1. Wie erfahre ich etwas über das Thema:
    Für viele, die sich lange mit dem Thema beschäftigen, ist es nicht das Problem, da man mindestens einen "Händler des Vertrauens", ein Archiv an Büchern, Katalogen und Zeitschriften hat, für jemand der einsteigt oder wiedereinsteigt ist die beste Informationsquelle das Internet. Normalerweise.
    Hier muss ich sagen, dass die Anbieter für MoBas und Zubehör dieses Medium ziemlich verschlafen haben, zeitgemässer Auftritt ist ein Fremdwort.
    Die Seiten von Märklin und Roco sind unzureichend, die der anderen Hersteller ein Witz (wenn ich jemand übersehen habe, tut es mir leid).
    Es wird wenig bis nichts erklärt (und zwar so, dass man es auch als nicht-Fanatiker versteht), die Seiten sind unübersichtlich, die Artikelsuche ein Horror.

    2. Das Sortiment:
    Hier werden in erster Linie langjährige Sammler bedient, Neueinsteiger bleiben ziemlich auf der Strecke. Es müssten doch die auch verbreiteten Loks und Waggons angeboten werden, nicht nur irgendwelche Exoten. Dass es z. B. Märklin (und ich unterstelle denen jetzt einfach Chauvinismus) nicht schafft ein rudimentäres Sortiment an österreichischen Loks zur Verfügung zu stellen (z. B. 1044, 1042) ist für mich unverständlich. So klein kann der Markt dafür nicht sein.
    Auch Züge, die für Anfänger interessant sind, sind kaum vertreten (und jetzt mein ich alle Hersteller): Wo sind z. B. TGV und Eurostar? Auch andere "Superzüge" sind kaum zu finden. Auch damit wären meiner Meinung nach einige Jung-Modelleisenbahner zu begeistern und zu finden.
    Stimmiges Sortiment: Was nützt mir zum Beispiel eine dänische Lokomotive, wenn ich keine Waggons aus der delben Epoche und im Einsatzbereich dieser Lok finde?

    3. Die Preisgestaltung:
    Ein Anfängerset, mit dem man etwas machen kann, kostet ein Vermögen. Dabei hat man einen Kreis mit einem zweigleisigen "Bahnhof" und zwei Züge. Toll. Hat einen Haufen Geld gekostet und macht nicht wirklich lange Spass. Ein paar Schienenteile mehr und man hätte einige Möglichkeiten für Variationen, aber dafür muss man natürlich extra zahlen.

    4. Die Technik:
    Hier kann es natürlich auch sein, dass ich mich extrem täusche, aber mir kommt vor, dass hier veraltete Technologien leicht weiterentwickelt wurden und überteuert verkauft werden: Die "Digitaltechnik" mit Decoder, der über den Fahrstrom gesteuert wird ist doch ein Relikt aus den 80ern. Warum nicht Funk? Wäre doch billiger und vor allem einfacher. Alles (auch Weichen, Signale) könnte aus der Betriebsspannung des Schienennetzes versorgt und über Funk gesteuert werden. Damit wäre auch eine 100% Kompatibilität mit bestehenden Anlagen gegeben, solange sie das gleiche Versorgungsstromsystem haben (man braucht nur einen neuen Controller für die neuen Geräte). Es gäbe keine Kabel zur Steuerung mehr, alles versorgt sich aus der Betriebsspannung und Sender / Empfänger kosten wenig. Der Lok bzw. Weiche ist es auch egal in welchem Netz sie sich befindet, solange sie in der Funkreichweite ist und eben mit ihrem Betriebsstrom versorgt wird.

    So, nun hab ich meinen Frust einmal abgelassen, es geht mir in keinerlei Hinsicht darum, das MoBa-Hobby irgendwie anzugreifen (möchte ja selbst in ein paar Jahren wieder damit beginnen), allerdings möchte ich beschreiben, warum es bei der Politik der Herstelle schwierig ist, neue Anhänger zu gewinnen.
     
  3. bdl

    bdl Mitglied

    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Ich denke, dass du hier eine gute Anlaufstelle für deine Fragen gefunden hast. Ich bin auch erst seit ein paar Monaten (wieder) mit der MoBa zu gange. Was du bzgl. den Internetauftritten beschreibst, kann ich voll und ganz bestätigen: die Suchfunktionen sind ein Grauen, Hilfe gibt es kaum, man antwortet auf eMails auch nur, wenn man Lust hat...die Hersteller könnten wirklich sehr viel mehr bieten.

    Der Aspekt 'Funk' ist zumindest diskussionswürdig: immerhin ist heute vieles drahtlos: Telefon, Internet, ja sogar Musik. Warum nicht auch die Bahn wie ein RC-Modell behandeln? Evtl. sind jedoch hier die nötigen Komponenten einfach viel zu groß, um sie z.B. in eine Spur-N-Lok zu bekommen...
     
  4. Hallo + hoffentlich viel Spaß hier!

    Ganz klare Sache:
    Seit ca. 2004 tröpfelt es durch, das der Moba-Umsatz sich in D rückläufig entwickelt. Dies seit etwa 2001. Es handelt sich bei den Rückgängen nicht etwa um 2,3 %chen - es ist schon eine fette 2stellige %zahl vor dem Komma.
    (Die Presse berichtete zigfach.) Wobei der zahlenmäßige Umsatzrückgang NICHT unbedingt gleichzusetzen ist mit einem Rückgang der Gewinne bzw. Handelsspannen.

    Die Gründe wurden ja hier und woanders schon zig mal beschrieben ... das Hobby MoBa ist mit Sicherheit kein Hobby für leere Geldbörsen ... die Preisentwicklung für Neuware tut ein Übriges in diesen "Sparzeiten".

    ... der "letzte Schrei" sind die Internet-Auftritte sicher nicht, aber ich z. B. komme mit den Info´s von Flm, Trix, Vollmer und wie sie alle heißen einigermaßen zurecht ... besser machen könnte man Vieles. ... Und wenn nicht: Es gibt tatsächlich kundenfreundliche Händler, die packen ein Modell oder einen Bausatz aus + geben einem die gewünschte Auskunft oder Detailmaße ...

    ... so toll werden langjährige Sammler auch nicht immer bedient. Z. B. gibt es in der von mir favorisierten Epoche II + III früh nur noch begrenzt Neuheiten was FORMNEUHEITEN anbelangt
    ... sicher mögen Fahrzeuge aus Österreich in der Minderheit sein, aber allgemein werden schon gängige Fahrzeuge auch der modernen Epochen angeboten ... und wenn "Dies und Das" fehlt, dann liegt das sicher auch an den immensen Entwicklungskosten 250000, 500000 Euro sind heutezutage im Zeitalter der Mißwirtschaft schnell ausgegeben, da nutzt auch ein Produktionsstandort Slovakei, Rumänien oder China wenig ... und bei derartigen Produktkosten +++ wollen erst mal ein paar Modelle verkauft sein, bevor sich das rechnet ...

    - wirklich "billig" ist dieses Hobby natürlich nicht ... ABER ES GIBT JA JEDE MENGE GEBRAUCHT in allen Erhaltungszuständen. Mit etwas Geduld kann man schon noch das ein oder andere Schnäppchen machen, zumal auch immer mehr Händlern der "Schuh drückt" bzw. das "gut gefüllte Lager" drückt. Las jetzt in der Presse, das z. B. ca. 35/40% aller Waren bei ebay GEBRAUCHT sind.
    - da kann man den Spass unter Umständen preiswert erweitern, wobei auch z. B. Kleinanzeigen in der lokalen Presse interessant sein können.
    Und:
    Auch Startsets, [lexicon]Analog[/lexicon] und [lexicon]Digital[/lexicon], werden doch heute teils in abgespeckter Ausführung immer wieder mal relativ günstig auch als Neuware angeboten.
    (ob´s die natürlich mit Loks aus Österreich gibt, keine Ahnung.)

    FANGE ich pers. erst gar nicht an. 3 Gründe dafür:
    - Sowohl 1998 als auch 2005 konnten mir 2 Händler keine Garantie geben, welches der Digitalsysteme Fortbestand haben wird, bzw. ergänzt und modernisiert wird bzw. "wann wieder was Neues kommt", bzw. neue Bausteine eingeführt werden oder auch ein System entfällt.
    - Ich habe ja N. Eine Vielzahl von Triebfahrzeugen müsste grundlegend umgebaut werden, was nicht nur kostenintensiv sondern bei manchen Modellen (fast) unmöglich ist. Habe auch irgendwie kein sonderliches Interesse daran, mir bei zig diversen Anbietern die entsprechenden Module bzw. Bausteine zu beschaffen - DA FLEMÄTRIX DAS LÄNGST NICHT ALLES HAT, ganz zu schweigen von Arnold- und Roco-Produkten.
    - In Summe (da ich auch nicht mehr der Allerjüngste bin) ist mir pers. der "Digitalkrempel" zu teuer und der Aufwand allgemein zu groß. ABER DAS ist halt Geschmackssache.

    :rolleyes1: Stimmt schon, irgenwie machen es sich die Hersteller selbst nicht gerade einfacher - man hat das Gefühl, die stehen sich oft "mit verbrettertem Kopf" selbst im Weg.
    --> Trotzdem: Halbwegs preiswerte Wiedereinstiegsvarianten finden sich immer ... ich habe ja meine N-Bahn nach ca. 5 Jahren Pause auch erst jetzt wieder ausgegraben ... und da entsteht so einiger Nach- und Neubedarf. Grundsätzlich "A+O" ich vergleiche bis zum Exzess. Hat sich auch bei Neuware immer wieder gelohnt ... Einsparpotenziale von bis zu ca. 50% bei ein und dem gleichen Artikel vom gleichen Hersteller waren drin.

    --> bitte mal eine bekannte Herstellerseite, wo "die Suchfunktionen das Grauen sind" ... muss ich auch mal gucken, eigentlich finde ich, dass sich die Seitenqualität verbessert hat, oftmals ist die Such-/Ergebnisfunktion natürlich nur so gut, wie die Sucheingabe ...

    Herstellerresonanz/-antwortverhalten:
    Also in der letzten Zeit ging´s eigentlich. Flm, Kibri, Faller, Vollmer, Conrad, Auhagen ... überall wo ich mal Anliegen hatte kam innerhalb von 1-3 Tagen eine Antwort.

    Ausnahmefall scheint Minitrix zu sein. Auf ein Telefax kommt (nach Erinnerung irgendwann mal eine Antwort), E-Mail = nix, da entdeckt bei MÄTRIX bestimmt in 10 Jahren einer das firmeneigene E-Mailpostfach und da steht dann z. B:

    "Sie haben 12.854.760 neue Nachrichten seit dem 01.01.1996"

    ... da müssen dann bestimmt ein paar Mitarbeiter eingestellt werden, die den ganzen Sums aufarbeiten - oder man löscht einfach ... ;)

    ... das mit den Webseiten wird dann erst besser, wenn nicht nur die Fertigung sondern auch die gesamte marketing- und kaufmännische Leitung/Verwaltung z. B. in China sitzt ... hier hat man kein Händchen für, bzw. gibt sich lernbehindert indem man sich beständig weigert, qualifiziertes Personal für solche Zwecke zu beschäftigen.

    Auch die Roco-Nachfolger:
    Katalog ist jetzt mittlerweile seit 1, 2 Wochen bei diversen Händlern verfügbar - ich weiß. Vordem 2 x nachgefragt, ob es zu den Internetseiten für N Prospekte oder auch einen neuen Katalog gibt, ob´s Neuheiten gibt, oder ob das der Fachhändler hat oder wer überhaupt die Fachhändler sind. Keine Antwort ... ist auch ´ne Antwort - man hat es eben nicht nötig mit jedem "dahergelaufenen Kunden bzw. Interessenten" zu sprechen - es scheint auch hier noch (wieder?) zu gut zu gehen.
     
  5. Olli

    Olli Mitglied

    Servus Blunzen,

    zunächst Herzlich Willkommen im Forum


    Nun zu deinem Beitrag.

    Das Märklin keine 1044 und 1042 im Programm hat ist logisch, diese ins Programm aufzunehmen wäre völlig unwirtschafltlich, da
    a) der österreichische Markt/ die ÖBB interessierten sehr klein ist
    b) Roco bereits eine 1044 und 1042 in AC im Programm haben (Lima eine 1042 auch)

    Nur zur Info, die Entwicklungskosten für eine Lok beläuft sich auf ca. 1 Mio € - das muss mit einer Lok erstmal verdient sein zudem dürfte der Markt auch von Roco her ziemlich gesättigt sein.
    Schau auch die andren Hersteller an, es gibt auch andre wie Märklin im 3-L Bereich!


    Erstens gibt es den TGV und den Euro Star von Mehano (ich lass mich gerne berichtigen), somit käme wieder der obige Grund zu tragen. Zweitens werden Triebwagen auch wenn sie noch so aktuell sind innerhalb kürzester Zeit langweillig. Ich weiß viele Einsteiger wollen das im Vorfeld nicht glauben, nach einer Weile werden sie einem zustimmen. Ein Lokzug bietet einfach mehr - man ist flexibler.
    Märklin hat dazu einigen Interessante günstige Startpackungen mit Br 146 etc und von Piko gibt es günstig den ICE3

    Zum Thema dänische Lok, eine dänische Lok muss nicht nur mit dänischen Wagen fahren, hast du dir schon mal ein Güterzug in natura angeschaut? Da gehts von Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien bis zu den vielen Privatbahnen (gut die Privatbahnen kommen erst richtig in den letzten Jahren).


    Schau dir doch mal an was das Zeug einzeln kostet!! Die Preise der Startpackungen sind herstellerunabhängig preislich unschlagbar!

    Man hat eine Lok, einige Wagen, Schienen und meist den Digitalen Einstieg mit dazu. Das man hochwertige Produkte nicht geschenkt bekommt ist klar.


    Du hast recht, du täuschst dich gewaltig.
    Fakt ist, das Digitalsystem der 80er ist kaum mehr mit dem heutigen vergleichbar. Signale und Weichen können auch jetzt in der Theorie von der Gleisspannung versorgt werden.
    Kabel würdest du kein einziges sparen, ich sags mal so um auf einer digitalen kleinen Anlae fahren zukönnen musst du zwei Kabel anschließen, das wäre bei deinem Vorschlag mit Funk ebenso der Fall. Und wenn ich schon die zwei Kabel anschließe kann ich auch grad darüber das Signale senden. Mal ganz von dem hohen Preis von Sender/ Empfänger abgesehen, hierzu bräuchte man was hochwertiges, damit die Lok auch erreicht werden kann wenn sie z.B. unterm Metallgitter im Tunnel ist.
    Funksteuerungen für Loks gibt es bereits, allerdings senden diese ihre Signale an ein Empfänger, der das in Gleis einspeist.
    Außerdem sehe ich in den derzeiten Digitalsystem in dem Punkt wie du es ansprichst keinen Nachteil.

    Gruß
    olli
     
  6. Hallo,
    das mit dem Funksystem gibt
    es schon!! Die bekannteste
    Firma für eine solche Technik
    ist Train Control:
    http://www.train-control.de/


    Grüße
    Sebastian
     
  7. bdl

    bdl Mitglied

    manfred Spur N
    Keine Ausnahme, Fleischmann, Minitrix... Man führt den Besucher heute nicht mehr mit verschiedenen Menüs oder Comboboxen, sondern erlaubt ZUALLERERST eine Eingabe verschiedener Worte, die mit Plus- und Minuszeichen zu einer Abfrage führen. Das ist Standard. Die Schnellsuche von z.B. 'Dampflok +"Spur N"' würde grundsätzlich ins Leere führen. Auch ist die Führung über diverse Auswahlen eine Einschränkung, die ich nicht möchte.

    Bei Minitrix habe ich überdies immer wieder die Knöpfe gesucht :)
     
  8. joe

    joe Guest

    Funkbetrieb

    Ich war letztes WE auf einer Modellbauausstellung in Kevelar. 3 Minuten lang, jeweils mit 10 sek Pause, hat ein Moderator über ein Mikro ausgerufen, daß:
    Derjenige der den Kanal 54 benutzt soll diesen sofort ausschalten! "Toll" war das für alle Zuschauer und der arme Schiffsführer am Sender bangte um sein Schiff!

    Es sind im Modellbau nur eine bestimmte Anzahl an Kanälen freigegeben und ich persönlich möchte nicht, daß mein Modell von jemand anderem "fremd- und vielleicht noch kaputtgesteuert wird!
     
  9. Tohu01

    Tohu01 Mitglied

    Funk auf der modellbahn, hmmm. Zunächsteinmal muss ich meine Lok mit [lexicon]Strom[/lexicon] versorgen. Kommt dieser aus den Schienen hab ich mit meiner Funkfernsteuerung keinen Vorteil, da ich ja doch wieder Kabel anschliessen muss. Da wär ich mit normalem [lexicon]Digital[/lexicon] klar im Vorteil. Okay, setze ich in die Lok nen Akkupack für Motor und Empfänger hab ich Einbussen in der Maschinenleistung (gerade bei Bergaufstecken) und ausserdem würden aufgrund der geringen Platzverhältnisse sich die Frage nach Kapazität und Betriebsdauer ergeben. Was ist dann mit dem Betrieb auf Ausstellungen z.B. in Dortmund? da kann ich dann nur Fahren, wenn die Jungs von der RC Abteilung auch nicht meinen Kanal benutzen. Vor allem gibts dann doch noch andere Kollegen die auch Ihre Loks per Funk fahren lassen wollen...... Ich weiss nicht, vielleicht bin ich altmodisch, aber für meine kleine Anlage reicht mit das analoge System völlig. Da kann ich rumschrauben wie ich will, kann auch selber Schaltungen bauen und liege aufgrund meiner eigenen Anfahr- und Bremsbausteine vom Fahrbild her nicht schlechter als [lexicon]Digital[/lexicon]. Ausserdem werde ich nie in die Verlegenheit kommen mehr als 100 Lokomotiven und 200 Weichen gleichzeitig steuern zu müssen :genau:

    Nicht ganz ernst gemeint.
     
  10. MoBa-Hersteller und Webseiten

    bdl:
    stimmt, so etwas ist unglücklich gemacht und muss nicht sein - aber der gesamte Zeitaufwand für die herkömmliche Suche hält sich noch in Grenzen. Gut mit den Buttons habe ich insoweit keine Probleme, als das zusätzlich mein Mauszeiger dann umschaltet bzw. die Farbe ändert.

    Nachedit:
    ach, so - Suchkriterien: für Modellbahner die die genaue Spezifikation des Artikels kennen ist eine freie Suchtexteingabe sicher wünschenswert. Für Leute, die nur wenig Kenntnisse haben oder nicht genau wissen was sie wollen, sind sicher diese Komboboxen, Fold-Outs usw. hilfreicher.

    das Dilemma mit den Webseiten - jedenfalls ist das in meiner Branche so - kommt daher, weil sich viele Unternehmen mangels eigener Kenntnisse und Ahnung irgendwas von Werbe-/Service-/Web-/Marketingunternehmen und -Beratungen aufschwatzen lassen. Die verkaufen eine halbgekochte Standardlösung von der Stange, passen ggf. an, migrieren dies und das + kassieren kräftig.
     
  11. Hallo,
    Funk hat den Vorteil, das man bei großen
    Anlagen keinen Booster braucht, sondern
    nur normale Trafos:idee:

    joe, also dieses Problem ist glaub ich
    nicht so schlimm, zumindest nicht bei Zügen.
    Da bei [lexicon]Digital[/lexicon] ja ganz das selbe ist.

    Grüße
    Sebastian
     
  12. Olli

    Olli Mitglied

    Servus,

    Es ist völlig egal ob du mit der Fernbedienung LKW's, Flugzeuge oder Züge steuerst, deswegen hast du auch nicht mehr Kanäle freigegeben.
    Du kannst den Kanal einer Fernbedienung mit der Adresse beim normalen [lexicon]Digital[/lexicon] vergleichen. Und was passiert wenn zwei Loks auf den selben Kanal/Adresse reagieren kannst du dir selber ausmalen denke ich.

    Ich würde es mal so sagen Funk bringt bei der MoBa in diesem Fall keinen einzigen Vorteil und wer doch unbedingt mit Funk fahren will, der kann sich ja die Fernbedienung von Uhlenbrock kaufen.

    Gruß
    Olli
     
  13. momomicha

    momomicha Mitglied

    Ich bin gegen Funk!

    Wuerde ich mir nie anschaffen! Habe sogar extra drei -Funk-Telefone von S......s mit altem Dc-Dingsbums-Standard gekauft, weil die Neuen mir furchtbare Kopfschmerzen machen.

    Drei Nachbarn habe ich jetzt damit versorgt (geschenkt) und siehe da -Kopfschmerzen sind weg!

    Die neuen -Sch...ss-Telefone! Wer Kinder hat sollte sich das mal ueberlegen!


    Moba und Aussterben? Sicher nicht, aber es kommt wie in der Hobby-Astronomie!
    Es wir exklusiv (teuer!)
    Was ich auch verstehe! Wer von uns wuerde fuer lau Qualitaet produzieren und vekaufen?
    Man muss doch irgendwie ueber Wasser bleiben!

    Auch haben niedrige Preise immer nur sehr kurzfristig den Vekauf gefoerdert.
    Preissenkung gilt in Deutschland als -billig- im wahrsten Sinne des Wortes!

    Gruesse Michael
     
  14. ... hi, hi - solange die Hersteller nicht aussterben ... und solange die Restkaufkraft nicht ausstirbt ...

    - habe heute die angesammelten Prospekte und Kataloge gesichtet:
    auf einmal findet man ja wieder verstärkt Märklin, Trix und Piko-Produkte in Versandhauskatalogen bzw. bei Discountern ...
    Wenn ich sehe, was die Märklin H0-Start-Sets im Versandhauskatalog kosten (290-390 und über 400 Euro) bin ich mal gespannt, wie sich da alle Käufer drum reissen werden ... Piko geht da mit einfacheren Sets schon leichtere Wege (meine Meinung)
     
  15. Hallo,
    und wenn mal doch alle Modellbahnhersteller
    zu teuer werde wechselt man eben zum
    Selbstbau;)
    Man sollte das dann natürlich beherschen.

    Grüße
    Sebastian
     
  16. ja, ja - nur ob das so hinkommt?
    --- besonders der Nachwuchs bzw. Anfänger und Sparbewusste bzw. -gezwungene gehen zum Selbstbau über ... ?( ... wir bauen uns eine Lok, dann Schienen und Weichen, dann Signale und zum Schluss noch den Trafo ... ?(
     
  17. Hallo,
    vielleicht wird sich aber auch bis dhin auch das
    Interesse eher zur Feldbahn gewand haben, dort
    sind die Loks einfacher...etc.
    Also ich werde mich dort sicher überraschen lassen;)

    Grüße
    Sebastian
     
  18. na ja Sebastian, kurzfristig fokussiert mache ich mir da kaum Gedanken - also das irgend etwas ausstirbt.
    Ich lese ja hier und woanders was jeden Monat in Massen gekauft und verkauft wird - also ist auch eine halbwegs solide Nachfrage da.

    Meine runzelige Stirn bildete sich eher durch die Inaugenscheinnahme dieser H0-Katalogangebote, die ca. zwischen 300-400 EUR lagen. Frage mich, was einen da noch vom Hocker reisst - Kurz ICE z. B. der im Oval seine Runden dreht, mit Digital-Grundausstattung.
    Rote Lok mit 2 roten Doppelstockwagen die ebenso im Oval ihre Runden dreht.
    Alternativ:
    Billig aussehende bzw. vereinfachte Plastik-Lok mit 3 Plastik-Güterwagen die für ca. 230 Euro ihre Runden [lexicon]Analog[/lexicon] im Oval drehen.
    Glaube nicht, dass die Hersteller mit solchen Offerten Käuferstürme auslösen.

    Und: Warum wird das nicht auch in anderen Spurweiten offeriert? Für N z. B. sehe ich schwere Zeiten. Da ist praktisch Fleischmann der einzige bekannte Serienhersteller, der noch in der Urform existiert (was hoffentlich auch so bleibt) - alles andere wurde mindestens 1 x verkauft, eingegliedert oder erlitt eine Insolvenz.

    Feldbahn??? Da wird sich nichts Großartiges tun. Da fehlt doch den meisten Interessenten der Bezug - bzw. der Blickwinkel zum Vorbild.

    Na, sehen wir mal was die Zeit bringt.
     
  19. Tohu01

    Tohu01 Mitglied

    Tja, seitdem mein Interesse auf die Amerikanischen Eisenbahnen geschwenkt ist, hab ich bei diversen Besuchen im Internet erstmal gesehen was Amerikanische Modelle von Amerikanischen Herstellern so kosten. Die liegen zum grossen Teil 50% unter den Preisen des hiesigen Materials ohne dadurch in der Detaillierung einfacher zu wirken. Da auch die Amis im Ausland produzieren, genau wie die meisten hiesigen Hersteller, wundert mich die Preisgestaltung dann doch. Ich habs ja schon mal gesagt, wenn die Möglichkeit, eine schöne Modellbahnanlage zu bauen, mit den derzeitigen hohen Kosten verbunden bleibt, wird der Kreis der Modellbahner immer kleiner. Ich jedenfalls bin nicht bereit, für eine normale Dampflokomotive 200€ - 300€ auszugeben. Dann kauf ich jetzt eben Amerikanisch.
     
  20. Tohu01:
    jo, ähnliche Gedanken hatte ich auch schon.
    Seit 2 Jahren schaue ich mir regelmäßig die Produktdatenbank bzw. den Katalog von Hornby an. http://www.hornby.com
    Da stehen ja die BRUTTOlistenpreise teilweise mit drin. Siehe z. B. http://www.hornby.com/pages/prod_det.aspx?id=7501
    http://www.hornby.com/prodimg/lrg7501.jpg
    "The Talisman GBT"
    1 Damplok + 3 Wagen für 120 britische Pfund x 1,45ca. = Euro Preis.
    Und so geht das durch´s ganze Sortiment - bedenken muss man zusätzlich, dass ja auf der Hornby-Seite die Listenwerkspreise genannt werden - bei Händlern z. B. http://thesignalbox.co.uk/ (klick Hornby 00) gibt´s das alles häufig erheblich günstiger. (Für das Geld gibt´s hier meist nur eine halbe N-Lok.)
    Schaue ich mir dann die hiesigen Sortimente von deutschen Herstellern an, so kratze ich mir bei den Spur N und auch Spur H0 Modellen schon am Kopf.
    Frage mich - natürlich habe ich auch selbst schon den technisch abweichenden Standard von Hornby gesehen und auch hier schon beschrieben - WARUM ist in England preislich das möglich, was hier als Standard-katalogangebot nicht oder nur selten möglich ist.
    Schade, dass die unter diesem Label keine deutschen Modelle anbieten.

    ... fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich bei meinem vorhandenen N-Sammelsurium HEUTE nicht mehr umsteigen würde - anders, so könnte ich es mir vorstellen wäre das als Modellbahn-Neustarter mit z. B. 25 Jahren ... da wäre das sicherlich eine verlockende Alternative ...

    ... andererseits, man darf natürlich nicht komplett dem Kaufrausch erliegen, sehe ich aber auch hier (gemeint sind jetzt speziell N Produkte deutscher Hersteller) wie das Preisniveau punktuell nachgibt. Man braucht allerdings Geduld und ggf. auch Verhandlungsgeschick um einen guten Preis zu erwischen.
     

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